Zimt Donut Brot: Das einfache Rezept

Zimt Donut Brot

Stell dir vor, du schneidest in ein weiches, warmes Brot. Sein Duft nach Zimt und Karamell erfüllt die Küche. In diesem Moment erkennst du den Geschmack: Er ist genauso unwiderstehlich wie dein liebster Zimt-Donut vom Bäcker! Dieses Zimt Donut Brot ist genau das – die perfekte Mischung aus schnellem Rührkuchen und dem lockeren, würzigen Gefühl eines Donuts. Es ist mein Geheimrezept für alle, die es süß und gemütlich mögen. Kein Frittieren nötig, nur eine Kastenform und riesige Vorfreude. Los geht’s!

Die Geschichte hinter dem Zimt Donut Brot: Von der Fritteuse in die Form

Die Liebe zu Donuts ist weltweit. Aber wer hat Zeit, jeden Morgen Teig zu frittieren? Ich auf jeden Fall nicht! Die Idee für dieses Brot entstand an einem verregneten Sonntag. Meine Kinder wollten Donuts, ich wollte etwas Einfacheres. Also experimentierte ich mit einem klassischen Rührteig. Ich fügte extra viel Zimt hinzu und schichtete eine knusprige Zucker-Kruste ein. Das Ergebnis war magisch! So wurde aus einem klassischen American Donut ein saftiges Brot, das bei uns zum Dauerbrenner wurde. Es verbindet Tradition mit moderner, einfacher Küche. Perfekt für den deutschen Haushalt, wo am Wochenende oft gemeinsam gebacken wird.

Warum du dieses Zimt Donut Brot lieben wirst

Dieses Rezept hat so viel zu bieten! Der Teig ist unglaublich saftig und bleibt es auch Tage lang. Die Zimt-Zucker-Schicht in der Mitte und oben drauf gibt das typische Donut-Feeling. Du brauchst keine besonderen Backkenntnisse. Es ist super unkompliziert. Der Duft beim Backen ist einfach himmlisch. Und das Beste: Es schmeckt warm zum Kaffee, als Dessert mit etwas Schlagsahne oder einfach so als Snack. Ein Allrounder, der immer glücklich macht. Für mich ist es das perfekte Rezept, wenn spontan Besuch kommt oder die Familie nach etwas Süßem verlangt.

Perfekte Anlässe für dein selbstgemachtes Donut Brot

Dieses Brot passt zu so vielen Momenten! Ich backe es oft am Sonntagmorgen für ein besonderes Frühstück. Es ist ein Hit auf dem Kaffeetisch, wenn Freundinnen zu Besuch sind. Auch als süße Beigabe zur Grillparty oder als Mitbringsel für Kollegen kommt es super an. In der Weihnachtszeit, mit einer Prise Muskat verfeinert, ist es ein wunderbarer Duftmacher. Oder einfach mal als Trostpflaster oder Belohnung für die Kinder (und dich selbst!). Es ist einfach universell einsetzbar und sorgt immer für strahlende Gesichter.

Was du für dein Zimt-Donut-Brot brauchst

Alle Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Hier ist die komplette Liste:

  • Für den Teig:
    1. 2 Tassen (250 g) Weizenmehl Type 405 oder 550
    2. 1 ½ TL Backpulver
    3. ½ TL Natron
    4. ½ TL Salz
    5. ½ Tasse (125 g) ungesalzene Butter, zimmerwarm
    6. 1 Tasse (200 g) weißer Zucker
    7. 2 große Eier (Größe M)
    8. 1 Tasse (240 ml) Buttermilch
    9. 1 TL Vanilleextrakt
    10. 1 EL gemahlener Zimt
  • Für die Zimt-Zucker-Schicht:
    1. ¼ Tasse (50 g) weißer Zucker
    2. 1 TL gemahlener Zimt
    3. 2 EL geschmolzene Butter
  • Für das Glasur (optional):
    1. ½ Tasse (65 g) Puderzucker
    2. 1-2 EL Milch
    3. ¼ TL Vanilleextrakt

Clevere Ersatzmöglichkeiten für deine Vorräte

Keine Buttermilch da? Macht nichts! Gib 1 EL Zitronensaft oder Essig in eine Tassen Messbecher. Fülle dann mit normaler Milch auf, bis du 240 ml hast. Lass die Mischung 5 Minuten stehen. Schon hast du saure Milch, die perfekt funktioniert. Wenn du keine Eier hast, kannst du pro Ei einen Esslöffel Apfelmus nehmen. Das macht das Brot sogar noch saftiger. Statt Weizenmehl geht auch Dinkelmehl Type 630. Für die Butter in der Zucker-Schicht kann man auch geschmacksneutrales Öl nehmen. Sei kreativ mit dem, was du hast!

