Knoblauch Butter Fladenbrot: Das einfache Rezept

Knoblauch Butter Fladenbrot

Knoblauch Butter Fladenbrot: Weicher Genuss in Minuten

Kennst du das? Du sitzt gemütlich auf der Couch und plötzlich kommt diese unbändige Lust auf etwas Warmes, Duftendes und Unglaublich Leckeres. Keine Lust auf stundenlanges Backen? Genau dafür ist dieses Knoblauch Butter Fladenbrot gemacht! Es ist so einfach, dass ich es oft spontan mache, wenn Freunde vorbeikommen. Der Duft von gebräuntem Knoblauch und Butter, der durchs ganze Haus zieht, ist einfach unwiderstehlich. Es ist das perfekte Comfort Food, das jeder liebt.

Vom einfachen Fladenbrottradition zum kulinarischen Hit

Fladenbrot gibt es in unzähligen Kulturen. Von Indien bis in den Nahen Osten ist es ein Grundnahrungsmittel. Mein Rezept ist eine moderne, schnelle Abwandlung. Die Tradition verlangt oft Hefe und lange Gehzeiten. Ich liebe es aber, mit Backpulver und Joghurt zu arbeiten. So geht es ruckzuck! Die Kombination mit der knoblauchigen Butter ist zwar kein uraltes Geheimrezept, aber eine absolute Geschmacksexplosion. Sie macht aus dem einfachen Brot einen Star auf jedem Tisch. Es verbindet die lockere Textur eines guten Fladenbrotes mit dem herzhaften Aroma, das wir alle kennen und lieben.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Knoblauch Butter Fladenbrot ist ein Garant für glückliche Gesichter. Es ist weich, luftig und hat diese goldbraunen, knusprigen Stellen. Der Teig ist so unkompliziert, dass er nie misslingt. Man braucht keine besonderen Küchengeräte, nur die Hände. Der frische Knoblauch und die cremige Butter geben dem ganzen Brot eine unglaubliche Tiefe. Es ist vielseitig: als Snack, Beilage oder sogar als kleine Pizza-Grundlage. Für mich ist es das Rezept für unkomplizierte Gemütlichkeit. Es fühlt sich an wie eine Umarmung von innen.

Perfekte Gelegenheiten für dein Fladenbrot

Dieses Brot passt einfach überall hin! Ich serviere es oft bei gemütlichen Filmabenden. Es ist der ideale Dip-Begleiter für Hummus oder Tzatziki. Zu einer selbstgemachten Kürbissuppe oder einem frischen Salat macht es die Mahlzeit komplett. Bei unserem letzten Grillabend war es der heimliche Hit. Die Gäste haben es direkt vom Blech gegessen. Es ist auch eine wunderbare Idee für ein spontanes Picknick oder als leckerer Imbiss für Kinder. Einfach gesagt: Es ist immer die richtige Zeit für frisches Knoblauchbrot.

Zutaten für dein weiches Knoblauch-Butter-Fladenbrot

Du brauchst nur eine Handvoll einfacher Zutaten. Die meisten hast du sicher schon daheim.

  1. 2 Tassen Weizenmehr Type 405
  2. 1 Teelöffel Backpulver
  3. 1 Teelöffel Salz
  4. 3/4 Tasse griechischer Joghurt (naturell)
  5. 1/4 Tasse warmes Wasser
  6. 2 Esslöffel Olivenöl

Für die Knoblauchbutter:

  • 4 Esslöffel ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Esslöffel frische Petersilie, gehackt (optional, aber lecker!)

Mögliche Ersatzmittel

Kein Problem, wenn dir etwas fehlt! Hier sind ein paar Tauschmöglichkeiten:

  • Mehl: Du kannst auch Dinkelmehr Type 630 verwenden. Es ergibt ein etwas herzhafteres Brot.
  • Joghurt: Normaler Naturjoghurt funktioniert auch. Griechischer Joghurt macht den Teig besonders saftig und geschmeidig.
  • Butter: Bei Bedarf nimmst du einfach gute Margarine oder sogar Olivenöl für die Knoblauchmischung.
  • Knoblauch: Eine Prise Knoblauchgranulat kann frische Zehen ersetzen. Frisch schmeckt aber natürlich am besten!

So backst du das perfekte Fladenbrot

Folge diesen Schritten für ein garantiert gutes Ergebnis. Es ist einfacher, als du denkst!

