Rauchiger Jalapeño-Popper-Look: Einfach unschlagbar

Rauchiger Jalapeño-Popper-Look

Rauchiger Jalapeño-Popper-Look: Dein neues Lieblings-Komfortessen!

Kennt ihr das? Man will etwas Besonderes kochen, das die ganze Familie um den Tisch versammelt. Aber bitte keine stundenlange Arbeit in der Küche! Letzte Woche war genau so ein Tag. Ich hatte Lust auf deftigen Hackbraten, aber auch auf die feurig-cremige Note von Jalapeño Poppers. Und dann kam die Idee: Warum nicht beides kombinieren? Herausgekommen ist dieser unwiderstehliche rauchige Jalapeño-Popper-Look. Es ist saftig, käsig, hat einen Hauch Schärfe und dieses knusprige Bacon-Topping. Das cremige Ranch-Dressing dazu ist der absolute Game-Changer! Vertraut mir, nach diesem Rezept werdet ihr klassischen Hackbraten nie wieder langweilig finden.

Von Poppern und Braten: Die Geschichte einer genialen Fusion

Der klassische amerikanische Hackbraten, oder „Meatloaf“, ist ein absoluter Seelentröster. Einfach, deftig und immer lecker. Jalapeño Poppers wiederum sind ein genialer Partysnack: Scharfe Jalapeños, gefüllt mit Frischkäse, paniert und frittiert. Irgendwann kam ein genialer Koch (vielleicht bei einem gemütlichen BBQ?) auf die Idee, die intensiven Aromen der Poppers in die herzhafte Form eines Meatloafs zu packen. So entstand der „Jalapeño Popper Meatloaf“. Mein Rezept gibt dem Ganzen noch eine extra rauchige Note durch Paprika und Bacon und krönt es mit einem cremigen Ranch-Dressing. Tradition trifft auf Innovation – und das Ergebnis spricht für sich!

Warum ihr diesen rauchigen Hackbraten lieben werdet

Dieser Hackbraten ist mehr als nur ein einfaches Gericht. Er ist ein Geschmackserlebnis! Das Tolle ist, dass er so viele verschiedene Texturen und Aromen in sich vereint. Von außen schön knusprig, innen wunderbar saftig und durchzogen von flüssigem Cheddar und cremigem Frischkäse. Die Jalapeños geben eine angenehme Schärfe, die nicht überwältigt, und der Bacon sorgt für diesen unverwechselbaren, rauchig-salzigen Umami-Kick. Das Beste: Er ist trotz des spektakulären Geschmacks super unkompliziert zuzubereiten. Perfekt für alle, die ein komfortables, aber aufregendes Essen lieben.

Perfekte Anlässe für einen würzigen Jalapeño-Popper-Look

Dieser Hackbraten ist ein echter Allrounder! Er macht bei jedem Anlass eine gute Figur. Plant ihr ein entspanntes Familienessen am Sonntag? Dieser Braten wird begeistern. Steht ein gemütlicher Spieleabend mit Freunden an? Scheidet ihn in Stücke und serviert ihn als Fingerfood mit dem Ranch-Dip. Er ist auch der Star auf jedem Buffet oder Grillfest. Und für alle, die es deftig mögen, ist er die ideale Portion Trost an einem kalten Herbsttag. Ein richtig gutes Stück Comfort Food, das garantiert alle glücklich macht.

