Omas Rotkohl Rezept einfach und authentisch

Omas Rotkohl Rezept

Omas Rotkohl Rezept: Ein Stück Familiengeschichte auf dem Teller

Erinnert ihr euch auch an diesen wunderbaren Duft aus Omas Küche? Einmal war das ganze Haus erfüllt von einem süß-säuerlichen Aroma, das direkt Vorfreude aufs Essen weckte. Bei uns roch es so, wenn Oma Jeanette ihren legendären Rotkohl zubereitete. Dieses Rezept ist mehr als nur ein einfaches Gemüsegericht. Es ist pure Kindheitserinnerung und schmeckt nach gemütlichen Sonntagen und fröhlichen Familienfeiern. Heute verrate ich euch ihr ganz persönliches Geheimrezept für den perfekten Rotkohl. Er ist unglaublich aromatisch, wunderbar weich und passt zu so vielen Gerichten.

Die Geschichte hinter Omas Rotkohl

Bei uns zu Hause war Rotkohl nie einfach nur Beilage. Er war das Herzstück jeder festlichen Mahlzeit. Meine Oma Jeanette hat dieses Rezept von ihrer Mutter gelernt, und die wiederum von ihrer. Über die Generationen hinweg wurden kleine Feinheiten angepasst. Früher wurde der Kohl oft stundenlang im Steinzeugtopf auf dem Herd geschmort. Heute geht es dank moderner Töpfe etwas schneller. Doch die Grundzutaten sind geblieben. Die Mischung aus rotem Kohl, säuerlichen Äpfeln und den warmen Gewürzen wie Zimt und Nelken ist typisch für die deutsche Hausmannskost. Dieser Rotkohl erzählt also eine Geschichte von Tradition und liebevoller Handarbeit.

Warum du dieses Omas Rotkohl Rezept lieben wirst

Weißt du, was das Beste an diesem Rezept ist? Es ist unkompliziert und absolut zuverlässig. Die Zutaten sind einfach und das Ergebnis jedes Mal perfekt. Der Kohl wird butterzart und die Äpfel lösen sich fast auf. Dadurch entsteht eine leichte natürliche Süße. Der Apfelessig und der braune Zucker sorgen für das typische Gleichgewicht zwischen süß und säuerlich. Außerdem ist das Gericht super vielseitig. Es passt zu Braten, Würstchen, Klößen oder sogar zu einem einfachen Kartoffelpüree. Ein echter Allrounder für jede Gelegenheit!

Perfekte Anlässe für deinen selbstgemachten Rotkohl

Dieser Rotkohl macht jedes Essen besonders. Klassisch ist er natürlich der Begleiter zum Sonntagsbraten mit Rouladen oder Schweinebraten. Aber er schmeckt auch fantastisch zu gebratenen Würstchen oder einer einfachen Bratwurst vom Grill. Ich bereite ihn oft für große Familientreffen zu Weihnachten oder Erntedank vor. Er ist auch ein Hit auf dem Buffet bei Geburtstagsfeiern. Und nicht zu vergessen: Er ist ein wunderbares Gericht für die Vorratshaltung. Einmal gekocht, hält er sich gut im Kühlschrank und wird am nächsten Tag oft noch aromatischer.

Zutaten für Omas originalen Rotkohl

Für etwa 6 Portionen brauchst du folgende frische Zutaten:

  1. 1 mittelgroßer Kopf Rotkohl (fein geschnitten)
  2. 2 Esslöffel Butter
  3. 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
  4. 2 grüne Äpfel (z.B. Granny Smith, geschält und gewürfelt)
  5. 1/2 Tasse Apfelessig
  6. 1/4 Tasse brauner Zucker
  7. 1/4 Tasse Wasser
  8. 1 Teelöffel Salz
  9. 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  10. 1/2 Teelöffel Zimt (gemahlen)
  11. 1/4 Teelöffel Nelkenpulver (optional, aber sehr lecker)

Mögliche Ersatz-Zutaten

Keine Sorge, wenn dir eine Zutat fehlt. Du kannst problemlos improvisieren. Statt grüner Äpfel gehen auch säuerliche Boskoop-Äpfel. Anstelle von Apfelessig kannst du einen kräftigen Rotweinessig nehmen. Der gibt eine etwas tiefere Note. Ist kein brauner Zucker da? Nimm einfach normalen Haushaltszucker und gib einen Schuss Ahornsirup dazu. Statt Butter schmeckt auch Butterschmalz oder ein neutrales Pflanzenöl sehr gut. Bei den Gewürzen: Wenn du kein Nelkenpulver magst, lass es einfach weg. Ein kleines Stückchen Orangenschale verleiht auch eine tolle Aromatik.