Schritt 1: Den Teig zusammenführen

Nimm eine große Rührschüssel. Gib das Mehl, Backpulver und Salz hinein. Verrühre alles gut mit einem Löffel. Dann kommt der griechische Joghurt dazu. Er gibt dem Teig eine wunderbare Feuchtigkeit. Jetzt das warme Wasser und das Olivenöl hinzufügen. Knete alles mit den Händen, bis es einen weichen, geschmeidigen Teig ergibt. Er sollte sich gut von der Schüssel lösen. Pro-Tipp: Wenn der Teig zu klebrig ist, streue etwas Mehr auf die Arbeitsfläche. Arbeite es vorsichtig ein.

Schritt 2: Die Ruhephase

Forme den Teig zu einer Kugel. Bestreiche eine saubere Schüssel mit ein wenig Öl. Lege den Teig hinein und wende ihn einmal. So ist er ganz leicht eingeölt. Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab. Jetzt muss der Teig ruhen. Stell ihn für etwa eine Stunde an einen warmen, zugfreien Platz. In dieser Zeit entspannt sich der Teig. Er wird schön aufgehen und noch geschmeidiger werden.

Schritt 3: Die Fladen formen

Nach der Stunde nimmst du den Teig heraus. Teile ihn auf einer bemehlten Fläche in 6 gleich große Portionen. Rolle jede Portion erst zu einer kleinen Kugel. Drücke sie dann mit der Hand flach. Nun nimmst du ein Nudelholz. Rolle jede Portion zu einem dünnen Kreis oder Oval aus. Es sollte etwa 1/4 Zentimeter dick sein. Keine Sorge, wenn die Form nicht perfekt ist! Das gibt dem Brot Charakter. Pro-Tipp: Rolle immer von der Mitte nach außen. So bleibt die Form schön gleichmäßig.

Schritt 4: Das Fladenbrot braten

Erhitze eine trockene Pfanne oder ein Grill ohne Fett auf mittlerer Stufe. Wenn die Pfanne heiß ist, legst du den ersten Fladen hinein. Lasse ihn für etwa 1-2 Minuten braten. Du wirst sehen, wie sich schöne goldbraune Flecken bilden. Kleine Bläschen entstehen. Dann drehst du ihn um und brätst die andere Seite ebenfalls. Das Brot sollte sich leicht aufblähen. Nimm es heraus und lege es auf ein Gitter. Wiederhole das mit allen Fladen.

Schritt 5: Die Knoblauchbutter zaubern

Während die Brote braten, bereitest du die Knoblauchbutter zu. Schmelze die Butter vorsichtig in einem kleinen Töpfchen. Hacke in der Zeit den Knoblauch und die Petersilie fein. Gib beides in die geschmolzene Butter. Rühre alles gut um. Der Duft ist himmlisch! Sobald die Fladenbrote aus der Pfanne kommen, bestreiche sie sofort großzügig mit der warmen Knoblauchbutter. Die Butter zieht tief in das warme Brot ein. Das ist der magische Moment! Chef-Tipp: Ein kleiner Spritzer Zitronensaft in der Knoblauchbutter rundet den Geschmack wunderbar ab.

Zeitplan für dein Backvergnügen

Gute Planung macht das Kochen entspannt. So teilt sich die Zeit auf:

  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten (Mischen, Kneten, Teilen)
  • Ruhezeit: 1 Stunde (wichtig für den Teig!)
  • Back-/Bratzeit: 10-12 Minuten
  • Gesamtzeit: Etwa 1 Stunde 25 Minuten

Die aktive Arbeitszeit ist wirklich kurz. Die Stunde Ruhezeit kannst du super für andere Dinge nutzen.

Der Geheimtipp vom Küchenchef

Mein absoluter Geheimtipp für das allerbeste Aroma? Röste den gehackten Knoblauch ganz leicht in der Butter an! Dafür die Butter in der Pfanne zerlassen. Den Knoblauch etwa 30 Sekunden darin goldgelb anbraten. Sofort vom Herd nehmen. So verliert der Knoblauch seine Schärfe. Sein Geschmack wird süßlich, nussig und intensiv. Diese Butter macht den Unterschied zwischen gut und himmlisch! Probiere es unbedingt aus.

