Süßes Pekanbrot: Südstaaten Glück aus deinem Ofen
Hattest du auch schon mal so einen Tag, an dem du einfach etwas Süßes, Herzhaftes und ganz Gemütliches brauchst? So ein Stückchen pure Komfort-Nahrung? Bei mir ist das oft der Fall, besonders an verregneten Sonntagen. Und dann backe ich meinen geheimen Seelentröster: Dieses Süße Pekanbrot. Es ist kuchenzart, wunderbar nussig und so süchtigmachend lecker, dass meine Familie immer sofort riecht, wenn es im Ofen ist!
Die Geschichte hinter diesem süßen Pekanbrot Rezept
Dieses Rezept ist ein Stück amerikanische Südstaaten-Tradition, die ich vor Jahren während eines Austauschs entdeckt habe. „Pecan Bread“ ist dort ein Klassiker, den jeder Haushalt kennt – ob zum Kaffee am Nachmittag, als süße Beilage zum Brunch oder einfach so. Ich habe es für meine deutsche Küche und unsere Vorlieben angepasst: weniger extrem süß, dafür mit der vollen, buttrigen Nussigkeit der Pekannüsse. Jedes Mal, wenn der Duft durch die Küche zieht, denke ich an diese herzliche Gastfreundschaft zurück.
Die Geschichte des Süßen Pekanbrots
Pekannüsse sind eine echte amerikanische Delikatesse, die schon von Ureinwohnern geschätzt wurde. Im Süden der USA, vor allem in Staaten wie Alabama und Georgia, wo die Bäume üppig wachsen, wurde aus diesem reichen Schatz ein einfaches, sättigendes „Quick Bread“ entwickelt. Im Gegensatz zu Hefebrot benötigt es keine lange Gehzeit und ist im Handumdrehen im Ofen. Traditionell wurde es mit dem, was gerade da war, zubereitet – oft mit Sirup oder braunem Zucker für die Süße. Meine Version ist eine Hommage an diese Einfachheit, aber mit einem Hauch moderner Verfeinerung. Es verbindet rustikales Backen mit einem unwiderstehlich saftigen Ergebnis.
Warum du dieses Süße Pekanbrot Rezept lieben wirst
Ganz einfach: Es ist unkompliziert und absolut zuverlässig! Du brauchst keinen Mixer, nur eine Schüssel und einen Schneebesen. Der Teig ist in 10 Minuten gerührt. Während es backt, hast du Zeit für dich. Das Ergebnis ist ein unwiderstehlich feuchtes, leicht bröckeliges Brot mit knusprigen Nuss-Stücken in jedem Bissen. Es ist süß, aber nicht aufdringlich, sondern perfekt ausgewogen. Für mich ist es das ultimative Rezept, wenn unerwartet Besuch kommt oder die Familie nach einem kleinen Highlight fragt. Es schmeckt warm, kalt, mit Butter oder einfach pur – einfach immer gut.
Perfekte Anlässe für dein selbstgemachtes Pekanbrot
Dieses Brot ist ein wahrer Allrounder! Ich serviere es am liebsten bei folgenden Gelegenheiten:
- Sonntagsbrunch: Zusammen mit herzhaften Speisen wie einer Zucchini Quiche ohne Kruste ist es der Star des Tisches.
- Kaffeeklatsch oder Nachmittagstee: Eine viel bessere Alternative zu trockenem Kuchen!
- Als süßes Mitbringsel: Eingepackt in hübsches Backpapier ist es ein Geschenk von Herzen.
- Als „After-School-Snack“ für die Kinder: Eine selbstgemachte, energiegebende Leckerei.
- Als Dessert: Warm serviert mit einer Kugel Vanilleeis – himmlisch!
Zutaten für dein Süßes Pekanbrot
Du brauchst nur einfache, gute Zutaten. Achte auf frische Pekannüsse für den besten Geschmack!
- 240 g (2 Cups) Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 200 g (1 Cup) weißer Zucker
- 100 g (½ Cup) brauner Zucker, fest gestrichen
- 1 TL Backpulver (Achtung: Im Original steht ‚baking soda‘, hierfür brauchen wir in Deutschland Backpulver, da Buttermilch nicht sauer genug ist für Natron.)
