Hafer-Rosinen-Kekse Bars: Einfaches & leckeres Rezept

Hafer-Rosinen-Kekse Bars

Hafer-Rosinen-Kekse Bars: Süße Energie für die ganze Familie

Kennen Sie das? Die Kinder kommen nach Hause, der kleine Hunger meldet sich und der Griff geht in die Keksdose – nur um festzustellen, dass sie leer ist. Genau in so einem Moment ist dieses Rezept mein Lebensretter! Diese Hafer-Rosinen-Kekse Bars sind so viel mehr als nur ein Snack. Sie sind weich, herrlich kräftig durch die Haferflocken und mit einer wunderbaren Note von Zimt. Und das Beste: Man backt sie einfach als ganze Blechportion. Kein mühsames Portionieren einzelner Kekse! Seit ich diese Version entdeckt habe, sind sie ein Dauerbrenner in meiner Küche.

Von Keksen zu Bars: Eine kleine Erfolgsgeschichte

Die klassischen Oatmeal Raisin Cookies kennt ja jeder. Aber als ich eines Tages für die Geburtstagsfeier meiner Nichte backen musste und einfach keine Geduld für einzelne Kekshaufen hatte, kam mir die Idee: Einfach alles in eine Backform drücken und als Riegel schneiden! Was soll ich sagen? Es war ein voller Erfolg. Die Hafer-Rosinen Riegel waren schneller verschwunden als die aufwendig verzierten Cupcakes. Diese „Bars“-Form ist einfach genial praktisch. Sie verbindet den tollem Geschmack der traditionellen Haferkekse mit der Bequemlichkeit eines Blechkuchens. Perfekt für unser hektisches Familienleben.

Warum ihr diese Hafer-Rosinen-Bars lieben werdet

Diese Riegel haben einfach alles, was ein gutes Backrezept braucht. Sie sind:

  • Superschnell gemacht: Der Teig kommt ohne Kühlen oder Ruhen sofort in die Form.
  • Wunderbar wandelbar: Sie schmecken klassisch mit Rosinen, aber auch mit Nüssen oder Schokostückchen.
  • Lange haltbar und perfekt zum Mitnehmen: Ideal für die Brotdose, Picknicks oder als Weggeschenk.
  • Ehrlich und unkompliziert: Die Zutaten hat man meistens sowieso im Haus. Ein tolles Rezept für spontane Backlust!

Wann sind diese Oatmeal Cookie Bars perfekt?

Ich backe diese Riegel bei fast jeder Gelegenheit. Sie sind der heimliche Star beim Kita-Basar, retten mich bei unangemeldetem Besuch und sind mein Geheimtipp für gemütliche Kaffeenachmittage. Wenn Sie also für den nächsten Kindergeburtstag, das Büffet im Büro oder einfach für das gemütliche Wochenendefrühstück etwas Leckeres und Unkompliziertes suchen – hier ist es! Sie passen auch hervorragend zu anderen deutschen Klassikern wie knusprigen Kartoffelpuffern für eine süß-herzhafte Kombination.

Was du für deine perfekten Hafer-Rosinen-Bars brauchst

Hier ist die Einkaufsliste für diese fantastischen Riegel. Achte auf die Zimmertemperatur der Butter und Eier, das macht den Teig schön luftig!

  1. 225 g ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  2. 200 g brauner Zucker
  3. 100 g weißer Zucker
  4. 2 große Eier (Größe M)
  5. 2 Teelöffel reines Vanilleextrakt
  6. 185 g Weizenmehr (Type 405)
  7. 1 Teelöffel Backpulver (nicht Natron!)
  8. 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  9. ½ Teelöffel Salz
  10. 270 g zarte Haferflocken (keine Instant-Haferflocken)
  11. 150 g Rosinen
  12. Optional: 75 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse

Keine Rosinen? Kein Problem! Tolle Ersatzmöglichkeiten

In der Backstube ist Kreativität erlaubt! Hier ein paar Ideen:

