Amish Apfelmus-Kuchen: Einfaches & köstliches Originalrezept

Amish Apfelmus-Kuchen

Amish Apfelmus-Kuchen: Ein herzhafter Kuchen für jede Gelegenheit

Ehrlich gesagt, dieser Kuchen hat mich vollkommen überrascht. Ich habe ihn zum ersten Mal bei einer Freundin probiert, aufgetaut aus ihrem Gefrierschrank – und er war fantastisch! Ein einfacher Kuchen, der mit seiner feuchten, würzigen Art sofort überzeugt. Der Amish Applesauce Cake ist für mich heute die perfekte Antwort auf die Frage: „Was backe ich schnell, wenn Besuch kommt?“ Er ist unkompliziert, schmeckt nach herzhafter Gemütlichkeit und duftet so himmlisch nach Zimt und Äpfeln, dass jeder sofort in die Küche kommt. Einfach unwiderstehlich!

Die bescheidene Herkunft des Amish Apfelmus-Kuchens

Die Amish, bekannt für ihre einfache und genügsame Lebensweise, haben Gerichte geschaffen, die ganz ohne Schnickschnack auskommen. Dieser Kuchen ist ein großartiges Beispiel dafür. Früchte wie Äpfel waren im Herbst reichlich vorhanden und wurden durch Einkochen als Apfelmus haltbar gemacht. Dieses Apfelmus fand dann natürlich den Weg in den Kuchen, wo es für unglaubliche Saftigkeit sorgte und teurere Zutaten wie viel Butter oder Eier ersetzte. Es ist ein klassisches „Depression Cake“ oder „War Cake“ – ein Kuchen aus Zeiten, in denen Luxusgüter knapp waren. Heute schätzen wir ihn nicht aus Not, sondern weil er einfach perfekt schmeckt!

Darum wirst du diesen Apfelmus-Kuchen lieben

Dieser Kuchen ist ein echter Alleskönner! Er ist unglaublich saftig und bleibt es auch tagelang. Die Gewürze sind warm und wohlig, ohne zu aufdringlich zu sein. Und das Beste: Du brauchst keinen Mixer! Eine Schüssel, ein Schneebesen und du bist startklar. Er ist der ideale Kuchen für alle, die mal etwas anderes als Schokoladenkuchen anbieten möchten. Meine Kinder nennen ihn immer den „Weihnachtskuchen ohne Weihnachten“ – so schmeckt er einfach nach Geborgenheit!

Perfekte Anlässe für deinen Apfelmus-Kuchen

Dieser Kuchen ist so vielseitig wie kaum ein anderer. Ich serviere ihn gerne als rustikales Dessert nach einem deftigen Sonntagsessen. Er ist der Star auf dem Kaffeetisch, wenn die Nachbarinnen zu Besuch sind. Am nächsten Morgen schmeckt ein Stück zum Frühstück (ja, wirklich!) wunderbar. Und er ist mein Geheimtipp als Mitbringsel: Er kommt immer gut an, transportiert sich leicht und sieht mit einer leichten Puderzucker-Staubung einfach entzückend aus. Für mich ist er der perfekte „Ich-hab-dich-lieb“-Kuchen.

Zutaten für deinen Amish Applesauce Cake

Du brauchst nur ein paar Grundzutaten aus deinem Vorrat. Achte auf ungesüßtes Apfelmus, dann bestimmst du die Süße selbst.

  • 240 g (2 Cups) Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Natron (Backsoda)
  • ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt schmeckt besonders fein)
  • ½ TL gemahlene Muskatnuss
  • ¼ TL Piment (Allspice)
  • 115 g (½ Cup) ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • 200 g (1 Cup) brauner Zucker
  • 2 große Eier (Größe L)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 360 ml (1 ½ Cups) ungesüßtes Apfelmus
  • 60 g (½ Cup) gehackte Walnüsse oder Rosinen (optional)

Einfache Ersatzmöglichkeiten für deine Küche

Kein Problem, wenn etwas fehlt! Hier sind meine Tipps:

  • Butter: Margarine oder ein neutrales Öl (z.B. Rapsöl) funktionieren auch.
  • Brauner Zucker: Nimm einfach weißen Zucker und mische 1 EL Melasse oder Ahornsirup pro Cup unter.
  • Eier: Bei Allergie kannst du pro Ei 60g Apfelmus zusätzlich nehmen.
  • Walnüsse/Rosinen: Lass sie einfach weg oder nimm Cranberries oder klein geschnittene Datteln.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Kuchen.

