Lecker und Gesund: Airfryer Wedges mit Curry Dip

Airfryer Wedges mit Curry Dip

Einleitung: Meine Entdeckung der perfekten Airfryer Wedges mit Curry Dip

Letzte Woche saß ich abends auf der Couch und hatte richtig Lust auf Pommes. Ihr kennt das bestimmt. Aber ich wollte nicht schon wieder in die Fritteuse greifen oder den Ofen für eine Stunde aufheizen. Da fiel mir mein Airfryer ein. Was dann passierte, hat mein Leben verändert. Ich habe die besten Kartoffelwedges gemacht, die ich je gegessen habe. Knusprig außen, weich innen und dabei kaum Fett verwendet.

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr Airfryer Wedges mit Curry Dip ganz einfach selber machen könnt. Dieses Rezept ist perfekt für alle, die gesund essen wollen, aber nicht auf Geschmack verzichten möchten. Ihr braucht nur ein paar Zutaten und etwa 25 Minuten Zeit. Das Ergebnis wird euch umhauen.

Die Kombination aus würzigen Kartoffelspalten und cremigem Curry Dip ist einfach genial. Ich serviere sie als Beilage, als Snack oder manchmal auch als Hauptgericht. Meine Kinder lieben sie genauso wie ich. Und das Beste daran ist, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss.

Warum Airfryer Wedges die bessere Wahl sind

Bevor ich meinen Airfryer hatte, dachte ich immer, dass Pommes nur richtig gut schmecken, wenn sie in Öl schwimmen. Das war ein großer Irrtum. Der Airfryer hat mir gezeigt, dass es auch anders geht. Und zwar viel besser.

Ein Airfryer funktioniert mit heißer Luft, die um das Essen zirkuliert. Das klingt vielleicht nicht spektakulär, aber das Ergebnis ist fantastisch. Die Kartoffeln werden von allen Seiten gleichmäßig gebräunt. Dabei braucht ihr nur einen Bruchteil des Öls, das ihr sonst verwenden würdet.

Die wichtigsten Vorteile des Airfryers

Ich habe meinen Airfryer jetzt seit zwei Jahren. In dieser Zeit habe ich viel ausprobiert und gelernt. Hier sind die Dinge, die mich am meisten überzeugt haben:

  • Weniger Fett: Ihr spart bis zu 80 Prozent Öl im Vergleich zur Fritteuse. Das macht einen riesigen Unterschied für eure Gesundheit.
  • Schnellere Zubereitung: Kein langes Vorheizen wie beim Backofen. Der Airfryer ist in zwei Minuten bereit.
  • Einfache Reinigung: Die meisten Teile könnt ihr in die Spülmaschine stecken. Kein öliger Topf mehr, den ihr schrubben müsst.
  • Energiesparend: Der Airfryer verbraucht deutlich weniger Strom als ein großer Backofen.
  • Vielseitig einsetzbar: Nicht nur für Pommes. Ich mache darin Gemüse, Hähnchen, sogar Kuchen.

Der Airfryer ist mittlerweile mein liebstes Küchengerät geworden. Ich benutze ihn fast jeden Tag. Manche meiner Freunde waren anfangs skeptisch. Aber nachdem sie meine Airfryer Wedges probiert haben, wollten sie alle auch einen kaufen.

Wie man wirklich fettarme Kartoffelspalten macht

Das Geheimnis liegt in der Technik. Ihr könnt nicht einfach rohe Kartoffeln in den Airfryer werfen und auf das Beste hoffen. Ich habe am Anfang auch Fehler gemacht. Meine ersten Versuche waren entweder zu trocken oder nicht knusprig genug.

Hier ist, was ich gelernt habe: Ihr braucht nur etwa einen Esslöffel Öl für vier Portionen. Das klingt nach wenig, aber es reicht völlig aus. Das Öl hilft dabei, dass die Gewürze an den Kartoffeln haften bleiben. Außerdem sorgt es für die goldbraune Farbe.

Der Trick ist, die Kartoffelspalten gleichmäßig mit dem Öl zu vermengen. Ich mache das am liebsten in einer großen Schüssel. Dort kann ich alles gut durchmischen, ohne dass etwas daneben geht. Jede Kartoffelspalte sollte einen dünnen Film aus Öl haben.