  • Rosinen: Durch getrocknete Cranberries, fein gehackte Aprikosen oder sogar Schokotropfen ersetzen.
  • Nüsse: Walnüsse sind klassisch, aber Mandelsplitter oder Haselnüsse geben auch tolles Aroma.
  • Zimt: Für eine andere Note kannst du auch ½ TL Muskatnuss oder eine Prise Lebkuchengewürz nehmen.
  • Butter: Bei Lactoseintoleranz eignet sich auch eine gute pflanzliche Margarine zum Backen.
  • Weizenmehl: Du kannst bis zu 50 g durch Dinkelvollkornmehl ersetzen für einen kernigeren Biss.

So gelingen die knusprig-weichen Hafer-Rosinen Riegel

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Folge einfach den Schritten und du wirst mit einem wunderbaren Blech voller Duft und Genuss belohnt.

Schritt 1: Vorbereitung ist die halbe Miete

Zuallererst heize deinen Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Nimm eine rechteckige Backform (etwa 23×33 cm) und fetten sie gut ein. Ich nehme dafür meistens weiche Butter oder ein Butter-Öl-Gemisch. Das verhindert, dass die Riegel später ankleben. Während der Ofen vorheizt, kannst du schon mal alle Zutaten bereitstellen. Es ist immer schön, alles griffbereit zu haben, dann läuft der Rest wie am Schnürchen.

Schritt 2: Die cremige Butter-Zucker-Basis

Nimm eine große Rührschüssel. Gib die weiche Butter, den braunen und den weißen Zucker hinein. Nun wird mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine auf höchster Stufe cremig gerührt. Das kann ruhig 3-4 Minuten dauern. Du siehst, wie die Masse heller und luftiger wird. Das ist wichtig für die zarte Textur der Bars später! Pro-Tipp: Die Butter sollte wirklich weich, aber nicht geschmolzen sein. Dann lässt sie sich am besten mit dem Zucker verbinden und wird schön schaumig.

Schritt 3: Eier und Vanille für die Seele des Gebäcks

Jetzt schlagen wir die Eier nacheinander unter die Buttermasse. Füge erst ein Ei hinzu und rühre gut ein, bis es komplett aufgenommen ist, dann erst das zweite. So verbinden sich die Zutaten besser und der Teig wird schön glatt. Zum Schluss kommt das Vanilleextrakt dazu und verströmt sofort diesen unwiderstehlichen, warmen Duft. Der Teig wird jetzt schon cremig und glänzend aussehen.

Schritt 4: Die trockenen Zutaten vereinen

In einer zweiten Schüssel vermengst du nun das Mehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz mit einem Schneebesen. Das sorgt dafür, dass alles schön gleichmäßig verteilt ist und keine Klumpen entstehen. Nun kommt diese Mischung nach und nach zur feuchten Buttermasse. Rühre auf niedriger Stufe nur so lange, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Übertreibe es nicht, sonst werden die Bars später zu fest!

Schritt 5: Die Hauptdarsteller: Haferflocken und Rosinen

Nun ist es Zeit für die Stars der Show! Die kernigen Haferflocken und die süßen Rosinen kommen in die Schüssel. Wenn du Nüsse verwenden möchtest, kommen sie jetzt auch dazu. Alles mit einem robusten Spatel oder einem großen Löffel unterheben. Der Teig wird jetzt schön dick und klebrig. Du wirst das typische, rustikale Aussehen von Oatmeal Cookies erkennen können.

Schritt 6: Auf die Form, fertig, los!

Schütte den gesamten Teig in deine vorbereitete Backform. Jetzt nimmst du die Hände oder den Boden eines sauberen Glases, beides leicht mit Mehl bestäubt, und drückst den Teig schön fest und gleichmäßig in der Form fest. Achte besonders auf die Ecken, damit die Bars später überall gleich hoch sind. So verteilt sich die Hitze gleichmäßig beim Backen.