So bereitest du Omas Rotkohl Rezept Schritt für Schritt zu

Schritt 1: Die Basis anbraten

Nimm einen großen, schweren Topf und schmelze die Butter bei mittlerer Hitze. Sobald sie leicht schäumt, gib die fein gewürfelte Zwiebel hinzu. Lasse sie für etwa 3-4 Minuten glasig werden. Sie duftet jetzt herrlich süßlich und bildet das Aroma-Fundament für unseren Rotkohl. Achte darauf, dass die Zwiebel nicht braun wird. Sie soll nur weich und durchsichtig werden. Ein Profi-Tipp: Ein kleiner Prise Salz auf die Zwiebeln hilft, dass sie schneller weich werden und nicht anbrennen.

Schritt 2: Kohl und Äpfel dazugeben

Jetzt kommt der fein geschnittene Rotkohl in den Topf. Auch die gewürfelten grünen Äpfel kommen dazu. Rühre alles gut mit den Zwiebeln um. Lasse die Mischung für etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Du wirst sehen, wie der kräftige rote Farbstoff des Kohls langsam freigesetzt wird und sich alles wunderschön lila färbt. Die Äpfel und der Kohl werden leicht welk. Der Topfinhalt verringert sich deutlich. Das ist genau richtig so.

Schritt 3: Würzen und Flüssigkeit zugießen

Nun ist der Zeitpunkt für die Würzung gekommen. Gieße den Apfelessig und das Wasser in den Topf. Streue dann den braunen Zucker, das Salz, den Pfeffer, den Zimt und falls gewünscht das Nelkenpulver darüber. Rühre alles gründlich um, bis sich der Zucker aufgelöst hat und alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind. Du wirst sofort den herrlichen, weihnachtlichen Duft der Gewürze wahrnehmen. Er vermischt sich mit der Säure des Essigs zu einem unwiderstehlichen Aroma.

Schritt 4: Schmoren bis zur Perfektion

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Setze einen Deckel auf den Topf und stelle die Hitze auf die niedrigste Stufe. Lasse den Rotkohl nun für 40 bis 45 Minuten langsam und geduldig schmoren. Hin und wieder umrühren nicht vergessen. Nach der Zeit ist der Kohl butterweich und die Äpfel sind komplett zerfallen. Die Flüssigkeit hat sich zu einer leicht sämigen Soße reduziert. Chefs Geheimnis: Ein kleiner Apfelschnaps (wie Calvados) oder ein Löffel Johannisbeergelee, den du 5 Minuten vor Ende der Garzeit unterrührst, verleiht eine fantastisch fruchtige Tiefe!

Zeitplan für die Zubereitung

Die Gesamtzeit ist gut planbar. Das Vorbereiten (Kohl schneiden, Äpfel schälen, Zwiebel würfeln) dauert etwa 15 Minuten. Die reine Kochzeit beträgt 45 Minuten, in der der Kohl vor sich hinschmort. Die Gesamtzeit liegt also bei ungefähr 1 Stunde. Während der Schmorzeit kannst du in Ruhe die Beilagen oder das Hauptgericht zubereiten. Der Rotkohl muss nicht ständig beaufsichtigt werden, nur ab und zu umgerührt werden.

Ein Extra-Tipp vom Profi

Der Rotkohl schmeckt am nächsten Tag meistens noch viel besser! Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Bereite ihn also ruhig einen Tag vor dem großen Fest zu. Erwärme ihn einfach vorsichtig auf dem Herd. Wenn er dir zu dickflüssig geworden ist, füge einfach ein paar Esslöffel Wasser oder Brühe hinzu.