So gelingt dir der Apfelmus-Kuchen Schritt für Schritt

Schritt 1: Ofen vorheizen und Backform vorbereiten

Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vor. Während er warm wird, bereitest du die Form vor. Eine klassische Kastenform (ca. 25 cm) oder eine runde Springform (23 cm) eignen sich perfekt. Bestreiche die Form mit etwas weicher Butter oder Öl und bestäube sie leicht mit Mehl. Klopfe das überschüssige Mehl aus. Dieser kleine Schritt stellt sicher, dass dein Kuchen später makellos aus der Form springt. Pro-Tipp: Ein Backpapierboden in der Springform macht das Leben noch einfacher!

Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermengen

Nimm eine große Rührschüssel und gib das Mehl hinein. Füge Natron, Backpulver, Salz, Zimt, Muskatnuss und Piment hinzu. Jetzt kommt das Geheimnis für eine gleichmäßige Verteilung: Vermische alles mit einem Schneebesen gründlich. Siehst du, wie sich die braunen Gewürze schön im weißen Mehl verteilen? Das sorgt später dafür, dass in jedem Bissen der volle Geschmack steckt und keine bitteren Klümpchen von Backpulver oder Natron zurückbleiben.

Schritt 3: Butter und Zucker cremig schlagen

In eine zweite Schüssel gibst du die weiche Butter und den braunen Zucker. Mit einem Handrührgerät oder einem kräftigen Schneebesen cremst du die Mischung auf. Du rührst so lange, bis die Masse deutlich heller geworden ist und eine luftige, cremige Konsistenz hat. Das kann 2-3 Minuten dauern. Diese Luft, die du jetzt einrührst, ist mitverantwortlich für die schöne, lockere Krume des Kuchens. Der braune Zucker verleiht dem Kuchen neben Süße auch eine leicht karamellige Note.

Schritt 4: Eier und Vanille unterrühren

Nun fügst du die Eier nacheinander hinzu. Gib erst ein Ei zur Butter-Zucker-Mischung, rühre gut, bis es komplett eingearbeitet ist, dann erst das zweite. So verbindet sich alles besser und die Masse wird nicht „geronnen“. Zum Schluss kommt der Vanille-Extrakt dazu – er rundet den Geschmack wunderbar ab. Die Masse wird jetzt etwas flockiger aussehen, das ist ganz normal. Rieche mal – der Duft ist schon jetzt himmlisch!

Schritt 5: Trockene Zutaten und Apfelmus einarbeiten

Jetzt kombinierst du alles. Beginne mit etwa einem Drittel der Mehlmischung und rühre sie auf niedriger Stufe nur bis zur Vermischung unter. Dann gib die Hälfte des Apfelmus hinzu. Wiederhole dies – Mehl, restliches Apfelmus, restliches Mehl. Wichtig: Rühre nur so lange, bis keine trockenen Mehlflecken mehr sichtbar sind! Ein zu langes Rühren macht den Kuchen zäh. Der Teig ist schön feucht und leicht glänzend.

Schritt 6: Nüsse oder Rosinen unterheben

Wenn du deinem Kuchen ein wenig Biss und Extra-Geschmack verleihen möchtest, ist jetzt der Zeitpunkt. Nimm deine gehackten Walnüsse oder die Rosinen und hebe sie mit einem Teigschaber oder einem Löffel vorsichtig unter den Teig. Das „Unterheben“ bedeutet, dass du sie sanft durchfaltest, um die mühsam eingearbeitete Luft nicht wieder herauszuschlagen. Ein paar Bewegungen reichen völlig aus. Wenn du lieber den puren Apfelgeschmack magst, überspringe diesen Schritt einfach.