- ½ TL Salz
- 115 g (½ Cup) ungesalzene Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
- 2 große Eier (Größe M/L)
- 240 ml (1 Cup) Buttermilch
- 1 TL reines Vanilleextrakt
- 120 g (1 Cup) Pekannüsse, grob gehackt
Mögliche Ersatzzutaten
Keine Buttermilch da? Mische 240 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig, lass sie 5 Minuten stehen. Pekannüsse sind zu teuer? Walnüsse funktionieren fast genauso gut, schmecken aber etwas herber. Für eine weniger süße Variante kannst du den weißen Zucker um ein Viertel reduzieren. Eine vegane Version ist mit pflanzlicher Butter, einem Ei-Ersatz (z.B. Leinsamen) und Mandelmilch + Säure möglich – der Geschmack variiert dann aber leicht.
Süßes Pekanbrot Rezept: So gelingt es Schritt für Schritt
Step 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Stelle als erstes deinen Ofen auf 175°C (Umluft 160°C) ein. Die richtige Temperatur ist wichtig, damit das Brot gleichmäßig durchbackt und eine goldene Kruste bekommt. Nimm eine längliche Kastenform (etwa 25 cm lang) und fette sie gut mit Butter oder Öl ein. Ein kleiner Trick von mir: Bestäube die eingefettete Form danach mit etwas Mehl oder Semmelbröseln. So löst sich das Brot hinterher perfekt. Stelle die Form bereit und widme dich jetzt dem Teig.
Step 2: Die trockenen Zutaten vereinen
In einer großen Rührschüssel kommt jetzt alles Trockene zusammen. Gib das Mehl, den weißen und braunen Zucker, das Backpulver und das Salz hinein. Nimm einen Schneebesen und verquirle alles kräftig. Siehst du, wie sich die kleinen Klümpchen des braunen Zuckers mit dem weißen Mehl vermählen? Das sorgt später für eine wunderbare, karamellige Süße im ganzen Brot. Pro Tip: Siebe das Mehl und Backpulver, wenn du es besonders luftig magst. Aber auch ohne Sieb wird es super!
Step 3: Die flüssige Basis cremig rühren
In einer zweiten, kleineren Schüssel wird die flüssige Basis vorbereitet. Gieße die geschmolzene, aber nicht mehr heiße Butter hinein. Gib die Eier, die Buttermilch und den Vanilleextrakt dazu. Jetzt mit dem Schneebesen kräftig schlagen, bis eine homogene, leicht cremige und gelbliche Masse entsteht. Der Duft von Vanille und Butter steigt dir schon jetzt in die Nase – einfach herrlich! Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß ist, sonst könnten die Eier gerinnen.
Step 4: Feucht und trocken sanft vereinen
Nun kommt der magische Moment! Gieße die flüssige Buttermischung in die Schüssel mit den trockenen Zutaten. Nimm einen großen Holzlöffel oder einen Teigschaber und beginne, vorsichtig zu verrühren. Wichtig: Rühre nur so lange, bis gerade keine trockenen Mehlflecken mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung! Übermäßiges Rühren entwickelt zu viel Gluten und macht das Brot zäh. Der Teig ist schön dickflüssig und glänzend.
Step 5: Die Pekannüsse unterheben
Jetzt kommen die Stars des Ganzen dazu: die grob gehackten Pekannüsse. Streue sie über den Teig und hebe sie mit wenigen, lockeren Bewegungen unter. Sie sollen sich gut verteilen, aber nicht zerbröseln. Jeder Bissen soll später einen knusprigen Nuss-Biss haben. Der Teig ist nun fertig und duftet schon unglaublich nussig und süß.
Step 6: Ab in die Form und in den Ofen
Schütte den Teig in deine vorbereitete Kastenform. Streiche die Oberfläche mit dem Löffel glatt. Für eine extra schöne Optik kannst du noch ein paar halbe Pekannüsse oben auf das Brot drücken. Sie rösten dann beim Backen und sehen herrlich aus. Stelle die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Der Backzauber beginnt! In den nächsten 45-50 Minuten füllt sich deine Küche mit dem betörendsten Duft.
