Schnelles Käsebrot Rezept für einen perfekten Snack

Schnelles Käsebrot Rezept

Schnelles Käsebrot Rezept: Dein Rettungsanker für unerwarteten Besuch

Plötzlich klingelt es an der Tür, und die Nachbarn stehen mit einer Flasche Wein da. Panik! Was serviert man bloß? Ganz einfach: Dieses unglaublich schnelle Käsebrot. Es rettet mir regelmäßig den Abend. Während der Teig im Ofen backt, habe ich gerade genug Zeit, die Gläser zu polieren. Das Ergebnis? Ein duftendes, goldbraunes Brot, das alle Herzen im Sturm erobert. Es ist so einfach, dass ich es fast auswendig kann, und schmeckt immer perfekt.

Von der Notlösung zum Lieblingsrezept

Die Geschichte dieses Brotes begann bei mir mit einer leeren Brotdose und null Zeit. Ich wollte etwas, das kein langes Gehen und überhaupt kein Kneten braucht. So entstand dieses schnelle Käsebrot. Es ist ein klassisches „Quick Bread“, also ein brotartiger Kuchen, der mit Backpulver aufgeht. Traditionelle Käsebrote sind oft aufwendig. Diese moderne Version ist hingegen pure Entspannung. Sie verbindet amerikanische Lockerheit mit deutscher Gemütlichkeit. Ein Stückchen kulinarische Weltverbindung direkt aus meiner Küche.

Warum du dieses schnelle Käsebrot lieben wirst

Dieses Rezept ist ein wahrer Freund in der Küche. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten. Du vermengst einfach trockene und feuchte Zutaten, rührst den Käse unter und ab in den Ofen. Der Geschmack ist überwältigend: herzhaft, käsig und wunderbar aromatisch durch die Knoblauchnote. Die Krume ist saftig, die Kruste knusprig. Es passt zu allem – zu einer Suppe, zum Salat oder einfach pur mit Butter. Und das Beste: Von der Idee bis zum fertigen Brot vergeht kaum eine Stunde. Perfekt für spontane Genießer.

Perfekte Gelegenheiten für dein Käsebrot

Dieses Brot ist ein Allround-Talent für jede Gelegenheit. Es ist der heimliche Star bei gemütlichen Kaffeekränzchen neben einem süßen Erdbeer Cheesecake Krapfen. Ich serviere es gerne als herzhafte Beilage zu einer cremigen Gemüsesuppe. Bei Grillpartys schneide ich es in kleine Würfel und spieße es als Snack auf. Es ist auch ein sicheres Geschenk für neue Nachbarn. Einfach noch warm in Backpapier gehüllt und mit einem Band versehen. So macht man sofort Freunde.

Zutaten für dein herzhaftes Käsebrot

Du brauchst nur ein paar einfache Dinge, die du wahrscheinlich schon da hast. Hier ist die Einkaufsliste für ein perfektes Brot:

  • 2 Tassen (ca. 250g) Weizenmehl Type 405
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 2 große Eier (Größe M)
  • 1 Tasse (240 ml) Vollmilch
  • 1/4 Tasse (ca. 60g) ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 1 1/2 Tassen (ca. 150g) geriebener scharfer Cheddar
  • 2 EL gehackte Schnittlauchröllchen oder Frühlingszwiebeln (optional, aber sehr lecker)

Flexibel bleiben: Diese Zutaten kannst du ersetzen

Kein Problem, wenn dir etwas fehlt! Das Rezept ist sehr anpassungsfähig.

  • Mehl: Du kannst einen Teil des Weizenmehls mit Dinkel- oder Vollkornmehl ersetzen. Für eine glutenfreie Variante nimm eine spezielle glutenfreie Mehlmischung.
  • Käse: Cheddar ist klassisch, aber Gruyère, Gouda oder sogar Blauschimmelkäse funktionieren toll. Nimm, was du magst!
  • Milch: Vollmilch gibt die beste Saftigkeit, aber Buttermilch oder Joghurtdrink machen das Brot noch lockerer. Auch Hafer- oder Mandelmilch gehen.
  • Butter: Ein neutrales Pflanzenöl wie Rapsöl tut es auch.
  • Kräuter: Statt Schnittlauch gehen getrockneter Dill, Petersilie oder sogar ein TL getrocknete italienische Kräuter.