Schritt 7: Teig in die Form geben und backen

Gieße den fertigen Teig in deine vorbereitete Backform. Glätte die Oberfläche mit dem Teigschaber oder einem Löffel, sodass sie eben ist. Jetzt ab in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene! Der Kuchen braucht etwa 35-40 Minuten. Du weißt, er ist fertig, wenn er goldbraun ist, sich von den Rändern löst und ein in die Mitte gestecktes Holzstäbchen sauber herauskommt.

Schritt 8: Abkühlen lassen und genießen

Nimm den Kuchen aus dem Ofen und stelle die Form für etwa 10 Minuten auf ein Kuchengitter. Der Kuchen muss sich erst „setzen“. Danach löst du vorsichtig die Ränder mit einem Messer und stürze ihn. Lass ihn komplett abkühlen, bevor du ihn anschneidest. Das erfordert zwar Geduld, verhindert aber, dass er zerfällt. Jetzt kannst du entscheiden: Pur, mit einer Staubung Puderzucker oder – mein Favorit – mit einer Schicht cremiger Frischkäseglasur! Ein Traum.

Zeitplan für deinen Apfelmus-Kuchen

Dieser Kuchen ist schnell gemacht! Die Vorbereitung dauert nur rund 15 Minuten, wenn alles bereitsteht. Das eigentliche Backen im Ofen nimmt dann 40 Minuten in Anspruch. Plane also insgesamt etwa eine Stunde ein, bis der Kuchen gebacken ist. Vergiss nicht die Abkühlzeit von mindestens einer Stunde, damit sich die Aromen setzen und der Kuchen schön schnittfest wird. Perfekt also, wenn du am Vormittag backst und ihn nachmittags servieren möchtest.

Mein Chef-Geheimnis für den ultimativen Geschmack

Verwende selbstgemachtes Apfelmus! Das macht einen riesigen Unterschied. Ich koche im Herbst einfach ein paar Äpfel mit einer Zimtstange und einer Prise Nelken weich und püriere sie. Dieses Mus ist viel aromatischer und gibt dem Kuchen eine herrlich frische Fruchtnote. Keine Sorge, gekauftes, ungesüßtes Apfelmus funktioniert aber auch ausgezeichnet!

Warum heißt es eigentlich „Amish Cake“?

Die Amish-Gemeinschaften in den USA haben viele ihrer Rezepte nicht aufgeschrieben, sondern mündlich weitergegeben. Dieser Kuchen ist ein typisches Beispiel für ihre Philosophie: Nichts verschwenden und das Beste aus dem machen, was die Natur und der Garten in der jeweiligen Saison bieten. Die Robustheit und lange Haltbarkeit des Kuchens passte perfekt zu ihrem Lebensstil ohne Kühlschränke. Ein echter „Practical Cake“!

Welches Equipment du brauchst

Du brauchst keine besonderen Küchengeräte. Diese Dinge solltest du bereithalten:

  • Eine große Rührschüssel
  • Eine zweite Schüssel zum Cremen
  • Einen Schneebesen und/oder ein Handrührgerät
  • Einen Teigschaber oder robusten Löffel
  • Eine Kastenform (ca. 25 cm) oder Springform (23 cm)
  • Ein Küchensieb zum Mehlbestäuben der Form

Wie du den Apfelmus-Kuchen am besten aufbewahrst

Der Kuchen hält sich dank des saftigen Apfelmuses sehr gut. Aufbewahrt wird er am besten bei Raumtemperatur. Wickle ihn einfach in Klarsichtfolie ein oder bewahre ihn in einer luftdichten Kuchenbox auf. So bleibt er für 3-4 Tage wunderbar saftig und frisch.

