Surimi-Nudelsalat Genuss: So einfach & köstlich!

Surimi-Nudelsalat Genuss

Der perfekte Surimi-Nudelsalat: Einfach, cremig und unwiderstehlich

Kennst du das? Es ist heiß, du hast wenig Zeit, aber der Hunger ist groß. Und niemand hat Lust auf ein warmes, schweres Gericht. Genau in solchen Momenten rettet mich mein allerliebster Surimi-Nudelsalat Genuss. Er ist in 30 Minuten fertig, kühlt im Kühlschrank herrlich durch und schmeckt einfach immer. Ich habe ihn schon für unzählige Geburtstage, Picknicks im Park und als schnelles Abendessen gezaubert. Jeder ist begeistert! Heute verrate ich dir mein Familienrezept, das garantiert zum Hit wird.

Von der französischen Küche in die deutsche Brotbox

Die Idee für diesen Salat kam mir vor Jahren auf einem Markt in der Bretagne. Dort gibt es Surimi, also die leckeren Krebsfleischstäbchen, an jeder Ecke. Kombiniert mit frischem Dill und einer cremigen Sauce ergab das eine wunderbare Vorspeise. Zuhause habe ich das Rezept dann für den Alltag angepasst: Nudeln dazu, damit es sättigend wird, und knackiges Gemüse für den frischen Biss. So entstand meine moderne Version eines Klassikers. Traditionell ist Surimi zwar kein „echtes“ Krebsfleisch, sondern eine japanische Erfindung aus Fisch, aber für unseren leckeren Surimi-Nudelsalat Genuss ist es einfach perfekt!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieser Salat hat einfach alles, was ein gutes Rezept braucht: Er ist schnell zubereitet, kostet wenig und schmeckt der ganzen Familie. Die Kombination aus weichen Nudeln, bissfesten Paprikastreifen und dem süßlichen Surimi ist ein Fest für den Gaumen. Die Joghurt-Mayonnaise-Sauce umhüllt alles cremig, ohne zu schwer zu sein. Das Beste: Du kannst ihn super vorbereiten. Je länger er durchzieht, desto besser wird er. Ein wahrer Allrounder für stressige Tage!

Wann schmeckt dieser Salat am besten?

Dieser Salat ist dein bester Freund für praktisch jede Gelegenheit! Hier ein paar Ideen:

  • Das perfekte Picknick: In einer verschließbaren Schüssel mitgenommen, macht er am See oder im Park eine fantastische Figur.
  • Leichtes Abendessen: An heißen Sommertagen, wenn der Ofin aus bleiben soll.
  • Der Lunchbox-Held: Er macht sich super in der Brotdose für die Arbeit oder die Schule.
  • Grillpartys & Buffets: Als erfrischende Beilage zu Steak und Würstchen kommt er immer gut an.
  • Spontaner Besuch: In Windeseile gezaubert und alle sind beeindruckt.

Zutaten für deinen cremigen Surimi-Nudelsalat

Für 4-6 Personen als Hauptgericht oder 6-8 als Beilage benötigst du:

  1. 300 g Nudeln (Fusilli, Penne oder Farfalle)
  2. 12 Stück Surimi (Krebsfleischstäbchen)
  3. 4 hartgekochte Eier
  4. 1 rote Paprika
  5. 1 gelbe Paprika
  6. 1 kleine rote Zwiebel
  7. 1 Bund frischer Dill
  8. 150 g Naturjoghurt (1,5% Fett)
  9. 4 EL Mayonnaise
  10. 2 EL Zitronensaft
  11. 1 TL Senf (mittelscharf)
  12. Salz und Pfeffer
  13. 1 Prise Zucker

Kein Joghurt da? Kein Problem! Tolle Ersatzmöglichkeiten

Du kannst viele Zutaten austauschen, je nachdem, was du daheim hast:

  • Joghurt: Statt Naturjoghurt geht auch Schmand oder Crème fraîche. Für eine leichtere Version nimm mehr Joghurt und weniger Mayo.
  • Surimi: Ein echter Geheimtipp für mehr Meer: Kleingehakte gekochte Garnelen oder Thunfisch aus der Dose (abgetropft) sind super Alternativen.
  • Paprika: Statt Paprika schmecken auch in Streifen geschnittene Gurke, Kirschtomaten oder Maiskörner.
  • Dill: Frische Petersilie oder Schnittlauch funktionieren genauso gut.
  • Zitronensaft: Ein Schuss Weißweinessig oder Apfelessig passt auch.