Step 7: Die Stäbchenprobe und das Abkühlen
Nach etwa 45 Minuten solltest du nachschauen. Öffne die Ofentür vorsichtig. Das Brot sollte schön goldbraun sein und in der Mitte einen leichten Riss haben. Der ultimative Test: Stecke ein Holzstäbchen oder einen dünnen Messer in die Mitte. Kommt es sauber oder mit wenigen trockenen Krümeln heraus, ist es fertig. Ist noch feuchter Teig dran, backe es noch 5 Minuten. Nimm es dann aus dem Ofen und lass es für volle 10 Minuten in der Form abkühlen. So festigt es sich und lässt sich besser stürzen. Dann auf ein Kuchengitter geben und komplett auskühlen lassen. Die Geduld lohnt sich!
Chef’s Tip: Für ein noch intensiveres Aroma kannst du die Pekannüsse vor dem Hacken in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften. Das bringt ihr natürliches Öl hervor und macht sie noch knuspriger!
Zeitplan für dein Pekanbrot
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 45-50 Minuten
Abkühlzeit: 1-2 Stunden (ja, das Warten ist schwer!)
Gesamtzeit: Etwa 1 Stunde aktive Zeit plus Abkühlung
Portionen: Etwa 10 dicke Scheiben
Chefs Geheimnis für perfektes Pekanbrot
Mein absolutes Geheimnis ist die Buttermilch. Sie macht den Teig nicht nur unglaublich saftig und zart, sondern reagiert auch mit dem Backpulver und sorgt für eine schöne, lockere Krume. Kombiniert mit der geschmolzenen Butter erhältst du eine Textur, die genau zwischen festem Brot und weichem Kuchen liegt – einfach perfekt. Und vergiss nicht die Pause nach dem Backen in der Form. Diese Ruhezeit ist entscheidend für die Konsistenz.
Extra Wissenswertes: Die Pekannuss
Wusstest du, dass die Pekannuss eigentlich eine Steinfrucht ist, genau wie die Olive? Sie ist reich an gesunden Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen. Ihren Namen verdankt sie einem Wort der Ureinwohner Amerikas, das so viel wie „eine Nuss, die mit einem Stein geknackt werden muss“ bedeutet. In Deutschland bekommst du sie meist geschält im Supermarkt oder Bio-Laden. Achte auf eine gute Qualität, denn frische Nüsse sind das Herzstück dieses Rezepts.
Benötigte Küchenutensilien
- Eine große und eine kleine Rührschüssel
- Ein Schneebesen
- Ein Holzlöffel oder Teigschaber
- Eine Kastenform (ca. 25 cm)
- Ein Küchenwaage und Messbecher
- Ein Backofen
- Ein Kuchengitter zum Abkühlen
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Damit dein Süßes Pekanbrot lange saftig bleibt, ist die richtige Aufbewahrung wichtig. Lasse es nach dem Backen vollständig auf dem Gitter auskühlen. Jede Restwärme im Inneren würde im Behälter zu Kondenswasser führen und das Brot matschig machen.
Wenn es komplett kalt ist, wickle es in Backpapier oder Alufolie ein. Alternativ bewahre es in einer gut schließenden Brotdose auf. So bleibt es bei Raumtemperatur für 3-4 Tage wunderbar frisch und feucht. Du wirst sehen, am zweiten Tag ist der Geschmack der Nüsse oft sogar noch intensiver!
Für eine längere Lagerung kannst du das Pekanbrot auch einfrieren. Schneide es dafür in Scheiben, wickle jede einzeln ein und friere sie ein. So kannst du bei Bedarf immer eine Scheibe auftauen – perfekt für den schnellen Kaffee-Genuss! Ein Hinweis zur hygienischen Vorbereitung von Lebensmitteln: Achte immer auf saubere Hände und Arbeitsflächen, besonders wenn du das Brot für andere zubereitest.
Meine besten Tipps & Tricks für dich
- Nüsse nicht vergessen: Beim Hacken der Pekannüsse immer ein paar mehr hacken, als du brauchst. Die „überschüssigen“ landen garantiert beim Naschen oder im Teig.
- Buttermilch-Test: Schmeckt die Buttermilch leicht sauer? Perfekt! Das ist ein Zeichen für Frische und garantiert eine gute Reaktion mit dem Backtriebmittel.