Schritt 7: Ab in den Ofen zum goldbraunen Glanz

Das Blech kommt auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Jetzt heißt es für etwa 25-30 Minuten warten. Ein wunderbarer Duft nach Karamell und Zimt wird in deiner Küche liegen! Die Bars sind perfekt, wenn sie goldbraun sind und die Ränder sich leicht vom Rand der Form lösen. Die Mitte darf noch ein klein wenig weich aussehen, sie wird beim Abkühlen noch fest. Kochgeheimnis: Ein kurzer Zahnstochertest in der Mitte hilft. Er sollte keine feuchten Krümel mehr anhaften haben.

Schritt 8: Geduld ist eine Tugend beim Schneiden

Das ist der schwerste Schritt! Du musst die Bars jetzt komplett in der Form auskühlen lassen. Am besten stellst du sie auf ein Kuchengitter. Wenn du zu früh schneidest, zerbröseln sie oder sind zu weich. Warte mindestens eine Stunde, besser sogar zwei. Dann schneidest du mit einem scharfen Messer schöne, gleichmäßige Riegel. Jetzt kannst du endlich probieren – süß, würzig und wunderbar chewy!

Zeitplan: Von der Idee zum Genuss

Diese Oatmeal Cookie Bars sind Freunde der spontanen Bäckerin.

  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Backzeit: 30 Minuten
  • Abkühlzeit: 60-90 Minuten (sehr wichtig!)
  • Gesamtzeit: Etwa 1 Stunde 45 Minuten, inklusive Abkühlen
  • Kalorien pro Stück: Ca. 290 kcal (bei 16 Stücken)
  • Portionen: 16 schöne, große Riegel

Mein absolutes Chefgeheimnis für die perfekte Textur

Verwende immer zarte Haferflocken und keine Instant-Haferflocken! Die zarten Flocken geben den Bars die perfekte Balance zwischen Biss und Weichheit. Instantflocken werden schnell matschig. Außerdem rühre ich den Teig am Ende nur so wenig wie nötig. Übermäßiges Rühren entwickelt den Kleber im Mehl und macht die Bars zähe. Einfach zusammenheben, bis alles vermengt ist – fertig.

Wusstest du schon? Eine kleine Haferflocken-Kunde

Haferflocken sind nicht nur lecker, sondern auch echte Nährstoffpakete! Sie enthalten viele Ballaststoffe, die lange satt machen. Traditionell werden sie in vielen Ländern als Frühstück geschätzt. In unseren Hafer-Rosinen-Kekse Bars sorgen sie für diesen herrlich herzhaften Geschmack und die tolle Konsistenz. Ein kleiner gesunder Bonus in einem süßen Vergnügen. Eine ausgewogene Ernährung mit solchen selbstgemachten Snacks kann ein guter Teil eines bewussten Essverhaltens im Alltag sein.

Das brauchst du in deiner Küchenwerkstatt

Die Ausrüstung ist ganz simpel:

  • Eine große und eine kleine Rührschüssel
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Schneebesen und Spatel
  • Rechteckige Backform (23×33 cm)
  • Backpapier oder Einfetten mit Butter
  • Scharfes Kochmesser zum Schneiden
  • Kuchengitter zum Abkühlen

So bleiben deine Hafer-Rosinen Riegel lange frisch

Bei Raumtemperatur: Die abgekühlten Bars in einer sauberen, luftdichten Dose aufbewahren. Sie halten sich so problemlos 4-5 Tage und werden oft sogar noch etwas weicher und saftiger am zweiten Tag.

Im Gefrierschrank: Diese Riegel eignen sich hervorragend zum Einfrieren! Einfach die einzelnen Stücke auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben. So lassen sie sich einzeln entnehmen. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen oder für 1 Minute in die Mikrowelle geben.

