Die besten Hausgemachten Schokoladenkekse, die es je gab!
Es gibt etwas Magisches an einem Samstagnachmittag, wenn der Duft von frisch gebackenen Keksen das ganze Haus erfüllt. Für mich ist das der Geruch von Glück und Geborgenheit – und am allerbesten riecht es natürlich, wenn ich meine Hausgemachten Schokoladenkekse backe! Diese kleinen, saftig-weichen und knusprig-goldenen Wunder sind bei uns immer der Star. Sie sind vollgestopft mit schmelzender Schokolade und perfekt für eine gemütliche Tasse Milch. Komm, ich zeige dir mein absolutes Lieblingsrezept!
Eine süße Reise: Die Geschichte der Schokoladenkekse
Wusstest du, dass die allerersten Chocolate Chip Cookies ein glücklicher Zufall waren? Ruth Wakefield, die Besitzerin eines Gasthauses in den USA, hat 1938 einfach eine Tafel Schokolade kleingehackt und in ihren Kuchenteig gerührt. Sie hoffte, dass die Schokolade im Ofen schmilzt und einen gleichmäßigen Schokoladenkuchen ergibt. Überraschung: Es passierte nicht! So wurden die unvergleichlichen Chewy Cookies geboren. Heute gibt es unzählige Variationen, aber mein Rezept hält sich an die gute alte Seele des Originals – unkompliziert, unverschämt lecker und einfach herzerwärmend.
Warum du dieses Rezept für Hausgemachte Kekse lieben wirst
Ganz ehrlich: Dieses Rezept ist ein echter Sieger. Es ist einfach und schnell – in weniger als 30 Minuten sind die Kekse im Ofen. Die Zutaten hast du fast immer zu Hause. Der Teig ist super unkompliziert, perfekt auch für Kinderhände. Und das beste? Die Textur ist einfach perfekt: außen leicht knusprig, innen butterweich und kauzig. Außerdem lassen sie sich toll vorbereiten und einfrieren. Du kannst also immer spontan einen frischen, duftenden Keksvorrat zaubern, wenn Gäste kommen oder die Familie nach einem süßen Trost verlangt.
Perfekte Anlässe für deine Hausgemachten Schokoladenkekse
- Schulkinoabend: Ein paar warme Kekse machen jeden Film zu einem besonderen Event.
- Kaffeeklatsch mit Freundinnen: Der unbestrittene Klassiker neben der Kaffeekanne.
- Nachmittagsimbiss für die Kinder: Eine gesunde Portion Freude (mit etwas Milch ein perfekter Snack).
- Selbstgemachte Geschenke: In einem schönen Glas mit Schleife sind sie das süßeste Mitbringsel.
- Einfach so: Weil du es dir verdient hast! Ein Keks zum Tee kann den ganzen Tag versüßen.
Zutaten für die perfekten Hausgemachten Schokoladenkekse
Hier ist, was du für etwa 24 herrliche Kekse brauchst:
- 280 g Mehl (Type 405)
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Salz
- 225 g ungesalzene Butter, zimmerwarm
- 150 g brauner Zucker
- 100 g weißer Zucker
- 2 große Eier (Größe M)
- 2 TL Vanilleextrakt
- 200 g Schokoladenstückchen (oder fein gehackte Zartbitterschokolade)
Mögliche Ersatz- und Variationszutaten
- Butter: Keine ungesalzene Butter da? Nimm gesalzene Butter und lasse das zusätzliche Salz weg.
- Zucker: Hast du keinen braunen Zucker? Verwende einfach nur weißen Zucker, die Kekse werden etwas knuspriger.
- Schokolade: Probiere es mal mit weißen Schokostückchen, Karamellstückchen oder einer Mischung aus Nüssen und Schokolade.
- Mehl: Für etwas nussigen Geschmack kannst du 50 g des Mehls durch Haferflocken ersetzen.
Die Zubereitung: So gelingen deine Hausgemachten Kekse
Schritt 1: Ofen vorheizen und Backblech vorbereiten
Stelle deinen Backofen auf 175°C Umluft (oder 190°C Ober-/Unterhitze). Während er warm wird, belegst du ein oder zwei Backbleche mit Backpapier. Das ist super wichtig! Das Backpapier verhindert, dass die Kekse anbacken und macht das Aufräumen später zum Kinderspiel. Es sorgt auch für eine gleichmäßige Bräunung. Während der Ofen vorheizt, kannst du schon alle Zutaten aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur erreichen.
Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermischen
Jetzt wird gesiebt! Nimm dir eine mittlere Schüssel und gib das Mehl, das Backpulver und das Salz hinein. Vermische alles gründlich mit einem Schneebesen. Klingt langweilig, ist aber ein Geheimtrick für lockere, luftige Kekse. So verteilen sich das Backpulver und das Salz gleichmäßig im Teig. Kein Klumpen stört später den Genuss. Profi-Tipp: Wenn du magst, kannst du hier schon eine Prise Zimt oder ein wenig Kakaopulver untermischen – das gibt eine tolle Geschmacksnote.
Schritt 3: Butter und Zucker schaumig schlagen
In einer großen Rührschüssel kommt jetzt die zimmerwarme Butter zusammen mit dem braunen und weißen Zucker. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine rührst du die Masse für etwa 2-3 Minuten, bis sie schön hell und cremig ist. Du siehst, wie die Butter den Zucker aufsaugt und die Mischung fast wie eine fluffige Creme aussieht. Dieser Schritt nimmt Luft auf, die später für eine tolle Textur sorgt. Rieche mal – der karamellige Duft des braunen Zuckers ist schon jetzt unwiderstehlich!
Schritt 4: Eier und Vanille unterrühren
Füge nun die Eier eines nach dem anderen zur Buttermischung hinzu. Rühre nach jedem Ei gut weiter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Dann kommt der wunderbare Vanilleextrakt dazu. Schon ein guter Schuss verwandelt den Teig von „lecker“ in „himmlisch“. Der Teig wird jetzt etwas flüssiger und glänzend. Wenn er ein bisschen gerinnt, keine Sorge – das liegt am Fett in der Butter und legt sich, sobald das Mehl dazu kommt.
Schritt 5: Die trockenen Zutaten unterheben
Nimm den Schneebesen zur Hand oder schalte dein Rührgerät auf niedrigste Stufe. Füge die Mehlmischung nach und nach der cremigen Butter-Ei-Masse zu. Rühre nur so lange, bis gerade keine mehligen Stellen mehr zu sehen sind. Übertreibe es nicht! Sobald alles vermengt ist, hör auf. Ein etwas klumpiger Teig ist viel besser als ein übermixter, zäher Teig. Letzterer würde zu harten Keksen führen. Unser Ziel ist ja der perfekte Chewy Cookie.
Schritt 6: Die Schokoladenstückchen unterheben
Jetzt kommt das Herzstück! Schütte die herrlichen Schokoladenstückchen in die Schüssel. Mit einem großen Holzlöffel oder einem Teigschaber hebst du sie vorsichtig unter. Verteile sie gleichmäßig, aber lass dir ruhig ein paar für die Verkostung übrig. Der Teig wird dadurch nochmal ein bisschen fester und klebt an den Fingern. Genau so soll es sein! Sieh dir diesen Haufen köstlichen Teigs an – er ist jetzt bereit für das Blech!
Schritt 7: Teighäufchen auf das Blech setzen
Nimm zwei Esslöffel zur Hand. Mit einem nimmst du etwa walnussgroße Mengen aus der Schüssel, mit dem anderen streifst du den Teig ab. Setze die Häufchen mit ausreichend Abstand (ca. 5 cm) auf das vorbereitete Backblech. Sie laufen in der Hitze etwas auseinander. Für extra schöne Kekse kannst du noch ein paar extra Schokostückchen oben auf jedes Häufchen drücken. Das sieht nach dem Backen absolut professionell aus!
Schritt 8: Backen und Abkühlen lassen
Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Jetzt heißt es: Tür zu und nicht stören für 10-12 Minuten! Die perfekten Kekse sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und leicht hell erscheint. Sie werden beim Abkühlen noch fest. Nimm das Blech heraus und lass die Kekse mindestens 5 Minuten darauf liegen. Dann erst vorsichtig auf ein Kuchengitter heben. Diese Geduld wird mit dem perfekten Biss belohnt – knusprig außen, zart schmelzend innen.
Chef’s Geheimtipp: Teig ruhen lassen
Mein absoluter Geheimtipp für intensiveren Geschmack und die ultimative Textur: Den fertigen Teig für mindestens 30 Minuten, besser über Nacht, abgedichtet im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch vermischen sich die Aromen besser, die Butter wird wieder fester und die Kekse laufen weniger auseinander. Sie werden dicker, saftiger und noch kauziger. Versprochen, dieser Extraschritt lohnt sich unglaublich!
Zeitplan für deine Hausgemachten Schokoladenkekse
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Backzeit: 12 Minuten pro Blech
- Abkühlzeit: 15 Minuten
- Gesamtzeit: Etwa 40 Minuten
- Portionen: 24 herrliche Kekse
Zusatzinfo: Butter ist der Schlüssel
Die Qualität der Butter macht bei diesem einfachen Rezept einen riesigen Unterschied! Verwende nach Möglichkeit gute Markenbutter mit einem hohen Fettgehalt. Die zimmerwarme Konsistenz ist entscheidend, denn nur so kann die Butter den Zucker optimal aufnehmen und Luft einschließen. Kalte Butter macht den Teig krümelig, zu weiche macht ihn flach. Ein kleines Fingerspitzengefühl für die richtige Temperatur macht hier den perfekten Hausgemachten Keks aus.
Benötigtes Küchenzubehör
- Zwei große Rührschüsseln
- Handrührgerät oder Küchenmaschine
- Schneebesen
- Holzlöffel oder Teigschaber
- Esslöffel oder Eisportionierer
- Backblech(e)
- Backpapier
- Kuchengitter zum Abkühlen
Aufbewahrung der Hausgemachten Schokoladenkekse
Die vollständig abgekühlten Kekse bewahrst du am besten in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Lege ein Stück Küchenpapier unten in die Dose, es nimmt eventuelle Feuchtigkeit auf. So bleiben sie für 4-5 Tage weich und lecker. Du kannst die Kekse auch nebeneinander in der Dose schichten, immer mit einem Stück Backpapier dazwischen, damit sie nicht aneinanderkleben.
Für die Vorratshaltung kannst du den Teig auch super einfrieren! Forme die Teighäufchen wie gewohnt, lege sie auf ein Blech und friere sie für 1-2 Stunden an. Dann fülle sie in einen Gefrierbeutel um. So kannst du jederzeit frische Kekse backen, indem du die gefrorenen Häufchen direkt aus dem Gefrierfach für 1-2 Minuten länger in den Ofen gibst.
Schon gebackene Kekse lassen sich ebenfalls einfrieren. Packe sie dafür gut in Gefrierbeutel. Zum Genießen einfach für ein paar Stunden auftauen lassen oder für 1 Minute in die Mikrowelle geben. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken!
Tipps und Ratschläge für perfekte Kekse
- Ofen-Thermometer: Vertraue nicht blind der Ofenanzeige. Ein eigenes Thermometer zeigt die echte Temperatur – das ist der wichtigste Faktor für gleichmäßige Ergebnisse.
- Bleche nicht überladen: Backe immer nur ein Blech auf mittlerer Schiene. Zwei Bleche übereinander führen zu ungleichmäßig gebackenen Keksen.
- Kekse messen: Die Backzeit ist nur eine Orientierung. Nimm die Kekse heraus, wenn die Ränder fest und goldbraun sind, die Mitte aber noch weich aussieht.
- Salz nicht vergessen: Das halbe Teelöffelchen Salz unterstreicht die Süße der Schokolade und macht den Geschmack erst rund und tief.
So kannst du deine Hausgemachten Kekse besonders schön anrichten
- Serviere sie warm mit einer Kugel Vanilleeis als Mini-Cookie-Sundae.
- Stecke sie in ein hohes Glas als süßes Tischzentrum.
- Stapele sie auf einer hübschen Kuchenplatte mit etwas Puderzucker bestäubt.
- Fülle sie in eine schöne Blechdose mit durchsichtigem Deckel – so sehen sie einfach unwiderstehlich aus!
Gesündere Varianten und schlaue Variationen
Du willst etwas Neues ausprobieren? Hier sind sechs Ideen, um die klassischen Schokoladenkekse zu variieren:
- Vollkorn-Variante: Ersetze die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl. Sie werden etwas herzhafter und nussiger, aber genauso lecker.
- Zuckerreduziert: Reduziere beide Zuckersorten um etwa ein Viertel. Das Ergebnis ist weniger süß, der Schokoladengeschmack kommt stärker durch.