So gelingt dir das Käsebrot im Handumdrehen

Jetzt wird es spannend! Folge einfach diesen Schritten. Es ist leicht wie ein Kuchenteig.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten

Stelle deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (350°F). Während er warm wird, nimmst du eine Kastenform (ca. 25 cm Länge). Bestreiche sie gründlich mit Butter oder mit Backspray. So löst sich das Brot später leicht. Eine gute Küchenablaufplanung beginnt immer mit dieser Vorbereitung. Das spart Zeit und Chaos.

Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermengen

Nimm eine große Schüssel. Gib das Mehl, Backpulver, Salz und das Knoblauchpulver hinein. Verquirle alles mit einem Schneebesen kräftig. Siehst du die kleinen Backpulver-Tupfer im weißen Mehl? Das ist wichtig! So verteilt sich das Treibmittel gleichmäßig. Dein Brot wird später schön gleichmäßig locker. Pro Tipp: Siebe das Mehl und Backpulver einfach zusammen, wenn du ein Sieb zur Hand hast.

Schritt 3: Die feuchten Zutaten verrühren

In einer zweiten, kleineren Schüssel schlägst du jetzt die Eier leicht auf. Sie sollen nur vermischt sein, nicht schaumig. Dann rührst du die Milch und die geschmolzene, aber nicht mehr heiße Butter unter. Die Masse wird schön cremig und gelblich. Die geriebene Butter verleiht dem Teig später eine wunderbare Zartheit. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß ist, sonst gerinnen die Eier.

Schritt 4: Feucht und trocken zusammenführen

Jetzt kommt der magische Moment. Gieße die flüssige Eiermischung in die Schüssel mit den trockenen Zutaten. Nimm einen großen Kochlöffel oder einen Teigschaber. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind völlig okay! Übermäßiges Rühren macht das Brot zäh. Du willst einen dickflüssigen, klumpigen Teig haben.

Schritt 5: Den Käse und die Kräuter untermengen

Jetzt kommt der Star ins Spiel: der geriebene Käse. Streue ihn über den Teig. Wenn du Schnittlauch verwendest, streue ihn auch darüber. Hebe alles vorsichtig mit dem Schaber unter. Du siehst, wie der orangefarbene Käse den blassgelben Teig durchzieht. Das riecht jetzt schon unglaublich gut. Der Teig wird dadurch noch dicker und klebriger. Das ist genau richtig so.

Schritt 6: Teig einfüllen und backen

Schiebe den gesamten Teig in deine vorbereitete Kastenform. Glätte die Oberfläche mit dem Löffel. Sie wird uneben sein – das gibt Charakter! Stelle die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Jetzt heißt es warten. Nach etwa 25 Minuten füllt ein betörender Käsegeruch deine Küche. Pro Tipp: Lege ein Stück Alufolie locker über das Brot, wenn die Kruste zu schnell dunkel wird.

Schritt 7: Auf die Stäbchenprobe warten und abkühlen lassen

Backe das Brot insgesamt 45-50 Minuten. Die perfekte Garzeit erkennst du, wenn die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen, das du in die Mitte steckst, sauber herauskommt. Nimm die Form aus dem Ofen. Lass das Brot jetzt für 10 Minuten in der Form ruhen. Danach stürzt du es vorsichtig auf ein Kuchengitter. Dieser kurze Moment im Gitter lässt die Kruste perfekt auskühlen. Für einfache Desserts, die später folgen könnten, ist diese Geduld ebenso wichtig.

Zeitplan für dein schnelles Käsebrot

Der größte Vorteil? Es geht superschnell! Hier ist der Überblick:

  • Vorbereitung: 10 Minuten – So lange brauchst du zum Abwiegen und Verrühren.
  • Backzeit: 50 Minuten – Die Zeit, in der die Küche nach Glück duftet.
  • Abkühlzeit: 10 Minuten – Kurze, aber wichtige Pause vor dem Anschnitt.
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten – Von null zum fertigen Brot.
  • Portionen: Etwa 10 dicke Scheiben.
  • Kalorien pro Scheibe: Ca. 270 kcal.