Als Mitnehm-Snack: Die festen und handlichen Riegel sind perfekt für die Brotdose oder Picknicks. Ein Blatt Backpapier zwischen die Lagen legen, damit sie nicht zusammenkleben. So kommen sie sicher überall heil an.

Meine besten Tipps für noch bessere Ergebnisse

  • Die Rosinen vorher in heißem Wasser oder sogar etwas Orangensaft einweichen. Sie werden dann im Riegel extra saftig.
  • Für eine kräftigere Karamellnote den braunen Zucker leicht pressen, bevor du ihn mischst.
  • Ein Hauch Muskatnuss neben dem Zimt gibt eine wärmere, tiefer gewürzte Note.
  • Die Riegel immer gegen die Faser schneiden, dann brechen sie nicht.
  • Backen auf der zweiten Schiene von unten verhindert, dass der Boden zu dunkel wird.

Schön angerichtet: So kommen die Bars perfekt zur Geltung

Mit ein paar kleinen Tricks wird aus dem einfachen Riegel ein Highlight.

  • Bestäube die fertigen Riegel mit etwas Puderzucker durch ein kleines Sieb.
  • Serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis und etwas warmer Karamellsauce als Dessert.
  • Stapel die Riegel auf einem rustikalen Holzbrett und dekoriere mit ein paar ganzen Walnüssen.
  • Zu Kaffee oder Tee passen sie perfekt. Oder probiere sie mal zu einem cremigen würzigen Biscuits & Gravy Casserole für ein besonderes Brunch-Erlebnis.
  • Packe einzelne Riegel in buntes Backpapier und binde sie mit Jutegarn zu. Das ist ein wunderbares Geschenk.

Lust auf Abwechslung? 6 köstliche Variationen

Dieses Grundrezept ist wie eine Leinwand für deine kreativen Ideen! Hier sind sechs meiner Lieblingsvarianten:

1. Apfel-Zimt Bars: Ersetze die Rosinen durch 150 g fein gewürfelte, geschälte Äpfel (z.B. Boskop). Die Äpfel machen die Riegel schön saftig und frisch.

2. Schoko-Nuss Explosion: Nimm nur 1 Tasse Haferflocken. Füge stattdessen 1 Tasse gemischte Schokostückchen (weiß und dunkel) und ½ Tasse gehackte Haselnüsse hinzu. Ein Traum für Schokofans!

3. Kokos-Mandel Traum: Ersetze die Rosinen durch 1 Tasse Kokosraspel und füge ½ Tasse gehackte Mandeln hinzu. Verwende zusätzlich ein bisschen Mandelextrakt neben der Vanille.

4. Herbstliche Cranberry-Pekannuss Bars: Nimm getrocknete Cranberries statt Rosinen und Pekannüsse statt Walnüssen. Perfekt zu Halloween oder Thanksgiving.

5. Double Chocolate: Ersetze 30 g Mehl durch ungesüßtes Kakaopulver. Füge am Ende 150 g dunkle Schokotropfen unter. Extraschokoladig!

6. Karamell-Nougat Bars: Hacke 100 g weiche Nougat- oder Mon Cheri-Kugeln grob und hebe sie am Ende unter. Dazu passt auch eine Prise Meersalz-Flocken auf dem Teig vor dem Backen.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

Fehler 1: Die Butter ist zu weich oder gar geschmolzen

Das ist der häufigste Sündenfall. Butter, die schon flüssig ist oder zu weich, kann den Zucker nicht richtig einschließen und luftig aufschlagen. Das Ergebnis sind oft fettige, flache und harte Riegel. Die Butter sollte weich sein, aber wenn du mit dem Finger leicht eindrückst, sollte noch ein kleiner Abdruck bleiben, der sich langsam wieder zurückbildet. Sie darf nicht glänzend oder ölig sein. Pro-Tipp: Schneide kalte Butter in kleine Würfel und lasse sie etwa 30-45 Minuten auf der Arbeitsplatte stehen. So erreicht sie die perfekte Konsistenz.

Fehler 2: Zu kräftig und zu lange gerührt

Sobald das Mehl im Spiel ist, ist Vorsicht geboten. Sobald die trockenen Zutaten mit den feuchten vermischt werden, entwickelt sich der Kleber im Mehl. Rührst du zu lange oder zu kräftig, werden die Bars zäh und gummiartig statt zart und mürbe. Rühre auf niedrigster Stufe nur so lange, bis gerade keine weißen Mehlflecken mehr zu sehen sind. Für die Haferflocken und Rosinen nimmst du am besten einen Spatel und hebst sie nur unter.

Fehler 3: Die Bars werden zu schnell geschnitten

Die Versuchung ist groß, direkt nach dem Backen ein Stück zu probieren. Aber das würde nur zu einem krümeligen Desaster führen! Die Bars müssen in der Form auf einem Kuchengitter komplett auskühlen. Nur so setzen sie sich und beihalten ihre Form. Das dauert mindestens eine Stunde, besser länger. Erst dann schneidest du sie mit einem scharfen, glatten Messer (kein Sägemesser) sauber durch. Das verhindert, dass sie zerbröseln oder auseinandergezogen werden.

Fehler 4: Falsche Haferflocken verwendet

Es macht einen großen Unterschied, ob du zarte oder Instant-Haferflocken verwendest. Instantflocken sind dünner und vorbehandelt. Sie saugen die Feuchtigkeit auf und werden schnell matschig oder verschwinden fast komplett im Gebäck. Für den perfekten, kernigen Biss sind zarte Haferflocken oder sogar kernige Haferflocken (etwas grober gemahlen) die absolute erste Wahl. Sie geben den Hafer-Rosinen-Kekse Bars ihre charakteristische Textur.

Fehler 5: Die Backform ist nicht richtig vorbereitet

Ein schlecht eingefettetes Blech ist der Albtraum jedes Bäckers. Die köstlichen Riegel bleiben haften und zerbrechen beim Herauslösen. Fette die Form nicht nur mit Butter oder Öl ein, sondern lege optional noch ein Stück Backpapier in die Länge der Form, das an den beiden Seiten als Griff übersteht. So kannst du nach dem Auskühlen die ganze Masse einfach und heil aus der Form heben. Auch die Ecken der Form sollten gut eingefettet sein.

Häufige Fragen zu den Hafer-Rosinen-Kekse Bars

Kann ich die Bars auch ohne Eier backen?

Ja, das ist möglich, allerdings verändert sich die Konsistenz etwas. Die Eier sorgen für Bindung und Feuchtigkeit. Als Ersatz für ein Ei kannst du einen „Leinsamen-Ei-Ersatz“ machen (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren, 5 Minuten quellen lassen) oder ¼ Tasse Apfelmus verwenden. Die Bars werden dann etwas kompakter und kuchenartiger, aber trotzdem lecker. Probiere es einfach aus! Für eine klassische, chewy Textur sind Eier aber ideal.

Warum werden meine Riegel in der Mitte so weich und fallen zusammen?

Das deutet meist auf eine zu kurze Backzeit hin. Die Ränder sehen vielleicht schon goldbraun aus, aber die Mitte ist noch nicht durch. Verlängere die Backzeit um 5 Minuten und decke das Blech eventuell mit Alufolie ab, damit die Ränder nicht verbrennen. Auch der Zahnstocher-Test in der Mitte hilft: Er sollte sauber herauskommen. Denke auch daran, dass die Riegel beim Abkühlen weiter fest werden. Sie sollten aus dem Ofen kommen, wenn sie goldbraun sind und die Mitte nur noch leicht weich erscheint.

Kann ich den weißen Zucker weglassen oder reduzieren?