Viele Leute fragen mich, welches Öl ich verwende. Ich nehme meistens Olivenöl oder Rapsöl. Beide haben einen hohen Rauchpunkt und einen milden Geschmack. Sonnenblumenöl funktioniert genauso gut. Wichtig ist nur, dass ihr ein Öl verwendet, das Hitze verträgt.

Geschmack und Konsistenz perfektioniert

Die Konsistenz von Airfryer Wedges ist etwas ganz Besonderes. Sie sind außen richtig knusprig und innen wunderbar weich. Diese Kombination bekommt ihr mit der Fritteuse oder dem Backofen nur schwer hin.

Im Airfryer bildet sich eine dünne, krosse Schicht um die Kartoffel. Das liegt an der zirkulierenden Heißluft. Sie entzieht der Oberfläche die Feuchtigkeit, während das Innere saftig bleibt. Das Ergebnis ist einfach perfekt.

Der Geschmack hängt natürlich von euren Gewürzen ab. Ich mag es simpel: Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Manchmal gebe ich noch etwas Knoblauchpulver dazu. Ihr könnt aber auch kreativ werden. Rosmarin, Thymian oder Cayennepfeffer sind tolle Alternativen.

Was den Geschmack noch besser macht, ist die richtige Kartoffelsorte. Ich verwende am liebsten festkochende Kartoffeln. Sie behalten ihre Form und werden schön knusprig. Mehlige Kartoffeln funktionieren auch, aber sie zerfallen leichter.

Die Größe der Wedges spielt auch eine Rolle. Schneidet sie nicht zu dünn, sonst werden sie trocken. Aber auch nicht zu dick, dann brauchen sie zu lange. Ich schneide jede Kartoffel in etwa acht Spalten. Das ist die perfekte Größe.

Der perfekte Curry Dip als Begleiter

Gute Wedges brauchen einen guten Dip. Das ist meine feste Überzeugung. Und ein Curry Dip passt einfach fantastisch zu den würzigen Kartoffelspalten. Die cremige, leicht süße Note des Dips ergänzt die herzhaften Wedges perfekt.

Ich mache meinen Curry Dip immer selbst. Das dauert nur fünf Minuten und schmeckt tausendmal besser als gekaufte Varianten. Die Basis ist eine Mischung aus Mayonnaise und Joghurt. Das macht den Dip cremig, aber nicht zu schwer.

Das Currypulver ist natürlich die Hauptzutat. Ich verwende ein mildes Currypulver, weil meine Kinder mitessen. Wenn ihr es schärfer mögt, nehmt einfach ein scharfes Curry oder gebt etwas Chilipulver dazu. Ein bisschen Honig gleicht die Schärfe aus und gibt dem Dip eine angenehme Süße.

Manche Leute fügen noch Mangochutney hinzu. Das ist auch sehr lecker. Oder einen Spritzer Zitronensaft für mehr Frische. Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt. Das Tolle an selbstgemachtem Dip ist, dass ihr ihn genau nach eurem Geschmack anpassen könnt.

Der Dip hält sich im Kühlschrank etwa drei Tage. Ich mache meistens eine größere Menge und verwende ihn auch für Gemüsesticks oder als Sauce für Wraps. Er ist wirklich vielseitig einsetzbar.

Zutaten für die Airfryer Wedges

Jetzt wird es konkret. Lasst uns über die Zutaten sprechen, die ihr wirklich braucht. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr wahrscheinlich schon alles zu Hause habt.

Für vier Portionen Airfryer Wedges braucht ihr etwa 800 Gramm Kartoffeln. Das sind normalerweise vier bis fünf mittelgroße Kartoffeln. Ich nehme festkochende Sorten wie Linda oder Nicola. Die halten beim Schneiden ihre Form und werden später schön knusprig. Neulich habe ich es auch mal mit Süßkartoffeln probiert, und das war eine echte Offenbarung. Aber dazu später mehr.

Beim Olivenöl reicht wirklich ein Esslöffel. Manchmal gebe ich einen halben Esslöffel mehr dazu, wenn die Kartoffeln besonders groß sind. Extra natives Olivenöl schmeckt am besten, aber normales geht auch völlig in Ordnung. Ich habe festgestellt, dass die Ölmenge wirklich entscheidend ist. Zu wenig, und die Wedges werden trocken. Zu viel, und sie werden matschig statt knusprig.