Wissenswertes über Rotkohl

Wusstest du, dass Rotkohl ein echter Farbkünstler ist? Je nach pH-Wert des Bodens, in dem er wächst, und der Zugabe von Säure beim Kochen kann er seine Farbe ändern. In saurer Umgebung (viel Essig) bleibt er schön rot. In basischer Umgebung (z.B. mit hartem Leitungswasser) kann er sich blau oder lila verfärben. Deshalb ist der Apfelessig in diesem Rezept nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die knallrote Farbe verantwortlich! Das Bundeszentrum für Ernährung betont, wie wertvoll heimische Kohlsorten wie Rotkohl für eine ausgewogene Alltagsküche sind.

Das brauchst du an Küchengerät

  • Einen großen Topf oder Bräter mit gut schließendem Deckel.
  • Ein scharfes Kochmesser oder einen Hobel zum Schneiden des Kohls.
  • Einen Schneidebrett.
  • Einen Holzlöffel zum Umrühren.
  • Einen Schäler für die Äpfel.

So lagerst du deinen Rotkohl richtig

In einem luftdichten Behälter hält sich der abgekühlte Rotkohl problemlos 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Achte darauf, dass er vollständig abgekühlt ist, bevor du ihn verschließt. So verhinderst du, dass sich Kondenswasser bildet und der Kohl matschig wird.

Rotkohl eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren. Fülle portionsweise in Gefrierbehälter oder -beutel. So ist er bis zu 3 Monate haltbar. Auftauen solltest du ihn am besten langsam im Kühlschrank und dann im Topf erwärmen.

Für die Wiedererwärmung gib den Rotkohl einfach in einen Topf und erwärme ihn bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren. Wenn er zu trocken ist, füge einen Schuss Wasser, Brühe oder Apfelsaft hinzu. Er schmeckt aufgewärmt oft sogar noch intensiver.

Meine persönlichen Tipps für den besten Rotkohl

  • Kerngehäuse nicht vergessen: Wenn du einen Apfelentkerner benutzt, wirf das Kerngehäuse nicht weg! Gib es mit in den Topf. Es enthält viel natürliches Pektin, das den Rotkohl leicht bindet. Vor dem Servieren einfach wieder entfernen.
  • Geduld beim Schmoren: Die lange, sanfte Schmorzeit ist entscheidend für die zarte Textur. Kurzes Kochen bei hoher Hitze macht den Kohl zäh.
  • Abschmecken nicht vergessen: Vor dem Servieren unbedingt noch einmal probieren! Manchmal fehlt eine Prise Salz oder ein kleiner Schuss Essig für den letzten Frische-Kick.

Ideeen für die ansprechende Präsentation

  • Serviere den Rotkohl in einer schönen, tiefen Schüssel aus Steingut – das wirkt rustikal und gemütlich.
  • Streue vor dem Servieren ein paar geröstete Pinienkerne oder gehackte Walnüsse darüber für einen knackigen Kontrast.
  • Ein kleines Büschel frischer, gehackter Petersilie oder Schnittlauch auf dem tiefroten Kohl sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch frisch.
  • Für festliche Anlässe kannst du den Rotkohl in kleinen, ausgestochenen Förmchen auf den Teller setzen.

Gesündere und kreative Abwandlungen des Rezepts

Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar variieren. Hier sind sechs Ideen für dich:

  1. Rotkohl mit Rotwein: Ersetze die Hälfte des Apfelessigs durch einen kräftigen Rotwein. Das gibt eine wunderbare herbstliche Tiefe und ist perfekt zu Wildgerichten.
  2. Veganer Rotkohl: Einfach die Butter durch pflanzliches Öl oder Margarine ersetzen. Der Geschmack ist genauso gut!
  3. Rotkohl mit Maronen: Für eine weihnachtliche Note gibst du in der letzten Viertelstunde eine Handvoll vorgegarte und geviertelte Maronen (Esskastanien) dazu.
  4. Schneller Rotkohl aus dem Schnellkochtopf: Alle Zutaten in den Schnellkochtopf geben und bei hohem Druck nur etwa 8 Minuten garen. Spart viel Zeit!
  5. Rotkohl-Salat: Lasse den Kohl nur kurz mit den heißen Zutaten zusammenfallen und marinieren. So bleibt er bissfest und ergibt einen fantastischen Wintersalat.
  6. Fruchtiger Rotkohl: Füge zusammen mit den Äpfeln eine Handvoll getrockneter Cranberries oder eine klein gewürfelte Birne hinzu.