Ein Extra Fünkchen Wissen

Wusstest du, dass Knoblauch seit Tausenden von Jahren verwendet wird? Nicht nur zum Würzen! Die alten Ägypter schätzten ihn sogar als Stärkungsmittel. In unserem Rezept ist er der geschmackliche Star. Griechischer Joghurt wiederum ist eine geniale Zutat für schnelle Teige. Seine Cremigkeit und Säure reagieren mit dem Backpulver. Das gibt dem Fladenbrot seine fantastische, luftige Textur, ganz ohne lange Hefegärung. Eine clevere Kombination aus Alt und Neu.

Benötigte Küchenhelfer

Du brauchst keine Profiausrüstung. Diese Dinge reichen völlig:

  • Eine große Rührschüssel
  • Ein Küchentuch zum Abdecken
  • Ein Nudelholz
  • Eine große Pfanne (gusseisern oder beschichtet) oder ein Grill
  • Ein Schneidebrett und Messer für Knoblauch/Petersilie
  • Ein kleines Töpfchen zum Butter schmelzen
  • Ein Backpinsel zum Bestreichen

So bewahrst du dein Fladenbrot am besten auf

Am allerbesten schmeckt das Knoblauch Butter Fladenbrot natürlich frisch und warm. Wenn doch etwas übrig bleibt, lasse es komplett abkühlen. Wickle es dann fest in Alufolie oder lege es in eine Brotdose mit Deckel. So bleibt es weich.

Bewahre es bei Raumtemperatur für maximal 1-2 Tage auf. Der Knoblauchgeschmack wird mit der Zeit intensiver. Die Textur ist am nächsten Tag nicht mehr ganz so fluffig, aber immer noch lecker.

Du kannst die Fladen auch einfrieren. Lasse sie dafür vollständig abkühlen. Packe sie portionsweise in Gefrierbeutel. So sind sie bis zu 2 Monate haltbar. Zum Auftauen legst du sie einfach bei Zimmertemperatur hin. Kurz in der Pfanne oder im Toaster aufwärmen – schon schmecken sie fast wie frisch gemacht!

Meine besten Tipps und Ratschläge

  • Teigtemperatur: Achte darauf, dass das Wasser lauwarm, nicht heiß ist. Zu heißes Wasser kann das Backpulver beeinträchtigen.
  • Pfannentemperatur: Nicht zu hoch heizen! Mittelstufe ist ideal. So bekommst du goldbraune, nicht verbrannte, Flecken.
  • Knoblauch frisch hacken: Verwende immer frischen Knoblauch. Granulat oder Pulver gibt nicht das gleiche Aroma.
  • Joghurt-Konsistenz: Wenn dein Joghurt sehr dick ist, füge vielleicht einen Löffel mehr warmes Wasser zum Teig hinzu.
  • Sofort servieren: Bestreiche die Brote erst kurz vor dem Servieren mit der Butter. So bleiben sie knusprig.

Ideen für die ansprechende Präsentation

Das Auge isst mit! So machst du dein Fladenbrot zum Hingucker:

  • Serviere die warmen Fladen auf einem rustikalen Holzbrett. Streue noch etwas frische, gehackte Petersilie darüber.
  • Stelle kleine Schälchen mit verschiedenen Dips dazu. Zum Beispiel Tzatziki, Hummus oder einen scharfen Joghurtdip.
  • Für eine Mahlzeit kannst du das Fladenbrot auch belegen. Wie eine kleine Pizza mit Mozzarella und Tomaten.
  • Rolle die bebutterten Fladen ein und schneide sie in Stifte. Perfekt zum Dippen in Suppe oder Salat.
  • Lege die Fladen auf einen Teller und drapiere frische Kräuter wie Dill oder Schnittlauch darüber.

Gesündere und kreative Variationen

Du möchtest das Rezept abwandeln? Hier sind sechs Ideen für dich:

  1. Vollkorn-Variante: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl. Füge einen Schuss mehr Wasser hinzu. Das Brot wird herzhafter und ballaststoffreicher. Es schmeckt fantastisch zu herzhaften Aufstrichen.
  2. Käse-Fladenbrot: Mische 50 Gramm geriebenen Parmesan oder Gouda unter den Teig. In der Knoblauchbutter die Petersilie weglassen. Das gibt ein unglaublich käsiges Aroma.
  3. Kräuter-Fladenbrot: Gib einen Esslöffel getrocknete italienische Kräuter direkt in den Teig. In die Butter kommen frische Kräuter nach Wahl. Sehr aromatisch und frisch.
  4. Scharfe Variante: Füge eine Prise Chiliflocken oder eine kleine, fein gehackte Chili in die Knoblauchbutter. Perfekt für alle, die es feurig mögen.
  5. Zwiebel-Fladenbrot: Ersetze den Knoblauch durch eine fein gewürfelte, in Butter angeschwitzte Zwiebel. Ein milder, süßlicher Geschmack, den auch Kinder lieben.
  6. „Everything Bagel“-Style: Bestreiche das gebratene Brot mit Butter und bestreue es dann mit einer Mischung aus Sesam, Mohn, Knoblauch- und Zwiebelflocken. Knusprig und voller Geschmack!

