Mongolische Rindfleisch-Nudeln: Einfach & authentisch

Mongolische Rindfleisch-Nudeln

Mongolische Rindfleisch-Nudeln: Ein Blitzgericht voller Geschmack!

Kennt ihr das auch? Es ist schon halb sechs, der Magen knurrt und die Familie fragt: „Was gibt’s heute?“ In solchen Momenten ist dieses Rezept mein absoluter Lebensretter! Diese mongolischen Rindfleisch-Nudeln wirbeln in unter 30 Minuten aus nur einer Pfanne und schmecken, als kämen sie direkt aus dem asiatischen Restaurant. Die süßlich-herzhafte Sauce, das aromatische Hack und die schön schlürfigen Nudeln – ein perfekter Komfort-Food-Mix für jeden hektischen Wochentag.

Woher kommt dieser Geschmack? Eine kleine kulinarische Reise

Die „Mongolian“-Sauce, wie wir sie kennen, ist weniger ein traditionelles mongolisches Rezept und mehr eine kreative, westliche Interpretation asiatischer Aromen. Inspiriert von Gerichten wie dem beliebten Mongolian Beef, kombiniert sie die Umami-Tiefe von Sojasauce mit der warmen Süße von braunem Zucker. Ich liebe es, wie diese einfache Kombination zusammen mit Ingwer und Knoblauch eine so komplex schmeckende Basis ergibt. Bei meinen Testläufen habe ich festgestellt: Die Zugabe von Hoisin-Sauce und Sesamöl macht den Geschmack erst richtig rund und authentisch. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit cleveren Zutaten zu Hause großartige Aromen zaubern kann.

Darum werdet ihr diese Nudeln lieben

  • Super schnell: In der Zeit, in der die Nudeln kochen, ist die Sauce fertig!
  • Unglaublich schmackhaft: Eine harmonische Balance aus herzhaft, süß und würzig.
  • Ein Topf (fast): Weniger Abwasch ist immer ein Gewinn.
  • Super anpassbar: Schärfe, Gemüse – ihr könnt es nach eurem Gusto gestalten.
  • Ein echter Crowd-Pleaser: Bei Freunden und Familie kommt es immer super an.

Perfekt für diese Gelegenheiten

Dieses Gericht ist mein Go-to-Rezept für spontane Abende. Es ist ideal für lange Arbeitstage, wenn die Kraft für aufwändiges Kochen fehlt. Aber ich serviere es auch gern bei lockeren Filmabenden mit Freunden – einfach die Portion verdoppeln! Selbst als Teil eines asiatisch inspirierten Buffets bei einer kleinen Feier macht es eine gute Figur. Und glaubt mir, die Reste schmecken am nächsten Tag, kalt aus dem Kühlschrank, fast noch besser. Einfach unschlagbar!

Was du für deine Mongolischen Rindfleisch-Nudeln brauchst

Hier die kurze Zutatenliste für dieses Wunder. Alles ist in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden.

  1. 8 Unzen (ca. 225g) Lo-Mein-Nudeln oder Spaghetti
  2. 1 EL Pflanzenöl
  3. 1 Pfund (ca. 450g) Rinderhack
  4. 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  5. 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  6. 1/4 Tasse (60ml) Sojasauce (mild)
  7. 1/4 Tasse (50g) brauner Zucker
  8. 1/4 Tasse (60ml) Rinderbrühe
  9. 1 EL Hoisin-Sauce
  10. 1 TL Sesamöl
  11. 1/2 TL Chiliflocken (optional, für Schärfe)
  12. 2 TL Speisestärke (Maizena) + 2 TL Wasser (zum Binden)
  13. 1/4 Tasse Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  14. 1 EL Sesamsamen zum Garnieren

Kein Problem: Einfache Ersatzmöglichkeiten

Du hast etwas nicht da? Macht nichts! Hier sind meine Lieblings-Swaps:
Nudeln: Jede lange Nudel geht – Udon, Ramen oder sogar Reisnudeln.
Hackfleisch: Gleich viel Schweine- oder Putenhack funktioniert genauso gut.
Hoisin-Sauce: Ein Spritzer Austernsoße oder etwas mehr brauner Zucker mit einem Schuss Sojasauce können notfalls einspringen.
Frischer Ingwer: 1/2 TL Ingwerpulver aus dem Gewürzregal tut es auch.
Frühlingszwiebeln: Eine kleine, fein gewürfelte Zwiebel mitkochen und zum Schluss mit frischem Schnittlauch bestreuen.