- Schneiden leicht gemacht: Verwende ein scharfes, gezacktes Brotmesser zum Schneiden. So zerdrückst du die weiche Krume nicht.
- Variation: Für eine besondere Note kannst du einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Muskatnuss zu den trockenen Zutaten geben.
Ideas für die Präsentation
- Serviere eine dicke, warme Scheibe mit einem Klecks gesalzener Butter, die langsam zerrinnt.
- Ein Löffel Honig oder Ahornsirup darüber geträufelt verwandelt es in ein Dessert.
- Zusammen mit frischen Beeren und einem Klecks Schlagsahne wird es zum sommerlichen Nachtisch.
- Auf einem rustikalen Holzbrett angerichtet, mit ein paar ganzen Pekannüssen daneben, sieht es einfach einladend aus.
Gesündere und kreative Varianten
- Vollkorn-Pekanbrot: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl. Es wird etwas herzhafter und ballaststoffreicher. Gib eventuell einen Schuss mehr Buttermilch dazu, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit bindet.
- Zuckerreduzierte Version: Nutze nur 150 g weißen Zucker und 80 g braunen Zucker. Die natürliche Süße der Nüsse kommt dann noch besser zur Geltung.
- Mit Trockenfrüchten: Gib 50 g gehackte, ungeschwefelte Aprikosen oder Cranberries mit zu den Nüssen. Das gibt eine schöne fruchtige Säure.
- Pekanbrot mit Schokolade: Für Schoko-Fans: Hebe 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Eine absolute Sünde!
- Glutenfreies Pekanbrot: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und 1 TL Xanthan gum. Das Ergebnis ist überraschend gut und saftig.
- Als Muffins gebacken: Fülle den Teig in Muffinförmchen und backe sie nur 20-25 Minuten. Perfekt für die Lunchbox oder das Picknick. So wie unsere Taco Cupcakes die herzhafte Variante für unterwegs sind, sind dies die süßen Pendants.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Den Teig zu lange und zu kräftig rühren
Das ist der Klassiker! Viele denken, der Teig muss ganz glatt sein wie Kuchenteig. Doch bei diesem Quick Bread ist das Gegenteil der Fall. Übermäßiges Rühren entwickelt das Klebereiweiß (Gluten) im Mehl zu stark. Das Ergebnis? Ein zähes, gummiartiges Brot, das nicht schön aufgeht. Die Lösung ist einfach: Sobald du die trockenen und feuchten Zutaten kombinierst, rühre nur so lange mit einem Löffel, bis gerade keine großen Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen im Teig sind absolut in Ordnung und schaden nicht. Denk dran: Weniger ist hier mehr!
Fehler 2: Die falsche Backform benutzen
Eine zu kleine oder zu große Form kann das Backergebnis ruiniern. Ist die Form zu klein, läuft der Teig über und backt außen an, während er innen roh bleibt. Ist sie zu groß, wird das Brot sehr flach und trocken, weil der Teig sich zu sehr verteilt. Die ideale Größe ist eine klassische Kastenform (Loaf Pan) mit den Maßen etwa 23×13 cm (9×5 Zoll). Pro Tip: Fülle die Form nur zu etwa zwei Dritteln. So hat der Teig genug Platz, um schön aufzuspringen und eine attraktive, gewölbte Kuppe zu bilden.
Fehler 3: Das Brot zu heiß oder zu früh anschneiden
Die Versuchung ist riesig, gleich nach dem Backen in die dampfende Köstlichkeit zu schneiden. Aber bitte widerstehe! Direkt nach dem Ofen ist die innere Struktur noch sehr weich und feucht. Schneidest du es sofort an, fällt es in sich zusammen und die Scheiben werden matschig. Lass das Brot unbedingt mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen, damit es sich stabilisiert. Danach nimm es heraus und lass es für 1-2 Stunden auf einem Gitter komplett auskühlen. Erst dann mit einem scharfen Messer schneiden. Die Geduld wird mit perfekten Scheiben belohnt!