Falls du nach weiteren süßen Backideen suchst, schau dir doch mal mein Rezept für Erdbeer Cheesecake Kuchen an. Oder probiere die fluffigen frisch gebackenen Brötchen für das Wochenendfrühstück. Für eine süße Überraschung sind auch diese Honig Butter Maispoppers oder das köstliche Zimt Donut Brot eine echte Empfehlung.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Teig zu fest kneten

Viele denken, je länger man knetet, desto besser. Das stimmt hier nicht. Unser Teig braucht nur etwa 5 Minuten sanftes Kneten, bis er glatt ist. Zu langes und festes Kneten aktiviert zu viel Gluten. Das Brot wird dann zäh und hart, statt weich und biegsam. Ein weicher, geschmeidiger Teig ist das Ziel. Er darf ruhig etwas klebrig sein. Tipp: Knete nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben und der Teig eine glatte Oberfläche hat.

Fehler 2: Die Pfanne ist zu heiß

Die Versuchung ist groß, die Pfanne richtig heiß werden zu lassen. Man glaubt, es geht schneller. Doch dann verbrennt das Brot außen, während es innen noch roh ist. Die goldbraunen Flecken werden schwarz und bitter. Mittlere Hitze ist der Schlüssel. So hat das Brot Zeit, durchzugaren und sich schön aufzublähen. Es bekommt eine perfekte, knusprige Kruste ohne verbrannte Stellen. Tipp: Teste die Temperatur mit einem kleinen Teigstückchen. Es sollte in 60-90 Sekunden goldbraun werden.

Fehler 3: Die Knoblauchbutter zu früh auftragen

Es ist verlockend, die Butter gleich vor dem Braten aufzutragen. Das führt zu einem Desaster in der Pfanne. Die Butter verbrennt sofort und der Knoblauch wird bitter. Das Brot kann anbrennen. Die richtige Reihenfolge ist: Brot trocken braten, dann aus der Pfanne nehmen und SOFORT mit der Knoblauchbutter bestreichen. Die Hitze des Brotes zieht den Geschmack wunderbar ein. So bleibt der Knoblauch aromatisch und die Butter cremig. Tipp: Bereite die Knoblauchbutter erst in der letzten Minute vor, während die letzten Fladen braten.

Fehler 4: Zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden

Damit der Teig nicht klebt, wird oft sehr viel Mehl auf die Arbeitsfläche gestreut. Viel hilft viel? Nicht hier! Zu viel eingearbeitetes Mehl macht den Teig trocken und krümelig. Das Fladenbrot wird fest und verliert seine schöne, weiche Textur. Benutze nur wenig Mehl zum Bestäuben. Arbeite zügig. Wenn der Teig klebt, hilft auch ein wenig Öl auf den Händen oder dem Nudelholz. Tipp: Rolle die Fladen zwischen zwei Lagen Backpapier aus. So brauchst du gar kein zusätzliches Mehl.

Wichtiger Hinweis zur Ernährung

Selbstgemachtes Brot zu backen, ist eine tolle Art, bewusster zu genießen. Du weißt genau, was drin ist. Wenn du mehr über die Bedeutung von Qualität und Vielfalt in der täglichen Ernährung erfahren möchtest, findest du dort viele gute Informationen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Joghurt machen?

Ja, das ist möglich. Du kannst den griechischen Joghurt durch die gleiche Menge Buttermilch ersetzen. Buttermilch macht den Teig ebenfalls sehr saftig und leicht. Auch Magerquark, mit einem Schuss Milch verrührt, funktioniert gut. Die Säure in diesen Produkten reagiert mit dem Backpulver und lässt den Teig aufgehen. Ohne diese säurehaltige Zutat wird das Fladenbrot etwas flacher und fester. Der Joghurt gibt aber die beste, weichste Konsistenz. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt.

Wie bewahre ich übriggebliebenes Fladenbrot auf?