So backst du das perfekte Zimt Donut Brot: Schritt für Schritt

Schritt 1: Ofen vorheizen und die Form vorbereiten

Zuerst schalte ich den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit er die richtige Temperatur hat, wenn der Teig rein kommt. Dann nehme ich eine klassische Kastenform (etwa 25 cm lang). Diese fetten ich gründlich mit Butter oder Backspray ein. Manchmal streue ich noch etwas Mehl hinein, das gibt extra Sicherheit, dass nichts anklebt. So kann das Brot später perfekt aus der Form springen.

Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermengen

In eine große Schüssel gebe ich das Mehl, Backpulver, Natron und das Salz. Mit einem Handschneebesen vermische ich alles gut. Siehst du, wie sich das Backpulver gleichmäßig im Mehl verteilt? Das ist der Trick für eine gleichmäßige Lockerung. Die Mischung duftet schon jetzt nach frischem Backen. Ich stelle die Schüssel erstmal beiseite und widme mich der Buttermasse.

Schritt 3: Die Butter-Zucker-Creme herstellen

Die weiche Butter und den Zucker creme ich nun schön luftig auf. Dafür nehme ich meinen Handmixer auf mittlerer Stufe. Nach etwa 2-3 Minuten wird die Masse deutlich heller und fast schon schaumig. Jetzt kommen die Eier hinzu. Ich gebe sie immer eins nach dem anderen dazu und mixe jedes Ei vollständig unter, bevor ich das nächste hinzufüge. So verbindet sich alles optimal und die Creme wird schön cremig. Zum Schluss rühre ich den Vanilleextrakt unter. Pro-Tipp: Die Butter muss wirklich weich, aber nicht flüssig sein. Dann wird die Creme am besten.

Schritt 4: Den Teig zusammenfügen

Jetzt kommt der entscheidende Moment! Ich füge abwechselnd die trockene Mehlmischung und die Buttermilch zur Buttercreme hinzu. Ich fange mit einem Drittel des Mehls an und rühre nur kurz. Dann kommt die Hälfte der Buttermilch, wieder kurz rühren. So geht es weiter: Mehl, Buttermilch, Mehl. Wichtig ist: Nicht zu lange mixen! Sobald keine großen Mehlflecken mehr zu sehen sind, ist der Teig fertig. Ein paar kleine Klümpchen sind überhaupt kein Problem. Sie zerfallen beim Backen. Zu starkes Rühren macht das Brot zäh.

Schritt 5: Die Zimt-Zucker-Schicht vorbereiten und schichten

In einer kleinen Schüssel mische ich den Zucker und den Zimt für die Füllung. Die Butter lasse ich in einer zweiten Schüssel schmelzen. Jetzt geht es ans Schichten! Ich gebe die Hälfte des Teigs in die gefettete Form und glätte ihn vorsichtig. Dann bestreue ich ihn mit der Hälfte der Zimt-Zucker-Mischung. Das sieht aus wie ein goldener Staubteppich. Darauf kommt der restliche Teig. Oben drauf streue ich den restlichen Zimtzucker. Zum Schluss träufle ich die geschmolzene Butter gleichmäßig über die gesamte Oberfläche. Das gibt eine fantastisch knusprige Kruste!

Schritt 6: Backen und Abkühlen lassen

Das Brot kommt für 45-50 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Nach etwa 40 Minuten mache ich die Stäbchenprobe. Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Brotes. Kommt er sauber wieder heraus, ist es fertig. Wenn noch Teig daran klebt, backe ich es noch ein paar Minuten. Das fertige Brot nehme ich aus dem Ofen und lasse es für 10 Minuten in der Form abkühlen. Danach stürze ich es vorsichtig auf ein Kuchengitter. So kann die Luft von allen Seiten zirkulieren und die Unterseite wird nicht feucht.

Schritt 7: Die Glasur anrühren und genießen

Während das Brot vollständig auskühlt, bereite ich die Glasur vor. Dafür siebe ich den Puderzucker in eine Schüssel, um Klümpchen zu vermeiden. Dann füge ich einen Esslöffel Milch und den Vanilleextrakt hinzu und rühre mit einem Löffel glatt. Die Konsistenz sollte zähflüssig sein, aber noch vom Löffel tropfen. Ist sie zu fest, gebe ich noch einen Teelöffel Milch dazu. Ist sie zu dünn, kommt etwas mehr Puderzucker hinein. Nun träufle ich die Glasur mit einem Löffel lockerlinieng über das abgekühlte Brot. Jetzt muss ich nur noch widerstehen, bis die Glasur etwas angetrocknet ist… dann kann endlich angeschnitten werden!

Chef’s Tipp: Für ein intensiveres Aroma röste den Zimt für die Zucker-Schicht vorher 1-2 Minuten in einem trockenen Topf bei niedriger Hitze an. Sei vorsichtig, dass er nicht verbrennt! Das entfaltet sein Aroma unglaublich.

Zeitplan für dein Backprojekt

Mit diesem Plan geht nichts schief:

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten (Zutaten abmessen, Teig anrühren)
  • Backzeit: 50 Minuten
  • Abkühlzeit in der Form: 10 Minuten
  • Komplette Abkühlzeit vor dem Glasieren: Ca. 1 Stunde
  • Gesamtzeit bis zum Verzehr: Etwa 1 Stunde 10 Minuten (für warmes Brot) bzw. 2 Stunden (für geglastes Brot).

Perfekt für spontane Backlust oder geplante Genussmomente.

Mein absoluter Geheimtipp für maximalen Geschmack

Hier ist mein Backgeheimnis, das dieses Brot noch besser macht: Lass den Teig vor dem Backen 15 Minuten ruhen! Nachdem du ihn in die Form gefüllt hast, stelle sie einfach auf die Seite. In dieser Zeit kann sich das Gluten im Mehl etwas entspannen. Die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßiger. Das Ergebnis? Ein noch gleichmäßigerer, saftigerer Krumben (das Innere des Brotes) und eine schönere Kruste. Probier es aus – der kleine Aufschub lohnt sich!

Wissenswertes rund um Zimt und Donuts

Zimt ist eines der ältesten Gewürze der Welt. Früher war es so wertvoll wie Gold! Heute verleiht es nicht nur Weihnachtsgebäck, sondern auch diesem Brot seine wärmende Note. Der „Donut-Effekt“ – das Loch in der Mitte – entstand übrigens angeblich, weil ein Seemann namens Hanson Gregory sein frittiertes Gebäck mit einem Pfeifenstiel aufspießte, um es besser halten zu können. Unser Brot verzichtet auf das Loch, aber nicht auf den legendären Geschmack. Für mehr Inspiration im Ernährungsalltag findest du beim Bundeszentrum für Ernährung viele praktische Tipps.

Welches Werkzeug du brauchst

Du benötigst nicht viel Spezialequipment:

  • Eine Kastenform (etwa 25 cm lang)
  • Zwei große Rührschüsseln
  • Einen Handmixer oder einen kräftigen Schneebesen
  • Einen kleinen Schneebesen oder Löffel für die Glasur
  • Eine Küchenwaage und/oder Messbecher
  • Einen Teigschaber
  • Ein Kuchengitter zum Abkühlen

Das ist alles! Wie du siehst, ist dieses Rezept auch für Backanfänger bestens geeignet.

So bewahrst du dein Zimt Donut Brot richtig auf

Am allerbesten schmeckt das Brot natürlich frisch am Tag des Backens. Die Mischung aus warmer, weicher Krume und knuspriger Zuckerdecke ist unschlagbar.

Willst du es aufbewahren, wickle das vollständig abgekühlte Brot in Frischhaltefolie ein. Alternativ legst du es in eine brotdose mit fest schließendem Deckel. So bleibt es bei Raumtemperatur für etwa 3-4 Tage wunderbar saftig. Die Glasur wird zwar weicher, aber der Geschmack bleibt fantastisch.

Du kannst das ganze Brot oder einzelne Scheiben auch einfrieren. Dafür wickle es portionsweise in Alufolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Aufgetaut bei Raumtemperatur schmeckt es fast wie frisch gebacken. Eine kurze Tour im Toaster belebt die knusprige Textur der Zucker-Oberseite wieder!

Meine besten Tipps für dein Backerlebnis

Hier sind ein paar Ratschläge von mir, damit dein Brot perfekt gelingt:

  • Butter richtig weich machen: Schneide sie in kleine Würfel und lasse sie 30-60 Minuten auf der Arbeitsfläche liegen. Nicht in der Mikrowelle schmelzen!
  • Buttermilch auf Raumtemperatur: Nimm sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank. So verbindet sie sich besser mit dem Teig.
  • Backofen nicht vorzeitig öffnen: In den ersten 30 Minuten sollte die Ofentür geschlossen bleiben, damit das Brot nicht zusammenfällt.
  • Das Brot komplett auskühlen lassen: Es ist verlockend, aber schneide es nicht zu heiß an. Es schneidet sich dann sauberer und der Geschmack hat sich voll entfaltet.
  • Experimentiere mit Gewürzen: Gib eine Prise Muskatnuss oder Kardamom zum Zimt. Das gibt eine wunderbare Tiefe.

Ideen, um dein Brot wunderschön zu präsentieren

Das Auge isst mit! Serviere das Brot auf einem schönen Holztablett. Schneide es in dicke Scheiben und lege sie leicht versetzt übereinander. Ein kleines Schälchen mit extra Zimt-Zucker-Mischung dazu lädt zum Dippen ein. Für ein Festtags-Feeling bestreue die Glasur mit ein paar gehackten Pekannüssen oder kleinen Donut-Perlen (Zuckerstreusel). Oder serviere eine Scheibe warm mit einer Kugel Vanilleeis und einem Karamell-Soßen-Guss – ein Traum! Es passt auch toll zu meinem cremigen Erdbeer Cheesecake Kuchen für ein besonderes Dessert-Buffet.

Leichtere und kreative Abwandlungen

Du möchtest das Rezept etwas abwandeln? Kein Problem! Hier sind sechs Ideen:

  1. Vollkorn-Variante: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Dinkelvollkornmehl. Das gibt ein herzhafteres, nussiges Aroma und mehr Ballaststoffe. Gib vielleicht einen Schuss mehr Buttermilch dazu, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit bindet.
  2. Apfel-Zimt-Version: Füge eine fein gewürfelte, geschälte Apfel (z.B. Boskop) unter den Teig. Die Stückchen werden wunderbar weich und saftig. Ein Traum im Herbst!
  3. Schoko-Donut-Brot: Ersetze zwei Esslöffel Mehl durch ungesüßtes Kakaopulver im Teig. Für die Schicht mische braunen Zucker mit Zimt. Ein Hit für Schokoladenliebhaber, genau wie mein intensiver Schokoladenfudge Brownie Laib.
  4. Streusel-Variante: Lass die Glasur weg und bedecke den Teig vor dem Backen mit hausgemachten Zimt-Streuseln. Dafür 50 g kalte Butter, 60 g Zucker, 80 g Mehl und 1 TL Zimt mit den Fingern zu Bröseln verreiben.
  5. Veganer Genuss: Nutze pflanzliche Margarine, einen Ei-Ersatz (z.B. Leinsamen) und Soja- oder Hafer-Buttermilch (Milch + Essig). Funktioniert erstaunlich gut!
  6. Mini-Brot-Form: Fülle den Teig in mehrere kleine Einmachgläser oder Mini-Kastenformen. Die Backzeit reduziert sich auf etwa 25-30 Minuten. Perfekt als persönliches Geschenk!

Typische Fehler, die du leicht vermeiden kannst

Fehler 1: Den Teig zu lange und kräftig mixen

Das ist der häufigste Fehler! Wenn du den Teig nach Zugabe des Mehls zu lange mixst, entwickelst du zu viel Klebereiweiß (Gluten). Das führt dazu, dass dein Brot zäh und gummiartig wird, anstatt locker und saftig. Es kann auch in der Mitte einen dichten, feuchten Streifen bekommen. Merke dir: Sobald Mehl und Flüssigkeit verschwunden sind, ist Schluss! Ein paar kleine Klümpchen sind absolut in Ordnung. Sie lösen sich beim Backen auf.