Der Geheimtipp vom Chef

Mein absoluter Profi-Trick: Reibe den Käse frisch! Vorgegriffener Käse ist oft mit Stärke behandelt. Dadurch schmilzt er nicht so schön cremig im Teig. Ein frischer Block Cheddar, selbst gerieben, macht einen Riesenunterschied. Er schmilzt zu kleinen, geschmacksintensiven Pfützen im Brot. Das bringt den vollen, kräftigen Geschmack. Diesen kleinen Aufwand wirst du bei jedem Bissen schmecken.

Wusstest du schon? Eine käsige Geschichte

Der Cheddar, den wir heute kennen, hat eine lange Reise hinter sich. Ursprünglich kommt er aus dem englischen Dorf Cheddar. Dort wurde er in den kühlen Felshöhlen der Cheddar Gorge gereift. Dieser Reifeprozess verleiht ihm seine typische Schärfe. Für unser Brot ist genau diese kräftige Note perfekt. Sie durchbricht die Milde des Teiges und sorgt für ein unvergessliches Geschmackserlebnis.

Das brauchst du in der Küche

Keine speziellen Geräte nötig! Diese Basics reichen völlig aus:

  • Eine große Rührschüssel
  • Eine kleine Rührschüssel
  • Ein Schneebesen
  • Ein Kochlöll oder Teigschaber
  • Eine Kastenform (ca. 25×12 cm, 9×5 Zoll)
  • Ein Küchenkrepp oder Pinsel zum Einfetten
  • Ein Reibeisen für den Käse
  • Ein Holzspieß oder ein Buttermesser für die Stäbchenprobe
  • Ein Kuchengitter zum Abkühlen

So bewahrst du dein Käsebrot am besten auf

Frisch schmeckt es natürlich am allerbesten. Was aber mit den Resten? Wenn das Brot vollständig ausgekühlt ist, wickle es in Frischhaltefolie oder Alufolie ein. So bleibt es an der Luft geschützt. Alternativ steckst du es in einen großen, verschließbaren Gefrierbeutel. Drücke vor dem Verschließen die ganze Luft heraus.

An einem kühlen Küchenschrank kannst du es so für 2-3 Tage aufbewahren. Die Scheiben werden vielleicht etwas weicher, aber der Geschmack bleibt grandios. Du kannst eine Scheibe kurz im Toaster oder in einer beschichteten Pfanne ohne Fett aufwärmen. Das bringt den Käse wieder zum Schmelzen und die Kruste zum Knuspern.

Für eine längere Haltbarkeit friere es ein. Schneide es dafür in einzelne Scheiben. Lege Backpapier zwischen die Scheiben und verpacke alles luftdicht. So kannst du über Monate immer eine einzelne Scheibe entnehmen. Im Ofen oder Toaster aufgetaut, schmeckt es fast wie frisch gebacken.

Meine besten Tipps für das perfekte Ergebnis

Mit diesen kleinen Ratschlägen kann gar nichts schiefgehen.

  • Rührminimalismus: Rühre nass und trocken wirklich nur kurz zusammen. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, ist Schluss.
  • Käsegröße: Reibe den Käse nicht zu fein. Mittelgrobe Raspeln schmelzen besser und geben eine schöne Textur.
  • Temperatur-Check: Lass die geschmolzene Butter ein paar Minuten abkühlen. So gerinnt die Eiermischung nicht beim Unterheben.
  • Ofentür zu: Öffne die Ofentür in den ersten 30 Minuten nicht. Das lässt kalte Luft rein und der Teig kann zusammenfallen.

Deko-Ideen: So präsentierst du dein Brot mit Stil

Mit wenigen Handgriffen wird dein Käsebrot zum Hingucker.

  1. Serviere es auf einem rustikalen Schneidebrett oder in einem Brotkorb mit einer karierten Serviette.
  2. Bestreue die glatte Oberfläche vor dem Backen mit ein paar extra Käseraspeln und grobem Meersalz.
  3. Schneide es in dicke Scheiben und stecke kleine Fähnchen mit dem Namen des Brotes hinein – perfekt für Partys.
  4. Serviere dazu eine selbstgemachte Kräuterbutter oder ein pikantes Chutney.
  5. Für eine Brotzeit: Schneide es in mundgerechte Würfel und spieße sie mit Cocktailtomaten und Gurkenstückchen abwechselnd auf.

Sechs köstliche Abwandlungen für Abwechslung

Du willst es mal anders probieren? Hier sind sechs Ideen:

  1. Speck-Käse-Brot: Gib 100 Gramm klein gewürfelten, knusprig gebratenen Speck mit in den Teig. Das gibt eine rauchige Note.
  2. Mediterranes Kräuterbrot: Ersetze den Schnittlauch durch 2 TL italienische Kräuter der Provence und füge 50g getrocknete, gehackte Tomaten hinzu.
  3. Scharfes Jalapeño-Brot: Für Fans von Feuer: Eine fein gehackte Jalapeño (frisch oder aus dem Glas) unterheben. Spitzt! Falls es zu scharf wird, hilft ein Glas Milch.
  4. Zwiebel-Schinken-Brot: Eine kleingehackte Zwiebel kurz andünsten. Zusammen mit 80g gewürfeltem Kochschinken unterrühren. Sehr herzhaft!
  5. Buntes Gemüsebrot: Für mehr Vitamine: 50g geriebene Karotte und 50g geriebene Zucchini zum Teig geben. Etwas mehr Backpulver (1/4 TL) hilft, wenn der Teig zu feucht wird.
  6. Blaumohn-Trüffel-Variante: Ein Hauch Luxus: Ersetze 50g Käse durch geriebenen Trüffel-Gouda. Vor dem Backen mit Mohn bestreuen. Wunderbar zu einem Glas Weißwein.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Auch einfache Rezepte haben ihre Tücken. Hier sind die klassischen Fallstricke.

Fehler 1: Den Teig zu lange und zu stark rühren

Das ist der häufigste Fehler. Man denkt „je glatter, desto besser“. Bei Quick Breads ist das falsch. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten im Mehl zu stark. Das führt zu einem zähen, gummiartigen Brot mit großen Lufttunneln. Rühre nur, bis gerade so keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein klumpiger Teig ist dein Freund. Lass ihn so, wie er ist.

Fehler 2: Altes Backpulver verwenden

Backpulver verliert mit der Zeit seine Triebkraft. Ist es abgelaufen oder lange offen, lässt es dein Brot nicht mehr richtig aufgehen. Das Ergebnis ist ein flacher, kompakter Laib. Teste dein Backpulver vorher: Gib einen halben Teelöffel in eine Tasse mit heißem Wasser. Blubbert und schäumt es kräftig, ist es noch gut. Falls nicht, besorge dir lieber eine neue Packung. Das sichert den Erfolg.

Fehler 3: Den Käse zu fein reiben

Superfein geriebener Käse verschwindet fast im Teig. Er schmilzt zu schnell und verteilt sich zu gleichmäßig. Du verlierst die schönen, käsigen „Pockets“. Reibe den Käse lieber mittelfein bis grob. Die größeren Flocken behalten ihre Form besser. Sie schmelzen zu kleinen, geschmacksintensiven Inseln in deinem Brot. Das gibt eine viel interessantere Textur und schmeckt intensiver.

Fehler 4: Das Brot zu heiß anschneiden

Die Versuchung ist groß, gleich eine warme Scheibe abzuschneiden. Aber bitte, habe Geduld! Das Brot backt in der heißen Form noch leicht nach. Wenn du es zu früh anschneidest, fällt die noch weiche Krume in sich zusammen. Die Scheiben werden matschig. Lass es die vollen 10 Minuten in der Form und dann auf dem Gitter fast ganz auskühlen. Dann sind die Scheiben perfekt schnittfest.

Fehler 5: Die falsche Ofentemperatur oder Position

Ein zu kühler Ofen lässt das Brot auseinanderlaufen, bevor es stabilisiert ist. Ein zu heißer Ofen verkrustet es außen, während es innen roh bleibt. Verwende ein Ofenthermometer, um die echte Temperatur zu prüfen. Stelle die Form immer in die Mitte des Ofens. So bekommt es gleichmäßige Hitze von oben und unten. Drehe die Form nach 30 Minuten einmal, falls dein Ofen Hotspots hat.

Häufig gestellte Fragen zum schnellen Käsebrot

Kann ich das Käsebrot auch ohne Eier backen?

Ja, das ist möglich, aber die Textur wird etwas dichter. Du kannst pro Ei einen dieser Ersätze verwenden: 1 gehäuften Esslöffel Sojamehl mit 2 EL Wasser verquirlen. Oder 60g ungesüßten Apfelmus. Oder eine „Flachsmischung“ (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren, 5 Minuten quellen lassen). Der Geschmack bleibt käsig, die Bindung ist aber weniger luftig. Achte darauf, das Brot mit einem Stäbchen vollständig durchzubacken, da feuchtere Teige länger brauchen können.

Lässt sich das Brot auch als kleine Muffins backen?

Absolut! Diese Idee liebe ich für Partys. Fülle den Teig einfach in eingefettete oder mit Papierförmchen ausgelegte Muffinformen. Befülle sie nur zu zwei Dritteln. Die Backzeit verkürzt sich auf etwa 20-25 Minuten. Die Stäbchenprobe nicht vergessen! Diese kleinen Käse-Muffins sind ein perfekter Fingerfood-Snack. Du könntest sie zum Beispiel neben würzige Nuns Puffs oder raffinierte Street Corn Queso stellen.

Warum ist mein Brot in der Mitte eingesunken?

Das passiert meist aus zwei Gründen. Entweder war das Backpulver zu alt und die Triebkraft war zu schwach, um die Struktur zu halten. Oder das Brot war innen noch nicht ganz durchgebacken. Die äußere Kruste sah fertig aus, aber die feuchte, schwere Mitte im Inneren konnte das Gewicht nicht tragen und sackte zusammen. Achte immer auf die Stäbchenprobe. Das Holzstäbchen muss komplett trocken und sauber sein. Wenn es Krümel mitbringt, braucht das Brot noch ein paar Minuten.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Davon rate ich ab. Sobald das Backpulver mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, startet der Treibprozess. Wenn du den Teig jetzt stehen lässt, verliert er an Triebkraft. Dein Brot wird nicht mehr richtig aufgehen. Es ist am besten, den Teig direkt nach dem Vermengen in den vorgeheizten Ofen zu schieben. Die Vorbereitung ist aber so schnell, dass das normalerweise kein Problem ist.

Welcher Käse eignet sich am allerbesten?

Ein gut gereifter, scharfer Cheddar ist die klassische und beste Wahl. Er schmilzt hervorragend und bringt viel Geschmack mit. Gouda (am besten etwas älter) oder Emmentaler funktionieren auch sehr gut. Experimentiere ruhig mit Käsesorten, die du magst. Ein Mix aus verschiedenen Sorten kann großartig sein. Vermeide aber extrem trockene Hartkäse wie reinen Parmesan oder Frischkäse. Ersterer wird zu trocken, letzterer macht den Teig zu feucht.

Mein Brot ist außen dunkel, aber innen noch teigig. Was nun?

Dein Ofen war wahrscheinlich zu heiß. Die Außenseite hat sich zu schnell verkrustet. Die Hitze konnte nicht mehr ins Innere dringen. Für den Fall der Fälle: Lege ein Stück Alufolie locker über das Brot, sobald es goldbraun ist (nach ca. 30 Minuten). Dann lass es bei gleicher Temperatur weiterbacken. Die Folie reflektiert die direkte Oberhitze und verhindert, dass es außen verbrennt, während die Mitte noch nachbackt.

Kann ich auch Hefe statt Backpulver nehmen?

Technisch ja, aber dann wird es ein komplett anderes Rezept. Es wäre ein klassisches Hefebrot mit viel längerer Gehzeit. Der Charme dieses Rezepts ist gerade die Schnelligkeit durch Backpulver. Wenn du Hefe nimmst, musst du den Teig gehen lassen, kneten, nochmal gehen lassen. Das dauert mehrere Stunden. Bleib für den schnellen Genuss einfach beim Backpulver. Für ein klassisches Käse-Hefebrot suchst du dir besser ein spezielles Rezept.

Ist dieses Brot zum Einfrieren geeignet?

Ja, hervorragend sogar! Lass es komplett auskühlen. Wickle den ganzen Laib oder einzelne Scheiben (mit Backpapier dazwischen) sehr gut in Gefrierfolie oder in einen Gefrierbeutel ein. Drücke die ganze Luft heraus. So hält es sich 2-3 Monate. Zum Auftauen legst du eine Scheibe direkt in den Toaster oder den Ofen (bei 160°C für 10 Minuten). Oder lass den ganzen Laib über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Was kann ich servieren, wenn ich das Brot als Hauptgang anbieten möchte?

Das Brot ist ein toller Star für ein einfaches Abendessen. Serviere es mit einer großen, bunten Salatschüssel. Ein Tomaten-Mozzarella-Salat passt perfekt dazu. Oder biete verschiedene Dips an: einen Kräuterquark, eine knoblauchige Aioli oder ein mildes Avocadomus. Eine Tasse heiße Tomatensuppe oder eine cremige Kürbissuppe dazu – das macht eine vollwertige, gemütliche Mahlzeit.

Kann ich das Brot auch süß statt herzhaft machen?

Für ein süßes Brot solltest du das Rezept grundlegend ändern. Lass den Käse, Knoblauch und Salz weg. Füge stattdessen 100g Zucker, eine Prise Zimt und vielleicht 100g Rosinen oder Schokostückchen hinzu. Der Teiggrund ist aber ähnlich. Wenn du Lust auf ein süßes Backwerk hast, schau dir doch mal einen saftigen Texas Sheet Cake an – der ist auch super einfach und ein echter Genuss.

Und damit wünsche ich dir viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! Egal, ob für dich allein oder für eine fröhliche Runde – dieses schnelle Käsebrot wird immer glücklich machen. Es ist mein treuer Begleiter in der Küche geworden. Ich hoffe, er wird es auch in deiner. Lass es dir schmecken!

Schnelles Käsebrot Rezept

Schnelles Käsebrot Rezept

Schnelles Käsebrot Rezept in 60 Minuten fertig! Perfekt für spontanen Besuch. Einfacher No-Knead Teig, herzhaft & käsig.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Abkühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen: 10 Personen
Calories: 270

Zutaten
  

  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 1 EL Backpulver
  • 0.5 TL Salz
  • 0.5 TL Knoblauchpulver
  • 2 Stück große Eier ( Größe M )
  • 240 ml Vollmilch
  • 60 g ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 150 g geriebener scharfer Cheddar
  • 2 EL gehackte Schnittlauchröllchen oder Frühlingszwiebeln (optional)

Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Kleine Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Kastenform ca. 25x12 cm
  • Küchenkrepp oder Pinsel zum Einfetten

Method
 

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
  2. In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz und Knoblauchpulver vermengen.
  3. In einer kleinen Schüssel die Eier leicht aufschlagen, Milch und die geschmolzene Butter unterrühren.
  4. Die flüssige Mischung in die trockenen Zutaten gießen und nur kurz verrühren.
  5. Den geriebenen Käse und die Kräuter unterheben.
  6. Den Teig in die Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen.
  7. Das Brot 45-50 Minuten backen und dann auf die Stäbchenprobe warten.
  8. Nach dem Backen das Brot für 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Nährwerte

Calories: 270kcalCarbohydrates: 30gProtein: 10gFat: 12gSaturated Fat: 7gCholesterol: 70mgSodium: 300mgPotassium: 220mgFiber: 1gSugar: 1gVitamin A: 400IUCalcium: 200mgIron: 1mg

Notizen

Dieses Käsebrot kann einfach abgewandelt werden. Probiere verschiedene Käsesorten oder füge Gemüse hinzu.
Frisch schmeckt es am besten, lässt sich aber auch gut für 2-3 Tage aufbewahren.
Für längere Haltbarkeit das Brot in Scheiben einfrieren und nach Bedarf auftauen.
Zum Servieren kann das Brot mit Kräuterbutter oder Chutney ergänzt werden.
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