Bei den Gewürzen halte ich es meistens simpel. Ein Teelöffel Salz und ein halber Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer bilden die Basis. Dazu kommt ein Teelöffel Paprikapulver, am liebsten geräuchertes Paprikapulver. Das gibt den Wedges eine leicht rauchige Note, die ich einfach liebe. Ein halber Teelöffel Knoblauchpulver rundet das Ganze ab. Manchmal werfe ich noch eine Prise Zwiebelpulver dazu, wenn ich danach greifbar ist.

Die Gewürzmischung könnt ihr natürlich nach Belieben anpassen. Meine Schwägerin schwört auf italienische Kräuter. Mein Nachbar macht seine Wedges immer mit Cajun-Gewürz. Es gibt keine festen Regeln. Experimentiert ruhig ein bisschen rum. So findet ihr heraus, was euch am besten schmeckt.

Zutaten für den Curry Dip

Der Curry Dip ist genauso unkompliziert. Ihr braucht 150 Gramm Naturjoghurt. Ich nehme griechischen Joghurt mit zehn Prozent Fett, weil der schön cremig ist. Ihr könnt aber auch Magerquark mit etwas Joghurt mischen, wenn ihr Kalorien sparen wollt.

Dazu kommen etwa 100 Gramm Mayonnaise. Hier scheiden sich die Geister. Manche Leute mögen nur Joghurt, andere nur Mayo. Ich finde die Mischung perfekt. Sie ist cremig, aber nicht zu schwer. Falls ihr es ganz fettarm haben wollt, probiert mal Airfryer Selleriesticks mit Dip aus, wo ich auch eine leichtere Dip-Variante zeige.

Das Currypulver ist natürlich das Herzstück. Ein bis zwei Teelöffel, je nachdem wie intensiv ihr es mögt. Ich verwende meistens ein mildes Madras-Curry. Das hat eine schöne goldene Farbe und einen würzigen, aber nicht zu scharfen Geschmack. Wenn eure Kinder mitessen, fangt lieber mit einem Teelöffel an. Ihr könnt immer noch nachwürzen.

Ein Esslöffel Zitronensaft bringt Frische rein. Nehmt am besten frisch gepressten Saft, nicht den aus der Flasche. Der Unterschied ist wirklich spürbar. Und dann braucht ihr noch einen Teelöffel Honig. Der gleicht die Säure aus und gibt dem Dip eine leicht süßliche Note. Manche Leute nehmen stattdessen Agavendicksaft oder Ahornsirup. Funktioniert genauso.

Zum Abschmecken noch eine Prise Salz und Pfeffer. Ich gebe manchmal auch noch einen halben Teelöffel Paprikapulver dazu, einfach weil ich die Farbe mag. Das ist aber optional.

Schritt-für-Schritt Anleitung

So, jetzt geht es ans Eingemachte. Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht. Meine zwölfjährige Tochter macht die Wedges mittlerweile komplett alleine.

Zuerst wascht ihr die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser. Ich lasse die Schale dran, weil da viele Nährstoffe sitzen. Außerdem wird sie im Airfryer schön knusprig. Wenn euch das nicht gefällt, könnt ihr die Kartoffeln natürlich schälen. Dann sind sie innen etwas weicher.

Jetzt schneidet ihr jede Kartoffel längs in der Mitte durch. Dann jede Hälfte nochmal halbieren. Und dann jedes Viertel nochmal teilen. So bekommt ihr acht gleichmäßige Wedges pro Kartoffel. Achtet darauf, dass alle ungefähr gleich groß sind. Sonst werden manche zu dunkel, während andere noch halb roh sind.

Die Kartoffelspalten kommen jetzt in eine große Schüssel. Gebt das Olivenöl drüber und vermengt alles gut mit den Händen. Das ist ein bisschen wie Kneten. Jede Wedge sollte einen dünnen Ölfilm haben. Dann kommen die Gewürze dazu. Wieder alles gut durchmischen. Ich mache das immer mit den Händen, weil ich so am besten fühlen kann, ob alles gleichmäßig verteilt ist.

Jetzt heizt ihr den Airfryer auf 200 Grad vor. Das dauert etwa zwei bis drei Minuten. Manche Modelle brauchen kein Vorheizen, aber ich mache es trotzdem immer. Die Wedges kommen dann in den Korb. Wichtig ist, dass ihr sie nicht übereinanderstapelt. Sie sollten in einer Schicht liegen. Lieber zwei Durchgänge machen als alles reinquetschen.