Falls du Inspiration für andere vegetarische Rezepte suchst, schau doch mal in unserer entsprechenden Kategorie vorbei. Dort findest du viele Ideen für bunte und gesunde Gerichte.

Wie du Links zu anderen tollen Rezepten einbauen kannst

Dieser süß-saure Rotkohl passt nicht nur zu deutschem Braten. Stell dir vor, du servierst ihn zu einem herzhaften Cajun-Pasta-Gericht mit Hähnchen und Shrimps – das ist ein überraschender und leckerer Kontrast! Oder wie wäre es mit einem ganz anderen Genuss? Probier doch mal diese knusprigen Käse-Bacon-Doritos-Bites als Vorspeise. Für die Hauptspeise könnten diese saftigen Knoblauch-Parmesan-Burgerbomben folgen. Und zum Dessert? Da geht nichts über einen klassischen Karamell-Apfelkuchen nach Omas Art.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Kohl zu grob schneiden

Ein zu grob geschnittener Rotkohl braucht ewig, um weich zu werden. Die dicken Stücke bleiben oft hart im Kern, während die äußeren Schichten schon matschig sind. Das Ergebnis ist uneinheitlich und nicht besonders lecker. Verwende ein scharfes Messer oder einen Hobel. So entstehen feine, gleichmäßige Streifen. Sie garen schneller und nehmen die Gewürze besser auf. Ein Profi-Tipp: Der Strunk muss komplett entfernt werden, da er sehr hart ist.

Fehler 2: Zu wenig Flüssigkeit und zu hohe Hitze

Rotkohl muss schmoren, nicht kochen. Wenn du zu wenig Flüssigkeit (Essig, Wasser) verwendest und die Hitze zu hoch stellst, verbrennt der Zucker schnell am Topfboden. Der Kohl bekommt einen unangenehmen, bitteren Geschmak. Folge immer dem Rezept und gieße genug Flüssigkeit dazu. Stelle die Hitze nach dem Aufkochen sofort auf die niedrigste Stufe. Ein gut schließender Deckel hält die Feuchtigkeit im Topf.

Fehler 3: Den Essig weglassen oder zu spät hinzugeben

Der Apfelessig ist kein optionales Extra. Er sorgt für die notwendige Säure, die den Kohl schön rot färbt und ihm die typische säuerliche Note gibt. Gib ihn gleich zu Beginn mit in den Topf. Wenn du ihn erst am Ende zugibst, schmeckt der Kohl oft „roh“ und sauer. Die Säure hat keine Zeit, sich mit den anderen Aromen zu verbinden. Die perfekte Balance entsteht nur durch gemeinsames Schmoren.

Fehler 4: Nicht lange genug schmoren lassen

Nach 20 Minuten ist der Kohl zwar gar, aber noch beißfest und nicht zart. Die volle Aromenentfaltung braucht einfach ihre Zeit. Die angegebenen 40-45 Minuten sind kein Vorschlag, sondern eine Notwendigkeit. Nur so werden die Zellstrukturen des Kohls richtig weich und sämig. Nur so verbinden sich Apfel, Gewürze und Kohl zu einer harmonischen Einheit. Vertraue dem Prozess und habe Geduld.

Häufig gestellte Fragen zu Omas Rotkohl

Kann ich Rotkohl auch ohne Zucker zubereiten?

Ja, das ist möglich. Der Zucker sorgt für die klassische süß-saure Balance und hilft, die Säure des Essigs abzumildern. Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, kannst du stattdessen einen süßen Apfelsaft verwenden oder mehr sehr süße Äpfel (wie Gala) nehmen. Auch ein Löffel Apfeldicksaft oder Agavensirup sind gute Alternativen. Beachte aber, dass der Geschmack dann weniger traditionell wird. Der Kohl braucht eine gewisse Süße, um harmonisch zu schmecken. Probiere es einfach aus und passe die Süße nach deinem Geschmack an.

Warum wird mein Rotkohl manchmal blau oder lila?