Möchtest du ihn länger haltbar machen, eignet er sich hervorragend zum Einfrieren. Lasse ihn komplett abkühlen, wickle ihn portionsweise oder als ganzes Stück eng in Gefrierfolie ein und gib ihn in einen Gefrierbeutel. So hält er sich problemlos 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen.

Falls du den Kuchen mit Frischkäseglasur verziert hast, musst du ihn im Kühlschrank aufbewahren. Stelle ihn abgedeckt in den Kühlschrank, wo er für etwa 3 Tage frisch bleibt. Nimm ihn etwa eine Stunde vor dem Servieren heraus, damit die Glasur wieder weich und cremig wird.

Meine besten Tipps für den perfekten Kuchen

  • Mehl sieben: Siebe das Mehl mit den Backtriebmitteln. Das macht den Kuchen noch luftiger.
  • Buttertemperatur: Die Butter sollte wirklich weich, aber nicht geschmolzen sein. Drückt dein Daumen leicht ein, ist sie perfekt.
  • Ofentür zu! Öffne die Ofentür in den ersten 30 Minuten nicht, sonst könnte der Kuchen zusammenfallen.
  • Backprobe: Achte nicht nur auf die Zeit, sondern mache unbedingt die Stäbchenprobe in der Mitte.
  • Abkühlen lassen: Dieser Kuchen ist fast noch besser am nächsten Tag, wenn die Aromen voll durchgezogen sind.

So kannst du deinen Kuchen ganz besonders präsentieren

Ein einfacher Kuchen kann mit kleinen Tricks zum Hingucker werden! Hier ein paar Ideen:

  • Bestäube ihn mit Puderzucker durch ein kleines Sieb und lege ein Backpapiersternchen auf, das du nach dem Bestäuben entfernst.
  • Serviere ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne und einem Hauch von Zimt.
  • Für eine festliche Note: Eine einfache Glasur aus Puderzucker und etwas Zitronensaft verrühren und tröpfchenweise über den abgekühlten Kuchen laufen lassen.
  • Schneide den Kuchen in kleine Würfel und stecke Schirmchenspieße hinein – perfekt für eine Party.
  • Warme Apfelscheiben in Butter und Zucker karamellisieren und als Topping auf jedes Stück legen.

Gesündere Varianten und lustige Abwandlungen

Du kannst den Apfelmus-Kuchen ganz nach deinen Vorlieben abwandeln. Hier sind sechs Inspirationen:

  • Vollkorn-Version: Ersetze die Hälfte des Weißmehls durch Vollkornmehl. Das gibt einen herzhafteren Biss und mehr Ballaststoffe.
  • Zuckerreduziert: Reduziere den Zucker auf 3/4 Cup und verwende sehr reifes, süßes Apfelmus.
  • Apfel-Zucchini-Kuchen: Füge 1 Cup geriebene Zucchini (ausgedrückt) zum Teig hinzu für noch mehr Saftigkeit und Gemüse!
  • Schoko-Apfel-Kuchen: Gib 1/2 Cup Schokotropfen in den Teig. Die Kombination aus Schokolade und Gewürzen ist fantastisch.
  • Apfel-Karotten-Kuchen: Mische 1 Cup geriebene Karotten unter. Das ergibt eine wunderbare Farbe und extra Vitamine.
  • Glutenfreier Apfelmus-Kuchen: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 und einen Teelöffel Xanthan dazu.

Wenn du Bananen magst, probiere doch auch mal unser Kirschen-Schokolade-Bananenbrot aus – es ist genauso saftig und einfach! Und falls es schnell gehen muss, sind unsere einfachen Churros ein tolles, knuspriges Dessert. Für eine elegante Hauptspeise empfehle ich die Jakobsmuscheln in Zitronenbutter. Und wenn du Muffins liebst, sind diese Erdbeer-Creme-Cheese-Muffins mit Streuseln ein absolutes Träumchen.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Kuchen wird trocken oder gummig

Das passiert oft, wenn der Teig zu lange oder zu stark gerührt wird. Sobald das Mehl mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, beginnt das Gluten zu entwickeln. Zu viel Gluten macht den Kuchen zäh. Mische den Teig nur so lange, bis die trockenen Zutaten gerade eben verschwunden sind. Ein paar kleine Klümpchen sind sogar gut! Auch zu langes Backen trocknet den Kuchen aus. Mache deshalb unbedingt die Stäbchenprobe nach 35 Minuten.

