Louisiana Dirty Rice: Das authentische Rezept

Louisiana Dirty Rice

Louisiana Dirty Rice: Dein neues absolutes Lieblingsgericht!

Kennst du das Gefühl, wenn du etwas isst und es schmeckt einfach nach Heimat und Abenteuer zugleich? Genau das ist für mich dieses wunderbare Cajun-Gericht! Ich habe es zum ersten Mal bei einer Freundin aus New Orleans probiert und war sofort hin und weg. Der intensive, rauchige Duft, der durch ihr Haus zog, hat mich direkt verzaubert. Seitdem ist dieser Louisiana Dirty Rice ein fester Gast auf meinem Esstisch, ob für lockere Familienabende oder kleine Feste. Es ist so viel mehr als nur Reis – es ist eine Aromenexplosion!

Wo kommt dieser würzige Reis eigentlich her?

Dieses Gericht ist ein echtes Stück Südstaaten-Geschichte. Der Name „Dirty Rice“ kommt nicht von ungefähr: Traditionell wurden für das Rezept fein gehackte Hühnerleber und Herz verwendet, die dem weißen Reis seine charakteristisch bräunliche, „dreckige“ Farbe geben. Es war eine geniale Art, möglichst restlos und schmackhaft zu kochen. Heute wird es oft mit Hackfleisch oder Wurst zubereitet, aber die Seele des Gerichts bleibt die gleiche: eine kraftvolle Mischung aus Paprika, Sellerie, Zwiebeln (das „heilige Dreigespann“ der Cajun-Küche) und natürlich einer deftigen Portion Cajun-Gewürzen. Es ist pure Comfort Food-Magie aus Louisiana.

Warum du diesen Louisiana Dirty Rice lieben wirst

Abgesehen davon, dass es himmlisch schmeckt, hat dieses Rezept so viele Vorteile! Es ist in etwa 35 Minuten fertig, also perfekt für unter der Woche. Du kannst es als deftige Beilage servieren oder mit einem knackigen Salat als Hauptgericht genießen. Die Kombination aus herzhaftem Fleisch, duftendem Gemüse und den warmen Gewürzen wie Paprika und Thymian macht einfach süchtig. Außerdem ist es ein super Gericht, um Reste zu verwerten – alles landet fröhlich in der Pfanne!

Perfekte Gelegenheiten für deinen Dirty Rice

Dieses Gericht ist ein wahrer Allrounder! Ich serviere es gerne bei unseren geselligen Grillabenden als besondere Beilage neben Steak und Salat. Es ist auch der absolute Hit auf Buffets oder bei Potluck-Partys, weil es gut vorbereitet werden kann und allen schmeckt. An einem trüben Herbsttag wärmt es von innen und macht die Wohnung gemütlich. Und glaub mir, wenn unangemeldeter Besuch kommt, rettet dich dieses Rezept in Nullkommanichts.

Was du für deinen Dirty Rice brauchst – die Zutaten

  • 1 Tasse Langkornreis (z.B. Patna)
  • 2 Tassen Hühnerbrühe (für mehr Geschmack!)
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Rinderhack oder Bratwurstbrät
  • 125 g Hühnerleber, fein gewürfelt (optional, aber sehr authentisch)
  • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
  • 1 grüne Paprika, gewürfelt
  • 2 Stangen Staudensellerie, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Cajun-Gewürzmischung
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer (für Schärfe)
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Röllchen geschnitten
  • Eine Handvoll frische Petersilie, gehackt

Kein Problem! Einfache Ersatzmöglichkeiten

Du hast nicht alles da? Macht nichts! Verwende einfach Truthahn- oder Schweinehack statt Rind. Die Hühnerleber kann weggelassen werden, für die Farbe gibt dann das Paprikapulver etwas her. Statt Sellerie geht auch etwas gehackter Fenchel. Für eine vegetarische Version nimmst du eine Tasse rote Linsen und brätst sie mit dem Gemüse an – die werden weich und geben eine tolle Textur. Die Hühnerbrühe ersetzt du einfach durch Gemüsebrühe.