Bei 200 Grad backen die Wedges etwa 18 bis 22 Minuten. Das hängt von eurem Gerät und der Größe der Wedges ab. Nach zehn Minuten solltet ihr den Korb einmal rausziehen und die Wedges durchschütteln. Das sorgt für gleichmäßige Bräunung. Manche Leute wenden sie einzeln mit einer Zange, aber ich bin zu faul dafür. Schütteln reicht völlig.

Während die Wedges brutzeln, könnt ihr den Dip machen. Gebt einfach alle Zutaten in eine Schüssel und rührt sie mit einem Schneebesen glatt. Fertig. Ehrlich, das dauert keine zwei Minuten. Stellt den Dip dann in den Kühlschrank, bis die Wedges fertig sind.

Nach etwa 20 Minuten schaut ihr nach den Wedges. Sie sollten goldbraun und knusprig sein. Wenn sie noch blass aussehen, lasst sie noch zwei bis drei Minuten drin. Aber passt auf, dass sie nicht verbrennen. Jeder Airfryer ist ein bisschen anders. Mit der Zeit bekommt ihr ein Gefühl dafür.

Sobald die Airfryer Wedges fertig sind, gebt ihr sie auf einen Teller. Ich streue manchmal noch etwas frische Petersilie oder Schnittlauch drüber. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch gut. Stellt den Curry Dip daneben und fertig ist euer Snack.

Übrigens funktioniert dieses Prinzip auch super mit anderen Snacks. Ich mache zum Beispiel oft Airfryer Bruschetta-Brotwürfel nach dem gleichen Schema. Oder Airfryer Caprese-Spieße für einen italienischen Abend. Der Airfryer ist wirklich unglaublich vielseitig.

Tipps für die perfekten Airfryer Wedges

Nach zwei Jahren und bestimmt hundert Durchgängen habe ich ein paar Tricks auf Lager, die wirklich den Unterschied machen.

Erstens, die Kartoffelsorte. Ich habe es schon erwähnt, aber es ist wirklich wichtig. Festkochende Kartoffeln sind ideal. Annabelle, Linda, Nicola oder Sieglinde funktionieren perfekt. Mehlige Kartoffeln wie Bintje gehen auch, aber sie werden nicht ganz so knusprig. Und sie können manchmal auseinanderfallen. Neulich habe ich rote Kartoffeln probiert, die waren auch fantastisch. Sie haben eine natürliche Süße, die gut zu den Gewürzen passt.

Zweitens, die Temperatur. Die meisten Rezepte sagen 180 Grad, aber ich fahre besser mit 200 Grad. Bei 180 Grad dauert es länger, und die Wedges werden manchmal nicht richtig knusprig. Bei 200 Grad kriegt ihr diese perfekte goldbraune Kruste. Aber Vorsicht, jeder Airfryer ist anders. Mein alter brauchte 190 Grad, mein neuer läuft bei 200 perfekt. Probiert es aus und passt es an.

Drittens, die Zeit. 20 Minuten ist ein guter Richtwert. Aber dickere Wedges brauchen vielleicht 25 Minuten. Dünnere sind schon nach 15 Minuten fertig. Schaut einfach zwischendurch nach. Nach ein paar Versuchen habt ihr den Dreh raus.

Ein Trick, den ich von meiner Oma gelernt habe: Die Kartoffeln nach dem Schneiden kurz in kaltes Wasser legen. Das entzieht ihnen Stärke und macht sie noch knuspriger. Danach gut abtrocknen mit einem Küchentuch. Dieser Schritt macht wirklich einen Unterschied, auch wenn er ein paar Minuten länger dauert.

Bei den Gewürzen könnt ihr kreativ werden. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert. Za’atar ist fantastisch, wenn ihr mal was Orientalisches wollt. Currypulver direkt auf die Wedges macht auch Spaß, besonders wenn ihr dann einen neutralen Joghurt-Dip dazu serviert. Für einen Grillabend nehme ich gerne BBQ-Gewürz. Und manchmal mache ich einfach nur Salz und Rosmarin. Simple is best, wie die Engländer sagen.

Noch ein Tipp für Partys: Ihr könnt die Wedges vorbereiten und sie kurz vor dem Servieren im Airfryer aufwärmen. Drei bis vier Minuten bei 180 Grad, und sie sind wieder knusprig. Das funktioniert erstaunlich gut. Ich mache das oft, wenn ich Gäste habe.