So gelingen dir die perfekten Mongolischen Nudeln

Folge einfach diesen Schritten und du wirst begeistert sein!

Schritt 1: Die Nudeln kochen

Als erstes setzt du einen großen Topf mit reichlich Salzwasser auf. Sobald es sprudelnd kocht, gibst du die Nudeln hinein und kochst sie genau nach Packungsanleitung bissfest. Das Geheimnis liegt hier in der richtigen Garzeit – wir wollen sie später noch in der Sauce schwenken. Nach dem Abgießen schütte ich immer einen kleinen Spritzer Öl darüber und vermenge es kurz. So kleben sie nicht zusammen, während der Rest in der Pfanne brutzelt. Pro Tipp: Hebe dir einen kleinen Schöpfer Nudelwasser auf. Falls die Sauce zu dick wird, kann man sie damit prima verlängern.

Schritt 2: Das Hack anbraten

Erhitze in einer großen Pfanne oder einem Wok das Pflanzenöl bei kräftiger Mittelhitze. Gib das Rinderhack hinein und brate es unter gelegentlichem Zerkleinern mit einem Pfannenwender schön krümelig und durch. Du siehst, wie es von rosa zu braun wechselt und herrliche Röstaromen entstehen. Sobald kein Rosa mehr zu sehen ist, ist es Zeit für die nächsten Aromen-Booster. Lasse überschüssiges Fett vorher einfach in einem Becher ab.

Schritt 3: Knoblauch und Ingwer dazugeben

Jetzt kommen die frischen Helden ins Spiel! Schütte den gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer direkt zum gebratenen Hack. Rühre gut um und brate alles für etwa eine Minute weiter. Du wirst sofort den intensiven, würzig-scharfen Duft riechen, der sich in der ganzen Küche verbreitet. Achte darauf, dass nichts anbrennt – bei hoher Hitze sind diese feinen Zutaten schnell verbrannt. Diese kurze Bratzeit reicht völlig aus, um ihre Rohheit zu nehmen und die Aromen freizusetzen.

Schritt 4: Die Zauber-Sauce vorbereiten

In einer kleinen Schüssel oder einem Messbecher mischst du nun alle flüssigen und süßen Komponenten für die mongolische Sauce. Nimm die Sojasauce, den braunen Zucker, die Rinderbrühe, die Hoisin-Sauce, das Sesamöl und die Chiliflocken (wenn du magst). Verrühre alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel, bis sich der Zucker größtenteils aufgelöst hat und eine homogene, dunkelbraune Flüssigkeit entsteht. Diese Mischung ist der Herzstück des Gerichts – süß, salzig und voller Tiefe.

Schritt 5: Sauce reduzieren und binden

Gieße die vorbereitete Sauce in die Pfanne mit dem Hackfleisch. Lass die Mischung einmal richtig aufkochen. Sobald es blubbert, stellst du die Hitze etwas herunter und lässt die Sauce für 2-3 Minuten leicht köcheln. In einem separaten Schälchen verquirle die Speisestärke mit den zwei Teelöffeln kaltem Wasser zu einem glatten „Slurry“. Rühre diese Mischung langsam in die köchelnde Sauce ein. Sofort wird sie anfangen, schön glänzend und sämig zu werden. Köchle noch eine Minute weiter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Schritt 6: Nudeln unterheben und servieren

Jetzt kommt der große Finale-Act! Nimm die abgetropften, noch warmen Nudeln und gib sie in die Pfanne mit der köstlichen Sauce. Mit zwei großen Löffeln oder Zangen wirfst und wendest du alles gut durch, bis jede einzelne Nudel glänzend von der Sauce umhüllt ist. Zum Schluss rührst du die geschnittenen Frühlingszwiebeln unter, die eine frische, leichte Schärfe und Farbe bringen. Schon ist dein mongolisches Rindfleisch-Nudel-Gericht fertig! Chef-Tipp: Bevor du die Nudeln untermischst, probiere unbedingt die Sauce ab. Je nach Sojasauce kannst du vielleicht noch eine Prise braunen Zucker oder einen Spritzer Wasser hinzufügen.