Die Zutaten für deinen rauchigen Jalapeño Hackbraten

Für den Hackbraten:

  • 500 g Hackfleisch (Rind oder eine Mischung aus Rind und Schwein)
  • 120 g Paniermehl
  • 1 Ei (Größe M)
  • 120 g Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 120 g geriebener Cheddar-Käse
  • 2 Jalapeños, fein gewürfelt (Kerne entfernen für weniger Schärfe)
  • 4 Scheiben Bacon, knusprig gebraten und zerbröselt
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Worcestersauce
  • 120 ml Barbecue-Sauce zum Bestreichen

Für das cremige Ranch-Dressing:

  • 120 g Schmand
  • 60 g Mayonnaise
  • 2 EL Ranch-Gewürzmischung (aus dem Tütchen)
  • 1 EL Milch (nach Bedarf zum Verdünnen)

Kein Problem! Mögliche Ersatz-Zutaten

Keine bestimmte Zutat da? Macht nichts! Hier sind ein paar Ideen:

Frischkäse: Kann durch körnigen Frischkäse (Harzer) oder Mascarpone ersetzt werden.

Cheddar: Gouda, Emmentaler oder auch ein kräftiger Bergkäse funktionieren gut.

Paniermehl: Haferflocken (fein gehackt) oder Semmelbrösel tun es auch.

Bacon: Räuchertofu in dünnen Streifen angebraten gibt eine vegetarische, rauchige Alternative.

Jalapeños frisch: Ein paar Spritzer Tabasco oder 1 TL eingelegte, gehackte grüne Peperoni.

Barbecue-Sauce: Ketchup mit einem Spritzer Worcestersauce und einer Prise Rauchsalz mischen.

So gelingt der perfekte rauchige Jalapeño-Popper-Look

Schritt 1: Ofen vorheizen und Zutaten bereitstellen

Zuerst den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze (Umluft 170°C) vorheizen. Eine Kastenform (etwa 25 cm Länge) einfetten oder mit Backpapier auslegen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, alle Zutaten bereitzustellen. Nehmt euch eine große Rührschüssel. Die Aromen beginnen schon jetzt, wenn ihr den rauchigen Bacon und die frisch gewürfelten, grünen Jalapeños riecht. Pro-Tipp: Wenn ihr die Jalapeños schneidet, am besten Einweghandschuhe tragen oder danach sofort die Hände waschen und nicht ins Gesicht fassen!

Schritt 2: Den Teig für den würzigen Hackbraten zusammenfügen

Gebt das Hackfleisch, das Paniermehl und das Ei in die große Schüssel. Fügt dann den weichen Frischkäse, den geriebenen Cheddar, die Jalapeño-Würfel und die Bacon-Brösel hinzu. Jetzt kommen die Gewürze dazu: Das geräucherte Paprikapulver verleiht diese tolle Tiefe, Knoblauch- und Zwiebelpulver sorgen für die herzhafte Basis. Salz, Pfeffer und die Worcestersauce nicht vergessen! Jetzt geht’s mit den Händen ran. Knetet alles gut durch, bis eine gleichmäßige, gut verbundene Masse entsteht. Sie wird wunderbar glänzend und duftet schon jetzt fantastisch.

Schritt 3: Formen, glasieren und in den Ofen schieben

Formt die Masse zu einem gleichmäßigen Laib und legt ihn in die vorbereitete Form. Drückt ihn leicht an. Nehmt nun die Barbecue-Sauce und bestreicht die Oberfläche großzügig und gleichmäßig. Diese Schicht wird im Ofen zu einer herrlich klebrig-süßen und glänzenden Kruste. Chef’s Tip: Für extra Knusper-Punkte könnt ihr unter die BBQ-Sauce noch ein paar zusätzliche Bacon-Brösel streuen. Jetzt ab in den heißen Ofen! Der Braten muss nun seine Magie wirken lassen.

Schritt 4: Backzeit abwarten und das Ranch-Dressing anrühren

Der Braten braucht nun etwa 50-55 Minuten im Ofen. Die perfekte Zeit, um das cremige Dressing vorzubereiten. In einer kleinen Schüssel verrührt ihr Schmand, Mayonnaise und die Ranch-Gewürzmischung glatt. Schmeckt ab – ist es zu dick für ein schönes Drizzle? Ein Schuss Milch macht es perfekt cremig und gießfähig. Stellt die Sauce bis zum Servieren kühl. Überprüft den Braten gegen Ende der Zeit mit einem Fleischthermometer. Die Kerntemperatur sollte 72°C betragen.