Fehler 4: Das falsche Backtriebmittel verwenden
Im Originalrezept steht oft „Baking Soda“, also Natron. In Deutschland haben wir meist Buttermilch, die aber nicht sauer genug ist, um Natron allein zu aktivieren. Die Folge: Das Brot geht nicht richtig auf und schmeckt vielleicht sogar seifig. Für dieses Rezept mit Buttermilch verwende deshalb einfach Backpulver. Es enthält bereits die nötige Säure und sorgt für einen sicheren, lockeren Aufgang. Ein klarer Fall von „Lokale Zutaten brauchen lokale Anpassungen“.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Pekanbrot auch ohne Buttermilch backen?
Aber ja! Du kannst ganz einfach selbst „Buttermilch“ herstellen. Nimm 240 ml normale Milch (3,5% oder 1,5% Fett) und gib einen Esslöffel Zitronensaft oder hellen Essig (z.B. Apfelessig) hinein. Rühre kurz um und lasse die Mischung für 5-10 Minuten stehen. Sie wird leicht dicklich und flockig – genau so, wie wir es brauchen. Diese saure Milch ersetzt die Buttermilch perfekt im Rezept. Das funktioniert auch mit laktosefreier Milch oder ungesüßter Mandelmilch für eine vegane Variante, wobei der Geschmack dann leicht anders sein wird.
Wie lange ist selbstgemachtes Pekanbrot haltbar?
Bei richtiger Lagerung hält sich dein Pekanbrot gut 3 bis 4 Tage. Der Trick ist, es komplett auskühlen zu lassen, bevor du es verpackst. Wickle es in Backpapier oder Bienenwachstücher ein und lege es in eine Brotdose bei Raumtemperatur. So bleibt es schön saftig. Du kannst es auch in Alufolie wickeln. Vermeide es, das Brot in einen komplett luftdichten Plastikbeutel zu legen, solange es noch die kleinste Restwärme hat. Das würde Schwitzwasser bilden und Schimmel fördern. Am dritten Tag schmeckt es oft am intensivsten!
Kann ich Pekannüsse durch andere Nüsse ersetzen?
Absolut, obwohl der typische Geschmack dann natürlich anders ist. Die beste Alternative sind Walnüsse. Sie sind ähnlich ölig und geben einen herben, intensiven Geschmack. Haselnüsse, leicht geröstet und gehackt, sind auch eine fantastische, etwas edlere Variante. Mandeln, in Stifte geschnitten, geben eine schöne Knusprigkeit. Vermeiden solltest du weiche Nüsse wie Macadamia, da sie im Teig fast verschwinden. Probiere einfach aus, was dir schmeckt! Jede Nuss gibt dem Brot einen eigenen Charakter.
Warum ist mein Pekanbrot in der Mitte eingesackt?
Ein tiefer Krater in der Mitte deutet meist auf zu viel Flüssigkeit oder ungenügende Backhitze hin. Vielleicht war der Ofen noch nicht heiß genug, als du das Brot reingestellt hast. Oder du hast die Backzeit verkürzt, weil die Oberfläche schon braun aussah. Nutze immer die Stäbchenprobe in der dicksten Stelle! Auch zu viel Backpulver kann dazu führen, dass das Brot zu schnell zu hoch steigt und dann in sich zusammenfällt. Halte dich genau an die Mengenangaben und die Backzeit – dein Ofenthermometer kann hier ein hilfreicher Freund sein.
Kann ich das Brot einfrieren?
Ja, das Einfrieren klappt ausgezeichnet und ist meine Lieblingsmethode für Meal-Prep! Lasse das Brot vollständig abkühlen. Dann hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du frierst das ganze Brot ein, fest in Frischhaltefolie und Alufolie gewickelt. Oder du schneidest es in einzelne Scheiben, legst Backpapier zwischen die Scheiben und frierst sie so ein. Das ist super praktisch! So kannst du immer eine Scheibe herausnehmen und bei Raumtemperatur oder im Toaster auftauen. Eingefroren hält es sich problemlos 2-3 Monate.
Ist dieses Rezept auch für Anfänger geeignet?
Zu 100%! Dieses Süße Pekanbrot Rezept ist eines der einfachsten überhaupt. Es gibt kein anspruchsvolles Aufschlagen von Butter, kein Kneten, keine Hefe und kein kompliziertes Falten. Es ist ein „Rührteig light“. Solange du die zwei Hauptregeln beachtest – den Teig nicht zu stark rühren und die Backzeit einhalten – kann fast nichts schiefgehen. Es ist das perfekte Rezept, um Back-Neulingen Erfolgserlebnisse zu verschaffen oder um selbst an einem stressigen Tag mit wenig Aufwand etwas Selbstgemachtes auf den Tisch zu bringen.