Fehler 2: Der Kuchen fällt in der Mitte zusammen

Ein eingesunkener Kuchen ist enttäuschend. Die häufigsten Ursachen sind: zu viel Backpulver/ Natron, eine zu weiche Butter oder ein zu frühes Öffnen der Backofentür. Pro-Tipp: Verwende genau die angegebenen Mengen der Triebmittel. Achte darauf, dass die Butter weich, aber nicht flüssig ist. Und halte dich mit Neugierde zurück – lass den Kuchen die ersten 30 Minuten ungestört im Ofen.

Fehler 3: Der Kuchen wird nicht durchgegart, bleibt aber dunkel

Wenn die Auße zu dunkel wird, aber die Mitte noch feucht ist, war die Ofentemperatur wahrscheinlich zu hoch. Jeder Ofen backt anders. Investiere in ein kleines Ofenthermometer, um die tatsächliche Temperatur zu überprüfen. Oft zeigen die Ofenanzeigen 10-20 Grad mehr oder weniger an als wirklich im Innenraum herrscht. Eine gleichmäßige Temperatur ist wichtig für ein gutes Gelingen von Gebäck.

Fehler 4: Die Gewürze schmecken zu scharf oder bitter

Frisch gemahlene Gewürze sind intensiver. Wenn deine Muskatnuss oder dein Zimt schon länger im Schrank steht, schmecken sie oft stumpf oder sogar etwas bitter. Für dieses Rezept empfehle ich höchste Qualität. Kaufe Gewürze in kleinen Mengen und bewahre sie dunkel und kühl auf. Verwende vorzugsweise Ceylon-Zimt (echter Zimt), er ist milder und aromatischer als der schärfere Cassia-Zimt.

Fehler 5: Nüsse oder Rosinen sinken nach unten

Es ist frustrierend, wenn alle guten Stücke nur auf dem Boden des Kuchens landen. Der einfache Trick: Wälze die Rosinen oder die gehackten Walnüsse vor dem Unterheben in einem Esslöffel Mehl aus der Gesamtmenge. Das Mehl legt sich wie eine Schutzschicht um die Stücke und verhindert, dass sie im flüssigen Teig absinken. So sind sie gleichmäßig verteilt!

Die Stabilität unserer Körperfunktionen hängt auch von einer ausgewogenen Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln ab, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinen Empfehlungen betont. Ein selbstgebackener Kuchen mit natürlichen Zutaten wie Äpfeln ist da ein Genuss ohne Reue.

Häufig gestellte Fragen zum Amish Apfelmus-Kuchen

Kann ich den Kuchen auch mit gesüßtem Apfelmus backen?

Ja, das kannst du tun. Allerdings wird der Kuchen dann deutlich süßer. Ich empfehle in diesem Fall, die Menge des braunen Zuckers im Rezept um etwa ein Viertel zu reduzieren. Probiere erst mit 150g Zucker und taste dich heran. Ungesüßtes Apfelmus gibt dir einfach mehr Kontrolle über den finalen Süßegrad. Achte auch darauf, dass gekauftes Apfelmus oft flüssiger ist. Bei sehr flüssigem Mus kannst du einen Esslöffel Mehl zusätzlich verwenden.

Wie lange ist der Apfelmus-Kuchen haltbar?

Bei Raumtemperatur in einer gut verschlossenen Dose oder eingewickelt in Frischhaltefolie hält sich dieser Kuchen problemlos 3 bis 4 Tage frisch. Er wird am zweiten Tag oft sogar noch saftiger und aromatischer. Du kannst ihn auch einfrieren: Gut abkühlen lassen, in Stücke schneiden oder ganz einfrieren, eng in Gefrierfolie wickeln. So hält er sich 2-3 Monate. Auftauen bei Raumtemperatur.

Kann ich den Kuchen in einer Muffinform backen?

Absolut! Eine Muffinform ist eine tolle Idee für Portionen zum Mitnehmen oder für eine Kinderparty. Fülle die Muffinförmchen etwa zu zwei Drittel und backe sie bei gleicher Temperatur (180°C). Die Backzeit reduziert sich auf etwa 18-22 Minuten. Mach auch hier die Stäbchenprobe, denn kleinere Portionen sind schneller fertig. So hast du schnell viele kleine Apfelmus-Muffins.

Ich habe kein Buttermilch oder Joghurt im Rezept gesehen. Warum ist der Kuchen trotzdem so saftig?

Das ist die Magie des Apfelmuses! Das Apfelmus übernimmt hier mehrere Rollen: Es ersetzt einen Teil des Fettes, gibt Feuchtigkeit und bindet den Teig. Die Fruchtsäuren im Apfelmus arbeiten außerdem mit dem Backpulver und Natron zusammen und machen den Kuchen locker. Deshalb braucht dieser traditionelle Kuchen keine zusätzliche saure Zutat wie Buttermilch, um wunderbar saftig und luftig zu werden.

Kann ich das Mus auch selbst machen?

Unbedingt, und ich ermutige dich dazu! Selbstgemachtes Apfelmus ist super einfach: Einfach geschälte und entkernte Äpfel mit etwas Wasser, einer Zimtstange und eventuell einem Schuss Zitronensaft weich kochen und pürieren. Verwende am besten aromatische Sorten wie Boskop oder Elstar. Lass das Mus vor der Verwendung im Rezept vollständig abkühlen. Der Geschmacksunterschied zu gekauftem Mus ist enorm!

Was für eine Form ist am besten: Kastenform oder Springform?

Beide Formen funktionieren gut, geben dem Kuchen aber eine andere Optik. Eine Kastenform (etwa 25 cm Länge) ergibt einen höheren, kompakteren Kuchen, der sich gut in Scheiben schneiden lässt. Eine runde Springform (23 cm Durchmesser) ergibt einen flacheren, tortenähnlichen Kuchen, der sich perfekt für eine Glasur eignet. Entscheide nach deinem Vorhaben. Wichtig ist nur, die Form gründlich einzufetten und zu bemehlen.

Kann ich den Kuchen vegan zubereiten?

Ja, eine vegane Version ist möglich. Ersetze die Butter durch 115g pflanzliche Margarine oder 80ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl). Für die Eier kannst du „Leinsamen-Eier“ verwenden: Pro Ei 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Der Kuchen wird vielleicht etwas dichter, aber immer noch sehr lecker und saftig. Achte auf veganen Zucker.

Mein Kuchen klebt in der Form fest. Was habe ich falsch gemacht?

Das ist ärgerlich, aber lösbar. Vermutlich war die Form nicht ausreichend oder gleichmäßig gefettet und bemehlt. Beim nächsten Mal: Etweiche weiche Butter oder Öl mit einem Pinsel in jede Ecke und an die Seiten streichen. Dann einen Esslöffel Mehl hineingeben und die Form schütteln, bis alles bedeckt ist. Überschüssiges Mehl ausklopfen. Ein Backpapierboden in der Springform ist die sicherste Methode gegen Ankleben.

Schmeckt der Kuchen auch ohne die typischen Gewürze?

Der Kuchen schmeckt auch ohne Muskatnuss und Piment sehr gut nach Apfel und Zimt. Der Zimt ist der Hauptgeschmacksgeber. Wenn du gar keine Gewürze magst, kannst du sie komplett weglassen. Der Kuchen wird dann zu einem sehr saftigen, einfachen Apfelkuchen. Du könntest stattdessen auch den Abrieb einer halben Zitrone oder Orange unterrühren, das gibt eine frische Note.

Kann ich statt Walnüssen auch andere Nüsse nehmen?

Natürlich! Pecannüsse passen fantastisch zum Apfelgeschmack. Haselnüsse, grob gehackt, geben einen schönen, rustikalen Touch. Selbst Mandelstifte oder gehackte Mandeln sind eine tolle Alternative. Achte darauf, die Nüsse vorher in einer Pfanne ohne Fett kurz anzurösten – das bringt ihr Aroma enorm zur Geltung und macht sie noch knuspriger im Kuchen.

Wie du siehst, ist der Amish Apfelmus-Kuchen ein dankbares und vielseitiges Grundrezept. Er gehört definitiv in die Kategorie der einfachen Desserts, die immer gelingen und jeden begeistern.

Ein Kuchen, der einfach glücklich macht

Der Amish Apfelmus-Kuchen ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück geteilte Freude, ein Duft von Zuhause und der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Er braucht keine besonderen Werkzeuge, keine exotischen Zutaten und nicht mal viel Zeit. Aber er bringt ein Lächeln auf jedes Gesicht. Nimm dir diese eine Stunde Zeit, schnapp dir eine Schüssel und backe dir und deinen Lieben etwas ganz Besonderes. Guten Appetit und viel Spaß beim Backen!

Amish Apfelmus-Kuchen

Amish Apfelmus-Kuchen

Saftiger Amish Apfelmus-Kuchen mit Zimt – das einfache und schnelle Rezept für Besuch. Unglaublich saftig, ohne Mixer. Perfekt für Kaffee & Dessert.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Abkühlzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 55 Minuten
Portionen: 8 Personen
Calories: 250

Zutaten
  

  • 240 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Natron (Backsoda)
  • ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt ist besonders fein)
  • ½ TL gemahlene Muskatnuss
  • ¼ TL Piment (Allspice)
  • 115 g ungesalzene Butter Zimmertemperatur
  • 200 g brauner Zucker
  • 2 large Eier (Größe L)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 360 ml ungesüßtes Apfelmus
  • 60 g gehackte Walnüsse oder Rosinen (optional)

Kochutensilien

  • Mischschüssel
  • Messbecher und -löffel
  • Schüssel oder Mixer mit Ausguss
  • Kastenform oder Springform
  • Walnüsse oder Rosinen (optional)

Method
 

  1. Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vor und bereite die Backform vor.
  2. Vermenge Mehl, Natron, Backpulver, Salz, Zimt, Muskatnuss und Piment in einer großen Rührschüssel.
  3. Schlage die weiche Butter und den braunen Zucker in einer zweiten Schüssel cremig.
  4. Füge die Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung hinzu und rühre gut um.
  5. Vermische die trockenen Zutaten abwechselnd mit dem Apfelmus, rühre nur bis zur Vermischung.
  6. Hebe die Walnüsse oder Rosinen vorsichtig unter den Teig.
  7. Gib den Teig in die vorbereitete Backform und backe ihn für etwa 35-40 Minuten.
  8. Lasse den Kuchen für 10 Minuten abkühlen, bevor du ihn stürzt und vollständig abkühlen lässt.

Nährwerte

Calories: 250kcalCarbohydrates: 35gProtein: 3gFat: 12gSaturated Fat: 6gCholesterol: 40mgSodium: 150mgPotassium: 150mgFiber: 1gSugar: 16gVitamin A: 300IUVitamin C: 2mgCalcium: 20mgIron: 1mg

Notizen

Der Kuchen hält sich 3-4 Tage bei Raumtemperatur. Für längere Aufbewahrung kann er eingefroren werden.
Probiere für einen intensiveren Geschmack selbstgemachtes Apfelmus.
Variationen: Ersetze Weizenmehl durch Vollkornmehl oder füge geriebene Zucchini hinzu.
Der Kuchen lässt sich auch als Muffin backen – dafür ca. 18-22 Minuten backen.
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