Schritt 5: Ruhen lassen, anrichten und genießen

Nach dem Backen holt ihr den duftenden Braten aus dem Ofen. Lasst ihn unbedingt 5-10 Minuten in der Form ruhen! Das ist der wichtigste Schritt für einen saftigen Braten, der nicht auseinanderfällt. Jetzt könnt ihr ihn vorsichtig aus der Form heben und auf eine Servierplatte legen. Mit einem schönen Messer in dicke Scheiben schneiden. Kurz vor dem Servieren den Löffel über das Ranch-Dressing schwingen und den Braten mit cremigen Spiralen verzieren. Dann sofort servieren – der käsige, rauchige Genuss wartet!

Zeitplan für dein würziges Wunder

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 55 Minuten
Ruhezeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 20 Minuten
Portionen: 4-6 Personen

Der geheime Chef-Trick für maximalen Geschmack

Mein absoluter Geheimtipp für noch mehr Popper-Feeling: Verteilt etwa 50 g zusätzlichen Frischkäse und 50 g gewürfelten Cheddar in der Mitte des geformten Bratens, bevor ihr ihn in die Form legt. Formt den Hackbraten-Teig einfach um diese Käsefüllung herum. Beim Backen schmilzt dieser Kern zu einer überraschenden, wunderbar cremigen Füllung in der Mitte jeder Scheibe – wie bei einem echten gefüllten Jalapeño Popper!

Wusstest du schon? Eine kleine Anekdote zum Schärfe-Grad

Die Schärfe von Jalapeños ist ein kleines Natur-Geheimnis. Sie kann von Frucht zu Frucht stark variieren! Ein guter Trick, um die Schärfe einzuschätzen, sind kleine weiße Linien oder „Narben“ auf der Schale. Je mehr davon, desto gestresster war die Chili-Pflanze und desto schärfer ist oft die Frucht. Für ein familienfreundliches Gericht wie diesen Braten entferne ich immer die Kerne und weißen Trennwände – dort sitzt das meiste Capsaicin, der Scharfmacher.

Das brauchst du für die Zubereitung

  • Eine große Rührschüssel
  • Eine Kastenbackform (ca. 25 cm)
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett
  • Ein Fleischthermometer (sehr empfehlenswert!)
  • Eine kleine Schüssel für das Dressing
  • Backpapier oder Einfetten (Öl, Butter)

So bleibt dein Jalapeño-Popper-Look länger lecker

Übriggebliebener Hackbraten hält sich im Kühlschrank gut für 3-4 Tage. Wickelt ihn einfach gut in Frischhaltefolie ein oder bewahrt ihn in einem fest schließenden Behälter auf. Das Ranch-Dressing getrennt in einem eigenen Döschen aufbewahren.

Ihr könnt den Braten auch super einfrieren! Lasst ihn vollständig abkühlen, wickelt ihn dann eng in Gefrierfolie oder Alufolie und gebt ihn in einen Gefrierbeutel. So ist er bis zu 3 Monate haltbar. Am besten in Scheiben geschnitten einfrieren, dann könnt ihr portionsweise auftauen.

Zum Aufwärmen die gewünschte Menge aus dem Kühlschrank in einer ofenfester Form mit etwas Wasser oder Brühe beträufeln. Bei 180°C für etwa 15-20 Minuten erwärmen, bis er durchgeheizt ist. So bleibt er schön saftig. Die Mikrowelle ist auch eine Option, macht die Kruste aber weich.

Meine besten Tipps & Tricks für euch

  • Hackfleisch-Qualität: Nehmt Hackfleisch mit einem Fettanteil von etwa 15-20%. Das sorgt für Saftigkeit.
  • Handwärmer: Knetet den Teig nicht zu lange und mit kalten Händen. So bleibt er locker.
  • Ruhezeit einhalten: Ich sage es nochmal: Lasst den Braten nach dem Backen unbedingt ruhen! Das bindet den Saft.
  • Dressing-Variante: Ein Spritzer Limettensaft im Ranch-Dressing gibt eine frische, spannende Note.
  • Vorbereitung: Den Teig könnt ihr morgens schon formen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Abends muss er nur noch in den Ofen.

So wird dein Braten zum Blickfang auf dem Tisch

  • Serviert die Scheiben auf einem großen, rustikalen Holzbrett.
  • Stellt das Ranch-Dressing in einer kleinen Karaffe dazu, damit jeder selbst „drizzlen“ kann.
  • Garniert mit frischen Jalapeño-Scheiben und einem Zweig Koriander.
  • Zu frischem Weißbrot, Salzkartoffeln oder einem einfachen Blattsalat servieren.
  • Als Partysnack in kleine Würfel schneiden und mit Cocktailspießen servieren.

Gesündere Alternativen und spannende Abwandlungen

Ihr möchtet das Rezept leichter oder einfach anders gestalten? Hier sind sechs Ideen:

1. Truthahn-Variante: Ersetzt das Hackfleisch durch mageres Putengeschnetzeltes. Der Braten wird leichter, bleibt aber durch den Käse saftig. Ein tolles Rezept für bewusste Ernährung.

2. Vegetarischer „Hack“-Braten: Verwendet eine Mischung aus gekochten Linsen, feinen Haferflocken und gemahlenen Walnüssen als Basis. Den Räuchertofu nicht vergessen! Eine innovative, pflanzliche Version.

3. Low-Carb-Klassiker: Lasst das Paniermehl einfach weg oder ersetzt es durch gemahlene Mandeln. Passt perfekt zu einer kohlenhydratreduzierten Ernährung.

4. Scharfe Version für Feinschmecker: Fügt der Hackmasse eine gehackte Habanero-Chili (mit Vorsicht!) oder einen Teelöffel Chipotle-Pulver in Adobo-Sauce hinzu. Für alle, die es richtig feurig mögen.

5. Mediterrane Note: Tauscht den Cheddar gegen Feta und den Bacon gegen in Öl geröstete Pinienkerne. Fügt getrocknete Tomaten und Oliven hinzu. Ein ganz neues Geschmacksprofil!

6. Als Muffins: Die Masse in eine Muffinform füllen und die Backzeit auf 25-30 Minuten reduzieren. Perfekt für Portionen, Meal-Prep oder Kinder.

Du liebst einfache Gerichte, bei denen alles in einem Topf oder einer Form passiert? Dann schau dir unbedingt auch unsere Sammlung toller One-Pot-Rezepte an. Dort findest du noch mehr Ideen für unkomplizierte und schmackhafte Mahlzeiten.

Wenn du für dein nächstes Grillfest oder Picknick noch ein fantastisches Beilagenrezept suchst, wirst du unseren mexikanischen Pasta-Salat mit seiner rauchigen Mais-Note lieben. Für eine süße Überraschung danach ist der zauberhafte No-Bake-Einhorn-Käsekuchen ein absoluter Hingucker. Oder wie wäre es vor dem Hauptgang mit einem cremigen Ananas-Pekannuss-Käs Bällchen als Appetizer? Und für einen stressfreien Wochentag empfehle ich dir unser herzhaftes Crockpot-Hähnchen, das sich ganz von alleine kocht.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Fehler 1: Den Teig zu stark und zu lange kneten

Das passiert schnell, wenn man versucht, alles perfekt zu vermischen. Doch zu starkes Kneten aktiviert das Myosin im Eiweiß. Das führt zu einer zähen, gummiartigen Konsistenz nach dem Backen. Der Braten wird fest statt locker und saftig. Vermeidet es, indem ihr die Zutaten nur so lange mischt, bis sie gerade eben kombiniert sind. Ein paar kleine Fleisch- oder Käse-Stückchen sind völlig in Ordnung und sorgen für interessante Texturen.

Fehler 2: Das Anbraten vor dem Backen auslassen

Viele denken, dass das Anbraten in einer Pfanne unnötig ist, weil der Braten ja backt. Dabei ist es ein Schlüsselschritt! Das scharfe Anbraten in einer heißen Pfanne sorgt für die Maillard-Reaktion. Dabei entstehen unzählige neue Aromastoffe, die den Geschmack enorm vertiefen. Der Braten bekommt eine herrliche, kräftige Kruste. Formt den Laib einfach, bratet ihn kurz von allen Seiten goldbraun an und gebt ihn dann in die Form zum fertig backen.

Fehler 3: Die Ruhezeit nach dem Backen nicht einhalten

Die Versuchung ist groß, den duftenden Braten sofort anzuschneiden. Aber genau das ist ein Fehler! Direkt nach dem Braten ist der gesamte Saft in der Mitte konzentriert. Schneidet man sofort an, läuft er einfach auf den Teller. Lasst ihr den Braten 10 Minuten ruhen, verteilt sich der Saft gleichmäßig im gesamten Fleisch. Das Ergebnis ist eine perfekt saftige Scheibe, die nicht trocken ist. Nutzt die Zeit, um den Tisch zu decken oder das Dressing fertig zu machen.

Fehler 4: Nicht auf die Kerntemperatur achten

Sich nur auf die Backzeit zu verlassen, ist riskant. Jeder Ofen ist anders und die Größe der Form kann variieren. Die Garzeit ist daher nur eine grobe Richtlinie. Die einzig verlässliche Methode ist ein Fleischthermometer. Stecht es in die dickste Stelle des Bratens. Bei Hackfleisch sollte eine sichere Kerntemperatur von 72°C erreicht sein. So ist garantiert, dass das Fleisch durchgegart ist, aber nicht austrocknet. Eine gute Investition für perfekte Braten, Hühnchen und mehr!

Wer sich für die Nährwerte seiner Mahlzeiten interessiert, findet beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hilfreiche Informationen zur Nährwertkennzeichnung und ausgewogenen Ernährung.

Häufige Fragen zum rauchigen Jalapeño-Popper-Look

Kann ich den Hackbraten auch ohne Bacon machen?

Auf jeden Fall! Der Bacon gibt zwar eine tolle rauchige und salzige Note, aber der Braten schmeckt auch ohne sehr lecker. Für einen ähnlichen Effekt könnt ihr einen halben Teelöffel Rauchsalz oder eine Prise geräuchertes Paprikapulver mehr zur Hackmasse geben. Eine vegane Alternative wäre in dünnen Streifen angebratener Räuchertofu. So bleibt der rauchige Charakter erhalten, auch ohne Schweinefleisch. Probiert es einfach aus!

Wie scharf wird der Braten genau? Kann ich die Schärfe kontrollieren?

Die Schärfe ist sehr gut kontrollierbar! Die Hauptschärfe sitzt in den weißen Trennwänden und den Kernen der Jalapeño. Für einen familienfreundlichen, milden Braten entfernt ihr beides komplett und verwendet nur das grüne Fruchtfleisch. So bleibt ein angenehmes, pikantes Aroma ohne brennende Schärfe. Mögt ihr es schärfer, lasst die Trennwände dran oder gebt sogar eine dritte, kleingeschnittene Chili mit hinein. Probiert euch vorsichtig heran.

Ich habe keine Ranch-Gewürzmischung. Was kann ich nehmen?

Kein Problem! Ihr könnt das Dressing auch selbst würzen. Mischt dafür 120g Schmand mit 60g Mayo. Fügt dann jeweils einen halben Teelöffel getrockneten Dill, Schnittlauch, Petersilie und einen Viertel Teelöffel Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Salz und etwas schwarzen Pfeffer hinzu. Verrührt alles gut und lasst es 10 Minuten ziehen, damit sich die Aromen entfalten. Schmeckt dann noch einmal nach. So habt ihr ein frisches, selbstgemachtes Ranch-Dressing.

Kann ich das Rezept auch mit Hackfleisch vom Schwein machen?

Ja, das geht sehr gut! Reines Schweinehack ist oft etwas saftiger als Rinderhack. Der Geschmack wird etwas milder und das Gesamtergebnis noch saftiger. Viele verwenden sogar gerne eine Mischung aus beidem, zum Beispiel die Hälfte Rind und die Hälfte Schwein. Das ist eine klassische und geschmacklich ausgewogene Kombination für Hackbraten. Das Rauchpaprika und der kräftige Käse harmonieren mit beiden Fleischsorten perfekt.

Wie lange muss ich den Hackbraten im Kühlschrank auftauen lassen?

Am besten taust du den gesamten, eingefrorenen Braten über Nacht im Kühlschrank auf. Das ist die schonendste Methode. Plane also etwa 8-12 Stunden ein. Wenn es schneller gehen muss, nimm die eingefrorene Portion aus der Verpackung, lege sie auf einen Teller und stelle sie bei Zimmertemperatur für einige Stunden zum Antauen hin. Zum schnellen Erwärmen einzelner Scheiben geht auch die Gefrierfunktion der Mikrowelle, achte aber darauf, sie nicht zu stark zu erhitzen.

Was sind die besten Beilagen zu diesem würzigen Hackbraten?

Dieser kräftige Braten passt zu vielen einfachen Beilagen. Klassische Salzkartoffeln oder ein cremiger Kartoffelbrei sind toll, um die Sauce aufzunehmen. Ein frischer, knackiger Blattsalat mit einem säuerlichen Dressing bringt einen guten Kontrast. Auch Ofengemüse wie Karotten oder Süßkartoffeln harmonieren gut mit den rauchigen Aromen. Oder ihr serviert einfach nur gutes, rustikales Brot, um den letzten Rest vom Teller aufzutunken. Alles erlaubt, was schmeckt!

Kann ich auch tiefgekühlte Jalapeños verwenden?

Ja, tiefgekühlte und dann aufgetaute Jalapeños sind eine praktische Alternative. Achte darauf, sie vor der Verwendung gut abtropfen zu lassen und eventuell sogar leicht auszudrücken. Sie enthalten nach dem Auftauen oft mehr Wasser als frische Jalapeños. Dieses überschüssige Wasser könnte den Teig etwas feuchter machen. Gib sie einfach gut abgetropft in die Masse. Geschmacklich ist der Unterschied minimal, besonders wenn sie mit den anderen kräftigen Zutaten kombiniert werden.

Warum ist mein Braten auseinandergefallen?

Das kann mehrere Gründe haben. Der häufigste ist das Auslassen des Eis oder des Paniermehls. Beide wirken als Bindemittel. Ein zu hoher Frischkäse-Anteil kann die Masse auch zu weich machen. Oder der Braten wurde direkt nach dem Backen angeschnitten, bevor sich die Säfte setzen konnten. Achte beim nächsten Mal auf das genaue Einhalten der Mengenangaben und gib ihm unbedingt seine wertvolle Ruhezeit von 10 Minuten. Dann sollte er perfekt in Form bleiben.

Kann ich den Teig schon am Vortag vorbereiten?

Absolut! Das ist sogar ein toller Tipp, um Zeit zu sparen. Bereite die Hackmasse komplett zu, forme den Laib und lege ihn in die eingefettete Form. Decke die Form dann eng mit Frischhaltefolie ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nimmst du die Form etwa 20-30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank, bestreicht den Braten mit der BBQ-Sauce und schiebst ihn wie im Rezept beschrieben in den Ofen. Die Backzeit kann minimal länger sein.

Mein Ranch-Dressing ist zu dick. Was kann ich tun?

Keine Sorge, das lässt sich leicht beheben! Füge einfach nach und nach einen kleinen Schuss Milch, Buttermilch oder sogar Wasser hinzu und rühre gut um, bis die gewünschte cremige, aber gießfähige Konsistenz erreicht ist. Gehe lieber schrittweise vor, um es nicht zu dünn zu machen. Ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft verdünnt und verfeinert gleichzeitig den Geschmack. So bekommst du ein perfektes Dressing zum Dekorieren.

Ein absoluter Genuss, der garantiert begeistert

Ich hoffe, dieses Rezept inspiriert euch so sehr wie mich. Dieser rauchige Jalapeño-Popper-Look ist der Beweis, dass Komfortfood absolut aufregend sein kann. Er ist unkompliziert, voller Geschmack und bringt immer ein Lächeln ins Gesicht. Ob für die Familie, Freunde oder einfach nur für dich selbst – er ist ein Garant für ein glückliches, sattes Gefühl. Probiert es aus, lasst es euch schmecken und erzählt mir, wie es bei euch angekommen ist. Gutes Gelingen und noch einen schönen Tag in der Küche!

Rauchiger Jalapeño-Popper-Look

Rauchiger Jalapeño-Popper-Look

Rauchiger Jalapeño-Popper-Look: Kombiniere Hackbraten mit scharf-cremigen Jalapeño Poppers. Saftig, käsig mit Bacon & Ranch - ein geniales Komfortessen Rezept.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Ruhezeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 400

Zutaten
  

  • 500 g Hackfleisch (Rind oder eine Mischung aus Rind und Schwein)
  • 120 g Paniermehl
  • 1 Stück Ei (Größe M)
  • 120 g Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 120 g geriebener Cheddar-Käse
  • 2 Stück Jalapeños, fein gewürfelt Kerne entfernen für weniger Schärfe
  • 4 Scheiben Bacon, knusprig gebraten und zerbröselt
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 0.5 TL Salz
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Worcestersauce
  • 120 ml Barbecue-Sauce zum Bestreichen
  • 120 g Schmand
  • 60 g Mayonnaise
  • 2 EL Ranch-Gewürzmischung (aus dem Tütchen)
  • 1 EL Milch (nach Bedarf zum Verdünnen)

Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Kastenbackform (ca. 25 cm)
  • Scharfes Messer und Schneidebrett
  • Fleischthermometer
  • Kleine Schüssel für das Dressing

Method
 

  1. Ofen auf 190°C vorheizen und eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Rührschüssel Hackfleisch, Paniermehl, Ei, Frischkäse, Cheddar, Jalapeños, Bacon, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Salz, Pfeffer und Worcestersauce gut durchkneten.
  3. Die Masse zu einem gleichmäßigen Laib formen und in die vorbereitete Form legen.
  4. Die Oberfläche großzügig mit Barbecue-Sauce bestreichen.
  5. Den Braten etwa 50-55 Minuten im Ofen backen.
  6. In der Zwischenzeit das Ranch-Dressing zubereiten: Schmand, Mayonnaise und Ranch-Gewürzmischung verrühren.
  7. Nach dem Backen den Braten 5-10 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und mit Ranch-Dressing servieren.

Nährwerte

Calories: 400kcalCarbohydrates: 22gProtein: 27gFat: 24gSaturated Fat: 10gCholesterol: 90mgSodium: 620mgPotassium: 450mgFiber: 2gSugar: 3gVitamin A: 10IUVitamin C: 5mgCalcium: 12mgIron: 8mg

Notizen

Ihr könnt den Hackbraten auch mit magerem Putenhackfleisch zubereiten oder eine vegetarische Variante mit Linsen und Haferflocken ausprobieren.
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