Weiche Fluffige Pfannkuchen: Das perfekte Grundrezept

Weiche Fluffige Pfannkuchen

Kann man eigentlich an einem Sonntagmorgen etwas Besseres riechen als weiche, fluffige Pfannkuchen, die in der Pfanne brutzeln? Dieser Duft nach Vanille und leicht gebräunter Butter weckt bei mir sofort Kindheitserinnerungen und macht jeden Tag zu einem Fest. Für mich sind diese luftigen, goldenen Pfannkuchen das Herzstück eines gelungenen Frühstücks. Sie sind so einfach und doch so unendlich liebevoll. Nach vielen Versuchen und leider auch einigen festen Exemplaren habe ich meine perfekte Basis gefunden. Das hier ist mein absoluter Lieblingsrezept für weiche, fluffige Pfannkuchen, die garantiert gelingen und die ganze Familie glücklich machen.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Fluffy Pancakes

Pfannkuchen sind so alt wie die Menschheit selbst – fast! Schon die alten Griechen und Römer kannten Eierkuchen aus Weizenmehl, Milch und Honig. Die fluffigen American Pancakes, wie wir sie heute lieben, haben ihren großen Auftritt aber in den USA erlebt. Der Trick für die besonders luftige Höhe kam im 19. Jahrhundert mit der Verbreitung von Backpulver und Natron. Mein Rezept knüpft genau an diese Tradition an und nutzt die treibende Kraft des Backpulvers, um die perfekte, weiche Konsistenz zu erreichen. Moderne Varianten gibt es heute in Hülle und Fülle, aber diese klassische, einfache Version bleibt für mich ungeschlagen.

Warum du dieses Rezept für weiche Pfannkuchen lieben wirst

Ganz einfach: Es funktioniert immer! Diese fluffigen Pfannkuchen benötigen nur wenige Grundzutaten, die fast jeder im Haus hat. Der Teig ist in fünf Minuten gerührt und in weiteren zehn Minuten hast du einen Stapel goldbrauner, duftender Köstlichkeiten auf dem Teller. Sie sind butterzart, schmecken leicht süßlich nach Vanille und haben diese wunderbar saftige, luftige Textur innen, während sie außen eine zarte Kruste bilden. Ein Rezept, auf das man sich einfach verlassen kann.

Perfekte Gelegenheiten für deine fluffigen Pfannkuchen

Diese Pfannkuchen sind echte Allrounder! Natürlich sind sie der Star eines ausgiebigen Wochenend-Frühstücks oder Brunchs. Aber sie machen auch eine ganz normale Wochentagsmorgens zu etwas Besonderem. Ich bereite sie gerne an Geburtstagen als besondere Überraschung zu oder wenn Freunde spontan zum Kaffee vorbeikommen. Sie sind außerdem die ideale Basis für einen „Pancake-Buffet“-Abend, wo jeder seine Lieblingstopings kombinieren kann. Und keine Sorge, sie lassen sich auch wunderbar einfrieren – ein perfekter Vorrat für hektische Tage.

Zutaten für deine weichen, fluffigen Pfannkuchen

  1. 180 g Weizenmehl (Type 405)
  2. 2 EL (etwa 25 g) Zucker
  3. 1 EL Backpulver
  4. 1/2 TL Salz
  5. 240 ml Milch (3,5 % Fett)
  6. 1 großes Ei (Größe M)
  7. 2 EL ungesalzene Butter, geschmolzen
  8. 1 TL Vanilleextrakt (rein! Aroma geht auch)
  9. Butter oder Öl zum Ausbacken

Möglichkeiten für Ersatz-Zutaten

Keine Sorge, wenn dir eine Zutat fehlt! Hier sind meine Lieblings-Swaps:

  • Milch: Pflanzendrinks wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch funktionieren prima. Der Geschmack verändert sich leicht, aber das Ergebnis bleibt fluffig.
  • Butter: Geschmacksneutrales Öl (Sonnenblumen-, Rapsöl) oder auch Joghurt können die geschmolzene Butter ersetzen.
  • Zucker: Du kannst ihn weglassen oder durch Honig, Ahornsirup oder Xylit ersetzen. Bei Flüssigsüße etwas weniger Milch nehmen.
  • Mehl: Für eine glutenfreie Variante mische ich oft Dinkelmehl Type 630 oder eine glutenfreie Mehlmischung. Der Teig kann dann etwas dicker sein.

Zubereitung deiner perfekten, fluffigen Pfannkuchen

Schritt 1: Die trockenen Zutaten vermischen

Nimm dir eine große Rührschüssel. Wiege das Mehl sorgfältig ab und gib es zusammen mit dem Zucker, Backpulver und Salz in die Schüssel. Nun kommt der Geheimtipp: Vermische diese trockenen Zutaten gründlich mit einem Schneebesen. Das schützt später vor Klümpchen und sorgt dafür, dass sich das Backpulver gleichmäßig verteilt. Du wirst sehen, wie der weiße Mehlstaub eine schöne, homogene Mischung ergibt. Das ist die Basis für deinen fluffigen Teig.

Schritt 2: Die feuchten Zutaten verrühren

In einer zweiten Schüssel oder einem großen Messbecher geht es nun flüssig zu. Verquirle kräftig die Milch, das Ei, die geschmolzene (und etwas abgekühlte!) Butter und den Vanilleextrakt. Pro Tip: Lass die Butter nicht zu heiß sein, sonst stockt das Ei! Die goldgelbe Mischung wird schön cremig und duftet schon jetzt himmlisch. Diese beiden Schritte getrennt zu machen, ist essentiell für die perfekte Textur.

Schritt 3: Den Pfannkuchenteig zusammenführen

Jetzt kommt der magische Moment. Gieße die flüssige Mischung langsam in die Schüssel mit den trockenen Zutaten. Nimm einen Kochlöffel oder Spatel und hebe den Teig nur so lange unter, bis alles *gerade so* kombiniert ist. Ein paar kleine Klümpchen sind absolut in Ordnung und sogar gewünscht! Warnung: Übermäßiges Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und macht die Pfannkuchen zäh statt fluffig. Der Teig sollte dickflüssig und luftig sein.

Schritt 4: Die Pfanne vorheizen und einfetten

Erhitze eine beschichtete Pfanne oder eine Grillplatte auf mittlerer Hitze. Das ist wichtig, damit die Pfannkuchen gleichmäßig garen. Um die perfekte Temperatur zu testen, sprenkle ein paar Wassertropfen in die Pfanne. Wenn sie tanzen und sofort verdampfen, ist sie bereit. Gib nun eine kleine Flocke Butter oder ein paar Tropfen Öl in die Pfanne und verreibe sie dünn. Der Butterduft steigt sofort auf – jetzt kann es losgehen!

Schritt 5: Portionieren und die erste Seite backen

Für gleichmäßig große Pfannkuchen nehme ich immer eine kleine Kelle oder ein Maßbecher (etwa 1/4 Tasse). Schöpfe eine Portion Teig und gieße sie in die Mitte der heißen Pfanne. Lass ihn sich von selbst ausbreiten. Du wirst sehen, wie der Teig leicht aufgeht und kleine Bläschen an der Oberfläche bildet. Nach etwa 1,5 bis 2 Minuten sind die Ränder trocken und die Bläschen platzen auf. Jetzt ist der Zeitpunkt zum Wenden gekommen!

Schritt 6: Wenden und fertig backen

Nimm einen breiten Pfannenwender und drehe den Pfannkuchen mit einem flotten Schwung um. Auf der anderen Seite braucht er nur noch etwa 1 Minute, bis er goldbraun ist. Er wird sich in der Pfanne schön wölben. Chef‘s Tip: Drücke die Pfannkuchen nach dem Wenden nicht platt! Das drückt die ganze Luft heraus. Sie sollen ja schön hoch und fluffig bleiben. Lege die fertigen Pfannkuchen auf einen Teller und halte sie im vorgeheizten Backofen bei 80°C warm.

Schritt 7: Warm servieren und genießen!

Das ist der schönste Schritt: Anrichten! Staple die warmen, weichen Pfannkuchen auf Tellern. Ein Klecks Butter in der Mitte schmilzt sofort hinein. Übergieße sie dann mit warmem Ahornsirup, Honig oder deinem Lieblings-Fruchtkompott. Frische Beeren, Bananenscheiben oder eine Prise Puderzucker machen das Bild perfekt. Am besten isst man sie sofort, wenn sie noch dampfen und ihr weiches Inneres am köstlichsten ist. Guten Appetit!

Zeitplan für deine weichen Pfannkuchen

  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Backzeit: Ca. 10 Minuten (je nach Pfannengröße)
  • Gesamtzeit: Etwa 15 Minuten
  • Ruhezeit für den Teig: Nicht nötig! Du kannst sofort loslegen.

Das Chef-Geheimnis für ultimative Fluffigkeit

Mein absoluter Geheimtipp: Das Backpulver muss frisch sein! Wenn es zu alt ist, verliert es seine Triebkraft und deine Pfannkuchen werden flach wie Fladen. Mache vorab einen Frischetest: Rühre 1 TL Backpulver in eine Tasse mit heißem Wasser. Wenn es sofort stark und gleichmäßig schäumt, ist es perfekt. Ein weiterer Trick ist, den Teig nach dem Zusammenrühren kurz 2 Minuten ruhen zu lassen. So kann sich das Backpulver entfalten und der Teig wird noch luftiger.

Ein interessantes Extra: Was macht sie so luftig?

Die Wissenschaft hinter unseren fluffigen Freunden ist faszinierend. Das Backpulver ist ein sogenanntes „doppeltwirkendes“ Treibmittel. Es reagiert einmal beim Kontakt mit der Flüssigkeit im Teig und ein zweites Mal durch die Hitze in der Pfanne. Dabei entsteht Kohlendioxid, das kleine Bläschen im Teig bildet. Diese Bläschen dehnen sich aus und geben den Pfannkuchen ihre typische, luftige Struktur. Ganz schön clever, diese kleine Zutat!

Benötigte Küchengeräte

  • 2 Rührschüsseln (mittelgroß und groß)
  • Schneebesen und Kochlöffel/Spatel
  • Eine beschichtete Pfanne oder Grillplatte
  • Pfannenwender
  • Eine kleine Kelle oder ein 1/4-Tassen-Maß
  • Esslöffel und Teelöffel zum Abmessen

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Am besten schmecken diese Pfannkuchen natürlich frisch aus der Pfanne. Sollten doch einmal welche übrig bleiben, lasse sie auf einem Gitterrost vollständig abkühlen. So bleiben sie außen schön knusprig und werden nicht matschig.

Du kannst sie dann in einem luftdichten Behälter für 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach für 20-30 Sekunden in die Mikrowelle legen oder kurz in einer Pfanne oder im Toaster aufbacken. Das bringt die Textur fast wieder wie frisch gemacht zurück.

Für einen praktischen Vorrat eignen sie sich hervorragend zum Einfrieren. Lege die abgekühlten Pfannkuchen mit Backpapier dazwischen in einen Gefrierbeutel. So können sie einzeln entnommen werden. Gefroren halten sie etwa 2 Monate. Zum Genießen einfach im Toaster oder Ofen aufbacken.

Meine besten Tipps für perfekte Pfannkuchen

  • Teig nicht überrühren! Klümpchen sind dein Freund für fluffige Pfannkuchen.
  • Pfannentemperatur testen: Der erste Pfannkuchen ist oft der „Probelauf“. Passt die Hitze an, falls er zu schnell oder zu langsam bräunt.
  • Benutze Butter zum Ausbacken für den besten Geschmack, aber Öl für eine gleichmäßigere Bräune.
  • Halte die fertigen Pfannkuchen im Ofen bei maximal 80°C warm, sonst trocknen sie aus.
  • Für besonders gleichmäßige Pfannkuchen verwende einen Eiscreme-Portionierer.

Ideen für eine schöne Präsentation

  • Stapele drei Pfannkuchen übereinander und garniere sie mit frischen Beeren und Minze.
  • Mache einen Pfannkuchen-Kuchen: Schichte Pfannkuchen mit Joghurt-Creme und frischem Obst.
  • Biete verschiedene Toppings an: Ahornsirup, Nussmus, Schokostreusel, Kompott und Schlagsahne.
  • Forme mit dem Teig kleine, niedliche Minipfannkuchen (Silver Dollar Pancakes).
  • Überbacke die Pfannkuchen kurz mit Zimt-Zucker unter dem Grill für eine knusprige Kruste.

Gesündere Varianten für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist wie eine leere Leinwand – du kannst es nach deinen Vorlieben anpassen!

  1. Vollkorn-Pfannkuchen: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl. Sie werden leicht nussig und sättigender. Etwas mehr Milch kann nötig sein.
  2. Protein-Power-Pfannkuchen: 1-2 EL Proteinpulver (Vanille) unter die trockenen Zutaten mischen. Perfekt für einen energiereichen Start in den von Struktur geprägten Alltag. Mehr Infos zum Thema ausgewogene Ernährung findest du beim Bundeszentrum für Ernährung.
  3. Vegane Fluffy Pancakes: Nutze eine pflanzliche Milch, 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser als Ei-Ersatz und Kokosöl statt Butter.
  4. Beeren-Pfannkuchen: Hebe nach Schritt 3 eine Handvoll frische oder gefrorene Heidelbeeren oder Himbeeren unter den Teig.
  5. Zitronen-Mohn-Pfannkuchen: Füge 1 EL Zitronenabrieb und 2 EL Mohnsamen zum Teig hinzu. Frisch und knusprig!
  6. Bananen-Hafer-Pfannkuchen: Püriere 1 reife Banane mit der Milch. Ersetze 60 g Mehl durch Haferflocken. Süß und saftig.

Für weitere süße Inspirationen schau doch auch mal bei unserer Sammlung der besten Frühstücksideen vorbei. Dort findest du auch köstliche Rezepte wie die süße Versuchung Apfelkuchen Brot oder den cremigen Klassiker Kirschvergnügen. Wer es deftig mag, sollte unbedingt den Cremigen Parmesan Orzo mit Brokkoli probieren, und für besondere Anlässe ist die Hausgemachte Zitronen-Baiser-Torte einfach unschlagbar.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Teig zu kräftig und zu lange rühren

Das ist der mit Abstand häufigste Grund für zähe, flache Pfannkuchen. Wenn du den Teig zu stark bearbeitest, entwickelt sich das Gluten im Mehl zu sehr. Das gibt zwar Brot eine gute Struktur, macht Pancakes aber gummiartig. Die Lösung: Rühre die feuchten und trockenen Zutaten nur so lange zusammen, bis sie *gerade* kombiniert sind. Es ist völlig in Ordnung, wenn der Teig noch ein paar Klümpchen hat – sie lösen sich beim Backen auf. Ein sanftes Unterheben mit einem Spatel ist hier besser als ein stürmisches Mixen mit dem Schneebesen.

Fehler 2: Zu hohe oder zu niedrige Pfannen-Temperatur

Die falsche Hitze ruiniert das perfekte Ergebnis. Ist die Pfanne zu heiß, werden die Pfannkuchen außen fast verbrannt, während sie innen noch roh sind. Ist sie zu kalt, backen sie nicht richtig durch und werden trocken und hart. Mache den Wassertropfen-Test: Ein paar Tropfen Wasser sollten in der heißen Pfanne tanzen und sofort verdampfen. Beginne auf mittlerer Hitze und passe sie dann nach dem ersten Pfannkuchen an. Pro Tip: Der erste Pancake ist oft nicht perfekt – er ist dein Testobjekt!

Fehler 3: Zu oft wenden oder die Pfannkuchen in der Pfanne platt drücken

Geduld ist eine Tugend! Wer zu früh wendet, reißt den noch flüssigen Teig auf. Warte, bis auf der Oberfläche viele Bläschen platzen und die Ränder fest aussehen. Und bitte: Sobald der Pfannkuchen in der Pfanne liegt, lass ihn in Ruhe! Wenn du ihn mit dem Wender platt drückst, entweicht die ganze Luft, die ihn so schön fluffig macht. Einmal wenden reicht völlig aus, und das bitte mit einem flotten, sanften Schwung.

Fehler 4: Altes oder wirkungsloses Backpulver verwenden

Backpulver ist der Motor für deine fluffigen Pfannkuchen. Hat es seine Triebkraft verloren (was nach dem Öffnen nach einigen Monaten passieren kann), bleiben deine Pfannkuchen flach. Überprüfe die Frische, indem du einen halben Teelöffel in eine Tasse mit heißem Wasser rührst. Wenn es nicht sofort und kräftig schäumt, ist es Zeit für eine neue Packung. Lagere Backpulver immer trocken und verschlossen.

Häufig gestellte Fragen zu weichen, fluffigen Pfannkuchen

Kann ich den Teig für Pancakes vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lassen?

Das ist leider keine gute Idee. Das Backpulver beginnt sofort zu wirken, wenn es mit Flüssigkeit in Kontakt kommt. Wenn der Teig zu lange steht, verliert die Triebkraft an Kraft und deine Pfannkuchen werden nicht mehr richtig fluffig. Sie werden wahrscheinlich flach und dicht. Für den besten Erfolg solltest du den Teig immer frisch zubereiten und sofort in die Pfanne geben. Du kannst aber alle trockenen Zutaten schon am Abend vorher abmischen und in einer Schüssel bereitstellen. Dann musst du morgens nur noch die Flüssigkeiten verquirlen und kombinieren.

Warum werden meine Pfannkuchen manchmal in der Mitte nicht gar?

Das passiert meist, wenn die Hitze zu hoch eingestellt ist. Die Außenseite bräunt dann viel zu schnell, während der Teig in der Mitte keine Zeit hat, durchzugaren. Die Lösung ist, die Hitze zu reduzieren. Stelle die Platte auf mittlere bis mittlere Hitze ein. Ein weiterer Grund kann zu dicke Pancakes sein. Wenn du zu viel Teig pro Pfannkuchen verwendest, wird die Mitte schwer durchzubacken. Versuche es mit etwas weniger Teig pro Portion, etwa mit einem 1/4-Tassen-Maß. Der Pfannkuchen wird dann etwas dünner und kann gleichmäßig garen.

Was kann ich tun, wenn ich kein Backpulver im Haus habe?

Es gibt einen klassischen Notfall-Ersatz! Für dieses Rezept kannst du 1 EL Backpulver durch 1/2 TL Natron (Kaiser-Natron) und 1 EL Zitronensaft oder Essig ersetzen. Vermische den Zitronensaft mit der Milch, bevor du sie zu den anderen feuchten Zutaten gibst. Das Natron mischst du unter die trockenen Zutaten. Die Säure reagiert mit dem Natron und erzeugt die nötige Luft. Das Ergebnis ist nicht ganz so gleichmäßig hoch wie mit Backpulver, aber es funktioniert gut. Der Teig sollte sofort verarbeitet werden.

Sind diese weichen Pfannkuchen gefriergeeignet?

Absolut! Sie lassen sich hervorragend einfrieren und sind ein genialer Vorrat. Lasse die fertig gebackenen Pancakes auf einem Gitterrost vollständig abkühlen. Lege sie dann einzeln oder mit einem Stück Backpapier dazwischen in einen Gefrierbeutel oder eine luftdichte Dose. So verkleben sie nicht und du kannst immer genau die Menge entnehmen, die du brauchst. Eingefroren halten sie sich etwa 2-3 Monate. Zum Aufwärmen die gefrorenen Pfannkuchen einfach direkt in den Toaster geben, im Ofen bei 180°C backen oder kurz in der Mikrowelle auftauen und aufwärmen.

Kann ich für den Teig auch einen Mixer verwenden?

Davon rate ich dringend ab. Ein Standmixer oder ein Handrührgerät mit Knethaken rührt den Teig viel zu stark und zu lange. Genau das wollen wir vermeiden, um die Pfannkuchen zart und luftig zu halten. Der Teig wird dadurch „überentwickelt“ und gummiartig. Verwende einfach eine Schüssel, einen Schneebesen zum ersten Vermengen der trockenen Zutaten und einen Kochlöffel oder einen Gummispatel zum schonenden Zusammenführen der feuchten und trockenen Mischung. Ein bisschen Handarbeit lohnt sich hier für das perfekte Ergebnis.

Was ist der beste Ersatz für Milch bei einer laktosefreien Variante?

Pflanzliche Drinks sind eine super Alternative. Meine Favoriten für Pancakes sind Haferdrink oder Mandeldrink, da sie eine milde Süße und eine gute Konsistenz haben. Sojamilch funktioniert auch sehr gut. Wichtig ist, ungesüßte Varianten zu nehmen, sonst werden die Pfannkuchen zu süß. Du kannst die Milch im Rezept genau 1:1 ersetzen. Der Geschmack verändert sich leicht, das Ergebnis bleibt aber wunderbar fluffig. Achte darauf, dass dein Backpulver auch laktosefrei ist, falls nötig.

Warum sollte man die geschmolzene Butter erst etwas abkühlen lassen?

Das ist ein wichtiger Detail-Tipp! Wenn du die kochend heiße, geschmolzene Butter direkt zu den anderen feuchten Zutaten (wie dem rohen Ei) gibst, kann das Ei stocken. Es bilden sich kleine gekochte Ei-Fäden im Teig, was die Textur stört. Lass die Butter also nach dem Schmelzen für 2-3 Minuten etwas abkühlen. Sie sollte noch flüssig, aber nur lauwarm sein. So vermischst du sie schön cremig mit der Milch und dem Ei, ohne unerwünschte Reaktionen. Das sorgt für eine gleichmäßigere Teigstruktur.

Kann man den Zucker im Rezept weglassen oder deutlich reduzieren?

Ja, das geht problemlos! Der Zucker in diesem Rezept sorgt für eine leichte Süße und hilft bei der Bräunung. Du kannst ihn komplett weglassen, wenn du die Pancakes später ohnehin mit süßen Toppings isst. Oder du reduzierst die Menge auf 1 EL. Wenn du ganz auf Zucker verzichtest, können die Pfannkuchen etwas blasser bleiben. Du kannst auch alternative Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Honig nehmen. Gib dann aber etwa 1-2 EL weniger Milch in den Teig, da diese Süßen flüssig sind.

Mein Teig ist viel zu dickflüssig oder zu fest – was kann ich tun?

Keine Panik, das lässt sich leicht korrigieren! Die Mehlart und wie stark man es einmisst, beeinflusst die Konsistenz. Wenn der Teig zu dick ist und sich nicht gut in der Pfanne ausbreitet, rühre einfach schluckweise mehr Milch unter, bis er cremig-flüssig ist. Wenn er zu dünn und wässrig ist, streue löffelweise etwas mehr Mehl ein. Der perfekte Teig für fluffige Pfannkuchen ist dickflüssig, aber noch gießbar. Er sollte nicht wie Wasser laufen, sondern langsam vom Löffel gleiten. Mit ein bisschen Übung erkennst du die richtige Konsistenz sofort.

Wie kann ich verhindern, dass der erste Pfannkuchen immer misslingt?

Das ist fast ein Naturgesetz – der erste Pancake ist der Testpfannkuchen! Die Pfanne ist oft noch nicht ganz gleichmäßig heiß oder man hat die Menge falsch eingeschätzt. Nimm den Druck raus und sieh den ersten Versuch als Probe an. Er zeigt dir, ob du die Hitze anpassen musst oder ob deine Portionsgröße stimmt. Dieser Pfannkuchen schmeckt trotzdem, auch wenn er nicht perfekt aussieht. Ein Profi-Trick ist, die erste Portion Teig etwas kleiner zu machen. So hast du einen schnellen Indikator und verschwendest weniger Teig.

Und? Hast du Lust auf einen Stapel warmer, duftender Pfannkuchen bekommen? Ich hoffe, mein Rezept inspiriert dich, die Pfanne bald wieder zum Glühen zu bringen. Diese weichen, fluffigen Pfannkuchen sind mehr als nur ein Frühstück – sie sind ein kleines Stück Gemütlichkeit, das man teilen kann. Sie erfordern keine besonderen Fähigkeiten, nur ein wenig Liebe zum Detail. Probiere die einfache Basisversion aus oder wage dich an eine der leckeren Variationen. Egal wie, du wirst begeistert sein! Ich freue mich riesig, wenn du mir auf Social Media zeigst, wie deine Pancakes geworden sind. Bis dahin: Gutes Gelingen und einen wunderbar fluffigen Tag!

Weiche Fluffige Pfannkuchen

Weiche Fluffige Pfannkuchen

Rezept für weiche fluffige Pfannkuchen in 15 Minuten. Einfache Basis garantiert Gelingen mit Backpulver-Trick für luftige Höhe. Perfekt fürs Wochenendfrühstück.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 200

Zutaten
  

  • 180 g Weizenmehl (Type 405)
  • 25 g Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 0.5 TL Salz
  • 240 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 1 Stück großes Ei (Größe M)
  • 2 EL ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 1 TL Vanilleextrakt rein! Aroma geht auch
  • q.s. Butter oder Öl zum Ausbacken nach Bedarf

Kochutensilien

  • Rührschüsseln
  • Schneebesen
  • Kochlöffel oder Spatel
  • Beschichtete Pfanne
  • Pfannenwender

Method
 

  1. Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Salz) in einer großen Rührschüssel vermischen.
  2. In einer zweiten Schüssel die feuchten Zutaten (Milch, Ei, Butter, Vanilleextrakt) gut verrühren.
  3. Die flüssige Mischung langsam zu den trockenen Zutaten geben und vorsichtig unterheben, bis alles gerade so kombiniert ist.
  4. Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze vorheizen und leicht einfetten.
  5. Mit einer kleinen Kelle Teig in die Pfanne geben und 1,5 bis 2 Minuten backen, bis Bläschen an der Oberfläche entstehen.
  6. Den Pfannkuchen wenden und auf der anderen Seite etwa 1 Minute weiter backen, bis er goldbraun ist.
  7. Fertige Pfannkuchen warm servieren und genießen!

Nährwerte

Calories: 200kcalCarbohydrates: 30gProtein: 6gFat: 8gSaturated Fat: 4gCholesterol: 40mgSodium: 210mgPotassium: 150mgFiber: 1gSugar: 5gVitamin A: 150IUCalcium: 100mgIron: 1mg

Notizen

Teig nicht überrühren, um die Fluffigkeit zu erhalten! Übrig gebliebene Pfannkuchen können im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden.
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