So gelingt dir der Surimi-Nudelsalat Schritt für Schritt

Step 1: Nudeln und Eier kochen

Fülle einen großen Topf mit reichlich Wasser, gib eine gute Prise Salz hinzu und bringe es zum Kochen. Gib dann die Nudeln hinein und koche sie genau so lange, wie auf der Packung angegeben – und nicht länger! Wir wollen sie bissfest (al dente), denn sie saugen später noch die leckere Sauce auf. In einem kleinen Topf kochst du parallel die Eier hart. Etwa 8-9 Minuten ab Kochbeginn sind perfekt. Danach schreckst du sie unter kaltem Wasser ab, damit sich die Schale leicht lösen lässt. Die bunten Paprikas kannst du in der Zeit schon waschen.

Step 2: Das Gemüse und den Surimi vorbereiten

Jetzt wird es bunt und riecht schon fantastisch! Wasche die Paprikas, halbiere sie, entferne die weißen Innenhäute und die Kerne. Schneide sie dann in feine Streifen. Die rote Zwiebel schälst und hackst du fein. Den frischen Dill wäschst du, schüttelst ihn trocken und hackst ihn grob. Die Surimi-Stäbchen schneidest du einfach in etwa 1 cm dicke Scheiben. Pro Tip: Wenn du die Zwiebel sehr fein hackst und mit einer Gabel kurz im Zitronensaft drückst, wird sie milder und schmeckt vielen besser.

Step 3: Die cremige Sauce anrühren

Das ist das Herzstück des Salats! In einer großen Schüssel verrührst du den Naturjoghurt und die Mayonnaise cremig. Dann rührst du den Senf, den Zitronensaft, eine Prise Zucker, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer unter. Schmecke die Sauce ab – sie sollte frisch, cremig und leicht säuerlich sein. Vergiss nicht, dass die Surimi-Stäbchen schon eine leichte Süße mitbringen. Die Sauce darf ruhig etwas kräftig gewürzt sein, denn die Nudeln neutralisieren später etwas.

Step 4: Alles zur Perfektion vereinen

Die bissfesten, abgetropften Nudeln kommen nun in die Schüssel mit der Sauce. Gib auch das bunte Gemüse, die Surimi-Scheiben und den großen Teil des gehackten Dills dazu. Jetzt geht’s ans vorsichtige, aber gründliche Unterheben. Nimm am besten einen großen Löffel und eine Gabel, damit alles gleichmäßig von der Sauce ummantelt wird. Die hartgekochten Eier schälst und viertelst oder hackst du und hebst sie vorsichtig unter. Chef’s Tip: Bewahre einen kleinen Teil des Dills und ein paar Surimi-Scheiben zum Dekorieren auf – das sieht auf dem Teller gleich viel professioneller aus!

Step 5: Durchziehen lassen und genießen

Dein Surimi-Nudelsalat Genuss ist fast fertig! Jetzt kommt der wichtigste Schritt für den vollen Geschmack: Lass ihn mindestens eine Stunde, besser zwei, im Kühlschrank ziehen. Wende ihn dabei ein- bis zweimal vorsichtig. In dieser Zeit vermählen sich die Aromen wunderbar, die Nudeln nehmen die Sauce auf und der Salat wird schön durchgekühlt. Kurz vor dem Servieren nochmal abschmecken und eventuell mit etwas Dill und den zurückbehaltenen Surimi-Stücken garnieren. Dann kann das festliche, aber unkomplizierte Mahl beginnen!

Zeitplan für deinen perfekten Salat

Hier siehst du auf einen Blick, wie du deine Zeit am besten einteilst:

  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten (Gemüse schneiden, Sauce machen)
  • Kochzeit: 10 Minuten (Nudeln & Eier parallel)
  • Ruhezeit: 60-120 Minuten (im Kühlschrank)
  • Gesamtzeit: ca. 90 Minuten

Der größte Teil ist also Wartezeit, in der du dich um andere Dinge kümmern kannst!

Chef’s Geheimnis: Die Magie der Säure

Mein absoluter Geheimtipp für diesen und viele andere Salate ist ein Spritzer Zitronensaft oder Essig im Nudelkochwasser. Klingt komisch, ist aber genial! Eine kleine Menge Säure (etwa ein Esslöffel) im Kochwasser hilft, die Stärke auf der Oberfläche der Nudeln zu stabilisieren. Das verhindert, dass sie nach dem Abgießen und Abkühlen zu sehr verkleben und matschig werden. So bleiben sie auch im Salat schön bissfest und einzeln. Probier es aus – der Unterschied ist spürbar!

Wusstest du schon? Interessantes über Surimi

Surimi ist eine jahrhundertealte japanische Kochtechnik. Dabei wird frischer Fisch (oft Alaska-Seelachs) filetiert, gewaschen, fein püriert und zu einer festen, formbaren Masse verarbeitet. Diese Basis wird dann gewürzt, eingefärbt und zu den bekannten Stäbchen geformt. Es ist also eine clevere Art, Fisch vollständig zu verwerten und haltbar zu machen. Für eine bewusste Ernährung lohnt sich ein Blick aufs Etikett. Wenn du mehr über Lebensmittelqualität und Kennzeichnung wissen möchtest, findest du verlässliche Informationen beim Verein für Verbraucherwissen der Verbraucherzentrale.

Das brauchst du in der Küche

  • 1 großer Topf für Nudeln
  • 1 kleiner Topf für Eier
  • 1 großes Schneidebrett
  • 1 scharfes Küchenmesser
  • 1 große Schüssel zum Anmachen
  • 1 Sieb zum Abgießen
  • Rührschüssel und Schneebesen für die Sauce
  • Messlöffel

So bleibt dein Salat lange frisch: Die besten Aufbewahrungstipps

Einer der größten Vorteile dieses Rezepts ist seine Haltbarkeit. Wenn du den Salat in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrst, bleibt er problemlos 2-3 Tage lang frisch und lecker. Achte darauf, dass er wirklich gut abgedeckt ist, damit er keine Gerüche von anderen Lebensmitteln annimmt.

Du kannst den Salat auch super vorbereiten. Koche die Nudeln, bereite das Gemüse und die Sauce vor. Bewahre alles getrennt, am besten in einzelnen Dosen, im Kühlschrank auf. Dann musst du alles nur noch schnell zusammenmischen, wenn der Hunger kommt. Die Sauce sollte nicht länger als einen Tag alleine im Kühlschrank stehen.

Vom Einfrieren rate ich bei diesem Salat ab. Die frischen Gemüsestücke und die gekochten Nudeln werden nach dem Auftauen sehr matschig und verlieren ihren schönen Biss. Die cremige Sauce kann flockig werden. Genieße ihn also lieber frisch oder innerhalb weniger Tage.

Meine besten Tipps für den ultimativen Genuss

  • Nudelwasser salzen: Gib reichlich Salz ins Kochwasser, es ist die einzige Chance, die Nudeln von innen zu würzen.
  • Abkühlen lassen: Lass die abgegossenen Nudeln gut abtropfen und rühre sie einmal um. Gib sie aber erst zur Sauce, wenn sie nicht mehr dampfend heiß sind, sonst wird die Sauce flüssig.
  • Frische Kräuter: Verwende unbedingt frischen Dill! Tiefgekühlter geht notfalls auch, aber getrockneter Dill bringt kaum Aroma.
  • Abschmecken: Schmecke den fertigen Salat nach dem Durchziehen unbedingt nochmal ab. Oft braucht er noch eine Prise Salz oder einen Spritzer Zitrone.

Schön angerichtet isst man gleich doppelt so gern!

  • Serviere den Salat in einer großen, schönen Glasschüssel. So kommt die bunte Farbe richtig zur Geltung.
  • Garniere mit einem extra Klecks Joghurt, einem Dillzweig und den zurückbehaltenen Surimi-Scheiben.
  • Du kannst ihn auch in kleinen Einmachgläsern schichten (z.B. Salat, dann ein Blatt Salat, dann wieder Salat) – das ist der Hit für Picknicks.
  • Für ein Buffet: Fülle den Salat in eine ausgehöhlte runde Melone oder einen großen Kohlkopf als natürliche Salatschüssel.

Lust auf Abwechslung? 6 köstliche Varianten

Dieses Grundrezept ist super anpassbar. Hier sind ein paar Ideen für deinen nächsten gesunden Rezepte Experimentiertag:

  1. Mediterran: Ersetze den Surimi durch gewürfelte Feta-Käsewürfel und schwarze Oliven. Füge getrockneten Oregano zur Sauce.
  2. Asia-Style: Mache die Sauce mit Sojajoghurt, einem Schuss Sojasauce, Sesamöl und frischem Koriander. Garnelen statt Surimi passen hier perfekt.
  3. Curry-Kick: Rühre 1-2 Teelöffel mildes Currypulver in die Joghurt-Mayonnaise-Sauce. Dazu passen Rosinen und geröstete Mandelblättchen.
  4. Super leichte Version: Verwende nur Naturjoghurt, keinen Mayonnaise. Nehme mehr Gurke und Tomaten statt Paprika. Es schmeckt trotzdem herrlich frisch.
  5. Mit fruchtiger Note: Füge gewürfelten, süßen Apfel oder Weintrauben hinzu. Perfekt zu Geflügel oder als eigenständiger Salat.
  6. Deftig: Brate etwas geschnittenen Speck knusprig und streue ihn kalt über den fertigen Salat. Dazu passen kleine Gewürzgurken-Stücke.

Du siehst, mit diesem Grundrezept bist du für viele Gelegenheiten gewappnet. Passend zum Sommer serviere ich dazu gerne einen erfrischenden tropischen Ananas-Punsch. Als süßer Abschluss eines Menüs ist ein Erdbeer-Tiramisu ohne Backen einfach unschlagbar. Für die Vorbereitung kann ich dir außerdem meinen hausgemachten Erdbeersirup empfehlen, der sich vielseitig verwenden lässt. Und wer es knusprig mag, sollte unbedingt meine Zucchini-Chips aus dem Backofen probieren.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Matschige Nudeln ruinieren den Biss

Das ist der häufigste und schlimmste Fehler! Weichgekochte Nudeln werden im Salat schnell pampig. Das passiert, wenn man sie zu lange kocht oder sie nach dem Kochen nicht sofort abgießt und kühlt. Achte immer auf die Kochzeit auf der Packung und teste eine Nudel 1-2 Minuten vorher. Sie sollte innen noch einen kleinen, festen Kern haben (al dente). Gieße sie sofort ab und spüle sie kurz mit kaltem Wasser ab, um den Garprozess zu stoppen. So bleiben sie perfekt bissfest.

Fehler 2: Die Sauce wird zu flüssig

Nichts ist schlimmer als ein wässriger Nudelsalat. Meistens liegt es daran, dass die noch heißen Nudeln mit der kalten Sauce vermischt werden. Die Hitze lässt den Joghurt dünnflüssig werden. Lass die Nudeln nach dem Abgießen mindestens 10 Minuten gut abtropfen und abkühlen. Rühre sie in der Zeit immer mal um. Erst wenn sie nur noch lauwarm sind, kommen sie in die Sauce. Ein weiterer Grund kann zu feuchtes Gemüse sein – trockne Paprika und Kräuter nach dem Waschen immer gut ab.

Fehler 3: Zu wenig oder falsches Würzen

Ein fader Salat ist eine vertane Chance! Da die Nudeln und das Gemüse selbst kaum Geschmack haben, muss die Sauce kräftig gewürzt sein. Denk daran, dass du den Salat kalt isst – kalte Speisen brauchen immer eine etwas kräftigere Würze. Sei nicht sparsam mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und den frischen Kräutern. Probiere die Sauce immer ab, bevor du sie unter die Nudeln hebst. Ein kleiner Geheimtipp: Eine Prise Zucker rundet die Säure der Zitrone und die Schärfe des Senfs wunderbar ab.

Fehler 4: Keine Zeit zum Durchziehen lassen

Du mischst alles und isst sofort? Das schmeckt gut, aber es könnte großartig schmecken! Der Geschmack entfaltet sich erst, wenn der Salat Zeit hat. Mindestens eine Stunde, besser zwei, im Kühlschrank sind ein Muss. In dieser Zeit ziehen die Aromen der Sauce in die Nudeln ein, alle Geschmäcker verbinden sich harmonisch und der Salat kühlt perfekt durch. Plan diese Zeit einfach mit ein. Er schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich diesen Surimi-Nudelsalat auch ohne Mayonnaise machen?

Ja, absolut! Für eine leichtere Version kannst du die Mayonnaise einfach weglassen und stattdessen die gleiche Menge an Naturjoghurt verwenden. Der Salat wird dann etwas säuerlicher und weniger cremig, aber immer noch sehr lecker. Du kannst auch probieren, einen Teil der Mayonnaise durch Magerquark zu ersetzen, das gibt eine schöne, feste Cremigkeit. Oder du nimmst eine vegane Mayonnaise-Alternative auf Pflanzenölbasis. Hauptsache, die Konsistenz der Sauce bleibt schön sämig, damit sie an den Nudeln haftet.

Wie lange ist der angemachte Salat im Kühlschrank haltbar?

Bei guter Lagerung in einem sauberen, luftdicht verschlossenen Behälter hält sich der Salat problemlos 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Achte darauf, dass er nicht neben stark riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln oder Käse steht, da er sonst Gerüche annehmen kann. Nach dem zweiten Tag können die Nudeln etwas weicher werden, der Geschmack bleibt aber gut. Ich empfehle, ihn frisch zu genießen oder spätestens am dritten Tag aufzubrauchen. Ein einfaches Rezept wie dieses ist ideal für die Meal-Prep-Planung von ein oder zwei Tagen.

Welche Nudelsorte eignet sich am besten für Nudelsalat?

Kurze Nudeln mit vielen Ecken und Kanten sind die Champions für Salate. Warum? Sie fangen die cremige Sauce super ein. Fusilli (Spiralen), Farfalle (Schleifen), Penne (Röhren) oder auch Radiatore („Heizkörper“) sind meine Favoriten. Glatte Nudeln wie Spaghetti oder Tagliatelle sind weniger geeignet, da die Sauce einfach abrutscht. Wichtig ist, dass die Nudeln bissfest (al dente) gekocht werden, damit sie in der Sauce nicht zu Matsch werden. Die Form sollte also nicht nur schön, sondern auch praktisch sein.

Kann ich tiefgefrorenen Surimi verwenden?

Ja, das ist gar kein Problem. Tiefgekühlter Surimi muss vor der Verwendung natürlich komplett auftauen. Lass ihn am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen oder nimm ihn einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Gefrierfach. Taufe ihn nie in warmem Wasser oder der Mikrowelle auf, sonst wird er gummiartig. Sobald er vollständig aufgetaut und weich ist, schneidest du ihn wie gewohnt in Scheiben. Der Geschmack unterscheidet sich kaum von frisch gekauftem Surimi aus dem Kühlregal.

Ist dieses Rezept auch für Kinder geeignet?

Absolut! Dieser Salat ist bei Kindern in der Regel sehr beliebt. Der milde, leicht süßliche Geschmack des Surimi und die cremige Sauce kommen gut an. Du kannst die Würze für Kinder natürlich anpassen: Weniger Pfeffer, weniger Zwiebel (oder sie ganz weglassen) und den Senf eventuell reduzieren. Die bunten Paprikastreifen und die lustigen Nudelformen machen das Essen visuell ansprechend. Es ist eine tolle Möglichkeit, Kindern Fisch in einer vertrauten Form schmackhaft zu machen und gleichzeitig Gemüse unterzubringen.

Kann ich den Salat vegan zubereiten?

Ja, du kannst eine vegane Version dieses Surimi-Nudelsalats machen. Ersetze die Surimi-Stäbchen durch eine pflanzliche Alternative aus dem Supermarkt (gibt es oft auf Soja- oder Weizenbasis) oder durch geräucherten Tofu, den du in kleine Würfel schneidest. Für die Sauce nimmst du veganen Joghurt (z.B. auf Soja- oder Kokosbasis) und vegane Mayonnaise. Die Eier lässt du einfach weg oder ersetzt sie durch gewürfelten, festen Räuchertofu oder Avocadowürfel. Der frische Dill und das Gemüse sind ja schon von Natur aus vegan.

Was kann ich tun, wenn der Salat mir zu trocken geworden ist?

Keine Sorge, das lässt sich leicht reparieren! Rühre einfach ein wenig mehr Naturjoghurt mit einem Schuss Zitronensaft, einer Prise Salz und Zucker cremig. Hebe diese zusätzliche Sauce vorsichtig unter den Salat. Du kannst auch einen Klecks Mayonnaise unterrühren. Mach das jedoch erst kurz vor dem Servieren, da die Nudeln mit der Zeit noch mehr Flüssigkeit aufnehmen. Um es beim nächsten Mal zu vermeiden: Bereite etwas mehr Sauce zu, als du denkst. Es ist besser, am Ende etwas übrig zu haben, als zu wenig.

Passt dieser Salat zu einem Grillabend?

Er ist die perfekte Beilage fürs Grillen! Während das Fleisch auf dem Grill brutzelt, steht der kalte, erfrischende Salat schon bereit. Er bildet einen schönen Kontrast zu den herzhaften, warmen Grillgerichten wie Steak, Würstchen oder Hähnchen. Seine cremige Konsistenz passt hervorragend dazu. Bereite ihn am besten am Vormittag vor, damit er bis zum Abend gut durchziehen kann. So musst du dich neben dem Grillen um nichts mehr kümmern und hast mehr Zeit für deine Gäste.

Kann ich andere Fischsorten anstelle von Surimi nehmen?

Natürlich! Surimi ist praktisch und schmeckt vielen, aber du kannst den Salat auch mit anderen Fischsorten verfeinern. Sehr lecker sind gekochte und gewürfelte Garnelen oder kleine Krabben. Auch Thunfisch aus der Dose (in eigenem Saft, gut abgetropft) ist eine klassische und schmackhafte Alternative. Für einen feineren Geschmack könntest du auch geräucherten Lachs in kleinen Stücken verwenden. Achte dann aber darauf, weniger zu salzen, da geräucherter Fisch oft schon sehr salzig ist. Sei kreativ!

Warum soll man die Eier separat kochen und nicht mit den Nudeln?

Das hat mehrere Gründe. Erstens haben Nudeln und Eier unterschiedliche Kochzeiten. Für ein perfekt hartgekochtes Ei braucht es 8-10 Minuten kochendes Wasser, während Nudeln oft nur 8-12 Minuten brauchen – aber in dem selben Wasser würden die Eier die Nudeln aromatisch beeinflussen. Zweitens geben Eier beim Kochen manchmal etwas von ihrer Schale ab oder trüben das Wasser. Das willst du nicht an deinen Nudeln haben. Drittens ist es praktischer: Du kannst den kleinen Topf für die Eier parallel auf einer anderen Herdplatte laufen lassen und sparst so Zeit. Ein separater Topf ist die sauberste und sicherste Lösung.

Und schon bist du ein Profi für den perfekten Surimi-Nudelsalat Genuss! Dieses Rezept hat mein Sommerleben definitiv einfacher und leckerer gemacht. Es ist so vielseitig, dass es nie langweilig wird. Ob für die Familie, Freunde oder nur für dich selbst – dieser Salat macht immer eine gute Figur. Ich hoffe, er erobert deine Küche und dein Herz genauso wie meines. Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen, Ausprobieren und Genießen!

Surimi-Nudelsalat Genuss

Surimi-Nudelsalat Genuss

Cremiger Surimi-Nudelsalat Genuss in 30 Minuten. Perfekt für Picknick, Grillen oder als schnelles Sommeressen. Einfaches Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Durchziehzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 350

Zutaten
  

  • 300 g Nudeln (Fusilli, Penne oder Farfalle)
  • 12 Stück Surimi (Krebsfleischstäbchen)
  • 4 Stück hartgekochte Eier
  • 1 Stück rote Paprika
  • 1 Stück gelbe Paprika
  • 1 Stück kleine rote Zwiebel
  • 1 Bund frischer Dill
  • 150 g Naturjoghurt (1,5% Fett)
  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Senf (mittelscharf)
  • q.s. Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Kochutensilien

  • Großer Topf für Nudeln
  • Kleiner Topf für Eier
  • Großes Schneidebrett
  • Schneidebrett und scharfes Küchenmesser
  • Große Schüssel zum Anrichten

Method
 

  1. Einen großen Topf mit Wasser und Salz füllen, zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. In einem kleinen Topf die Eier hart kochen (8-9 Minuten), dann abkühlen lassen.
  2. Paprikas waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken, Dill waschen und grob hacken. Surimi in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. In einer großen Schüssel Naturjoghurt und Mayonnaise verrühren, dann Senf, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer hinzufügen. Abgeschmeckt servieren.
  4. Nudeln, Gemüse, Surimi und den Großteil des Dills vorsichtig unter die Sauce heben. Hartgekochte Eier vierteln und ebenfalls unterheben.
  5. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken und dekorieren.

Nährwerte

Calories: 350kcalCarbohydrates: 50gProtein: 15gFat: 12gSaturated Fat: 2gCholesterol: 95mgSodium: 300mgPotassium: 250mgFiber: 2gSugar: 3gVitamin A: 10IUVitamin C: 20mgCalcium: 8mgIron: 10mg

Notizen

Dieser Salat kann problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Achte darauf, ihn in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufzubewahren.
Du kannst den Salat auch mit anderen Zutaten anpassen, z.B. Feta statt Surimi oder Gurken statt Paprika.
Probiere, die Nudeln etwas früher abzugießen und abkühlen zu lassen, damit sie nicht matschig werden.
Für ein optisch ansprechendes Gericht den Salat in einer großen Glasschüssel servieren und mit frischem Dill dekorieren.
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