So wird’s gemacht: Dein Schritt-für-Schritt-Guide

Step 1: Den Reis perfekt kochen

Wir starten mit der Basis. Gib den Reis zusammen mit der Hühnerbrühe in einen Topf. Diese kleine Änderung macht einen riesigen Unterschied im Geschmack im Vergleich zu Wasser! Bringe alles nach Packungsanleitung zum Kochen und lasse den Reis dann bei niedriger Hitze zugedeckt quellen. Pro Tipp: Rühre den Reis während des Quellens nicht um, sonst wird er klebrig. Stelle ihn beiseite, wenn er fertig ist. Er sollte schön locker und körnig sein.

Step 2: Das Fleisch anbraten

Jetzt wird es herzhaft! Erhitze das Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne oder einem Dutch Oven bei mittlerer Hitze. Gib das Hackfleisch hinein und brate es kräftig an, bis es krümelig und durchgebraten ist. Wenn du die authentische Note möchtest, gib jetzt die fein gewürfelten Hühnerlebern dazu. Brate alles für weitere 2-3 Minuten an, bis die Leberstückchen gar sind. Deine Küche duftet jetzt schon fantastisch!

Step 3: Das heilige Dreigespänn anbraten

Nun kommt das Gemüse ins Spiel. Schütte die gewürfelte Zwiebel, die grüne Paprika und den Sellerie zur Fleischmischung in die Pfanne. Rühre gut um und lasse das Ganze für etwa 5 Minuten braten, bis das Gemüse weich wird und leicht glasig ist. Jetzt den fein gehackten Knoblauch dazugeben – er soll nur kurz mitdünsten und sein Aroma entfalten, nicht verbrennen. Die Farben in der Pfanne sind jetzt ein wahres Fest!

Step 4: Die Gewürze einrühren

Hier kommt die Cajun-Seele! Würze deine Pfannenmischung jetzt mit der Cajun-Gewürzmischung, dem Paprikapulver, Thymian, schwarzem Pfeffer und, wenn du magst, einer Prise Cayennepfeffer. Rühre alles kräftig durch, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen und ihr volles Aroma im heißen Fett entfalten können. Du wirst sofort den warmen, rauchigen und leicht erdigen Duft bemerken.

Step 5: Alles vereinen und abschmecken

Der große Moment des Zusammenfügens! Gib den vorbereiteten, lockeren Reis in die Pfanne zu Fleisch und Gemüse. Hebe alles vorsichtig aber gründlich mit einem Kochlöffel unter. Lasse den Dirty Rice für weitere 2-3 Minuten auf dem Herd ziehen, damit sich die Aromen wunderbar verbinden können. Abschmecken nicht vergessen – vielleicht braucht es noch eine Prise Salz? Chef’s Tip: Für einen extra Touch brate ich manchmal vor dem Servieren noch etwas gewürfelten Speck knusprig und streue ihn oben drüber.

Step 6: Frisch garnieren und servieren

Zum Schluss die frische Note! Nimm die Pfanne vom Herd. Streue die in feine Röllchen geschnittenen Frühlingszwiebeln und die gehackte Petersilie über den heißen Reis. Sie geben nicht nur Farbe, sondern auch einen schönen, frischen Kontrast zu den tiefen, herzhaften Aromen. Dein Louisiana Dirty Rice ist jetzt fertig und bereit, alle zu begeistern. Serviere ihn am besten sofort heiß und genieße!

Zeitplan: Schnell und unkompliziert

Vorbereitung: 10 Minuten – alles schnippeln und bereitstellen.
Kochzeit: 25 Minuten – inklusive Reis kochen und alles in der Pfanne vereinen.
Gesamtzeit: 35 Minuten.
Portionen: Etwa 4-6 als Beilage, 3-4 als Hauptgericht.
Ruhezeit: Nicht nötig, sofort servieren!

Mein größter Geheimtipp für den perfekten Geschmack

Der Trick für den authentischsten Geschmack liegt wirklich in der Hühnerleber. Auch wenn sich manche erstmal davor scheuen – gebt ihr eine Chance! Hacke sie wirklich sehr fein (ein scharfes Messer oder sogar eine Küchenmaschine hilft). Beim Anbraten mit dem Hackfleisch zerfällt sie fast komplett. Sie gibt dem ganzen Gericht eine unglaubliche Tiefe und eine einzigartige herzhafte, mineralische Note, die durch nichts anderes zu ersetzen ist. Es schmeckt überhaupt nicht stark nach Leber, sondern einfach nur unheimlich komplex und gut!