Zeitplan im Überblick

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 15 Minuten
  • Gesamtzeit: 25 Minuten
  • Portionen: 3-4

Mein absoluter Geheimtipp

Für einen noch intensiveren, nussigen Geschmack röste die Sesamsamen vor dem Servieren ganz kurz in einer trockenen Pfanne an. Du siehst, wie sie langsam goldbraun werden und ihren betörenden Duft verströmen. Streue sie dann heiß über die Nudeln. Dieser kleine Schritt macht einen riesigen Unterschied im Aroma und Feeling!

Wusstest du schon? Eine Extra-Info

Die Kombination aus hochwertigem Eiweiß aus dem Rindfleisch und komplexen Kohlenhydraten aus den Nudeln macht dieses Gericht nicht nur sättigend, sondern kann auch einen Beitrag zu einer guten metabolischen Effizienz leisten. Der Körper kann die Nährstoffe gut verwerten und in Energie umsetzen – perfekt nach einem anstrengenden Tag!

Benötigtes Küchenequipment

  • Ein großer Topf für die Nudeln
  • Eine große Pfanne oder ein Wok
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett
  • Eine kleine Schüssel zum Anrühren der Sauce
  • Eine Schöpfkelle oder Zangen zum Servieren

So bewahrst du die Reste am besten auf

Die mongolischen Nudeln lassen sich hervorragend aufbewahren. Lasse sie nach dem Essen komplett abkühlen, bevor du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank verstaut. So bleiben sie bis zu 3 Tage lang frisch und schmackhaft.

Zum Aufwärmen empfehle ich entweder die Mikrowelle (kurz umrühren nicht vergessen!) oder besser noch die Pfanne. In der Pfanne mit einem Spritzer Wasser oder Brühe werden die Nudeln wieder schön gleichmäßig heiß und die Sauce cremig. Achtung: Die Nudeln werden weicher, je länger sie lagern – das ist aber geschmacklich kein Problem.

Du kannst das Gericht auch einfrieren, allerdings verlieren die Nudeln dabei deutlich an Textur und werden matschig. Wenn du vorhast, es einzufrieren, friere am besten nur die Hack-Sauce-Mischung ohne Nudeln ein. Diese hält sich eingefroren gut 2-3 Monate. Auftauen, aufkochen und einfach mit frisch gekochten Nudeln kombinieren.

Meine besten Tipps & Tricks für dich

  • Hackfleisch-Abteilung: Nimm Hack mit einem Fettgehalt von 10-15%. Es ist aromatisch, wird aber nicht zu fettig.
  • Ingwer einfach reiben: Ein gefrorener Ingwer-Knolle lässt sich wunderbar mit einer Microplane reiben, ohne dass Fasern stören.
  • Scharf oder nicht scharf? Die Chiliflocken sind optional. Wer es lieber mild mag, lässt sie einfach weg oder serviert sie separat.
  • Gemüse-Boost: Für mehr Vitamine kannst du fein geschnittene Paprika, Möhren oder Brokkoli-Röschen mit dem Knoblauch kurz mitanbraten.

Schön angerichtet isst es sich einfach besser

Präsentation ist alles! Serviere die Nudeln in einer großen, flachen Schüssel oder direkt auf tellertiefen Tellern. Ein extra Häufchen frisch geschnittener Frühlingszwiebeln und ein großzügiger Schwung der gerösteten Sesamsamen geben den letzten Schliff. Für einen Restaurant-Look kannst du mit einer Pinzette oder einfach vorsichtig mit den Fingern die grünen Ringe der Frühlingszwiebeln und die Sesamsamen dekorativ darauf verteilen. Ein kleiner Spritzer Sesamöl rundet das Aroma ab.

Lust auf Abwechslung? Hier sind 6 köstliche Varianten

Dieses Basisrezept ist so flexibel! Hier ein paar Inspirationen von meiner Küche für deine:
1. Mit Gemüse: Gib gewürfelte Möhren, Paprika und Zuckerschoten mit in die Pfanne. So wird es bunter und noch nahrhafter.
2. „Süß-sauer“: Füge der Sauce 1 EL Ketchup und 1 TL Reisessig hinzu für eine fruchtig-tangige Note.
3. Extra scharf: Neben Chiliflocken kannst du frische, gehackte Thai-Chili oder einen Spritzer Sriracha verwenden.
4. Mit Erdnüssen: Streue zum Schluss grob gehackte, geröstete Erdnüsse drüber. Das gibt ein tolles Crunch-Erlebnis!
5. Als „Bowl“: Serviere die Sauce und das Hack über einer Basis aus Reis oder Quinoa, dazu blanchiertes Gemüse.
6. Mit Tofu: Für eine vegetarische Version das Hack durch festen, gewürfelten und angebratenen Tofu ersetzen.

Falls dich nach diesem herzhaften Genuss die Lust auf Süßes packt, probiere doch mal unsere himmlischen Erdbeer-Creme-Muffins mit Streusel aus. Oder wie wäre es mit einem Stück traditionellem Amish Apfelmus-Kuchen? Für einen schnellen, eleganten Vorspeisen-Trick schau dir unsere Zitronenbutter-Jakobsmuscheln an. Und für ein richtig gemütliches Familien-Fest backe unsere knusprigen einfachen Churros!

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Sojasauce ist zu dominant

Das passiert, wenn man eine sehr salzige, normale Sojasauce anstelle einer milden oder „light“ Sojasauce verwendet. Das Gericht wird dann unangenehm salzig. Achte darauf, explizit nach „milder Sojasauce“ oder „low sodium“ zu greifen. Falls du nur die kräftige Variante da hast, reduziere die Menge leicht und gleiche mit mehr Brühe oder einem Schuss Wasser aus. Probiere immer zwischendurch – so kannst du rechtzeitig gegensteuern.

Fehler 2: Die Sauce wird zu dick oder klumpig

Das ist meist das Ergebnis, wenn man die Speisestärke direkt trocken in die heiße Sauce rührt. Sie verklumpt sofort. Die Lösung ist einfach: Mische die Speisestärke immer zuerst kalt mit Wasser (ein sogenannter „Slurry“) zu einer glatten Paste. Diese Paste rührst du dann langsam und unter ständigem Rühren in die köchelnde Sauce ein. Die Sauce bindet dann gleichmäßig und schön glänzend.

Fehler 3: Die Nudeln sind matschig oder verklebt

Dieser Fehler hat zwei Ursachen: Entweder wurden die Nudeln zu lange gekocht oder sie klebten nach dem Abgießen zusammen. Koche die Nudeln unbedingt nur „al dente“, also bissfest, da sie in der heißen Sauce noch etwas nachgaren. Nach dem Abgießen spüle sie nicht mit kaltem Wasser ab (das wäscht die Stärke weg, die die Sauce bindet), sondern vermische sie mit einem kleinen Schuss Öl. So bleiben sie geschmeidig, bis du sie unter die Sauce hebst.

Fehler 4: Der Geschmack ist zu flach

Wenn das Gericht langweilig schmeckt, fehlen oft die frischen Aromen oder die Balance. Achte darauf, Knoblauch und frischen Ingwer wirklich zu verwenden – Pulver sind kein vollwertiger Ersatz. Die Kombination aus süß (brauner Zucker), salzig (Sojasauce) und würzig (Sesamöl, Hoisin) muss stimmen. Tipp: Wenn es dir zu süß ist, mehr Sojasauce nehmen. Ist es zu salzig, hilft ein Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr brauner Zucker.

Ich liebe es, solche schnellen und trotzdem gesunden Gerichte in meine Wochenplanung einzubauen. Viele weitere Ideen dafür findest du in unserer Kategorie Gesunde Rezepte, die ständig mit neuen Inspirationen wächst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Mongolischen Nudeln auch vegetarisch zubereiten?

Aber natürlich! Das geht ganz einfach. Ersetze das Rinderhack durch eine pflanzliche Alternative wie Soja-Granulat (vor dem Braten einweichen!), gewürfelten Räuchertofu oder fein gehackte Pilze wie Shiitake. Wichtig ist, dass du für den Umami-Geschmack sorgst. Eventuell kannst du dann die Menge an Hoisin-Sauce etwas erhöhen oder einen kleinen Spritzer Austernpilz-Sauce (vegan erhältlich) hinzufügen. Die Sauce bleibt ansonsten gleich und schmeckt genauso lecker zu den pflanzlichen Proteinen.

Welche Nudeln sind die besten für dieses Rezept?

Traditionell nimmt man in der asiatischen Küche Eiernudeln wie Lo Mein oder Ramen-Nudeln. Sie sind etwas gelblicher, haben eine tolle Bissfestigkeit und nehmen die Sauce hervorragend auf. Aber keine Sorge: Wenn du keine asiatischen Nudeln im Haus hast, funktionieren ganz normale Spaghetti oder Linguine genauso gut. Auch Udon-Nudeln sind eine tolle, etwas dickere Variante. Wichtig ist, dass es lange Nudeln sind, die man gut schlürfen und mit der Sauce vermengen kann.

Wie kann ich das Gericht weniger scharf machen?

Die Schärfe kommt in diesem Rezept ausschließlich von den optionalen Chiliflocken. Wenn du es mild magst, lasse sie einfach komplett weg. Die Sauce hat dann immer noch ihren vollen, süß-herzhaften Charakter. Solltest du eine schon scharfe Sojasauce oder Hoisin-Sauce verwendet haben, kannst du die milde Note durch einen zusätzlichen Teelöffel braunen Zucker etwas ausgleichen. Für Kinder oder sehr empfindliche Gaumen ist die Version ohne Chili ideal.

Kann ich das Hackfleisch auch mit anderem Fleisch ersetzen?

Ja, absolut. Das Rezept ist sehr flexibel. Du kannst problemlos Schweinehack, Hähnchenhack oder gemischtes Hack verwenden. Hähnchenhack ist etwas magerer und nimmt die Aromen der Sauce wunderbar an. Bei Putenhack solltest du darauf achten, es nicht zu trocken werden zu lassen – eventuell etwas mehr Öl zum Anbraten nehmen. Der Geschmack der Sauce ist so dominant, dass er wunderbar mit allen Hackarten harmoniert.

Wie lange muss ich den Ingwer und Knoblauch anbraten?

Nur sehr kurz! Sobald du den gehackten Knoblauch und geriebenen Ingwer zum Hackfleisch in die heiße Pfanne gibst, solltest du sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren nur etwa 30 bis 60 Sekunden braten. Du willst sie nicht braun oder gar verbrannt haben – das gibt einen bitteren Geschmack. Es reicht völlig aus, wenn sie duften und ihr rohes Aroma verlieren. Sie garen später in der Sauce noch etwas weiter.

Was kann ich anstelle von Hoisin-Sauce nehmen?

Hoisin-Sauce gibt eine süßlich-würzige, leicht pflaumenartige Note. Wenn du keine da hast, kannst du notfalls mit einer Mischung aus 1 EL Sojasauce, 1 TL Erdnussbutter (oder Tahini) und einer Prise mehr braunem Zucker improvisieren. Etwas Austernsoße (oder vegane Austernpilz-Sauce) kommt dem Geschmack auch nahe. In der asiatischen Abteilung findest du Hoisin aber eigentlich fast immer. Sie lohnt sich als Vorrat, denn sie hält sich im Kühlschrank ewig.

Kann ich das Gericht ohne Speisestärke zubereiten?

Für eine sämige Sauce ist die Speisestärke entscheidend. Alternativ kannst du auch 1 EL Mehl mit 1 EL weicher Butter zu einer „Beurre Manié“ verkneten und in kleinen Stückchen unter Rühren in die köchelnde Sauce geben. Das bindet ebenfalls. Ohne Bindung bleibt die Sauce sehr dünnflüssig und legt sich nicht so schön glänzend um die Nudeln. Die Konsistenz wäre dann eher einer Suppe ähnlich, was aber geschmacklich nicht schlecht ist.

Ist dieses Rezept auch für die Tiefkühltruhe geeignet?

Die Sauce mit dem Hackfleisch lässt sich sehr gut einfrieren. Kühle sie komplett ab und fülle sie in einen gefriergeeigneten Behälter oder Beutel. So hält sie sich 2-3 Monate. Die Nudeln selbst solltest du nicht mit einfrieren, da sie nach dem Auftauen matschig und gummiartig werden. Tipp: Koche die Sauce portionsweise auf, koche frische Nudeln dazu und du hast in 10 Minuten ein frisch schmeckendes Gericht. Viel praktischer!

Wann gebe ich das Gemüse am besten dazu?

Wenn du Gemüse wie Paprika, Möhren oder Brokkoli mitkochen möchtest, ist der beste Zeitpunkt direkt nach dem Anbraten des Hackfleischs. Gib das klein geschnittene Gemüse in die Pfanne und brate es 3-4 Minuten mit dem Hack an, bevor du Knoblauch und Ingwer hinzufügst. So bleibt es noch bissfest. Für sehr zartes Gemüse wie Spinat oder Erbsen reicht es, sie in der letzten Minute unter die fertigen Nudeln zu heben, damit sie nur zusammenfallen bzw. heiß werden.

Warum sollte ich Sesamöl verwenden? Reicht normales Öl nicht?

Geröstetes Sesamöl ist ein reines Aroma-Öl und schmeckt ganz anders als Pflanzenöl. Es verleiht dem Gericht das typische, nussige und unverwechselbare asiatische Aroma. Pflanzenöl ist geschmacklos und wird nur zum Anbraten benötigt. Das Sesamöl kommt erst in die Sauce und wird nicht erhitzt. Falls du keins da hast, kannst du es weglassen, aber der charakteristische Geschmack fehlt dann. Es lohnt sich, eine kleine Flasche im Vorrat zu haben.

Ein Abschlussgedanke von mir

Also, das war mein kleines Koch-Geheimnis für stressige Tage. Diese mongolischen Rindfleisch-Nudeln haben mich schon aus so mancher „Was-koche-ich-nur?“-Krise gerettet und bringen immer ein Lächeln an den Tisch. Sie sind der Beweis, dass leckeres Essen nicht kompliziert sein muss. Probiert es einfach aus, macht es euch zu eigen und genießt das gemeinsame Schlemmen. Ich freue mich schon darauf, zu hören, wie es euch und euren Lieben geschmeckt hat! Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Mongolische Rindfleisch-Nudeln

Mongolische Rindfleisch-Nudeln

Mongolische Rindfleisch-Nudeln blitzschnell aus einer Pfanne. Cremige süß-herzhafte Sauce mit Hack & Nudeln. Perfektes Wochentags-Rezept in nur 25 Minuten.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 520

Zutaten
  

  • 225 g Lo-Mein-Nudeln oder Spaghetti
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 450 g Rinderhack
  • 3 Stk Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  • 60 ml Sojasauce (mild)
  • 50 g brauner Zucker
  • 60 ml Rinderbrühe
  • 1 EL Hoisin-Sauce
  • 1 TL Sesamöl
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional, für Schärfe)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)
  • 2 TL Wasser (zum Binden)
  • 1/4 Tasse Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 EL Sesamsamen zum Garnieren

Kochutensilien

  • Großer Topf
  • Große Pfanne oder Wok
  • Schneebesen oder Gabel
  • Scharfes Messer und Schneidebrett
  • Schüssel für die Sauce

Method
 

  1. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen, dann abgießen und mit einem Spritzer Öl vermengen.
  2. In einer großen Pfanne oder einem Wok das Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen und das Rinderhack krümelig anbraten.
  3. Den fein gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer zum Hackfleisch geben und alles für etwa eine Minute weiter braten.
  4. In einer kleinen Schüssel die Sojasauce, den braunen Zucker, die Rinderbrühe, die Hoisin-Sauce, das Sesamöl und die Chiliflocken vermengen.
  5. Die Sauce in die Pfanne mit dem Hackfleisch gießen und zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 2-3 Minuten köcheln lassen.
  6. Die Speisestärke mit Wasser verrühren und langsam in die köchelnde Sauce einrühren, bis sie dicklich wird.
  7. Die abgetropften Nudeln in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen, anschließend die Frühlingszwiebeln unterrühren und servieren.

Nährwerte

Calories: 520kcalCarbohydrates: 65gProtein: 25gFat: 20gSaturated Fat: 4gCholesterol: 65mgSodium: 800mgPotassium: 450mgFiber: 3gSugar: 10gVitamin A: 100IUVitamin C: 2mgCalcium: 30mgIron: 3mg

Notizen

Variationen sind willkommen! Füge Gemüse hinzu wie Paprika oder Brokkoli, oder mache es schärfer mit frischer Chili.
Reste lassen sich hervorragend im Kühlschrank lagern und sind bis zu 3 Tage frisch. Zum Aufwärmen einfach in der Pfanne mit etwas Wasser oder Brühe erhitzen.
Du kannst das Rinderhack durch mageres Schweine- oder Putenhack ersetzen, wenn du es gesünder magst.
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