Lasse die Fladenbrote nach dem Bestreichen komplett abkühlen. Wickle sie dann fest in Alufolie ein oder lege sie in eine verschließbare Brotdose. So bleiben sie bei Raumtemperatur 1-2 Tage weich. Für längere Haltbarkeit friere sie ein. Lege die abgekühlten, unbestrichenen Fladen in einen Gefrierbeutel. Sie sind so bis zu 2 Monate haltbar. Auftauen lassen und dann kurz in der Pfanne erwärmen. Erst danach mit frischer Knoblauchbutter bestreichen. So schmecken sie fast wie neu.

Mein Teig geht in der Stunde nicht auf. Was habe ich falsch gemacht?

Das kann zwei Gründe haben. Entweder war das Backpulver schon alt und hat seine Triebkraft verloren. Oder der Platz war zu kalt. Backpulver reagiert auch ohne Hefe, aber Wärme hilft dem Prozess. Stelle die Schüssel in den kalten Ofen mit eingeschalteter Lampe. Oder auf die Heizung (nicht zu heiß!). Achte auch darauf, dass das Wasser lauwarm war. Zu kaltes Wasser verzögert die Reaktion. Wenn gar nichts passiert, kannst du den Teig trotzdem verwenden. Das Brot wird etwas kompakter, schmeckt aber immer noch gut.

Kann ich das Fladenbrot auch im Ofen backen?

Ja, das geht sehr gut. Das gibt ein etwas anderes Ergebnis. Heize den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor. Lege die ausgerollten Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Backe sie für 5-7 Minuten, bis sie sich blähen und hellbraun werden. Dann kurz unter den Grill stellen, um braune Flecken zu bekommen. Die Ofenvariante ist praktisch, wenn du mehrere Stück auf einmal machen willst. In der Pfanne bekommst du jedoch die typischen, unregelmäßigen Bräunungsspoten, die an traditionelles Fladenbrot erinnern.

Was kann ich anstelle von Weizenmehl nehmen?

Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwenden. Oft braucht diese etwas mehr Flüssigkeit. Dinkelmehl Type 630 ist eine gute Alternative. Es gibt einen nussigen Geschmack. Das Brot wird etwas dichter. Du kannst auch half Weizen-, half Vollkornmehl nehmen. Rein aus Vollkornmehl wird der Teig sehr schwer und trocken. Mische es dann lieber. Probiere aus, was dir gefällt. Jede Mehlsorte verhält sich ein bisschen anders. Beginne mit der Hälfte der Flüssigkeit und füge nach und nach mehr hinzu, bis der Teig weich ist.

Warum wird mein Fladenbrot zäh und nicht fluffig?

Das passiert meist durch zwei Fehler. Erstens: Der Teig wurde zu lange und zu fest geknetet. Das entwickelt zu viel Gluten. Zweitens: Die Fladen wurden zu dick ausgerollt. Sie müssen wirklich dünn sein, etwa ¼ cm. So können sie in der heißen Pfanne schnell durchgaren und sich blähen. Ein dicker Fladen wird innen klitschig und bleibt dicht. Achte auch auf die richtige Pfannentemperatur. Bei zu niedriger Hitze trocknet das Brot aus, anstatt zu garen. Es wird dann ledrig statt luftig.

Kann ich die Knoblauchbutter auch mit getrockneten Kräutern machen?

Ja, das ist möglich. Frische Kräuter sind aber viel aromatischer. Wenn du getrocknete Kräuter nimmst, mische sie in die geschmolzene Butter. Lasse sie dann 5 Minuten ziehen. So können sie ihr Aroma besser entfalten. Verwende etwa einen Teelöffel getrocknete Petersilie oder italienische Kräuter. Sei vorsichtig mit getrocknetem Knoblauch. Er kann schnell bitter schmecken. Frisch gehackter Knoblauch ist hier einfach unschlagbar. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft gleicht die Intensität von getrockneten Kräutern gut aus.

Ist dieses Rezept auch für Kinder geeignet?

Absolut! Für Kinder kannst du die Knoblauchbutter einfach weglassen oder abwandeln. Bestreiche die warmen Fladen mit etwas geschmolzener Butter und einer Prise Salz. Oder mit Kräuterbutter ohne Knoblauch. Die Fladen an sich sind mild und weich. Kinder lieben sie oft als „Mini-Pizzen“. Belege sie mit etwas Tomatensoße und Käse und grille sie kurz. So werden sie zu einem gesünderen Snack. Du kannst den Teig auch in lustige Formen ausstechen. Das macht das Essen gleich noch spaßiger.