Ein kleiner Fakt am Rande

Wusstest du, dass die Cajun-Küche, aus der dieses Rezept stammt, von französischstämmigen Siedlern in den Sümpfen Louisianas entwickelt wurde? Sie mussten mit dem kochen, was die Region hergab: viel Reis, Geflügel, Wild und Gemüse. Daraus entstand eine der genialsten und geschmackvollsten „Arm-Leute-Küchen“ der Welt. Jeder Bissen Dirty Rice ist also ein Stück lebendige Kulturgeschichte.

Welche Küchenhelfer brauchst du?

  • Ein scharfes Kochmesser und ein Schneidebrett.
  • Einen Topf mit Deckel für den Reis.
  • Eine große Pfanne oder einen Bräter (am besten mit hohem Rand).
  • Einen Kochlöffel zum Umrühren.
  • Einen Messbecher für die Brühe.

So bewahrst du deinen Dirty Rice richtig auf

Falls du tatsächlich Reste hast (bei uns selten der Fall!), lasse den Reis vollständig abkühlen. Fülle ihn dann in einem luftdichten Behälter und stelle ihn in den Kühlschrank. So hält er sich problemlos 2-3 Tage.

Du kannst Louisiana Dirty Rice auch sehr gut einfrieren. Portioniere die abgekühlte Menge in Gefrierbeutel oder -dosen. Beschrifte sie mit dem Datum. Im Gefrierschrank ist er bis zu 3 Monate haltbar. Das ist super für eine schnelle Mahlzeit an stressigen Tagen.

Zum Wiederaufwärmen gibst du den aufgetauten Reis am besten mit einem Schuss Wasser oder Brühe in eine Pfanne und erwärmst ihn bei mittlerer Hitze, bis er wieder heiß ist. So wird er nicht trocken. Auch die Mikrowelle funktioniert, aber die Pfanne gibt die bessere Textur.

Meine besten Tipps und Ratschläge für dich

  • Lasse den Reis nach dem Kochen immer 5 Minuten mit geschlossenem Deckel „ruhen“. Das macht ihn extra locker.
  • Trau dich mit den Gewürzen! Cajun-Food sollte geschmackvoll sein. Schmecke immer wieder ab.
  • Wenn du es schärfer magst, erhöhe die Cayennepfeffer-Menge oder gib eine klein gehackte Chilischote mit an.
  • Für eine knusprige Textur kannst du kurz vor dem Servieren noch etwas gewürfelten und knusprig gebratenen Bacon untermischen.

Schön anrichten – so wird’s zum Blickfang

  • Serviere den Reis in einer großen, flachen Schüssel und garniere ihn mit einem extra Schwung Petersilie und Frühlingszwiebeln.
  • Portioniere ihn in kleine, vorgewärmte Schälchen als Beilage für ein Dinner mit Gästen.
  • Fülle ihn in ausgehöhlte Paprikahälften und backe sie für 10 Minuten im Ofen über – ein tolles Hauptgericht!
  • Etwas Limetten- oder Zitronenschale darüberreiben gibt eine erfrischende, zitrusige Spitze.

Gesündere und kreative Variationen

Du möchtest das Rezept abwandeln? Hier sind sechs Ideen:

  1. Dirty Rice mit Truthahn: Ersetze das Rinderhack durch mageres Putenhack. Verwende fettarme Brühe. So wird das Gericht leichter, aber bleibt megalecker.
  2. Vegetarischer Dirty Rice: Lasse das Fleisch weg. Brate stattdessen 200 g braune Champignons und eine Tasse rote Linsen mit dem Gemüse an. Die Linsen geben eine tolle, herzhafte Bissigkeit.
  3. Dirty Rice mit Geflügelwurst: Nimm feines Geflügelbrät statt Hack. Das ist saftig und passt hervorragend zu den Gewürzen. Die Hühnerleber kann hier besonders gut bleiben.
  4. Dirty Rice mit schwarzen Bohnen: Für eine südwestliche Note eine Dose abgetropfte schwarze Bohnen unter den fertigen Reis heben und mit etwas Koriander garnieren.
  5. Scharfer „Cajun Kick“ Dirty Rice: Für Scharf-Fans: Füge eine gehackte Jalapeño mit zum Gemüse und verwende eine scharfe Cajun-Mischung. Perfekt für mutige Geschmacksnerven!
  6. Dirty Rice Auflauf: Mische den fertigen Dirty Rice mit etwas geriebenem Käse (Cheddar oder Monterey Jack), gebe ihn in eine Auflaufform, streue nochmals Käse drüber und backe ihn für 15 Minuten, bis er goldbraun und blubbernd ist. Einfach genial!

Wenn du auf der Suche nach weiteren einfachen Gerichten bist, die in nur einem Topf entstehen, schau doch mal in unserer Kategorie für One Pot Rezepte vorbei. Dort findest du viele ähnlich unkomplizierte Ideen!

Häufige Fehler beim Kochen von Dirty Rice – und wie du sie vermeidest

Mistake 1: Matschiger, klebriger Reis

Das passiert, wenn der Reis zu viel Flüssigkeit hat oder während des Kochens zu oft umgerührt wird. Verwende das richtige Verhältnis von Reis zu Brühe (meist 1:2). Lasse den Reis nach dem Aufkochen bei der niedrigsten Stufe nur mit geschlossenem Deckel quellen. Rühre vor Ende der Garzeit nicht um! So bleiben die Körner schön locker und nehmen den Geschmack der Pfanne später optimal auf.

Mistake 2: Fade oder einseitige Würzung

Viele trauen sich mit den Gewürzen nicht richtig ran. Cajun-Küche lebt von kräftigen Aromen! Verwende eine gute, frische Cajun-Gewürzmischung. Schmecke zwischendurch immer wieder ab. Denke daran, dass jedes Gewürz seine Zeit braucht: Paprikapulver und Thymian sollten früh mit ins heiße Fett, damit sie ihr Aroma entfalten. Salz kommt erst zum Schluss, nachdem man den fertigen Reis probiert hat.

Mistake 3: Zu grobe oder zu viele Hühnerlebern

Wenn die Leberstückchen zu groß sind, können sie eine bittere Note entwickeln und die Texturempfindung stören. Der Trick ist, sie wirklich sehr fein zu würfeln, fast zu einem groben Püree. Eine Küchenmaschine kann hier helfen. Auch die Menge ist wichtig: Bei 250g Hack sind 125g Leber absolut ausreichend. Mehr überwiegt den Geschmack. Fein gehackt zergehen sie fast und geben nur ihre unvergleichliche Tiefe.

Mistake 4: Das „Heilige Dreigespann“ nicht richtig ausbraten

Zwiebel, Paprika und Sellerie einfach nur kurz in die Pfanne zu werfen, reicht nicht. Sie müssen richtig angeschwitzt und weich gebraten werden, damit ihre natürliche Süße und ihr volles Aroma in das Gericht übergehen. Nimm dir dafür ruhig 5-7 Minuten Zeit bei mittlerer Hitze. Erst dann kommt der Knoblauch dazu, der nur kurz mitdünsten soll, um nicht bitter zu werden. Diese Basis ist das A und O für den Geschmack.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Louisiana Dirty Rice

Was ist der Unterschied zwischen Dirty Rice und Jambalaya?

Das ist eine super Frage, die oft für Verwirrung sorgt! Beide sind Cajun/Kreol-Gerichte aus Louisiana, aber sie unterscheiden sich. Der Louisiana Dirty Rice ist traditionell eine Beilage. Das Fleisch (oft Innereien) wird fein gehackt und mit dem Reis vermengt, sodass er eine „dreckige“ Farbe bekommt. Jambalaya hingegen ist ein eigenständiges Hauptgericht, ähnlich einer Paella. Hier werden größere Stücke Fleisch, Wurst und manchmal Meeresfrüchte mit dem Reis gekocht, sodass dieser den Geschmack der Brühe annimmt.

Kann ich den Dirty Rice auch ohne Hühnerleber machen?

