Mediterranes Zitronenhühnchen: Einfaches Rezept

Mediterranes Zitronenhühnchen

Mittelmeer-Zauber im Kochtopf: Mein Rezept für Zitronenhühnchen

Erinnert ihr euch auch an diesen Sommerurlaub in Griechenland? Die Sonne auf der Haut, das Plätschern des Meeres und dieser unglaubliche Duft von gegrilltem Zitronenhuhn und Kräutern, der durch die engen Gassen wehte? Genau diesen Geschmack bringe ich mir seit Jahren mit diesem Rezept nach Hause. Mein Mediterranes Zitronenhühnchen mit Artischocken und Oliven ist mehr als nur ein Essen. Es ist eine Mini-Auszeit auf dem Teller, die uns immer wieder glücklich macht.

Woher kommt dieser herzhafte Geschmack?

Die Kombination von saftigem Hähnchen mit Zitrone, Kräutern und den salzigen Oliven ist ein Klassiker der mediterranen Küche. Besonders in Griechenland und der Südtürkei findet man ähnliche Gerichte. Früher wurde es oft im Tontopf zubereitet, um die Aromen perfekt zu vereinen. Ich habe das Rezept für den modernen Alltag angepasst und backe es meist in einer gusseisernen Pfanne oder einem Bräter. So bekommt die Haut schön knusprig und die Säfte bleiben im Fleisch. Der moderne Twist? Ich füge gerne die Artischockenherzen hinzu – sie saugen die köstliche Brühe auf und geben dem Gericht eine besondere Note.

Warum ihr dieses Zitronenhühnchen lieben werdet

  • Es ist einfach unwiderstehlich lecker: Die Balance aus saurer Zitrone, würzigen Kräutern und dem herzhaften Fleisch ist einfach perfekt.
  • Schnell zubereitet: Fast alles passiert in einer einzigen Pfanne. Weniger Abwasch, mehr Freude!
  • Perfekt für Gäste: Es sieht nach viel mehr Aufwand aus, als es ist. Ihr werdet sicher Komplimente bekommen.
  • Gesunde Zutaten: Viel Gemüse, hochwertiges Protein und die guten Fette aus Olivenöl – was will man mehr?

Der perfekte Anlass für ein herzhaftes Zitronenhuhn

Dieses Gericht ist mein absoluter Allrounder. Ich mache es für eine schnelle Familienmahlzeit unter der Woche, weil alle es lieben. Es ist aber auch ideal für lockere Dinnerpartys am Wochenende. Stellt einfach eine große Schüssel mit Couscous oder knusprigem Brot dazu, und schon ist das Festmahl komplett. Selbst an einem regnerischen Sonntag bringt der Duft nach Zitrone und Oregano Urlaubsfeeling in die Küche.

Was ihr für das mediterrane Hähnchen braucht

Die Zutatenliste ist überschaubar, und vieles hat man oft schon da. Wichtig ist die Qualität!

  1. 4 Hähnchenkeulen oder -brust mit Haut und Knochen
  2. 1 EL Olivenöl
  3. 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  4. 240 ml Hühnerbrühe
  5. 120 ml trockener Weißwein (oder mehr Brühe)
  6. Saft einer Zitrone
  7. 1 TL getrockneter Oregano
  8. 1 TL getrockneter Thymian
  9. Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  10. 1 Dose Artischockenherzen (400g), abgetropft und längs halbiert
  11. 120 g entsteinte Kalamata-Oliven
  12. Zitronenscheiben und frische Petersilie zum Garnieren

Keine Panik bei fehlenden Zutaten!

Küche soll flexibel sein. Hier sind meine Lieblingsaustausche:

  • Kein Weißwein im Haus? Einfach durch die gleiche Menge zusätzliche Hühnerbrühe ersetzen. Der Geschmack wird trotzdem fantastisch.
  • Frische Kräuter zur Hand? Dann nehmt ruhig einen Esslöffel von jedem frisch gehackten Oregano und Thymian. Die Aromen sind noch intensiver!
  • Artischocken sind nicht euer Fall? Gebt stattdessen einfach eine halbe rote Paprika in Streifen geschnitten oder ein paar Cocktailtomaten in die Pfanne.
  • Keine Kalamata-Oliven? Grüne Oliven oder sogar einfache schwarze Oliven aus dem Glas tun es auch.

Los geht’s: So gelingt euer perfektes Zitronenhühnchen

Jetzt wird’s lecker! Folgt den Schritten und atmet den Duft ein – das ist pure Vorfreude.

Schritt 1: Das Hähnchen würzen

Nehmt die Hähnchenteile und tupft sie mit Küchenpapier trocken. Das ist wichtig für eine knusprige Haut. Verteilt dann großzügig Salz, Pfeffer, den getrockneten Oregano und Thymian auf beiden Seiten. Drückt die Kräuter leicht an, damit sie gut haften. Probiert ruhig aus, auch die Haut zu würzen – das gibt später Geschmack.

Schritt 2: Die Haut schön anbraten

Erhitzt das Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne oder einem Bräter bei mittelhoher Hitze. Legt die Hähnchenteile mit der Hautseite nach unten hinein. Jetzt heißt es: nicht stören! Lasst sie etwa 5 Minuten braten, bis die Haut goldbraun und schön knusprig ist. Dann wendet ihr sie und bratet die andere Seite nochmals 4-5 Minuten an. Nehmt das angebratene Fleisch heraus und stellt es beiseite.

Pro-Tipp: Die Haut gibt beim Braten Fett ab. Dieses Aromaöl verwenden wir später für die Sauce – deshalb nicht wegschütten!

Schritt 3: Den Geschmack einfangen

In derselben Pfanne bratet ihr nun den gehackten Knoblauch etwa 30 Sekunden an, bis er duftet. Vorsicht, dass er nicht verbrennt! Nun kommt der magische Moment: Löscht mit dem Weißwein und dem Zitronensaft ab. Schabt mit einem Holzlöffel die braunen, leckeren Bratrückstände vom Pfannenboden. Diese sogenannte „Deglasierung“ ist das Geheimnis für eine unglaublich aromatische Sauce.

Schritt 4: Alles zusammenfügen und schmoren

Gießt die Hühnerbrühe in die Pfanne und rührt kurz um. Legt nun das angebratene Hähnchen zurück hinein. Verteilt die halbierten Artischockenherzen und die Oliven rund um das Fleisch in der köstlichen Brühe. Deckt den Topf oder die Pfanne ab und lasst alles bei niedriger Hitze 25-30 Minuten sanft köcheln. Das Fleisch wird dadurch zart und saftig und nimmt alle Aromen wunderbar auf.

Schritt 5: Das Finale – Anrichten & Genießen

Nach der Schmorzeit ist das Hähnchen gar und herrlich duftend. Verteilt die Zitronenscheiben in der Pfanne und streut frisch gehackte Petersilie darüber. Serviert das Ganze direkt aus der Pfanne oder auf einer großen Platte. Dazu passt perfekt: Fluffiger Couscous, einfacher Reis oder ein knuspriges Ciabatta zum Eintunken der Sauce.

Chef-Tipp: Für eine extra-cremige Note könnt ihr kurz vor Ende der Garzeit 2-3 Esslöffel kalte Butter in Flöckchen in die Sauce geben und einrühren, bis sie schön glänzt und bindet.

Zeitplan für eure Küchen-Uhr

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Koch-/Schmorzeit: 35 Minuten
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kalorien pro Portion: ca. 310 kcal

Mein persönliches Geheimnis für den Wow-Effekt

Ich lasse das gewürzte Hähnchen oft schon am Morgen für 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen. Dadurch dringen Salz und Kräuter tiefer ein und das Fleisch wird noch aromatischer. Wenn es schnell gehen muss, reichen auch 20 Minuten bei Raumtemperatur. Dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied im Geschmack!

Wusstet ihr schon? Eine kulinarische Reise

Die Kalamata-Olive, die wir hier verwenden, ist eine besondere Sorte aus Griechenland. Sie wird nach der Stadt Kalamata auf dem Peloponnes benannt und hat ein einzigartiges, fruchtig-würziges Aroma. Im Gegensatz zu vielen schwarzen Oliven werden Kalamatas immer von Hand geerntet, um sie nicht zu beschädigen. Das erklärt auch ihren etwas höheren Preis – der Geschmack ist es absolut wert.

Das braucht ihr an Werkzeug

Ein großer Vorteil dieses Rezepts ist, wie wenig Equipment nötig ist:

  • Eine große, schwere Pfanne oder einen Bräter mit Deckel (gusseisern ist ideal)
  • Ein scharfes Kochmesser für den Knoblauch
  • Ein Schneidebrett
  • Eine Zitronenpresse
  • Einen Holzlöffel oder Pfannenwender zum Umrühren

So bleibt euer Zitronenhühnchen noch Tage lecker

Übrig gebliebenes Hähnchen bewahre ich immer komplett mit der Sauce, Gemüse und allem Drum und Dran in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. So saugen sich die Aromen noch besser ein. Es hält sich problemlos 2-3 Tage.

Ihr könnt das Gericht auch sehr gut einfrieren. Dafür lasst es komplett abkühlen und füllt es in einen gefriergeeigneten Behälter oder Beutel um. So habt ihr immer ein leckeres Notfall-Essen parat. Aufgetaut wird es am besten langsam im Kühlschrank und dann in einem Topf schonend erwärmt.

Beim Wiederaufwärmen gebt ich oft einen Schuss Wasser oder Brühe dazu und erhitze es bei niedriger Temperatur auf dem Herd. Die Mikrowelle trocknet das Hähnchen leider etwas aus. Geduldiges Aufwärmen lohnt sich!

Meine besten Tipps für noch mehr Erfolg

  • Verwendet unbedingt Hähnchen mit Haut und Knochen. Die Haut wird knusprig und schützt das Fleisch vor dem Austrocknen während des Schmorens. Das Ergebnis ist viel saftiger!
  • Lasst das angebratene Hähnchen nie zu lange in der heißen Pfanne liegen, bevor ihr die Sauce macht. Sonst wird es trocken. Stellt es einfach auf einen Teller.
  • Schmeckt die Sauce nach dem Schmoren unbedingt noch einmal mit Salz und Pfeffer ab. Manchmal braucht sie noch einen kleinen Kick.
  • Für eine schönere Farbe könnt ihr die Pfanne nach dem Schmoren ohne Deckel für 5 Minuten auf hoher Stufe stellen, damit die Sauce etwas einkocht.

Die schönsten Ideen zum Anrichten

Das Auge isst mit! Hier ein paar einfache Vorschläge:

  • Serviert alles direkt in der schönen Gusseisenpfanne auf dem Tisch. Das sieht rustikal und einladend aus.
  • Betttet das Huhn auf einem großen Fladenbrot oder einer Portion Polenta und gießt die Sauce mit den Artischocken und Oliven darüber.
  • Garniert mit frischen Kräutern wie Petersilie oder Dill und ein paar dünnen Zitronenscheiben.
  • Ein Schuss hochwertiges Olivenöl kurz vor dem Servieren veredelt den Geschmack nochmal.

Lust auf Abwechslung? 6 köstliche Varianten

Dieses Rezept ist eine tolle Basis, die ihr nach Lust und Laune verändern könnt.

  1. Mit Feta: Gebt kurz vor Ende der Garzeit 100g grob zerbröckelten Fetakäse über das Gericht. Er schmilzt leicht und gibt eine salzig-cremige Note.
  2. Gemüse-Boost: Fügt zusammen mit den Artischocken noch eine halbe, in Keile geschnittene Zucchini und einige Cocktailtomaten hinzu.
  3. Scharfes Zitronenhühnchen: Gebt beim Anbraten des Knoblauchs eine gehackte kleine Chilischote oder eine Prise Chiliflocken mit in die Pfanne.
  4. Mit Kartoffeln: Kleine, geviertelte Kartoffeln mit anbraten und mit schmoren lassen. So wird das Gericht zu einer kompletten Mahlzeit.
  5. Für Feinschmecker: Ersetzt die grünen Oliven durch schwarze Oliven mit Trüffelaroma oder gebt ein paar in Öl eingelegte getrocknete Tomaten dazu.
  6. Für Fisch-Fans: Nehmt anstelle des Hähnchens feste Fischfilets wie Wolfsbarsch oder Seelachs. Die Garzeit reduziert sich dann auf etwa 10-12 Minuten.

Wenn ihr wie ich gerne Gerichte macht, bei denen alles in einem Topf passiert, dann schaut euch doch auch mal unseren saftigen Crockpot-Kartoffel-Auflauf mit Steak oder die schnellen zarten Steak Bites aus dem Slow Cooker an. Für eine italienische Note kombinieret ihr unser saftiges Hühnchen perfekt mit unseren cremigen Steak-Ravioli in Knoblauchbutter. Und wenn es mal schnell amerikanisch sein soll, ist die Cheeseburger Pie immer ein Hit.

Typische Fehler, die das Zitronenhühnchen vermasseln können

Fehler 1: Das Hähnchen wird nicht richtig scharf angebraten

Viele haben Angst, das Fleisch anzubrennen, und nehmen die Pfanne zu früh von der Hitze. Das Ergebnis ist eine blasse, gummiartige Haut statt einer knusprigen, goldenen Kruste. Diese Kruste ist aber entscheidend für den Geschmack! Die Hitze muss hoch genug sein, und ihr müsst das Hähnchen in Ruhe lassen, bis es sich von selbst löst. Wenn ihr es zu früh bewegt, reißt die Haut. Eine schwere Pfanne speichert die Hitze gut und hilft dabei.

Fehler 2: Ihr verwendet Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen

Natürlich ist Hähnchenbrust gesund, aber für dieses Schmorgericht ist sie leider nicht die beste Wahl. Ohne Haut und Knochen trocknet das weiße Fleisch beim langen Garen sehr schnell aus und wird zäh. Die Haut wirkt wie eine schützende Schicht und gibt zusätzlich Fett und Geschmack an die Sauce ab. Nehmt also unbedingt Keulen oder Brust mit Knochen – das Ergebnis ist viel saftiger und aromatischer.

Fehler 3: Die Sauce wird nicht abgelöscht und reduziert

Nach dem Anbraten bleiben viele leckere Röststoffe am Pfannenboden. Wenn ihr diese nicht mit Wein oder Zitronensaft ablöscht und den Löffel benutzt, um sie zu lösen, verpasst ihr enorm viel Geschmack. Dieser Schritt nennt sich „Deglasieren“ und ist das Herz einer guten Sauce. Lasst die Flüssigkeit auch ruhig eine Minute kochen, damit sich die Aromen verbinden und der Alkohol verdampft.

Fehler 4: Ihr schmort mit zu hoher Hitze

Nachdem alles in der Pfanne ist, muss die Hitze runter! Ein sanftes Köcheln bei niedriger Temperatur ist das Geheimnis für zartes Fleisch. Kocht die Flüssigkeit zu stark, wird das Hähnchen hart und die Sauce verdampft zu schnell. Stellt die Herdplatte auf die niedrigste Stufe, bei der es noch leicht blubbert, und stellt einen Timer. Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Eine gute Planung ist das A und O in der Küche. Wer sich unsicher bei den Portionsangaben ist, findet beim Bundeszentrum für Ernährung hilfreiche Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Die häufigsten Fragen zu meinem Zitronenhühnchen

Kann ich für das Rezept auch Hähnchenbrust ohne Knochen verwenden?

Ja, das ist möglich, aber ich rate davon ab. Hähnchenbrust ohne Knochen und Haut trocknet beim Schmoren sehr leicht aus und wird schneller zäh. Wenn ihr es dennoch versuchen möchtet, reduziert die Schmorzeit deutlich auf etwa 15-20 Minuten und achtet darauf, dass die Bruststücke nicht zu dünn sind. Besser ist es, Keulen oder Brust mit Knochen und Haut zu nehmen. Die Haut schützt das Fleisch und macht es saftig. Das ist der größte Unterschied für ein gelungenes Gericht.

Welchen Wein nehme ich am besten zum Ablöschen?

Ihr braucht keinen teuren Wein. Ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc, Pinot Grigio oder ein einfacher Grauer Burgunder funktioniert perfekt. Wichtig ist, dass der Wein trocken ist, also nicht süß. Ihr könnt den Wein auch komplett weglassen und stattdessen die gleiche Menge zusätzliche Hühnerbrühe nehmen. Der Geschmack ist dann weniger komplex, aber immer noch sehr lecker. Für Kinder oder wenn ihr keinen Alkohol verwenden möchtet, ist das eine gute Alternative.

Darf ich tiefgefrorene Artischockenherzen verwenden?

Auf jeden Fall! Tiefgefrorene Artischockenherzen sind eine super Alternative zur Dose. Lasst sie vor der Verwendung gut auftauen und presst eventuell überschüssige Flüssigkeit vorsichtig heraus. Oft schmecken sie sogar intensiver als die aus der Dose. Gebt sie dann wie beschrieben zusammen mit den Oliven in die Pfanne. Achtet darauf, dass sie nicht zu viel Wasser enthalten, sonst wird die Sauce zu dünn.

Meine Sauce ist zu dünnlig. Was kann ich tun?

Das passiert schnell, wenn der Deckel nicht richtig schließt oder die Hitze zu niedrig war. Kein Problem! Nehmt das Hähnchen und das Gemüse aus der Pfanne und stellt es beiseite. Dreht die Hitze hoch und lasst die Sauce ohne Deckel etwa 5-10 Minuten kochen, bis sie sich etwas reduziert und andickt. Für eine schnelle, cremige Bindung könnt ihr auch einen Teelöffel Mehl oder Stärke in etwas kalter Brühe anrühren und unter Rühren in die kochende Sauce geben.

Kann ich das Gericht auch im Ofen zubereiten?

Ja, das geht wunderbar und ist sogar sehr praktisch! Bratet das Hähnchen wie beschrieben in einer ofenfesten Pfanne oder Bräter an. Nach dem Ablöschen und Hinzufügen der Brühe, des Weins und des Gemüses deckt ihr alles ab und schiebt es in den vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft. Lasst es dort etwa 30-35 Minuten garen. Der Ofen verteilt die Hitze sehr gleichmäßig, was super funktioniert.

Wie lange kann ich die Reste aufbewahren?

Die Reste schmecken oft sogar noch besser am nächsten Tag! Bewahrt sie abgedeckt im Kühlschrank auf und esst sie innerhalb von 2-3 Tagen. Ihr könnt das gesamte Gericht auch einfrieren. Füllt es abgekühlt in einen Gefrierbehälter. So ist es etwa 2-3 Monate haltbar. Zum Auftauen lasst es am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen und erwärmt es dann langsam in einem Topf. In der Mikrowelle wird das Hähnchen leider etwas gummiartig.

Was kann ich als Beilage servieren?

Die klassischen Beilen sind natürlich Reis oder Couscous, die die herrliche Sauce aufsaugen. Aber auch knuspriges Bauernbrot oder Baguette zum Dippen ist fantastisch. Für eine leichtere Variante passt ein großer grüner Salat mit Feta und Olivenöl-Dressing perfekt dazu. Oder ihr probiert es mal mit geschmorten Kartoffeln, die ihr direkt mit in den Topf geben könnt.

Meine Oliven sind mit Kernen. Was nun?

Das ist überhaupt kein Problem. Ihr könnt die Oliven mit Kernen verwenden und einfach beim Essen darauf achten. Oder ihr entsteint sie vorher schnell selbst: Legt die Olive flach auf ein Schneidebrett und drückt mit dem breiten Teil eines großen Messers vorsichtig darauf. Der Kern löst sich und kommt leicht heraus. Entsteinte Oliven sind natürlich bequemer, aber Geschmack machen beide.

Kann ich auch frischen Thymian und Oregano nehmen?

Unbedingt! Frische Kräuter bringen ein viel intensiveres Aroma. Von frischem Thymian und Oregano nehmt ihr dann einfach die Blätter von den Stielen und hackt sie fein. Da frisches Kraut stärker ist, reichen etwa 1-2 Teelöffel von jedem. Gebt die Hälfte zum Würzen des Hähnchens und die andere Hälfte erst am Ende der Garzeit über das fertige Gericht für einen frischen Kick.

Das Gericht schmeckt mir zu sauer. Wie kann ich es abmildern?

Die Säure der Zitrone ist Geschmackssache. Wenn es euch zu intensiv ist, könnt ihr zunächst mit weniger Zitronensaft starten. Gebt nur den Saft einer halben Zitrone hinzu und kostet nach dem Kochen. Ihr könnt dann immer noch mehr hinzufügen. Eine Prise Zucker kann die Säure ebenfalls etwas ausgleichen. Oder ihr gebt einen Schuss Sahne oder einen Klecks Crème fraîche in die Sauce – das macht sie milder und cremiger.

Ihr seht also, dieses Rezept ist absolut vielseitig und verzeiht auch kleine Fehler. Wenn ihr noch mehr solcher unkomplizierten One-Pot-Rezepte sucht, wo alles in einem Topf passiert, schaut unbedingt in unserer Kategorie vorbei.

Ein letzter Gedanke zum Genießen

Dieses Mediterrane Zitronenhühnchen ist für mich das perfekte Beispiel dafür, wie einfach und schnell man mit ein paar guten Zutaten ein Festessen auf den Tisch zaubern kann. Es braucht keine komplizierten Techniken, nur ein bisschen Zeit und Liebe. Die Küche duftet fantastisch, und am Ende wartet ein Gericht, das nach Sonne, Meer und unbeschwerten Tagen schmeckt. Probiert es aus, nehmt euch vielleicht meine Tipps zu Herzen und vor allem: Genießt es in guter Gesellschaft! Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen.

Mediterranes Zitronenhühnchen

Mediterranes Zitronenhühnchen

Saftiges Mediterranes Zitronenhühnchen mit Artischocken & Oliven. Ein einfaches One-Pot-Rezept, das Urlaubsfeeling auf den Teller bringt. In nur 45 Minuten zubereitet.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 310

Zutaten
  

  • 4 Hähnchenkeulen oder -brust mit Haut und Knochen
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 240 ml Hühnerbrühe
  • 120 ml trockener Weißwein oder mehr Brühe
  • 1 Stück Zitrone, Saft
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • q.s. Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Dose Artischockenherzen (400g), abgetropft und längs halbiert
  • 120 g entsteinte Kalamata-Oliven
  • q.s. Zitronenscheiben und frische Petersilie zum Garnieren

Kochutensilien

  • Große, schwere Pfanne oder Bräter mit Deckel gusseisern ideal
  • Scharfes Kochmesser
  • Schneidebrett
  • Zitronenpresse
  • Holzlöffel oder Pfannenwender

Method
 

  1. Hähnchenteile mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Hähnchenhautseite nach unten 5 Minuten anbraten, dann wenden und weitere 4-5 Minuten anbraten.
  3. Hähnchen herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Im Bratfett den gehackten Knoblauch 30 Sekunden anbraten, dann mit Weißwein und Zitronensaft ablöschen.
  5. Hühnerbrühe in die Pfanne gießen und Hähnchen wieder hineingeben; Artischockenherzen und Oliven um das Fleisch verteilen.
  6. Topf abdecken und 25-30 Minuten bei niedriger Hitze schmoren.
  7. Zitronenscheiben und frisch gehackte Petersilie vor dem Servieren hinzufügen; direkt aus der Pfanne oder vom Teller servieren.

Nährwerte

Calories: 310kcalCarbohydrates: 8gProtein: 28gFat: 20gSaturated Fat: 6gCholesterol: 120mgSodium: 500mgPotassium: 600mgFiber: 3gSugar: 2gVitamin A: 10IUVitamin C: 15mgCalcium: 4mgIron: 10mg

Notizen

Für mehr Geschmack kann das Hähnchen am Morgen in den Kräutern im Kühlschrank ziehen. Reste gut im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Das Gericht lässt sich wunderbar variieren, z.B. mit Feta oder zusätzlichem Gemüse. Bei einer hohen Hitze das Hähnchen kurz anbraten für eine knusprige Haut.
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