Wie kann ich das Fladenbrot als Beilage zu Hauptgerichten servieren?

Es passt wunderbar zu vielen Gerichten. Zerteile es in Stücke und lege es in einem Korb auf den Tisch. Zu mediterranen Gerichten wie Grillfleisch, Gemüsepfannen oder Salaten ist es ideal. Du kannst es auch anstelle von normalem Brot zu Suppen und Eintöpfen reichen. Es ist perfekt, um letzte Soßenreste aufzutunken. Für ein asiatisches Gericht kannst du die Knoblauchbutter mit etwas Sojasoße und Sesamöl verfeinern. Es ist so vielseitig, dass es zu fast jeder Küche passt.

Kann ich den Teig schon am Vorabend vorbereiten?

Ja, das ist eine tolle Zeitsparmaßnahme. Bereite den Teig wie beschrieben zu. Lasse ihn aber nicht bei Raumtemperatur gehen. Lege die Teigkugel in eine leicht geölte Schüssel. Decke sie mit Frischhaltefolie ab und stelle sie sofort in den Kühlschrank. Über Nacht wird der Teig langsam aufgehen. Am nächsten Tag nimmst du ihn eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank. So kann er Zimmertemperatur annehmen. Dann teilst, rollst und brätst du wie gewohnt. Das funktioniert ausgezeichnet.

Wenn du auf der Suche nach weiteren unkomplizierten Leckereien bist, wirf doch einen Blick in unsere Kategorie für einfache Desserts. Dort findest du viele Ideen für den süßen Abschluss.

Frisches Brotglück aus deiner eigenen Küche

Dieses Knoblauch Butter Fladenbrot ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung zum einfachen Genuss. Der Duft in der Küche, das warme Brot in der Hand, das glückliche Lächeln bei Tisch – das sind die Momente, für die ich gerne koche. Es braucht keine Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten. Nur den Mut, es einfach auszuprobieren. Ich hoffe, dieses Rezept findet einen festen Platz in deiner Küche. Es ist mein absolutes Lieblingsrezept für spontanen Besuch und gemütliche Abende. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken!

Knoblauch Butter Fladenbrot

Knoblauch Butter Fladenbrot

Knoblauch Butter Fladenbrot selbst gemacht: Weiches Brot ohne Hefe in 85 Min. Einfaches Rezept mit griechischem Joghurt für perfekten Genuss.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen: 6 Personen
Calories: 180

Zutaten
  

  • 2 Tassen Weizenmehl Type 405
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3/4 Tasse griechischer Joghurt (naturell)
  • 1/4 Tasse warmes Wasser
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Esslöffel ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Esslöffel frische Petersilie, gehackt (optional)

Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Küchentuch
  • Nudelholz
  • Pfanne oder Grill
  • Schneidebrett

Method
 

  1. Mehl, Backpulver und Salz in eine große Rührschüssel geben und gut vermischen.
  2. Griechischen Joghurt, warmes Wasser und Olivenöl hinzufügen und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten.
  3. Teig zu einer Kugel formen und in einer geölten Schüssel abdecken; 1 Stunde ruhen lassen.
  4. Teig auf einer bemehlten Fläche in 6 gleich große Portionen teilen und jede Portion zu einem dünnen Kreis ausrollen.
  5. Eine trockene Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und die Fladen jeweils 1-2 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  6. Für die Knoblauchbutter die geschmolzene Butter mit Knoblauch und Petersilie vermischen und die Fladen nach dem Braten großzügig einpinseln.

Nährwerte

Calories: 180kcalCarbohydrates: 25gProtein: 4gFat: 7gSaturated Fat: 4gCholesterol: 20mgSodium: 300mgPotassium: 120mgFiber: 1gSugar: 1gVitamin A: 500IUVitamin C: 1mgCalcium: 30mgIron: 1mg

Notizen

Achte darauf, dass das Wasser lauwarm ist, um den Teig gut aufgehen zu lassen. Verwende frischen Knoblauch für das beste Aroma. Die Fladenbrote können auch eingefroren werden – dafür einfach gut verpacken und bei Bedarf auftauen und aufwärmen. Experimentiere mit verschiedenen Kräutern oder füge Käse zum Teig hinzu für zusätzlichen Geschmack!
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