Kann ich dem Teig Obst wie Bananen hinzufügen?
Das ist eine großartige Idee und verwandelt das Pekanbrot in eine Bananen-Pekan-Variante! Für ein solches Bananenkuchen Erlebnis kannst du 2-3 sehr reife, zerdrückte Bananen in den Teig geben. Da Bananen viel Feuchtigkeit mitbringen, solltest du dann die Buttermilch um etwa 50 ml reduzieren, damit der Teig nicht zu flüssig wird. Die Kombination aus karameliger Banane und knusprigen Nüssen ist einfach unwiderstehlich. Es ist dann eher ein Kuchenbrot, aber genauso lecker!
Was ist der Unterschied zwischen „Pecan Bread“ und „Pecan Pie“?
Das ist ein wichtiger Unterschied! Pecan Pie ist eine klassische, sehr süße amerikanische Tarte. Sie hat eine kurze Teigboden und eine cremige, sirupartige Füllung aus Karamell, Eiern und ganzen Pekannüssen. Es ist ein reichhaltiges Dessert. Unser Pekanbrot hingegen ist ein „Quick Bread“. Es ist viel weniger süß (trotz des Namens), hat eine feste, brotige bzw. kuchenartige Konsistenz und die Nüsse sind im gesamten Teig verteilt. Es ist vielseitiger einsetzbar – zum Frühstück, Snack oder als Dessert. Beides ist lecker, aber völlig anders!
Mein Brot ist außen dunkel, aber innen noch roh. Was tun?
Das passiert, wenn die Ofentemperatur zu hoch ist. Der Teig verkrustet schnell, bevor die Hitze ins Innere vordringen kann. Senke in diesem Fall sofort die Temperatur auf 160°C (Umluft 140°C). Lege ein Stück Alufolie locker über die Form, um die Oberfläche vor weiterer Bräunung zu schützen. Dann backe es vorsichtig weiter und mache alle 5 Minuten die Stäbchenprobe. Für die Zukunft: Nutze ein Ofenthermometer! Oft weicht die angezeigte Temperatur von der tatsächlichen ab. Stell das Brot auch immer in die Mitte des Ofens, nicht zu nah an die Heizspirale.
Kann ich den Zucker ganz weglassen für eine herzhafte Version?
Das wird schwierig, da der Zucker hier nicht nur süßt, sondern auch Feuchtigkeit bindet und die Textur maßgeblich beeinflusst. Für eine herzhafte Brot-Variante wäre dies das falsche Grundrezept. Wenn du Lust auf etwas Herzhaftes, Einfaches und Köstliches hast, probiere doch mal unsere Keto Pizza aus. Sie ist schnell gemacht und zeigt, dass Low-Carb-Genuss einfach sein kann. Oder du bleibst beim süßen Backen und schaust dich gerne in unserer Kategorie für einfache Desserts um, wo du viele unkomplizierte Rezepte findest.
Ein süßer Gruß aus deiner Küche
Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir genauso viel Freude wie mir und meiner Familie. Dieses Süße Pekanbrot ist mehr als nur ein Gebäck. Es ist ein Moment der Gemütlichkeit, ein Stück geteilter Genuss und der Beweis, dass die besten Dinge oft die Einfachsten sind. Es hat noch jeden Besuch beeindruckt und ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Also, schnapp dir die Schüssel, knacke die Nüsse und lass dich vom Duft verzaubern. Gutes Gelingen und noch besseres Genießen!

Süßes Pekanbrot
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Ofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und Kastenform einfetten.
- In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Salz) vermischen.
- In einer kleinen Schüssel die geschmolzene Butter, Eier, Buttermilch und Vanilleextrakt verrühren.
- Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und vorsichtig vermengen.
- Grob gehackte Pekannüsse unter den Teig heben.
- Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glattstreichen.
- Im Ofen 45-50 Minuten backen und mit der Stäbchenprobe testen.
- Nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben.