Krosse Hähnchen Mägen: Einfaches Rezept für den perfekten Snack

Krosse Hähnchen Mägen

Knusprige Hähnchenmägen: Mein Geheimrezept für den perfekten Snack

Kennst du das? Die Party steht an, Freunde kommen vorbei, und du willst etwas Besonderes auf den Tisch zaubern, das nicht nur lecker, sondern auch ein echter Gesprächsstarter ist. Dann habe ich genau das Richtige für dich: knusprige Hähnchenmägen! Ich weiß, der Name lässt vielleicht erstmal die Augenbrauen hochgehen. Aber vertrau mir, als ich sie das erste Mal für meine Familie zubereitet habe, waren alle skeptisch. Nach dem ersten Bissen war die Schüssel leer! Diese kleinen, herzhaften Power-Päckchen sind ein absoluter Genuss. Sie sind knusprig, würzig und unglaublich lecker. Heute verrate ich dir mein Rezept für die perfekten Fried Chicken Gizzards.

Von der Resteverwertung zum Soul Food Klassiker

Hähnchenmägen, oder auch Hühnermägen, waren lange Zeit ein typisches Beispiel für nose-to-tail eating. Nichts wurde vom Tier verschwendet. Besonders in der südamerikanischen und osteuropäischen Küche haben sie eine lange Tradition. Früher oft als „Arme-Leute-Essen“ verschrien, erleben sie heute eine wahre Renaissance auf Speisekarten von hippen Restaurants. Sie sind der Beweis, dass mit der richtigen Zubereitung auch vermeintlich unscheinbare Teile zu einem kulinarischen Highlight werden können. Mein Rezept vereint die traditionelle Methode des Vorkochens für Zartheit mit der knusprigen Technik des Southern Fried Chicken. So entsteht der ultimative Snack!

Warum du dieses Rezept für Hähnchenmägen lieben wirst

Dieses Rezept ist ein Favorit bei mir geworden, und das aus gutem Grund! Erstens ist es unerwartet lecker – die Mischung aus zartem Inneren und der superknusprigen Panade ist einfach unwiderstehlich. Zweitens ist es super günstig. Hähnchenmägen bekommst du im Supermarkt für wenig Geld. Und drittens macht es einfach Spaß, sie zuzubereiten. Es ist ein bisschen wie ein kleines Projekt in der Küche, bei dem am Ende alle begeistert sind. Außerdem sind sie proteinreich und eine tolle Abwechslung zu den üblichen Chicken Wings oder Nuggets.

Perfekte Gelegenheiten für knusprige Hähnchenherzen

Diese kleinen Knusper-Perlen passen zu so vielen Anlässen! Sie sind der absolute Hit beim Spieleabend oder Fußball-Gucken mit Freunden. Statt Chips und Dip gibt es etwas Selbstgemachtes und Herzhaftes. Sie machen auch eine gute Figur als besondere Vorspeise vor einem deftigen Hauptgericht wie einem Arme Leute Auflauf. Oder wie wäre es mit einem „Soul Food Abend“? Serviere sie zusammen mit beladenem Kartoffelsalat und grünem Salat. Ein rustikales Festmahl!

Zutaten für perfekt frittierte Hähnchenmägen

Du brauchst nur eine Handvoll einfacher Zutaten. Die meisten hast du sicher schon daheim.

  1. 1 Pfund (ca. 450g) Hähnchenmägen, gereinigt und geputzt
  2. 240 ml Buttermilch zum Marinieren
  3. 1 TL scharfe Sauce (optional, aber empfohlen!)
  4. 180 g Weizenmehl (Type 405)
  5. 1 TL Knoblauchpulver
  6. 1 TL Zwiebelpulver
  7. 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  8. ½ TL Cayennepfeffer (optional für mehr Schärfe)
  9. Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
  10. Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Erdnussöl) zum Frittieren

Möglichkeiten zum Austauschen von Zutaten

Keine Buttermilch da? Kein Problem! Mixe einfach 240 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig und lasse es 5 Minuten stehen. Das funktioniert genauso gut. Wenn du kein Weizenmehl verwenden möchtest, kannst du es durch glutenfreies Mehlmischung ersetzen. Für eine kräftigere Panade mische etwas Semmelbrösel oder Maismehl unter das Gewürzmehl. Und wer es ganz scharf mag, tauscht das Paprikapulver gerne gegen Rauchpaprika aus.

So bereitest du deine knusprigen Hähnchenmägen zu

Folge diesen Schritten für ein perfektes Ergebnis. Es lohnt sich, die Zeit für die Marinade und das Vorkochen einzuplanen.

Schritt 1: Die magische Marinade

Gib die gründlich gereinigten Hähnchenmägen in eine Schüssel. Übergieße sie mit der Buttermilch und der scharfen Sauce, falls du sie verwendest. Rühre alles gut um, bis jedes Stückchen bedeckt ist. Decke die Schüssel ab und stelle sie für mindestens 2 Stunden, besser aber über Nacht, in den Kühlschrank. Diese Marinade ist der Schlüssel! Die Säure in der Buttermilch macht das Fleisch zarter und verleiht eine leichte, säuerliche Note. Pro-Tipp: Beschrifte die Schüssel mit einem Datum, damit du nicht vergisst, wann du angefangen hast.

Schritt 2: Zart gekocht für den perfekten Biss

Bringe einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen. Gib die marinierten Mägen (abgetropft) hinein und reduziere die Hitze auf eine sanfte Simmers­tu­fe. Lass sie für etwa 45 Minuten köcheln. Dieser Schritt ist super wichtig! Er macht die an sich zähen Mägen wunderbar zart und butterweich. Sie haben nach dem Kochen eine schöne, feste Textur. Gieße sie danach in ein Sieb ab und lasse sie gut abkühlen und abtropfen.

Schritt 3: Die knusprige Gewürzpanade

In einer flachen Schüssel oder auf einem Teller vermischst du jetzt das Mehl mit all den leckeren Gewürzen: Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Paprika, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer. Rühre alles gut mit einer Gabel durch, bis die Gewürze gleichmäßig im Mehl verteilt sind. Die Mischung riecht jetzt schon fantastisch – würzig und einladend. Pro-Tipp: Du kannst die Gewürzmischung auch in einer verschließbaren Tüte vorbereiten. So geht das Wenden später ganz einfach und ohne Sauerei.

Schritt 4: Heißes Fett für den Knusper-Effekt

Fülle einen hohen Topf oder eine schwere Eisenpfanne etwa 5 cm hoch mit Pflanzenöl. Erhitze das Öl auf 175°C. Die richtige Temperatur ist entscheidend! Ist das Öl zu kalt, saugen sich die Mägen damit voll. Ist es zu heiß, verbrennt die Panade, bevor das Innere heiß ist. Ein Küchenthermometer ist hier eine große Hilfe. Alternativ kannst du auch ein kleines Stückchen Panade ins Öl geben. Wenn es sofort umhersprudelt und golden wird, ist die Temperatur perfekt.

Schritt 5: Panieren mit Gefühl

Nimm die abgekühlten, vorgekochten Mägen und wälze sie portionsweise in der gewürzten Mehlmischung. Drücke die Panade dabei fest an, damit sich eine schöne, dicke Schicht bildet. Klopfe vorsichtig das überschüssige Mehl ab. Lege die panierten Stücke auf einen Teller, während du den Rest fertig machst. Du wirst sehen, wie sie schon jetzt ein herrlich rustikales Aussehen bekommen.

Schritt 6: Das große Frittieren

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Lege die panierten Hähnchenmägen vorsichtig in das heiße Öl. Achte darauf, sie nicht zu überschütten. Frittiere sie in mehreren Portionen, damit die Temperatur nicht zu stark absinkt. Lass sie für etwa 4 bis 5 Minuten goldbraun und knusprig werden. Drehe sie dabei einmal mit einer Zange. Die Mischung aus Kräutern und Gewürzen in der Panade duftet himmlisch, wenn sie ins heiße Öl kommt. Nimm die fertig frittierten Stücke mit einer Schaumkelle heraus und lasse sie auf einem Rost oder Küchenpapier gut abtropfen. Chef’s Tip: Für einen extra Knusper-Effekt kannst du sie nach dem Panieren für 10 Minuten in den Kühlschrank legen. Das festigt die Panade.

Zeitplan für deine knusprige Hähnchenmägen

Gutes Essen braucht seine Zeit, aber die meiste davon ist Wartezeit.