Und wenn ihr mal Abwechslung wollt, probiert Airfryer Wrap Rollen mit Schinken aus. Die sind genauso schnell gemacht und super lecker. Meine Kinder lieben die sogar noch mehr als die Wedges.

Ein letzter Hinweis: Überfüllt den Airfryer-Korb nicht. Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Wedges zu eng liegen, zirkuliert die Luft nicht richtig. Dann werden sie eher gedünstet als gebacken. Lieber zwei Durchgänge machen. Der zweite Durchgang geht sowieso schneller, weil das Gerät schon heiß ist.

Häufig gestellte Fragen zu Airfryer Wedges mit Curry Dip

Ich bekomme ziemlich oft Nachrichten von euch mit Fragen zu den Wedges. Deshalb habe ich hier mal die häufigsten zusammengestellt. Vielleicht findet ihr hier genau die Antwort, die ihr gesucht habt.

Was sind die Vorteile von Airfryer Pommes?

Die Vorteile liegen total auf der Hand, finde ich. Ihr spart enorm viel Fett im Vergleich zur klassischen Fritteuse. Wir reden hier von bis zu 80 Prozent weniger Öl. Das macht sich nicht nur auf der Waage bemerkbar, sondern auch im Alltag. Ich fühle mich nach einer Portion Airfryer Wedges nicht vollgestopft oder träge. Die Zubereitung geht außerdem deutlich schneller, weil ihr nicht ewig auf den Ofen warten müsst. Und ehrlich gesagt finde ich die Reinigung am besten. Kein öliger Topf, der tagelang in der Spüle steht. Die meisten Teile meines Airfryers wandern einfach in die Spülmaschine. Das spart mir wirklich Zeit und Nerven.

Welche Kartoffelsorten eignen sich am besten für Airfryer Wedges?

Ich schwöre auf festkochende Sorten wie Linda, Nicola oder Annabelle. Die behalten beim Backen ihre Form und werden außen schön knusprig, während sie innen cremig bleiben. Vorwiegend festkochende Kartoffeln wie Marabel gehen auch super. Mehlige Kartoffeln würde ich eher vermeiden, die zerfallen mir zu schnell. Neulich habe ich auch mal Drillinge probiert, also diese kleinen Kartoffeln. Die waren auch fantastisch, aber ihr müsst sie nur halbieren statt in Wedges schneiden. Rote Kartoffeln haben eine leicht süßliche Note, die viele mögen. Probiert einfach verschiedene Sorten aus und schaut, was euch am besten schmeckt.

Kann man andere Gewürze als Curry verwenden?

Na klar, da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich variiere ständig, je nachdem worauf ich Lust habe. Italienische Kräuter mit Parmesan sind der Hammer, besonders wenn ihr dazu einen Knoblauch-Dip serviert. Cajun-Gewürz gibt den Wedges eine schöne Schärfe. Za’atar habe ich letztens ausprobiert, das bringt eine orientalische Note rein. Mein Bruder macht seine Wedges immer mit Barbecue-Gewürz, das passt super zu Pulled Pork oder Burgern. Selbst einfaches Meersalz mit frischem Rosmarin ist manchmal genau das Richtige. Für Kids nehme ich gerne nur Paprikapulver und etwas Salz, weil die es nicht zu würzig mögen. Traut euch ruhig zu experimentieren.

Wie lange bleiben die Airfryer Wedges knusprig?

Ehrlich gesagt, am besten schmecken sie frisch aus dem Airfryer. Dann sind sie am knusprigsten. Aber ich verstehe, dass man manchmal Reste hat. Die könnt ihr im Kühlschrank etwa zwei Tage aufbewahren. Allerdings werden sie dabei weicher. Der Trick ist, sie wieder aufzuwärmen. Gebt sie für drei bis vier Minuten bei 180 Grad zurück in den Airfryer. Dann werden sie wieder schön knackig. Im Backofen funktioniert das auch, dauert nur etwas länger. Mikrowelle würde ich nicht empfehlen, da werden sie nur matschig. Falls ihr für eine Party vorbereiten wollt, macht die Wedges lieber erst kurz vorher. Die 20 Minuten Zubereitungszeit sind wirklich überschaubar.

Gibt es eine vegane Version des Curry Dips?