- Protein-Boost: Mixe 2-3 Esslöffel Haferflocken fein und mische sie unter das Mehl. Das gibt Ballaststoffe und eine tolle Konsistenz.
- Nuss-Liebhaber: Tausche die Hälfte der Schokostückchen gegen grob gehackte Walnüsse oder Pekannüsse aus.
- Salzig-süße Karamell-Kekse: Füge eine Handvoll weiche Karamellstückchen zum Teig. Ein paar Flocken Meersalz obenauf machen sie unglaublich.
- Doppelt Schokolade: Ersetze 2 EL Mehl durch ungesüßtes Kakaopulver und verwende weiße Schokostückchen für einen kontrastreichen Look.
Manchmal ist ein einfaches Dessert genau das Richtige, und für solche Momente findest du viele tolle Ideen in unserer Kategorie mit einfachen Desserts und Backrezepten. Dort ist zum Beispiel auch mein Traumrezept für einen Honig-Zimtschnecken-Käsekuchen zu finden, der perfekt für besondere Anlässe ist. Oder wie wäre es als herzhaften Snack vorab mit knusprigen frittierten Käsebällchen?
Häufig gemachte Fehler und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu heiße Butter verwenden
Viele schmelzen die Butter oder lassen sie zu weich werden. Das Ergebnis sind flache, fettige Kekse, die sich auf dem Blech ausbreiten wie Pfannkuchen. Der Teig braucht Butter mit fester, aber streichfähiger Konsistenz. Sie sollte etwa so weich sein wie eine reife Avocado. Einfach die kalte Butter 30-60 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Praktischer Tipp: Drücke die Butter leicht mit dem Finger an. Sie sollte eine deutliche Delle hinterlassen, aber nicht durchgedrückt werden können.
Fehler 2: Den Teig zu lange und kräftig rühren
Sobald das Mehl in den Teig kommt, gilt: Weniger ist mehr! Wer zu lange oder mit hoher Geschwindigkeit rührt, entwickelt das Klebereiweiß Gluten im Mehl. Das macht die Kekse zäh und hart wie Müsliriegel, statt weich und köstlich. Mische die trockenen Zutaten nur unter, bis keine weißen Mehlstreifen mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung und schaden nicht.
Fehler 3: Die Kekse direkt nach dem Backen von der Platte nehmen
Die Versuchung ist groß, die heißen Kekse sofort zu probieren. Aber wenn man sie direkt vom heißen Blech nimmt, zerfallen sie. Sie müssen erst auf dem Blech ein paar Minuten „festwerden“. Warte mindestens 5 Minuten, bevor du sie vorsichtig auf ein Gitter hebst. So halten sie ihre Form und entwickeln die perfekte, weiche Mitte. Diese kleine Pause ist der Schlüssel zur idealen Konsistenz.
Fehler 4: Falsch gemessenes Mehl
Hier liegt der häufigste Grund für trockene, krümelige Kekse. Mehl wird oft direkt aus der Packung in die Tasse gestaucht. Dadurch landet viel zu viel Mehl im Teig. Wiege dein Mehl immer mit einer Küchenwaage. Falls du keine hast, löffere das Mehl locker in die Messbecher und streiche es mit dem Rücken eines Messers ab. Niemals hineindrücken! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, dass eine ausgewogene Ernährung auch den bewussten Genuss von Selbstgemachtem einschließen kann – und da wollen wir doch mit der richtigen Menge Mehl starten.
Fehler 5: Altes Backpulver benutzen
Backpulver verliert mit der Zeit seine Triebkraft. Prüfe das Haltbarkeitsdatum! Alternativ mache einen kleinen Test: Gib einen halben Teelöffel Backpulver in eine Tasse mit heißem Wasser. Wenn es sofort und kräftig sprudelt und zischt, ist es noch aktiv. Tut es das nicht, sind deine Kekse am Ende flach und wenig luftig. Neue Packungen sind immer eine gute Investition für perfekte Backergebnisse.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig für meine Hausgemachten Schokoladenkekse auch einfrieren?
Aber ja, und das ist ein super Tipp für spontanen Kekshunger! Forme den fertigen Teig gleich zu Kugeln oder Häufchen. Lege sie auf ein Blech und lasse sie für etwa 1 Stunde im Gefrierfach anfrieren (das nennt man „Flash-Freezing“). Danach kannst du alle Teigbällchen in einen Gefrierbeutel umfüllen. Sie sind mehrere Monate haltbar. Zum Backen musst du sie nicht auftauen, sondern gibst die gefrorenen Bällchen einfach direkt auf das Backblech. Dafür die Backzeit um 1-2 Minuten verlängern. So hast du immer die Möglichkeit, innerhalb von 15 Minuten frische, warme Kekse zu servieren. Perfekt für unangemeldeten Besuch!
Warum sind meine Hausgemachten Kekse so flach und breit geworden?
Das hat meistens einen von zwei Gründen. Entweder war die Butter zu warm oder sogar geschmolzen, bevor sie mit dem Zucker verrührt wurde. Oder das Backblech war noch warm, als du den neuen Teig daraufgesetzt hast. Ein heißes Blech lässt die Butter im Teig sofort schmelzen, bevor der Keks überhaupt Zeit hat, in der Hitze aufzugehen. Verwende immer gut ausgekühlte oder neue Backbleche. Achte darauf, dass die Butter nur „zimmerwarm“ ist – sie sollte sich weich anfühlen, aber nicht glasig oder ölig aussehen. Ein dritter Grund kann zu wenig Mehl sein, wegen falschem Abmessen.
Welche Schokolade eignet sich am besten für wirklich gute Chocolate Chip Cookies?
Das ist Geschmackssache! Für klassische, weiche Schokoladenpfützen sind großzügig gehackte Zartbitterschokolade-Couverture (mit 55-70% Kakaoanteil) unschlagbar. Sie schmilzt wunderbar. Herkömmliche Schokoladenstückchen (Chips) sind extra dafür gemacht, ihre Form ein wenig zu behalten. Ich persönlich liebe eine Mischung: Hälfte bitter, Hälfte Vollmilch. Vermeide Schokolade mit hohem Kakaobutter-Ersatzanteil, sie kann wachsig schmecken. Für einen besonderen Kick kannst du auch Schokostückchen mit Orangen-, Meersalz- oder Minzaroma probieren.
Wie bekomme ich besonders dicke und saftige Chewy Cookies hin?
Die Formel für dicke, saftige Kekse ist simpel: Mehr Teig, kürzere Backzeit, kühler Teig. Nimm einen großen Eisportionierer (ca. 3 EL Teig) für richtige Gourmet-Kekse. Drücke den Teig oben leicht an, damit er gleichmäßig backt. Lasse den Teig vor dem Backen unbedingt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das festigt die Butter. Backe sie bei exakter Temperatur und nimm sie heraus, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich aussieht – sie garen auf dem heißen Blech nach. So werden sie dick und wunderbar kauzig.
Kann ich auch Margarine anstelle von Butter nehmen?
Technisch ja, aber geschmacklich und von der Textur her ist Butter unersetzlich. Butter gibt den einmaligen, reichhaltigen Geschmack und sorgt für das typische Mundgefühl. Margarine enthalten mehr Wasser und weniger Fett. Das kann dazu führen, dass die Kekse anders aussehen (oft blasser) und weniger aromatisch schmecken. Sie können auch zäher werden. Wenn du es aus diätetischen Gründen musst, verwende eine hochwertige Pflanzenmargarine zum Backen. Aber für den klassischen, unvergleichlichen Geschmack der Hausgemachten Schokoladenkekse rate ich immer zur Butter.
Meine Kekse werden am nächsten Tag hart. Wie kann ich sie wieder weich machen?
Keine Sorge, das lässt sich leicht reparieren! Lege einfach ein Stück Apfelscheibe oder einen Brotscheiben in die luftdichte Keksdose. Schließe sie und warte ein paar Stunden. Die Feuchtigkeit aus dem Apfel oder Brot gibt sich an die Kekse ab und macht sie wieder weich und frisch. Du kannst einen harten Keks auch für genau 5-10 Sekunden in die Mikrowelle legen – aber Vorsicht, die Schokolade wird dann sehr heiß! Am besten ist natürlich, sie direkt nach dem vollständigen Abkühlen gut zu verpacken, damit sie gar nicht erst hart werden.
Wie lange sind selbstgemachte Kekse haltbar?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sich deine Hausgemachten Kekse etwa 4-5 Tage in bester Verfassung. Danach werden sie allmählich trockener. Sie sind dann nicht schlecht, aber nicht mehr so kauzig-lecker. Der einfache Teig lässt sich aber so schnell zubereiten, dass man ihn am besten frisch bäckt. Für längere Aufbewahrung gilt die Gefriermethode: Gebackene Kekse eingefroren sind 2-3 Monate haltbar, roher Teig sogar etwas länger. So kannst du den Vorrat immer auffüllen.
Kann ich die Kekse auch ohne Eier backen?
Ja, das ist möglich, allerdings ändert sich die Konsistenz. Eier binden den Teig und machen ihn saftig. Als Ersatz für 2 Eier kannst du eine der folgenden Möglichkeiten probieren: 2 gehäufte EL Apfelmus, 2 EL Leinsamenmehl mit 6 EL Wasser verrührt (10 Minuten quellen lassen), oder 60 g pürierte Banane. Beachte, dass die Kekse mit diesen Alternativen oft etwas dichter, kuchenartiger und weniger knusprig werden. Es lohnt sich, eine kleine Testcharge zu backen, um die gewünschte Konsistenz zu finden.
Was ist der Unterschied zwischen braunem und weißem Zucker im Rezept?
Brauner Zucker (mit Melasse) gibt Feuchtigkeit und sorgt für den typisch weichen, saftigen Biss (das „Chewy“). Er verleiht auch den leichten Karamellgeschmack. Weißer Zucker sorgt für die Knusprigkeit an den Rändern und hilft dem Keks, sich schön auszubreiten. Die Kombination beider ist das Geheimnis für die perfekte Balance. Wenn du nur einen von beiden verwendest, wird der Keks entweder sehr weich und feucht (nur brauner) oder sehr knusprig und flach (nur weißer). Diese Mischung macht’s aus!
Kann ich das Rezept für Hausgemachte Kekse auch halbieren oder verdoppeln?
Absolut! Das Rezept ist sehr gut skalierbar. Für eine kleine Portion halbiere einfach alle Zutaten genau. Ein Ei lässt sich gut halbieren, indem du es aufschlägst, mischst und dann die Hälfte abmisst. Für eine große Party kannst du alles verdoppeln oder verdreifachen. Wichtig: Rühre große Mengen am besten in zwei Portionen an, da deine Rührschüssel sonst überfüllt sein könnte. Backe auch dann nur ein Blech nach dem anderen, da sich die Backzeit sonst stark verlängert und die Ergebnisse ungleichmäßig werden. So gelingt jedes Mal eine perfekte Ladung Hausgemachte Schokoladenkekse.
Nach so viel süßer Verführung freue ich mich natürlich auch auf herzhafte Gerichte. Eine schnelle, gesunde Mahlzeit ist zum Beispiel diese wärmende italienische Wurst-Bohnensuppe oder eine leichte Kohlsuppe für einen ausgewogenen Tag.
Mach dich bereit für das beste Dufterlebnis in deiner Küche!
Und? Hast du Lust auf den Duft von gebackenem Glück bekommen? Ich hoffe, mein Rezept inspiriert dich, heute noch die Schürze umzubinden. Diese Hausgemachten Schokoladenkekse sind mehr als nur ein Dessert. Sie sind eine kleine Auszeit, ein Liebesbeweis an die Familie und der einfachste Weg, ein Lächeln zu verschenken. Sie sind echt, unkompliziert und einfach himmlisch. Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Schüssel und lass es schokoladig werden. Ich wette, nach dem ersten Bissen wirst du nie wieder gekaufte Kekse wollen. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken!

Hausgemachte Schokoladenkekse
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Ofen auf 175°C Umluft (oder 190°C Ober-/Unterhitze) vorheizen und Backblech mit Backpapier vorbereiten.
- Mehl, Backpulver und Salz in einer mittelgroßen Schüssel vermischen.
- Butter, braunen und weißen Zucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen.
- Eier einzeln zur Buttermischung hinzufügen und gut verrühren.
- Vanilleextrakt untermischen.
- Trockene Zutaten nach und nach unter die Butter-Ei-Masse heben.
- Schokoladenstückchen unter den Teig heben.
- Teighäufchen auf das Backblech setzen, mit Abstand platzieren.
- Kekse 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun und die Mitte noch weich ist.
- Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.