  • Marinierzeit: Mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht.
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten aktive Arbeit.
  • Kochzeit (Vorkochen): 45 Minuten.
  • Frittierzeit: 4-5 Minuten pro Portion.
  • Gesamtzeit (ohne Marinade): Etwa 1 Stunde 15 Minuten.
  • Portionen: 4
  • Kalorien pro Portion: Ca. 300 kcal

Der Geheimtipp der Köchin

Mein absoluter Geheimtipp für die ultimative Knusprigkeit? Die Doppelpanade! Nachdem du die Mägen das erste Mal im gewürzten Mehl gewendet hast, tauchst du sie kurz wieder in die restliche Buttermilch und dann ein zweites Mal in das Mehl. Diese doppelte Schicht platzt beim Frittieren schön auf und wird fantastisch knusprig und locker. Ein echter Game-Changer!

Wusstest du schon? Ein Extra Fakt

Der Magen eines Huhns ist ein Muskel, der besonders kräftig ist, weil er die harte Nahrung wie Körner zerkleinert. Genau das verleiht ihm auch seine einzigartige, leicht bissfeste Textur, die nach der richtigen Zubereitung so unwiderstehlich ist. Sie sind eine hervorragende Quelle für Protein und Zink. Wer sich für eine ausgewogene Ernährung interessiert, findet bei seriösen Quellen wie dem Bundeszentrum für Ernährung wertvolle Informationsstrategien Ernährung.

Das brauchst du in der Küche

Die Ausrüstung ist recht simpel: ein großer Topf zum Vorkochen, eine Schüssel für die Marinade, eine flache Schüssel zum Panieren, einen hohen Topf oder eine schwere Gusseisenpfanne zum Frittieren, eine Schaumkelle oder Zange und ein Rost/Kitchenpaper zum Abtropfen. Ein Küchenthermometer ist sehr hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

So bewahrst du deine frittierten Hähnchenmägen auf

Am allerbesten schmecken die knusprigen Hähnchenmägen natürlich frisch und heiß aus der Fritteuse. Sollten doch mal welche übrig bleiben, bewahre sie nach dem vollständigen Abkühlen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich so für 2-3 Tage.

Um sie wieder knusprig zu bekommen, erwärme sie nicht in der Mikrowelle. Die macht die Panade matschig. Besser ist es, sie für etwa 8-10 Minuten bei 200°C Umluft im Backofen aufzubacken. So werden sie wieder fast so knusprig wie am ersten Tag.

Du kannst die vorgekochten (aber noch nicht panierten) Mägen auch einfrieren. Friere sie nach Schritt 2 auf einem Blech vor und gib sie dann in einen Gefrierbeutel. So hast du immer eine schnelle Basis für einen leckeren Snack parat. Dann einfach auftauen, panieren und frittieren.

Meine besten Tipps und Ratschläge

  • Temperatur checken: Investiere in ein kleines Fettthermometer. Die richtige Öltemperatur (175°C) ist der wichtigste Erfolgsfaktor für knuspriges, fettarmes Frittiergut.
  • Salzen nach dem Frittieren: Salze die heißen Mägen gleich, nachdem sie aus dem Öl kommen. So haftet das Salz besser.
  • Variiere die Gewürze: Trau dich, mit der Gewürzmischung zu spielen! Ein wenig getrockneter Thymian oder eine Prise Currypulver können spannende neue Geschmacksrichtungen ergeben.
  • Öl wiederverwenden: Lass das verwendete Öl abkühlen und siebe es durch ein feines Sieb oder einen Kaffefilter. Du kannst es 1-2 Mal wieder verwenden, um zum Beispiel traditionelles indisches Brot wie puri auszubacken.

Hübsch angerichtet: Präsentationstipps

Das Auge isst mit! Serviere die knusprigen Hähnchenmägen auf einem großen Holzbrett oder in einer flachen Schale. Streue frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch darüber. Ein paar Spalten frischer Zitrone dazu sehen nicht nur gut aus, ihr Saft verstärkt den Geschmack. Stelle verschiedene Dips dazu: klassische Remoulade, einen scharfen BBQ-Dip, knoblauchigen Joghurt oder einfach nur gute alte Sriracha-Mayonnaise. Dazu passen auch frisches Gemüse wie Selleriestangen und Karottensticks.