Aber klar! Die Leber gibt zwar die authentischste Geschmacksnote, aber das Rezept funktioniert auch sehr gut ohne sie. Das Gericht bleibt lecker herzhaft. Du kannst einfach mehr Hackfleisch nehmen oder auch etwas mehr Paprikapulver verwenden, um die Farbe zu intensivieren. Viele Familien in den USA kochen ihn heute auch so. Probiere es einfach aus und passe es an deinen Geschmack an.

Welches Reis ist das beste für dieses Rezept?

Am besten eignet sich Langkornreis, weil er nach dem Kochen schön locker und körnig bleibt und nicht so schnell matschig wird. Klassische Sorten sind Patna- oder Jasminreis. Vermeide Rundkorn- oder Milchreis, da diese zu viel Stärke abgeben und alles verkleben würden. Ein wichtiger Tipp: Wasche den Reis vor dem Kochen gründlich, bis das Wasser klar ist. Das entfernt überschüssige Stärke und sorgt für noch bessere, einzelne Körner.

Ist Louisiana Dirty Rice sehr scharf?

Nicht unbedingt. Die Grundwürze mit Paprika und Thymian ist eher aromatisch und rauchig als scharf. Die Schärfe kommt hauptsächlich vom Cayennepfeffer, den du komplett kontrollieren kannst. Beginne mit einer kleinen Prise und taste dich langsam heran. Du kannst für eine milde Version auch komplett darauf verzichten oder eine milde Paprikamischung verwenden. Es ist ein sehr anpassungsfähiges Rezept.

Kann ich das Gericht auch vegan zubereiten?

Ja, das geht wunderbar! Ersetze das Hackfleisch durch eine Tasse braune Linsen oder eine Packung pflanzliches Hack. Die Hühnerbrühe nimmst du natürlich als Gemüsebrühe. Für den „umami“-Geschmack, den sonst die Leber gibt, kannst du einen Teelöffel Hefeflocken oder etwas Sojasauce mit in die Pfanne geben. Dann alles wie gewohnt mit dem Gemüse und den Gewürzen anbraten. Es wird super lecker!

Wie lange kann ich den Dirty Rice aufbewahren?

Im Kühlschrank hält sich der abgekühlte Reis in einem geschlossenen Behälter gut 2-3 Tage. Er lässt sich auch sehr gut einfrieren. Dafür portionierst du ihn am besten und frierst ihn für bis zu 3 Monate ein. Achte beim Wiederaufwärmen darauf, ihn richtig durcherhitzen. Gib einen Schuss Wasser oder Brühe dazu, damit er nicht austrocknet, und rühre gut um.

Was passt gut als Beilage zu Dirty Rice?

Als Hauptgericht ist er schon sehr vollständig. Dazu passt ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einem säuerlichen Dressing perfekt, um den herzhaften Geschmack auszugleichen. Als Beilage zu anderen Gerichten passt er wunderbar zu Grillfleisch wie Steak oder Hähnchen, zu geschmortem Gemüse oder zu gebackenem Fisch. Er ist wirklich vielseitig kombinierbar.

Kann ich die Gewürzmischung selbst machen?

Unbedingt, und es lohnt sich! Eine einfache hausgemachte Cajun-Mischung kannst du aus 2 TL Paprika edelsüß, 1 TL Knoblauchpulver, 1 TL Zwiebelpulver, 1 TL getrocknetem Oregano, 1 TL Thymian, 1/2 TL schwarzem Pfeffer und 1/2 TL Cayennepfeffer (nach Geschmack) mischen. So weißt du genau, was drin ist, und kannst die Schärfe voll kontrollieren. Frisch gemahlen schmeckt es immer am besten.

Mein Reis wird immer trocken. Was mache ich falsch?

Das kann zwei Gründe haben. Entweder war das Verhältnis Reis zu Brühe beim Kochen nicht stimmig (zu wenig Flüssigkeit). Oder du lässt den fertigen Dirty Rice zu lange auf kleiner Flamme in der Pfanne stehen, bevor du ihn servierst. Der Reis saugt dann die restliche Feuchtigkeit auf. Serviere ihn lieber zügig, nachdem du ihn untergehoben hast. Beim Aufwärmen hilft ein Schuss Flüssigkeit.

