Klassische Butterplätzchen: Das beste Rezept

Klassische Butterplätzchen

Klassische Butterplätzchen: Für mich die Königin des Backens!

Ich schwöre, wenn die Küche diesen warmen, butterigen Duft verströmt, weiß jeder in meinem Haus: Mama backt Butterplätzchen. Es ist unser kleiner Familienritual. Diese einfachen, aber so eleganten Klassiker sind für mich der pure Genuss. Sie sind schnell gemacht, brauchen nur wenige Zutaten und versprechen immer Erfolg. Ein Rezept, das schon meine Oma kannte und das ich für meine Kinder weitergebe. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie diese melt-in-your-mouth Leckerei perfekt zubereiten.

Die Geschichte der Butterplätzchen: Von königlich bis zum Kaffeeklatsch

Butterplätzchen sind wahrscheinlich eine der ältesten Gebäcksorten. Ihre Geschichte führt uns in die feinen Salons und an die königlichen Tafeln. Doch heute sind sie demokratisch! Jeder kann sie backen. Der Grund ist ihre Einfachheit: Butter, Zucker, etwas Mehl. In Deutschland sind sie als Butterkekse oder Buttergebäck ein Muss auf jeder Kaffeetafel. Das Schöne: Sie lassen sich perfekt variieren. Man kann sie pipieren, ausrollen oder mit einem Spritzgerät formen. So hat jeder seine eigene Version dieses klassischen Buttergebäckes.

Warum Sie diese Butterplätzchen lieben werden

Diese klassischen Butterplätzchen sind mehr als nur ein einfaches Rezept. Ihre Magie liegt im Ergebnis: zart, mürbe und mit einem unwiderstehlichen Buttergeschmack. Sie sind die perfekte Basis für Ihre Backkunst. Und sie sind so flexibel! Sie passen zu jedem Anlass und lassen sich wunderbar verzieren. Das Rezept ist so unkompliziert, dass Sie es sogar mit Kindern zusammen backen können. Probieren Sie es aus – und Sie werden sehen, wie schnell diese Plätzchen zu Ihren neuen Favoriten werden!

Perfekte Anlässe für Ihre Butterplätzchen

Diese Butterplätzchen sind immer richtig! Sie bringen Sonne in den grauen Tag, wenn Sie sie zum Kaffee servieren. Sie sind die elegante Lösung für eine schnelle Gebäckidee bei unerwarteten Besuchen. Und natürlich dürfen sie auf keinem Advents- oder Nikolaus-Teller fehlen. Ich backe sie oft für unsere Spielkreise oder als kleine Mitbringsel. Sie sind einfach die nette und köstliche Geste, die jede Situation etwas feiner macht.

Zutaten für die perfekten Butterplätzchen

So einfach wie der Genuss, so einfach ist auch die Liste. Sie benötigen wirklich nur:

  1. 220 g ungesalzene Butter, Zimmertemperatur (ca. 1 Cup)
  2. 120 g Zucker (ca. ½ Cup)
  3. 1 große Ei
  4. 2 Teelöffel Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
  5. 250 g Allzweckmehl (ca. 2 Cups)
  6. ¼ Teelöffel Salz

Optionale Austausch-Zutaten

Kein Vanilleextrakt? Kein Problem! Hier sind Ideen für Variationen:

  • Vanille: Verwenden Sie das Mark einer Vanilleschote für ein intensiveres Aroma.
  • Butter: Normale gesalzene Butter ist auch okay. Dann das zusätzliche Salz vielleicht reduzieren.
  • Mehl: Sie können etwas Dinkelmehl verwenden. Das gibt einen leicht nussigen Ton.
  • Geschmack: Ein wenig abgeriebene Zitronenschale verleiht eine fruchtige Frische.

So backen Sie die Butterplätzchen: Schritt für Schritt

Step 1: Butter und Zucker cremig verarbeiten

Die weiche Butter und der Zucker sind die Grundlage für den mürben Teig. Nehmt eine große Rührschüssel. Die Butter sollte wirklich zimmerwarm sein, dann lässt sie sich leicht verarbeiten. Gebt Butter und Zucker zusammen und vermischt alles mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine. Ihr Ziel ist eine helle, cremige und fast schon fluffige Masse. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Diese Cremigkeit sorgt später für die zarte Textur der Plätzchen. Pro-Tipp: Wenn die Butter nicht richtig weich ist, wird der Teig später schwer zu pipieren. Also, Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!

Step 2: Ei und Vanille einarbeiten

Nun kommt das Ei und der Vanilleextrakt hinzu. Das Ei bindet den Teig und gibt ihm eine goldene Farbe nach dem Backen. Der Vanilleextrakt verleiht den Plätzchen ihr wunderbar warmes, klassisches Aroma. Schlagt das Ei kurz in einer kleinen Schüssel auf. Dann fügt es zusammen mit dem Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Creme. Wieder alles gut vermischen, bis die Masse homogen und glatt ist. Ihr wird jetzt einen süßen, butterigen Duft wahrnehmen. Das ist schon ein Teil des Glücks!

Step 3: Mehl und Salz einmischen

Hier entscheidet sich, ob die Plätzchen zart oder hart werden. Gebt das Mehl und das Salz nicht einfach alles zusammen hinzu. Nehmt es portionsweise. So vermischt sich alles besser und der Teig bleibt locker. Sie können einen Mixer nutzen, aber auf niedrige Stufe stellen. Am Ende sollte ein weicher, aber nicht klebriger Teig entstehen. Dieser Teig ist jetzt bereit für die Formung. Er hat eine wunderbare, glatte Konsistenz. Pro-Tipp: Wenn der Teig zu weich ist, stellt ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dann lässt er sich besser pipieren.

Step 4: Teig pipieren oder formen

Das ist der kreative Teil! Sie können die klassischen Spritzgebäck-Rosen pipieren. Füllt den Teig in eine Spritztüte mit einem großen Sterntülle. Drückt dann kleine Tuffs auf das Backpapier. Wenn Sie keine Tülle haben, rollt einfach kleine Bällchen und drückt sie leicht flach. Das gibt schöne, rustikale Plätzchen. Platzieren die Formen mit etwa 5 cm Abstand auf dem Blech. So backen sie gleichmäßig und laufen nicht zusammen. Jetzt schon sieht das Blech so verlockend aus!

Step 5: Backen und goldbraun werden lassen

Der Ofen ist auf 175°C (350°F) vorgeheizt. Das ist wichtig für gleichmäßiges Backen. Schiebt das Blech in den Ofen. Backen die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollen nur ganz leicht goldbraun an den Rändern werden. Die Mitte bleibt oft noch etwas heller. Das ist richtig! Überbacken macht sie hart. Chef’s Tip: Ein Backofen ist oft hotter an einer Seite. Dreht das Blech nach 6 Minuten einmal. So werden alle Plätzchen gleich.

Step 6: Auskühlen für die perfekte Textur

Nach dem Backen sind die Plätzchen sehr weich. Lasst sie direkt auf dem Blech für 5 Minuten auskühlen. Dann festigen sie sich etwas. Danach legt sie auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen. Diese Zeit ist wichtig für die typische mürbe, aber nicht bröselige Textur. Wenn sie ganz kalt sind, sind sie perfekt. Dann können Sie sie auch verzieren oder einfach direkt genießen!

Step 7: Genießen mit Freude!

Das ist der schönste Schritt! Arrangieren die Butterplätzchen auf einer schönen Platte. Sie sind schon ein Genuss für das Auge. Dann servieren Sie mit einer Tasse frischen Kaffee oder einem Tee. Die Kombination ist einfach perfekt. Auch Kinder lieben diese sanfte Süße. Und denken Sie daran: Backen ist Liebe. Diese Plätzchen sind meine Liebe in Form von Gebäck. Genießen Sie sie mit Ihren Lieben!

Zeiten und Planung für Ihr Backprojekt

Dieses Rezept ist wirklich schnell. Die Vorbereitung dauert etwa 15 Minuten. Die eigentliche Backzeit liegt bei 12 Minuten pro Blech. Das vollständige Auskühlen braucht vielleicht 15-20 Minuten. Also, in insgesamt 30-45 Minuten sind Ihre homemade Butterplätzchen fertig. Das ist ideal für spontane Back-Ideen oder wenn die Zeit knapp ist.

Chef’s Geheimnis: Die Butter ist der Star!

Mein absoluter Geheimtipp für diese klassischen Butterplätzchen ist die Butterqualität. Verwenden Sie wirklich gute, ungesalzene Butter mit einem hohen Fettanteil. Das macht den Unterschied zwischen „gut“ und „fantastisch“. Die Butter sollte nicht nur weich, sondern auch voll aromatisch sein. Wenn Sie mögen, können Sie auch eine europäische Buttermarke nutzen. Dieser kleine Trick verleiht den Plätzchen ihren unvergesslichen Geschmack.

Extra Info: Warum Butter so wichtig ist

Butter ist nicht nur ein Fett in diesem Rezept. Sie ist der Geschmacks-Träger und die Basis für die Textur. Die kleinen Milchbestandteile in der Butter caramelisieren beim Backen leicht. Das gibt den Plätzchen ihre feine, goldene Farbe und den typischen Duft. Interessant ist auch, dass ein strukturierter Essalltag Platz für solche selbstgemachten Genüsse haben kann. Sie geben dem Tag eine kleine, schöne Struktur.

Nötige Ausrüstung für die Butterplätzchen

Sie brauchen nicht viel. Eine große Rührschüssel, ein Mixer (Handmixer oder Küchenmaschine), ein Backblech, Backpapier. Optional: eine Spritztüte mit einer Sterntülle für die klassische Form. Ein Teigroller, wenn Sie die Bällchen-Variante machen. Und ein Auskühl-Gitter. Alles ganz normale Küchenhelfer.

So lagern Sie Ihre Butterplätzchen richtig

Die Butterplätzchen halten sich mehrere Tage. Lager sie in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. So bleiben sie mürbe und frisch. Sie können sie nicht im Kühlschrank lagern. Dort werden sie eher hart. Wenn Sie sie für längere Zeit halten möchten, frieren Sie sie ein. Legen sie in eine Dose und frieren sie für bis zu 3 Monate.

Achtung: Die Butterplätzchen sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Also, nicht in einer offenen Dose neben dem Fenster stehen lassen. Die Feuchtigkeit macht sie weich und verändert die Textur. In einer trockenen, kühlen Speisekammer sind sie am besten.

Wenn Sie die Plätzchen verzieren möchten, tun Sie das erst nach dem vollständigen Auskühlen. Verzierte Plätzchen haben oft eine etwas kürzere Haltbarkeit, weil die Zugaben (wie Schokolade) anders reagieren. Also, am besten innerhalb von 2-3 Tage verzehren.

Tipps und Ratschläge für den besten Erfolg

  • Butter-Temperatur: Die Butter muss wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Das ist der Schlüssel.
  • Mehl einmischen: Nicht zu lange mixen nach dem Mehl-Eintrag. Das macht den Teig tough.
  • Backpapier: Verwenden Sie immer Backpapier. Es verhindert Anbacken und macht das Leben einfacher.
  • Ofen vorheizen: Ein richtig vorgeheizter Ofen startet den Backprozess gleichmäßig.
  • Nicht überbacken: Die Plätzchen sollten nur leicht Farbe zeigen. Sie backen auch beim Auskühlen noch etwas.

Ideen für die Präsentation

Die Butterplätzchen sind schon elegant in ihrer einfachen Form. Aber Sie können sie noch schöner machen:

  • Servieren Sie sie auf einer schönen, vintage Porzellanplatte.
  • Stapeln sie in einem kleinen Glas-Turm für eine Kaffeetafel.
  • Verzieren Sie einige mit etwas Zuckerguss oder kleinen Smarties für Kinder.
  • Packen Sie sie in kleine, transparente Tüten als Geschenk für Freunde.
  • Arrangieren Sie sie mit anderen einfachen Desserts für ein größeres Buffet.

Gesündere Alternativen und Varianten

Die klassischen Butterplätzchen sind ein Genuss. Aber man kann sie auch variieren. Hier sind 6 Ideen:

  1. Zitronen-Butterplätzchen: Geben Sie 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale zum Teig. Das gibt eine fruchtige Frische.
  2. Mandel-Butterplätzchen: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln. Das verleiht einen nussigen Geschmack.
  3. Dinkel-Butterplätzchen: Verwenden Sie Dinkelmehl statt Allzweckmehl. Das ist etwas voller im Geschmack.
  4. Kokos-Butterplätzchen: Geben Sie 2-3 Teelöffel Kokosraspel zum Teig. Leicht tropisch!
  5. Schokoladen-Butterplätzchen: Rollen Sie die ausgekühlten Plätzchen in geschmolzene, dunkle Schokolade. Ein extra Luxus.
  6. Salz-Karamell-Butterplätzchen: Streuen Sie nach dem Backen etwas Salz-Karamell-Pulver oben. Süß und salzig kombiniert.

Verlinkungen zu anderen köstlichen Rezepten

Wenn Sie diese Butterplätzchen lieben, dann sind vielleicht auch andere klassische Rezepte für Sie interessant. Für ein herzhaftes Hauptgericht probieren Sie unser Rezept für klebrige Honig-Knoblauch Pasta, das ebenso einfach und voller Aroma ist. Oder wenn Sie etwas schnelles und elegantes mögen, ist diese Knoblauch-Garnelen-Pasta eine wunderbare Wahl. Für ein süßes, aber anderses Gebäck könnte unser Buttermilch Pecan Brot Sie inspirieren. Und für eine ganz einfache, saftige Haupt-Idee sind diese Knoblauch Steak & Kartoffeln in Foil Packets perfekt für Grillabende.

Common Mistakes to Avoid

Mistake 1: Die Butter ist nicht richtig weich

Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter noch zu kühl oder sogar hart ist, kann sie sich nicht richtig mit dem Zucker vermischen. Der Teig wird dann nicht cremig, sondern eher klumpig. Das führt später zu schwer zu pipierendem Teig und ungleichmäßig gebackenen Plätzchen. So vermeiden Sie es: Nehmen Sie die Butter mindestens 30-45 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Sie sollte Zimmertemperatur haben und sich leicht mit dem Finger eindrücken lassen, aber nicht geschmolzen sein.

Mistake 2: Der Teig wird zu lange gemixed nach Mehlzugabe

Nachdem das Mehl im Teig ist, sollte die Mix-Zeit kurz sein. Lange Mixen aktiviert das Kleberprotein im Mehl (Gluten). Das macht den Teig elastisch und hart, statt mürbe. Ihre Butterplätzchen werden dann eher zäh wie ein Keks, nicht melt-in-your-mouth. So vermeiden Sie es: Geben Sie das Mehl portionsweise hinzu und mixen Sie nur bis gerade alles zusammengekommen ist. Dann stoppen Sie den Mixer. Weiteres Vermischen machen Sie dann vielleicht mit den Händen.

Mistake 3: Das Backen zu lange oder zu heiß

Butterplätzchen müssen nur leicht goldbraun werden. Oft sind sie nach 10 Minuten schon fertig. Wenn sie zu lange im Ofen bleiben, werden sie hart und dunkel, statt zart und mürbe. Ein zu heißer Ofen kann sie auch außen schnell dunkel machen, während innen noch roh ist. So vermeiden Sie es: Heizen Sie Ihren Ofen genau auf 175°C vor. Überprüfen die ersten Plätzchen nach 10 Minuten. Die Ränder sollen nur eine ganz leichte Goldtönung haben. Die Mitte kann noch hell sein.

Mistake 4: Die Plätzchen werden nicht richtig ausgekühlt

Nach dem Backen sind die Plätzchen sehr weich und zerbrechlich. Wenn man sie direkt vom Blech nimmt, können sie zerfallen. Wenn man sie aber auf dem Blech liegen lässt, werden sie oft von unten weiter gebacken und zu hart. Die richtige Balance ist wichtig. So vermeiden Sie es: Lassen Sie die Plätzchen genau 5 Minuten auf dem Backblech auskühlen. Dann sind sie fest genug zum bewegen. Transferieren Sie sie dann auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen. Das Gitter lässt Luft zirkulieren und stoppt den Backprozess.

Mistake 5: Die falsche Spritztülle oder Technik beim Pipieren

Wenn Sie die klassischen Spritzrosen machen wollen, brauchen Sie die richtige Tülle. Eine zu kleine oder unpassende Tülle macht frustrierend kleine oder missgeformte Plätzchen. Auch der Druck in der Tülle muss gleichmäßig sein. So vermeiden Sie es: Verwenden Sie eine große Sterntülle (Nr. 8 oder ähnlich). Füllen die Spritztüte nicht zu voll. Halten Sie die Tülle senkrecht und drücken Sie mit gleichmäßigem, aber nicht zu starkem Druck. Wenn es nicht klappt, machen Sie einfach die Bällchen-Variante – sie ist auch wunderbar!

FAQ: Häufige Fragen zu Butterplätzchen

Kann ich gesalzene Butter verwenden?

Ja, das ist möglich. Gesalzene Butter hat bereits Salz enthalten. In diesem Rezept fügen wir zusätzlich noch eine kleine Menge Salz hinzu. Wenn Sie gesalzene Butter nutzen, sollten Sie dieses zusätzliche Salz vielleicht reduzieren oder ganz weg lassen. Probieren Sie es einmal mit der halben Menge oder gar ohne. Der Geschmack der Butterplätzchen wird dann etwas anders, aber auch gut. Das Salz in der Butter hilft auch, den Geschmack zu balancieren. Es ist eine Frage des persönlichen Vorlieben.

Warum muss ich die Butter so lange cremig mixen?

Das lange Cremigmixen von Butter und Zucker ist ein wichtiger Schritt. Es sorgt dafür, dass der Zucker sich fast vollständig in der Butter verteilt und teilweise auch löst. Dieser Prozess bringt Luft in die Masse. Die kleine Luftblasen helfen später beim Backen. Sie geben den Plätzchen ihre leicht mürbe, aber nicht zu feste Textur. Wenn Sie diesen Schritt kurz machen, werden die Plätzchen dichter und weniger zart. Also, nehmen Sie sich die 3-4 Minuten Zeit. Es macht wirklich einen Unterschied im Ergebnis.

Kann ich den Teig auch ohne Spritztüte formen?

Absolut! Die Spritztüte gibt die klassische, elegante Form. Aber wenn Sie keine haben oder es nicht mögen, gibt es einfache Alternativen. Rollen Sie einfach kleine Bällchen aus dem Teig, etwa so groß wie eine Haselnuss. Dann drücken Sie sie auf dem Backblech leicht mit der Handfläche flach. Sie können auch den Boden eines Glases nutzen, um sie gleichmäßig flach zu drücken. Diese Version der Butterplätzchen ist rustikaler, aber genauso lecker. Sie backen auch gleichmäßig und sind sehr einfach.

Wie kann ich die Plätzchen verzieren?

Die einfachste Verzierung ist ein wenig Puderzucker, nach dem Backen über die ausgekühlten Plätzchen gestreut. Sie können auch etwas Zuckerguss (Icing) machen. Mixen Sie etwas Puderzucker mit ein wenig Milch oder Wasser und einem Spritzer Vanille. Dann tropfen Sie kleine Punkte auf die Plätzchen. Für Kinder können Sie kleine Zuckerperlen oder Schokolinsen aufdrücken, bevor dem Backen. Oder Sie rollen die ausgekühlten Plätzchen in geschmolzener Schokolade. Das gibt einen extra Luxus. Wichtig ist, dass die Plätzchen komplett kalt sind vor der Verzierung.

Warum werden meine Plätzchen oft hart statt mürbe?

Das ist meist ein Zeichen von Überbacken oder zu langer Mixzeit nach Mehlzugabe. Die Plätzchen müssen nur ganz leicht Farbe zeigen an den Rändern. Wenn sie schon mittelgold sind, sind sie oft überbacken. Auch ein zu heißer Ofen kann das Problem sein. Messen Sie die Ofentemperatur mit einem Thermometer, wenn möglich. Der zweite Grund ist das Mehl. Wenn Sie den Teig nach Mehlzugabe zu lange und zu stark mixen, aktivieren Sie das Gluten. Das macht den Teig elastisch und die gebackenen Plätzchen hart. Also, kurz mixen und rechtzeitig aus dem Ofen nehmen.

Kann ich den Teig auch vor dem Backen einfrieren?

Ja, das ist eine gute Idee für spontane Backaktionen. Sie können den fertigen Teig in einer Dose einfrieren. Vor dem Backen lassen Sie ihn dann im Kühlschrank auftauen, bis er wieder pipierbar oder formbar ist. Sie können auch schon geformte Plätzchen auf einem Blech einfrieren und dann direkt aus dem Gefrierfach backen. Dann müssen Sie vielleicht 1-2 Minuten mehr Backzeit geben. Das Einfrieren des Teigs ist praktisch, wenn Sie oft kleine Mengen backen möchten. So haben Sie immer frischen Teig verfügbar.

Welche Vanille ist die beste für dieses Rezept?

Das beste Aroma kommt von echter Vanille. Das Mark einer frischen Vanilleschote ist intensiv und wunderbar. Sie können aber auch guten Vanilleextrakt nutzen. Achten Sie auf Extrakt, nicht auf Aroma. Vanillearoma ist oft synthetisch und gibt nicht den vollen Geschmack. Wenn Sie Vanilleextrakt nutzen, können Sie auch etwas mehr nehmen, etwa 3 Teelöffel, für ein stärkeres Aroma. Ein kleiner Tipp: Wenn Sie Vanilleschoten nutzen, trocknen Sie die ausgekratzte Schote nicht. Geben Sie sie in Ihr Zuckergefäß. So wird der Zucker auch vanillig.

Kann ich auch glutenfreies Mehl verwenden?

Sie können es probieren, aber das Ergebnis kann anders sein. Glutenfreies Mehl hat oft eine andere Textur und Bindefähigkeit. Der Teig kann trockener oder bröckeliger sein. Wenn Sie glutenfreies Mehl nutzen möchten, nehmen Sie eine Marke, die für Backen geeignet ist. Sie müssen vielleicht auch ein Bindemittel wie Xanthan Gum hinzufügen, etwa 1 Teelöffel. Probieren Sie eine kleine Menge erst. Die Butterplätzchen werden dann etwas anders, aber können auch sehr gut sein. Es ist ein Experiment.

Wie lange halten die Butterplätzchen frisch?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie etwa 5-7 Tage frisch. Sie werden vielleicht nicht ganz so mürbe wie am ersten Tag, aber bleiben lecker. Nicht im Kühlschrank lagern, das macht sie hart. Wenn Sie sie länger halten möchten, frieren Sie sie ein. Einfrieren geht gut für bis zu 3 Monate. Legen Sie sie in eine Dose oder einen festen Beutel. Zum Essen lassen Sie sie dann einfach bei Raumtemperatur auftauen. So haben Sie immer Butterplätzchen verfügbar.

Kann ich dieses Rezept auch für andere Formen nutzen?

Ja, dieses Grundrezept ist sehr flexibel. Sie können den Teig auch ausrollen und mit Formen ausstechen. Dann müssen Sie vielleicht etwas mehr Mehl hinzufügen, wenn der Teig zu weich ist. Sie können auch längliche Röllchen formen und dann in Scheiben schnippeln wie bei American Cookies. Oder Sie machen größere Bällchen und drücken sie flach für große Plätzchen. Dieses Rezept ist die perfekte Basis für viele klassische Buttergebäck-Ideen. Probieren Sie es einfach mit verschiedenen Formen. Es macht Spaß!

Fazit: Butterplätzchen sind einfach Glück

Für mich sind diese klassischen Butterplätzchen mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein kleiner Moment des Glücks. Sie verbinden einfach Zutaten zu etwas magisch köstlichem. Sie bringen Freude in meine Küche und zu meinen Lieben. Ich hoffe, dieses Rezept gibt Ihnen auch diese Freude. Probieren Sie es aus, variieren Sie es, aber lassen Sie sich immer vom butterigen Duft und dem zarten Geschmack verzaubern. Backen ist Liebe – und diese Butterplätzchen sind eine der einfachsten Arten, diese Liebe zu zeigen. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Klassische Butterplätzchen

Klassische Butterplätzchen

Klassische Butterplätzchen backen: Einfaches Rezept mit wenigen Zutaten für zarte, mürbe Butterkekse. Perfekt für Kaffee, Besuch oder Adventsbäckerei.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Auskühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit 47 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 180

Zutaten
  

  • 220 g ungesalzene Butter Zimmertemperatur (ca. 1 Cup)
  • 120 g Zucker (ca. ½ Cup)
  • 1 Stück Ei groß
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Allzweckmehl (ca. 2 Cups)
  • ¼ Teelöffel Salz

Kochutensilien

  • Mixer (Handmixer oder Küchenmaschine)
  • Große Rührschüssel
  • Backblech
  • Backpapier
  • Spritztüte (optional)

Method
 

  1. Die weiche Butter und den Zucker in einer großen Rührschüssel cremig verarbeiten.
  2. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und gut vermengen, bis die Masse homogen ist.
  3. Mehl und Salz portionsweise einmischen, bis ein weicher Teig entsteht.
  4. Den Teig in eine Spritztüte füllen oder kleine Bällchen formen und auf ein Backblech setzen.
  5. Plätzchen bei 175°C für 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
  6. Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen legen.
  7. Genießen!

Nährwerte

Calories: 180kcalCarbohydrates: 23gProtein: 2gFat: 9gSaturated Fat: 5gCholesterol: 30mgSodium: 50mgPotassium: 20mgSugar: 8gVitamin A: 5IUCalcium: 1mgIron: 2mg

Notizen

Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich weich und zimmerwarm ist, um die richtige Teigkonsistenz zu erreichen. Variationen wie Zitronenschale oder gemahlene Mandeln können hinzugefügt werden, um neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Die Plätzchen können in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur gelagert werden und halten sich 5-7 Tage frisch. Die beste Lagerung erfolgt nicht im Kühlschrank, da sie dort hart werden.
Tried this recipe?Let us know how it was!

Schreibe einen Kommentar

Recipe Rating