Gesündere und kreative Varianten

Du möchtest es etwas leichter oder einfach mal anders probieren? Hier sind sechs Ideen:

  1. Ofen-gebackene Variante: Für eine fettärmere Version. Die panierten Mägen auf ein Backrost legen und bei 220°C Umluft für 20-25 Minuten backen, bis sie knusprig sind. Etwas Öl vor dem Backen darüber sprühen hilft der Bräunung.
  2. Asiatisch inspiriert: Tausche die Gewürzmischung gegen eine Mischung aus Ingwerpulver, Fünf-Gewürze-Pulver und Sojasauce (in der Buttermilch verrührt). Serviere mit Süß-Sauer-Sauce.
  3. Buffalo Style: Nach dem Frittieren die heißen Mägen in einer Schüssel mit geschmolzener Butter und scharfer Buffalo-Sauce (z.B. Frank’s RedHot) schwenken. Dazu passt Blauschimmelkäse-Dip.
  4. Grill-Variante: Nach dem Vorkochen marinierst du die Mägen in einer würzigen Öl-Marinade und grillst sie dann scharf an. Sie bekommen eine tolle Rauchnote.
  5. In der Pfanne gebraten: Statt im tiefen Fett frittierst du sie in einer großen Pfanne mit etwas mehr Öl bei mittlerer Hitze an. Das spart Öl und ist etwas weniger aufwendig.
  6. Als Salat-Topping: Lass die knusprigen, in Streifen geschnittenen Mägen auf einem frischen grünen Salat oder einem herzhaften Bacon-Zwiebel-Tomatenkuchen landen. Das gibt Crunch und Umami.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Damit deine Hähnchenmägen garantiert gelingen, pass bitte auf diese häufigen Fehler auf.

Fehler 1: Das Vorkochen überspringen

Der größte Fehler ist, die Mägen nicht vorzukochen. Ohne diesen Schritt bleiben sie zäh wie Schuhsohlen, egal wie lange du sie frittierst. Das Vorkochen in Salzwasser für 45 Minuten bricht die Bindegewebsstruktur auf und macht sie butterzart. Es ist der wichtigste Schritt für ein genießbares Ergebnis. Plane diese Zeit unbedingt ein.

Fehler 2: Zu kaltes oder zu heißes Frittieröl

Die falsche Öltemperatur ruiniert die Panade. Ist das Öl zu kalt, saugt sich das Mehl voll Fett und wird fettig und schwer. Ist es zu heiß, verbrennt die äußere Panade, bevor das Innere durchgewärmt ist. Halte dich an die 175°C. Ein Thermometer ist dein bester Freund. Ohne Thermometer: Ein kleines Holzstäbchen (z.B. ein Schaschlikspieß) ins Öl halten. Bilden sich sofort viele kleine Bläschen drumherum, ist es richtig heiß.

Fehler 3: Zu viele Stücke auf einmal frittieren

Wir wollen es oft schnell gehen lassen und schütten zu viel auf einmal ins heiße Öl. Das lässt die Temperatur des Öls rapide abfallen. Die Folge: Die Mägen kochen eher in Fett, als knusprig gebraten zu werden. Sie werden fettig und weich. Frittiere immer in kleinen Portionen. So bleibt die Temperatur stabil und jedes Stück bekommt genug Platz zum Brutzeln. Geduld lohnt sich für den perfekten Knusper!

Fehler 4: Zu früh salzen oder wenden

Salzt du die Mägen schon bevor sie in die Panade kommen, ziehen sie Wasser und die Panade haftet schlechter. Salze erst nach dem Frittieren, wenn sie noch heiß sind. Beim Wenden in der Mehlmischung solltest du die Panade auch richtig fest andrücken. Ein sanftes Klopfen reicht nicht. Drücke jedes Stück fest in das Mehl, drehe es und drücke nochmal. So bildet sich eine dicke, gleichmäßige Schicht, die super knusprig wird.

Wenn du solche einfachen, aber köstlichen Gerichte liebst, schau doch mal in unserer Kategorie für günstige Rezepte vorbei. Dort findest du viele Ideen, die dein Budget und deinen Gaumen erfreuen.

Häufig gestellte Fragen zu knusprigen Hähnchenmägen

Was sind Hähnchenmägen überhaupt?

Hähnchenmägen sind der Muskelmagen des Huhns. Hühner haben keine Zähne und schlucken oft kleine Steinchen. Dieser spezielle Muskel hilft mit seiner kräftigen, geriffelten Wand, die Nahrung und die Steinchen zu zermahlen. Deshalb ist dieser Teil des Huhns von Natur aus sehr muskulös und fest. Durch langes, sanftes Kochen oder Druckgaren wird er aber wunderbar zart und entwickelt einen einzigartigen, herzhaften Geschmack, der an dunkles Fleisch erinnert, aber doch ganz eigen ist.

Wo kann ich Hähnchenmägen kaufen?

Hähnchenmägen findest du in fast jedem Supermarkt, meist in der Kühltheke bei den Innereien. Oft sind sie bereits gereinigt und vorgeputzt, was die Arbeit zuhause erleichtert. Manchmal werden sie auch als „Hühnermägen“ oder „Chicken Gizzards“ bezeichnet. Falls dein lokaler Supermarkt sie nicht führt, frag einfach an der Fleischtheke nach. Metzgereien führen sie meist oder können sie bestellen. Sie sind ein sehr preiswertes Fleischprodukt.

Muss ich die Hähnchenmägen vor dem Kochen noch selbst putzen?

In den allermeisten Fällen, wenn sie im Supermarkt gekauft sind, sind die Mägen bereits professionell gereinigt. Das heißt, die gelbliche, ledrige Innenhaut (die cuticula) und eventuelle Rückstände sind entfernt. Es schadet aber nie, sie vor der Verwendung kurz unter kaltem Wasser abzuspülen und mit den Fingern nach eventuellen weißen Sehnen oder Fettresten zu suchen und diese abzuziehen. So bist du auf der sicheren Seite.

Kann ich die Marinade-Zeit verkürzen?

Kurz gesagt: Ja, aber das Ergebnis wird nicht optimal sein. Die Marinade in Buttermilch (oder einer sauren Alternative) hat zwei wichtige Aufgaben. Erstens macht die Säure das Muskelfleisch der Mägen durch eine leichte Denaturierung zarter. Zweitens dringt der Geschmack und die Feuchtigkeit tief ein. Mindestens 2 Stunden sind wirklich das Minimum. Über Nacht im Kühlschrank marinierte Mägen sind jedoch deutlich zarter, saftiger und aromatischer. Planen Sie diese Zeit ein, es lohnt sich!

Was kann ich als Alternative zur Buttermilch nehmen?

Buttermilch ist ideal, aber keine Sorge, wenn du keine da hast. Die einfachste Alternative ist „geklärte Milch“. Mische einfach 240 ml normale Milch (auch fettarme geht) mit einem Esslöffel Zitronensaft oder weißem Essig. Lass die Mischung für 5-10 Minuten stehen, bis sie etwas dick und flockig wird. Fertig ist dein Buttermilch-Ersatz! Auch Naturjoghurt, leicht mit Milch oder Wasser verdünnt, funktioniert hervorragend als Marinade.

Kann ich die Hähnchenmägen auch backen statt frittieren?

Absolut! Für eine fettärmere Variante kannst du die panierten Mägen im Backofen backen. Heize den Ofen auf 220°C Umluft vor. Lege die panierten Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder besser noch auf ein Backrost (für mehr Luftzirkulation). Besprühe sie leicht mit Öl aus einer Sprühflasche. Backe sie für etwa 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wende sie nach der Hälfte der Zeit. Sie werden nicht ganz so knusprig wie frittiert, aber immer noch sehr lecker.

Wie lange sind die frittierten Hähnchenmägen haltbar?

Am besten schmecken sie natürlich frisch und heiß. Übrig gebliebene, abgekühlte Mägen solltest du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Dort halten sie sich für 2 bis 3 Tage. Um sie wieder knusprig zu erwärmen, verwende den Backofen (ca. 10 Min. bei 200°C) oder eine Heißluftfritteuse. Die Mikrowelle macht die Panade leider matschig und sollte vermieden werden.

Mit welchen Dips passen knusprige Hähnchenmägen am besten?

Der Klassiker ist eine gute Remoulade oder ein knoblauchhaltiger Aioli. Sehr beliebt ist auch eine Mischung aus Mayonnaise und scharfer Sauce wie Sriracha. Für einen frischen Kontrast passt ein Joghurt-Dip mit Gurke und Dill. Oder du machst es amerikanisch mit einem Ranch-Dressing. Einfach eine saure Sahne mit Gewürzen wie Petersilie, Schnittlauch, Knoblauchpulver und einem Spritzer Zitrone verrühren. Experimentiere ruhig!

Ich habe keine Gewürzmischung. Geht auch einfach nur Mehl mit Salz?

Das geht natürlich, aber du verpasst dann viel Geschmack. Die Gewürze in der Panade sind entscheidend für den typischen „Fried Chicken“-Charakter. Wenn du gar keine speziellen Gewürze da hast, nimm auf jeden Fall Salz und Pfeffer. Vielleicht hast du noch ein universelles Grillgewürz oder ein fertiges „Geflügelgewürz“? Das ist auch eine gute Basis. Selbst nur mit Paprikapulver und Knoblauchsalz wird es schon viel aromatischer als mit blankem Mehl.

Sind Hähnchenmägen gesund?

Hähnchenmägen sind eine ausgezeichnete Quelle für hochwertiges Eiweiß und enthalten wichtige Nährstoffe wie Eisen und Zink. Sie sind von Natur aus fettarm. Durch das Frittieren in der Panade nehmen sie natürlich Fett auf und der Kaloriengehalt steigt. In Maßen genossen und vielleicht mit der Ofenvariante zubereitet, können sie Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Wie bei allen frittierten Speisen kommt es auf die Menge und die Balance an. Dazu passen frisches Gemüse und ein leichter Salat.

Fazit: Ein knuspriges Abenteuer lohnt sich!

Also, trau dich ruhig mal an die Hähnchenmägen heran! Sie sind mehr als nur ein billiger Snack. Mit etwas Liebe und den richtigen Schritten verwandelst du sie in ein unwiderstehliches, knuspriges Highlight, das bei meinen Gästen immer für Begeisterung sorgt. Sie sind der Beweis, dass wahre Genüsse oft in der einfachen Küche zu finden sind. Es macht Spaß, sie zuzubereiten, und das Ergebnis belohnt dich mit einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Probier es aus – ich bin mir sicher, diese knusprigen Hähnchenmägen werden auch bei dir bald ein fester Favorit sein. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken!

Krosse Hähnchen Mägen

Krosse Hähnchen Mägen

Knusprige Hähnchenmägen Rezept: Geheimer Tipp für den perfekten Snack. So wird der einfache Partysnack unwiderstehlich knusprig und würzig.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Marinierzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden
Portionen: 4 Personen
Calories: 300

Zutaten
  

  • 450 g Hähnchenmägen, gereinigt und geputzt
  • 240 ml Buttermilch zum Marinieren
  • 1 TL Scharfe Sauce optional
  • 180 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 0.5 TL Cayennepfeffer optional
  • q.s. Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • q.s. Pflanzenöl z.B. Raps- oder Erdnussöl, zum Frittieren

Kochutensilien

  • Großer Topf zum Vorkochen
  • Schüssel zum Marinieren
  • Flache Schüssel zum Panieren
  • Hoher Topf oder schwere Gusseisenpfanne zum Frittieren
  • Schaumkelle oder Zange

Method
 

  1. Hähnchenmägen in eine Schüssel geben, mit Buttermilch und scharfer Sauce (wenn verwendet) übergießen und gut umrühren. Abdecken und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren.
  2. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen; marinierte Mägen (abgetropft) hinzufügen und bei niedriger Hitze 45 Minuten köcheln lassen. Abgießen und abkühlen lassen.
  3. Mehl mit Gewürzen (Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Paprika, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer) in einer flachen Schüssel vermischen.
  4. Öl in einem hohen Topf auf 175°C erhitzen.
  5. Vorkochen Mägen portionsweise in der gewürzten Mehlmischung wälzen, fest andrücken und überschüssiges Mehl abklopfen.
  6. Panierten Mägen vorsichtig in das heiße Öl geben und 4-5 Minuten knusprig frittieren. Nach dem Frittieren auf einem Rost oder Küchenpapier abtropfen lassen.

Nährwerte

Calories: 300kcalCarbohydrates: 20gProtein: 25gFat: 14gSaturated Fat: 2gCholesterol: 100mgSodium: 500mgPotassium: 300mgFiber: 1gSugar: 1gVitamin A: 10IUVitamin C: 2mgCalcium: 2mgIron: 15mg

Notizen

Für eine knusprigere Panade kannst du die Mägen nach dem ersten Wenden in Buttermilch und dann erneut in das Mehl tauchen (Doppelpanade). Die Hähnchenmägen harmonieren hervorragend mit verschiedenen Dips wie knoblauchiger Aioli oder scharfer Sriracha-Mayonnaise. Übrig gebliebene Mägen frisch im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf bei 200°C im Umluftofen aufbacken.
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