Ist dieses Gericht gesund?

Es enthält viel Gemüse und kann mit magerem Fleisch zubereitet werden, was gute Punkte sind. Wie bei vielen herzhaften Gerichten solltest du auf die Menge an Salz und Fett achten. Du kannst es durch die Wahl von magerem Hack, weniger Öl und einer selbstgemachten Gewürzmischung ohne Zusatzstoffe gesünder gestalten. Ein ausgewogenes Essverhalten im Alltag bedeutet, solche Genussgerichte in Maßen zu genießen und sie mit leichteren Mahlzeiten auszugleichen.

Und? Bist du auch so begeistert von diesem Rezept wie ich? Ich hoffe, du wagst dich bald an deinen eigenen Louisiana Dirty Rice. Es ist eines dieser Gerichte, bei dem der Weg fast genauso viel Spaß macht wie das Essen – das Zischeln in der Pfanne, die Düfte, die sich in der Küche ausbreiten… einfach herrlich! Es ist so viel mehr als nur ein Rezept; es ist ein kleines Fest für die Sinne und bringt immer gute Laune an den Tisch. Wenn du noch mehr süße Experimente suchst, probiere doch mal meine Pecan Pie Muffins als Dessert, diese Erdbeer Crunch Cheesecake Bars für besondere Anlässe oder verspielte Einhorn Zuckerkekse mit den Kids. Aber jetzt: Ab in die Küche, Pfanne raus und losgebraten! Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen, meine Liebe!

Louisiana Dirty Rice

Louisiana Dirty Rice

Louisiana Dirty Rice Rezept: Dein neues Lieblingsgericht aus der Cajun-Küche. Entdecke die köstliche Aromenexplosion für Familienabende oder Feste.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen: 4 personen
Calories: 450

Zutaten
  

  • 1 Tasse Langkornreis z.B. Patna
  • 2 Tassen Hühnerbrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Rinderhack oder Bratwurstbrät
  • 125 g Hühnerleber fein gewürfelt (optional)
  • 1 klein Zwiebel gewürfelt
  • 1 grün Paprika gewürfelt
  • 2 Stangen Staudensellerie gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 TL Cajun-Gewürzmischung
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 2 Frühlingszwiebeln in Röllchen geschnitten
  • eine Handvoll frische Petersilie gehackt

Kochutensilien

  • Scharfes Kochmesser
  • Schneidebrett
  • Topf mit Deckel
  • Große Pfanne oder Bräter
  • Kochlöffel

Method
 

  1. Reis zusammen mit der Hühnerbrühe in einen Topf geben und nach Packungsanleitung kochen. Auf niedriger Hitze zugedeckt quellen lassen.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch krümelig anbraten. Hühnerleber hinzufügen und 2-3 Minuten mitanbraten.
  3. Zwiebel, Paprika und Sellerie zur Fleischmischung geben und 5 Minuten braten. Dann den Knoblauch hinzufügen und kurz mitdünsten.
  4. Cajun-Gewürzmischung, Paprikapulver, Thymian, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer einrühren und gut vermischen.
  5. Den vorbereiteten Reis hinzufügen und vorsichtig unterheben. Für weitere 2-3 Minuten ziehen lassen und abschmecken.
  6. Frühlingszwiebeln und Petersilie über den fertigen Rice streuen und ihn heiß servieren.

Nährwerte

Calories: 450kcalCarbohydrates: 40gProtein: 25gFat: 20gSaturated Fat: 5gCholesterol: 60mgSodium: 800mgPotassium: 600mgFiber: 3gSugar: 2gVitamin A: 15IUVitamin C: 30mgCalcium: 5mgIron: 15mg

Notizen

Du kannst das Rinderhack durch Puten- oder Schweinehack ersetzen. Für eine vegetarische Version kannst du rote Linsen verwenden und die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen. Der Geschmack wird durch das Hinzufügen von Hühnerleber intensiviert, kann aber auch weggelassen werden. Der Reis sollte nach dem Kochen 5 Minuten zugedeckt ruhen, um ihn besonders locker zu machen.
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