Den weißen Zucker kannst du theoretisch weglassen und stattdessen nur braunen Zucker verwenden. Dann nimmst du insgesamt 1 ½ Tassen braunen Zucker. Achte aber darauf, dass brauner Zucker mehr Feuchtigkeit enthält. Die Riegel werden dann weicher und feuchter, was aber auch sehr lecker sein kann. Eine Reduzierung des Gesamtzuckers um mehr als ein Drittel verändert die Textur stark – sie werden trockener und krümeliger. Für die erste Zeit empfehle ich, beim Originalrezept zu bleiben.

Mein Teig ist sehr trocken und krümelig – was habe ich falsch gemacht?

Das liegt oft an einer falschen Mehlmenge. In Deutschland kann die Fähigkeit des Mehls, Flüssigkeit aufzunehmen (die sogenannte „Quellzahl“), variieren. Wenn dein Teig zu trocken ist, füge einfach einen Esslöffel nach dem anderen Milch oder Wasser hinzu, bis er die richtige, feuchte und klebrige Konsistenz erreicht. Auch abgemessene Mehlmengen können unterschiedlich sein: Streue das Mehl locker in deinen Messbecher und streiche es dann mit einem Messer ab. Drücke es nicht hinein!

Kann ich die Bars auch vegan backen?

Absolut! Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine (auf Backtauglichkeit achten) und die Eier durch Ei-Ersatz wie Leinsamen oder Apfelmus wie oben beschrieben. Verwende Haferflocken, die als glutenfrei gekennzeichnet sind, wenn nötig, und achte darauf, dass dein Backpulver ohne tierische Produkte ist. Der Geschmack wird leicht anders, aber immer noch köstlich! Die vegane Variante ist eine tolle Alternative für Allergiker oder bei einer pflanzlichen Ernährung.

Welche Rosinen sind die besten?

Ich persönlich liebe große, saftige Thompson-Rosinen ohne Kerne. Sie sind süß und fleischig. Für eine intensivere Note eignen sich auch Sultaninen. Noch besser schmecken die Riegel, wenn du die Rosinen vorher 10 Minuten in warmem Wasser (oder sogar Rum oder Orangensaft) einweichst und dann gut abtropfen lässt. So werden sie im Backprozess noch saftiger und platzen nicht so leicht auf. Das gibt den Oatmeal Cookie Bars einen extra saftigen Biss.

Darf ich auch gefrorene Beeren statt Rosinen nehmen?

Von gefrorenen Beeren würde ich abraten, da sie sehr viel zusätzliche Flüssigkeit abgeben. Das macht den Teig matschig und verlängert die Backzeit erheblich. Wenn du Beeren magst, nimm lieber getrocknete Cranberries, getrocknete Heidelbeeren oder gehackte getrocknete Kirschen. Sie verhalten sich ähnlich wie Rosinen und geben keine überschüssige Feuchtigkeit ab. Frische Beeren funktionieren in diesem Rezept leider nicht gut.

Kann ich das Backblech auch mit Backpapier auslegen?

Ja, das ist sogar eine sehr gute Idee! Einfach ein Stück Backpapier zuschneiden, das so groß ist, dass es an den beiden Längsseiten etwas übersteht. Das Papier vorher leicht einfetten oder mit etwas Backspray besprühen, damit der Teig auch darauf nicht klebt. Der große Vorteil: Du kannst die gesamte Bar nach dem Abkühlen einfach an den Papiergriffen aus der Form heben und auf ein Schneidebrett stellen. So schneidest du viel bequemer und schonst die Backform.

Wie bekomme ich besonders gleichmäßige und saubere Riegel?

Zum Schneiden nimmst du am besten ein langes, scharfes Kochmesser (kein gezacktes Brotmesser!). Wische das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Küchentuch sauber. So kleben keine Teigreste an und der nächste Schnitt wird wieder sauber. Für perfekt gleich große Stücke kannst du die große Bar vor dem Schneiden mit einem Lineal abmessen und mit einem Zahnstocher kleine Markierungen setzen.

Passen diese Riegel auch zu herzhaften Gerichten?

Auf eine überraschende Weise: Ja! Die süß-würzigen Hafer Rosinen Bars sind eine interessante Begleitung zu kräftigen Käseplatten, besonders zu einem starken Cheddar oder würzigen Bergkäse. Die Kombination aus süß, salzig und fruchtig ist fantastisch. Probier es mal aus! Sie passen auch erstaunlich gut zu einem cremigen, pikanten Gericht wie dieser Cremigen Velveeta Rinderpasta mit Schleifchennudeln als süßes Kontrast-Dessert danach.

Diese schnellen und köstlichen Riegel sind nur ein Beispiel dafür, wie einfach und toll selbstgemachte Desserts sein können. Wenn du auf der Suche nach mehr schnellen und unkomplizierten süßen Ideen bist, schau doch mal in unserer Kategorie für einfache Desserts vorbei. Dort findest du viele weitere Anregungen für den kleinen oder großen süßen Hunger!

Ein Rezept, das immer glücklich macht

Diese Hafer-Rosinen-Kekse Bars sind für mich mehr als nur ein Gebäck. Sie sind der Duft von Zuhause, das Lachen von Kindern mit klebrigen Fingern und die Freude, etwas Selbstgemachtes zu verschenken. Sie sind unkompliziert, ehrlich und einfach gut. Ob für den schnellen Snack unter der Woche oder das gemütliche Kaffeetrinken am Sonntag – sie passen immer. Sie beweisen, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Ich hoffe, sie bringen in deiner Küche genauso viel Freude und leuchtende Augen wie in meiner. Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Nachbacken und noch mehr Genuss beim Essen!

Hafer-Rosinen-Kekse Bars

Hafer-Rosinen-Kekse Bars

Genießen Sie diese köstlichen Hafer-Rosinen-Kekse Bars, die perfekt für jede Gelegenheit sind. Sie sind leicht zuzubereiten und ideal als Snack für unterwegs!
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Abkühlzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 45 Minuten
Portionen: 16 Riegel
Calories: 290

Zutaten
  

  • 225 g ungesalzene Butter Zimmertemperatur
  • 200 g brauner Zucker
  • 100 g weißer Zucker
  • 2 große Eier Größe M
  • 2 Teelöffel reines Vanilleextrakt
  • 185 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Teelöffel Backpulver (nicht Natron!)
  • 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Salz
  • 270 g zarte Haferflocken (keine Instant-Haferflocken)
  • 150 g Rosinen
  • 75 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse Optional

Kochutensilien

  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Große und kleine Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Rechteckige Backform (23x33 cm)
  • Spatel

Method
 

  1. Heize den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor und fette eine rechteckige Backform (ca. 23x33 cm) gut ein.
  2. Rühre Butter, braunen Zucker und weißen Zucker in einer Rührschüssel 3-4 Minuten lang cremig.
  3. Füge die Eier nacheinander hinzu und rühre gut ein, gefolgt vom Vanilleextrakt.
  4. Mische in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz.
  5. Gib die trockenen Zutaten nach und nach zur Buttermasse und rühre nur bis das Mehl gerade verschwunden ist.
  6. Füge die Haferflocken und Rosinen (und Nüsse, falls verwendet) hinzu und hebe alles vorsichtig unter.
  7. Schütte den Teig in die vorbereitete Backform und drücke ihn gleichmäßig fest.
  8. Backe die Bars 25-30 Minuten lang, bis sie goldbraun sind.
  9. Lass die Bars in der Form komplett auskühlen (mindestens 1 Stunde), bevor du sie in Riegel schneidest.

Nährwerte

Calories: 290kcalCarbohydrates: 40gProtein: 4gFat: 12gSaturated Fat: 7gCholesterol: 40mgSodium: 120mgPotassium: 140mgFiber: 2gSugar: 17gVitamin A: 400IUCalcium: 30mgIron: 1.5mg

Notizen

Diese Riegel halten sich in einer luftdichten Dose 4-5 Tage frisch und können auch gut eingefroren werden.
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