Absolut, und die schmeckt sogar richtig gut. Statt Mayonnaise könnt ihr vegane Mayo verwenden, die gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. Und den Joghurt ersetzt ihr einfach durch Sojajoghurt oder Kokosjoghurt. Ich bevorzuge Sojajoghurt, weil der neutraler schmeckt. Kokosjoghurt bringt eine leicht exotische Note mit, was aber auch spannend sein kann. Den Honig tauscht ihr gegen Ahornsirup oder Agavendicksaft. Ansonsten bleibt alles gleich. Eine Freundin von mir macht ihren veganen Dip auf Cashew-Basis. Sie weicht Cashews ein und püriert sie mit etwas Wasser und Currypulver. Das ist zwar aufwendiger, aber geschmacklich der Wahnsinn. Für schnelle Abende bleibe ich aber bei der Joghurt-Variante.

Kann man die Airfryer Wedges auch im Ofen zubereiten?

Klar geht das, falls ihr keinen Airfryer habt. Heizt den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vor. Die gewürzten Wedges kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Achtet darauf, dass sie nicht übereinander liegen. Im Ofen brauchen sie etwa 30 bis 35 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit solltet ihr sie einmal wenden. Sie werden im Ofen auch knusprig, aber nicht ganz so gleichmäßig wie im Airfryer. Außerdem dauert es etwas länger. Aber geschmacklich sind sie trotzdem super. Meine Mutter macht sie immer noch im Ofen, weil sie sich keinen Airfryer kaufen möchte. Und ihre Wedges sind auch lecker, muss ich zugeben.

Wie kann man den Fettgehalt weiter reduzieren?

Wenn ihr wirklich auf jedes Gramm Fett achten müsst, gibt es ein paar Tricks. Ihr könnt das Öl mit einem Ölsprüher auftragen, dann braucht ihr noch weniger. So ein Sprüher kostet nicht viel und funktioniert prima. Manche Leute lassen das Öl ganz weg und würzen die Kartoffeln nur mit Gewürzen. Das habe ich auch mal probiert, aber ehrlich gesagt werden die Wedges dann ziemlich trocken. Ein kleiner Spritzer Öl macht schon einen großen Unterschied. Bei der Nährwertkennzeichnung könnt ihr übrigens gut vergleichen, wie viel Fett verschiedene Zubereitungsarten enthalten. Beim Dip könnt ihr Magerquark statt Joghurt nehmen und die Mayo ganz weglassen. Dann wird er etwas säuerlicher, aber immer noch lecker.

Welche anderen Dips passen gut zu den Airfryer Wedges?

Oh, da habe ich eine ganze Liste. Knoblauch-Joghurt-Dip ist bei uns der Dauerbrenner. Einfach Joghurt mit gepresstem Knoblauch, Salz und etwas Olivenöl verrühren. Fertig. Sour Cream mit Schnittlauch ist auch klasse. Mein Mann steht total auf Sweet-Chili-Sauce, die kauft er immer fertig. Ketchup geht natürlich auch, aber da kann ich euch nur empfehlen, den selbst zu machen. Der Unterschied zu gekauftem ist riesig. Für einen mediterranen Touch nehme ich gerne Tzatziki. Und wenn ich mal richtig Lust auf was Besonderes habe, mache ich einen Avocado-Dip mit Limette und Koriander. Der ist cremig und frisch zugleich. Probiert ruhig verschiedene Dips aus, so wird es nie langweilig.

Kann man gefrorene Kartoffeln verwenden?

Ja, das funktioniert tatsächlich super. Ich kaufe manchmal tiefgekühlte Wedges, wenn ich richtig wenig Zeit habe. Die kommen direkt aus dem Gefrierfach in den Airfryer, kein Auftauen nötig. Bei 200 Grad brauchen sie etwa 15 bis 18 Minuten. Nach zehn Minuten einmal durchschütteln. Sie werden genauso knusprig wie frische. Der Vorteil ist, dass ihr null Vorbereitungszeit habt. Kein Schneiden, kein Würzen. Allerdings sind selbstgemachte geschmacklich einfach besser. Die gekauften sind oft schon vorgewürzt, und ihr könnt das nicht beeinflussen. Für Notfälle habe ich aber immer eine Packung im Gefrierschrank. Neulich hatte ich spontan Besuch, und die gefrorenen Wedges haben mich gerettet. Mit einem selbstgemachten Dip merkt keiner den Unterschied.

Wie macht man Süßkartoffel-Wedges im Airfryer?

Süßkartoffeln sind eine tolle Alternative, die ich richtig gerne mag. Sie haben eine natürliche Süße, die fantastisch zu herzhaften Gewürzen passt. Die Zubereitung ist fast identisch. Ihr schneidet die Süßkartoffeln in Wedges, vermengt sie mit etwas Öl und würzt sie. Bei den Gewürzen würde ich Paprikapulver, etwas Zimt und eine Prise Cayennepfeffer empfehlen. Die Kombination aus süß und scharf ist der Hammer. Im Airfryer brauchen sie bei 200 Grad etwa 15 bis 18 Minuten. Sie werden schneller weich als normale Kartoffeln, also schaut öfter nach. Süßkartoffel-Wedges passen super zu einem Joghurt-Minz-Dip oder zu einem scharfen Chili-Dip. Meine Tochter isst die lieber als normale Wedges, weil sie süßer sind. Probiert es auf jeden Fall mal aus.

Übrigens, wenn ihr generell mehr mit eurem Airfryer kochen wollt, schaut euch mal die anderen Rezepte in der Heißluftfritteuse-Kategorie an. Da findet ihr massig Inspiration, von herzhaft bis süß. Ich probiere selbst ständig neue Sachen aus und bin immer wieder überrascht, was mit so einem Gerät alles möglich ist.

Jetzt seid ihr dran. Schnappt euch ein paar Kartoffeln, schmeißt den Airfryer an und probiert diese Wedges aus. Ich verspreche euch, ihr werdet begeistert sein. Und wenn ihr eine eigene Gewürzmischung ausprobiert, die super funktioniert hat, schreibt mir gerne. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen. Viel Spaß beim Kochen und genießt eure knusprigen, selbstgemachten Wedges mit dem cremigen Curry Dip.

Airfryer Wedges mit Curry Dip

Entdecke die perfekten Airfryer Wedges mit Curry Dip knusprig außen weich innen gesund und lecker in 25 Minuten zubereitet
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 22 Minuten
Gesamtzeit 32 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 300

Zutaten
  

  • 800 g festkochende Kartoffeln z. B. Linda oder Nicola
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver geräuchert
  • 0.5 TL Knoblauchpulver

Kochutensilien

  • Airfryer
  • Große Schüssel
  • Schneebesen

Method
 

  1. Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser waschen und die Schale dran lassen (oder schälen).
  2. Jede Kartoffel längs halbieren und dann jede Hälfte in vier Spalten schneiden, um insgesamt acht Wedges pro Kartoffel zu erhalten.
  3. Kartoffelspalten in eine große Schüssel geben und Olivenöl darüber gießen.
  4. Kartoffeln gut mit den Händen vermengen, sodass jede Wedge einen dünnen Ölfilm hat.
  5. Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver) hinzufügen und erneut gut durchmischen.
  6. Airfryer auf 200 Grad vorheizen.
  7. Wedges in den Korb des Airfryers legen, darauf achten, dass sie nicht übereinander liegen.
  8. Wedges etwa 18 bis 22 Minuten bei 200 Grad backen, währenddessen nach 10 Minuten den Korb durchschütteln.
  9. Nach 20 Minuten überprüfen, ob die Wedges goldbraun und knusprig sind, gegebenenfalls länger backen.
  10. Wedges auf einen Teller geben und nach Belieben mit frischer Petersilie oder Schnittlauch garnieren.

Nährwerte

Calories: 300kcalCarbohydrates: 50gProtein: 5gFat: 10gSaturated Fat: 1.5gSodium: 350mgPotassium: 950mgFiber: 7gSugar: 1gVitamin A: 3IUVitamin C: 20mgCalcium: 2mgIron: 10mg

Notizen

Ihr könnt dieses Rezept mit verschiedenen Gewürzen anpassen, z. B. italienischen Kräutern, Cajun-Gewürz oder Za'atar. Für den Curry Dip benötigt ihr 150 g Naturjoghurt, 100 g Mayonnaise, 1-2 TL Currypulver, 1 EL Zitronensaft und 1 TL Honig. Das perfekte Kompliment zu den Wedges! Die Wedges behalten ihre Knusprigkeit am besten frisch zubereitet, können aber auch im Kühlschrank für 2 Tage aufbewahrt werden. Sie lassen sich einfach im Airfryer für ein paar Minuten aufwärmen. Viele köstliche Dips passen wunderbar zu den Wedges, z. B. Knoblauch-Joghurt-Dip oder Sour Cream mit Schnittlauch.
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