Fehler 2: Kalte Butter und kalte Eier verwenden

Die Butter muss richtig weich sein, damit sie sich mit dem Zucker perfekt verbinden und Luft einschließen kann. Kalte Butter lässt sich nicht gut cremig schlagen. Kalte Eier können die Butter wieder fest werden lassen und sie trennt sich. Nimm beides mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Die Butter ist richtig, wenn du leicht mit dem Finger eine Delle hineindrücken kannst. So wie für meine luftigen Frisch Gebackenen Brötchen ist Raumtemperatur hier der Schlüssel.

Fehler 3: Den Backofen nicht richtig vorheizen oder zu früh öffnen

Der Ofen muss heiß sein, bevor das Brot hineinkommt. Sonst geht der Teig nicht schnell genug auf und wird eventuell fest. Stelle ihn immer auf 175°C und warte, bis die Temperatur erreicht ist. Ein weiterer Fehler ist, die Ofentür in den ersten 30 Minuten zu öffnen. Der kalte Luftzug lässt das Brot zusammensacken. Lass die Tür zu und vertraue auf die Backzeit. Die Stäbchenprobe machst du erst gegen Ende.

Fehler 4: Das Brot zu heiß anschneiden

Die Versuchung ist riesig, ich weiß! Aber wenn du in das heiße Brot schneidest, zerfällt es. Die Struktur ist noch nicht gefestigt und die Dampf entweicht. Die Scheiben werden matschig. Lass dem Brot Zeit, mindestens 1 Stunde auf einem Gitter komplett abzukühlen. Dann ist es stabil, lässt sich sauber schneiden und der Geschmack hat sich voll entfaltet. Die Geduld lohnt sich!

Fehler 5: Den Zimt-Zucker-Belag vergessen oder falsch anwenden

Die geschmolzene Butter über dem Zucker ist kein optionaler Schritt! Sie ist essentiell. Ohne sie bildet der trockene Zucker nur eine harte, sandige Schicht, die leicht abbröckelt. Die Butter bindet den Zucker, lässt ihn karamellisieren und verleiht die typisch klebrig-knusprige Donut-Oberfläche. Träufle sie wirklich gleichmäßig über die gesamte Oberfläche vor dem Backen. Für einen ähnlich unwiderstehlichen Karamell-Effekt sorgt auch die Glasur bei meinen knusprigen Honig Butter Maispoppers.

Häufig gestellte Fragen zum Zimt Donut Brot

Kann ich dieses Brot auch ohne Buttermilch backen?

Aber ja, absolut! Du kannst ganz einfach selbst „Buttermilch“ herstellen. Nimm einen Messbecher und gib einen Esslöffel Zitronensaft oder weißer Haushaltsessig hinein. Fülle dann mit normaler Vollmilch oder fettarmer Milch bis zur 240-ml-Marke auf. Lass die Mischung für 5-10 Minuten stehen. Sie wird leicht dicklich und säuerlich – genau wie Buttermilch. Diese saure Milch funktioniert perfekt im Rezept. Sie reagiert mit dem Backpulver und Natron und macht den Teig schön locker.

Warum ist mein Brot in der Mitte noch roh, obwohl es außen schon braun ist?

Das kann zwei Gründe haben. Erstens: Dein Ofen ist vielleicht zu heiß eingestellt. Die Außenseite backt dann zu schnell zu, während die Mitte noch flüssig ist. Nutze ein Ofenthermometer, um die tatsächliche Temperatur zu prüfen. Zweitens: Du hast die Backform in die falsche Schiene gestellt. Die optimale Position ist die mittlere Schiene. Backst du zu weit oben, wird die Oberfläche zu schnell dunkel. Wenn es dunkel wird, lege einfach ein Stück Alufolie locker über die Form, um das Brot abzudecken, und backe es weiter.

Kann ich das Rezept verdoppeln, um zwei Brote auf einmal zu backen?

Ja, das klappt sehr gut! Du kannst alle Zutaten einfach verdoppeln. Wichtig ist aber, dass du zwei gleich große Kastenformen verwendest. Fülle den Teig nicht in eine einzige, größere Form. Der Teig würde dann nicht richtig durchbacken. Stelle die beiden Formen mit etwas Abstand zueinander auf das mittlere Backblech oder verteile sie auf zwei Ebenen. Tausche sie nach der Hälfte der Backzeit eventuell die Position, damit sie gleichmäßig backen. So hast du auf einen Schlag einen Vorrat oder ein Geschenk parat.

Wie lange ist das Zimt Donut Brot haltbar und wie bewahre ich es am besten auf?

Bei richtiger Lagerung ist es 3-4 Tage lang lecker. Lass es nach dem Abkühlen vollständig auskühlen. Wickle es dann ganz eng in Frischhaltefolie ein oder lege es in eine luftdichte Brotdose. So bleibt es saftig und die Zuckeroberfläche behält ihre Textur. Du kannst es auch einfrieren. Wickle das ganze Brot oder einzelne Scheiben in Backpapier und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Genießen einfach bei Raumtemperatur auftauen oder eine gefrorene Scheibe kurz toasten.

Kann ich auch andere Gewürze außer Zimt verwenden?

Natürlich! Das Rezept ist eine perfekte Basis zum Experimentieren. Probiere eine Mischung aus Zimt und Kardamom für ein exotisches Aroma. Oder nimm eine Prise gemahlene Nelken oder Muskatnuss dazu. Auch eine Messerspitze Ingwerpulver passt wunderbar. Du kannst den Zimt für die Füllung auch teilweise durch Instant-Puddingpulver (Vanille oder Schoko) ersetzen. Das gibt eine ganz neue, cremige Note. Sei mutig und finde deine persönliche Lieblingsmischung!

Mein Brot ist nicht so hoch geworden wie auf den Bildern. Was habe ich falsch gemacht?

Meistens liegt das am Backpulver oder Natron. Diese Triebmittel haben eine begrenzte Haltbarkeit. Prüfe das Mindesthaltbarkeitsdatum. Du kannst die Wirksamkeit von Backpulver testen: Gib einen halben Teelöffel in ein Glas mit heißem Wasser. Es sollte sofort stark sprudeln. Tut es das nicht, ist es schwach. Ein weiterer Grund kann zu starkes Vermischen des Teigs sein, wie oben beschrieben. Oder der Ofen war nicht heiß genug, um den Teig schnell aufgehen zu lassen.

Ist es normal, dass der Zimtzucker in der Mitte des Brotes ist?

Ja, genau so soll es sein! Die Schichtung ist ein besonderer Trick dieses Rezepts. Du verteilst die Hälfte des Teigs, dann die Hälfte des Zimtzuckers, dann den restlichen Teig und oben drauf den restlichen Zucker. Beim Backen sinkt der Zucker der obersten Schicht etwas ein. Der Zucker in der Mitte bleibt jedoch als leckere, süße und leicht feuchte Schicht erhalten. Das gibt bei jedem Bissen dieses wunderbare Aroma von innen und außen. Es ist kein Fehler, sondern das Geheimnis des „Donut“-Gefühls!

Kann ich den Zucker durch ein gesünderes Alternativprodukt ersetzen?

Du kannst den weißen Zucker im Teig durch braunen Zucker ersetzen. Das gibt eine karamelligere Note und mehr Feuchtigkeit. Für eine kalorienreduzierte Version kannst du auch Erythrit oder Xylit verwenden. Beachte hierbei, dass diese Zuckeraustauschstoffe oft ein anderes Volumen haben. Informiere dich über die genauen Austauschverhältnisse auf der Packung. Der Zucker in der Füllung lässt sich schwer 1:1 ersetzen, da er für die typische Textur sorgt. Hier könntest du es mit einer Mischung aus Erythrit und etwas Zimt versuchen.

Was kann ich tun, wenn mir die Glasur immer zu flüssig oder zu fest wird?

Die Konsistenz der Glasur ist leicht zu korrigieren. Ist sie zu flüssig und rinnt einfach nur herunter, rühre nach und nach etwas mehr gesiebten Puderzucker ein. Ein Teelöffel nach dem anderen, bis sie zähflüssig wird. Ist sie zu fest und klumpig, füge tropfenweise mehr Milch hinzu. Beginne mit einem halben Teelöffel und rühre gut, bevor du mehr hinzugibst. Die perfekte Glasur sollte vom Löffel langsam und in einem dünnen Strahl tropfen. Sie sollte sich aber noch gut verteilen lassen.

Schmeckt dieses Brot auch Kindern, die keine „ganzen“ Donuts mögen?

Das ist eine tolle Frage! Oft mögen Kinder keine klassischen Donuts, weil sie zu fettig oder zu süß sind. Dieses Brot ist die perfekte Lösung. Es hat den vertrauten, lieblichen Zimtgeschmack, ist aber weniger intensiv und viel leichter. Die Textur ist weich und freundlich, nicht knusprig-frittiert. Viele Kinder, die bei mir skeptisch waren, haben dieses Brot geliebt. Es ist ein großartiger Weg, um den Donut-Geschmack in einer bekömmlicheren, familienfreundlichen Form zu genießen. Ein echter Geheimtipp für Kindergeburtstage oder das Pausenbrot!

Falls du noch mehr solcher unkomplizierten und köstlichen Ideen suchst, schau doch mal in meine Sammlung von einfachen Desserts auf meinem Blog vorbei. Dort findest du viele Rezepte, die genau in deinen Alltag passen.

Mach dich bereit für Komplimente!

Und schon ist unser kuscheliges Zimt Donut Brot fertig! Du wirst sehen, dieser Duft wird alle in die Küche locken. Es ist so viel einfacher, als Donuts zu frittieren, und schmeckt mindestens genauso gut. Ob zum Sonntagsfrühstück, für die Kaffeepause mit den Liebsten oder als süßes Mitbringsel – dieses Brot ist immer eine tolle Idee. Ich hoffe, es wird bei dir genauso oft gebacken und geliebt wie bei mir. Probier es aus, lass es dir schmecken und genieße das gute Gefühl, etwas Selbstgemachtes, Köstliches zu teilen. Gutes Gelingen und happy baking!

Zimt Donut Brot

Zimt Donut Brot

Saftiges Zimt Donut Brot: Einfacher Rührkuchen mit Zimt-Zucker-Schicht. Kein Frittieren nötig. Perfekt für Frühstück oder Kaffeetisch.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Abkühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen: 8 Personen
Calories: 320

Zutaten
  

  • 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 125 g ungesalzene Butter, zimmerwarm
  • 200 g weißer Zucker
  • 2 große Eier (Größe M)
  • 240 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • 50 g weißer Zucker (für die Zimt-Zucker-Schicht)
  • 1 TL gemahlener Zimt (für die Zimt-Zucker-Schicht)
  • 2 EL geschmolzene Butter (für die Zimt-Zucker-Schicht)
  • 65 g Puderzucker (für die Glasur)
  • 1-2 EL Milch (für die Glasur)
  • ¼ TL Vanilleextrakt (für die Glasur)

Kochutensilien

  • Handmixer oder Schneebesen
  • Rührschüsseln
  • Messbecher und Küchenwaage
  • Kastenform ca. 25 cm lang
  • Teigschaber

Method
 

  1. Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und Kastenform vorbereiten.
  2. Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Natron, Salz) in einer großen Schüssel vermengen.
  3. Butter und Zucker luftig aufschlagen, anschließend die Eier einzeln hinzufügen und vermischen.
  4. Abwechselnd die trockene Mehlmischung und Buttermilch zur Buttercreme hinzufügen, kurz mischen.
  5. Zimt-Zucker-Mischung anrühren und in zwei Schichten in den Teig schichten.
  6. Brot im vorgeheizten Ofen 45-50 Minuten backen und Stäbchenprobe durchführen.
  7. Brot in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.
  8. Für die Glasur Puderzucker mit Milch und Vanilleextrakt vermischen und dekorativ über das abgekühlte Brot träufeln.

Nährwerte

Calories: 320kcalCarbohydrates: 39gProtein: 4gFat: 16gSaturated Fat: 9gCholesterol: 45mgSodium: 180mgPotassium: 180mgFiber: 1gSugar: 16gVitamin A: 500IUCalcium: 60mgIron: 1.5mg

Notizen

Lagere das Brot in Frischhaltefolie oder einer luftdichten Dose für 3-4 Tage. Es kann auch portionsweise eingefroren werden – einfach in Alufolie wickeln und in einen Gefrierbeutel legen. Variiere das Rezept mit verschiedenen Gewürzen oder Füllungen, wie gewürfelten Äpfeln oder Schokolade, für neue Geschmacksrichtungen.
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