Das ist ein komplett natürlicher chemischer Prozess! Rotkohl enthält einen Farbstoff, der auf den pH-Wert reagiert. In einer sauren Umgebung (viel Essig) ist er rot. In einer neutralen oder basischen Umgebung (z.B. durch hartes, kalkhaltiges Leitungswasser) schlägt die Farbe ins Blaue oder Violette um. Das beeinflusst nur das Aussehen, nicht den Geschmack. Um die knallrote Farbe zu garantieren, achte auf ausreichend Essig und verwende möglichst weiches Wasser. Ein Schuss Zitronensaft kann auch helfen.

Welche Äpfel sind die besten für Rotkohl?

Am besten eignen sich feste, säuerliche Apfelsorten. Sie behalten ihre Form etwas besser und geben die perfekte fruchtige Säure ab. Meine Favoriten sind Boskoop, Granny Smith oder Braeburn. Sehr mehlige oder süße Äpfel (wie Gala oder Golden Delicious) zerfallen extrem schnell und machen den Kohl sehr süß. Du kannst aber auch eine Mischung verwenden: einen säuerlichen Apfel für den Geschmack und einen süßen für die natürliche Süße. Das ist Geschmackssache. Probiere dich durch!

Wie kann ich Rotkohl für eine große Gruppe vorbereiten?

Rotkohl ist das perfekte Gericht für die Vorbereitung. Du kannst ihn problemlos 1-2 Tage vor dem Fest zubereiten. Im Kühlschrank ziehen die Aromen sogar noch besser durch. Für sehr große Mengen verdopple oder verdrei- fache einfach alle Zutaten. Achte darauf, einen ausreichend großen Topf zu verwenden. Ein großer Bräter oder ein Suppentopf ist ideal. Vor dem Servieren einfach langsam auf dem Herd oder im Backofen wieder erwärmen. Wenn er zu dickflüssig ist, etwas Wasser oder Brühe angießen.

Ist Rotkohl gesund?

Absolut! Rotkohl ist eine wahre Vitaminbombe. Er ist reich an Vitamin C, K und verschiedenen B-Vitaminen. Er enthält viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Zudem stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyane) drin, die als Antioxidantien wirken. Durch das schonende Schmoren bleiben viele dieser wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Natürlich kommt es auf die Menge des zugesetzten Zuckers und Fettes an. In Maßen genossen ist Rotkohl eine sehr gesunde und nährstoffreiche Beilage.

Kann ich tiefgekühlten Rotkohl verwenden?

Ja, das ist eine große Zeitersparnis. In vielen Supermärkten gibt es bereits geschnittenen, tiefgekühlten Rotkohl. Du musst ihn nicht vorher auftauen. Gib ihn einfach gefroren in den Topf. Da er beim Einfrieren schon etwas Feuchtigkeit verliert, solltest du eventuell ein paar Esslöffel mehr Flüssigkeit (Wasser oder Brühe) hinzufügen. Die Garzeit kann etwas länger sein, da der Kohl erst auftauen muss. Ansonsten bleibt das Rezept gleich. Eine super praktische Alternative für stressige Tage!

Passt Rotkohl auch zu Geflügel oder Fisch?

Unbedingt! Die klassische Kombination ist zwar Schweine- oder Rinderbraten. Aber Rotkohl schmeckt auch hervorragend zu einer knusprigen Entenbrust oder einer saftigen Putenschnitzel. Sogar zu einem festlichen Lachsfilet kann er serviert werden. Die süß-saure Note bildet einen spannenden Kontrast zum zarten Fleisch oder Fisch. Trau dich ruhig, neue Kombinationen auszuprobieren. Auch zu vegetarischen Gerichten wie einem Pilzrisotto oder gebackenem Camembert ist er ein toller Begleiter.

Wie bekomme ich eine schön sämige Soße?

Die natürliche Sämigkeit entsteht durch das lange, langsame Schmoren. Die Äpfel zerfallen und geben ihr Pektin ab. Der Kohl gibt Stärke ab. Beides bindet die Flüssigkeit leicht. Wenn dir die Soße zu dünn ist, nimm einfach den Deckel für die letzten 10 Minuten weg. So kann mehr Flüssigkeit verdampfen. Du kannst auch einen Teelöffel Speisestärke in zwei Esslöffel kalten Wasser auflösen und unter Rühren in den kochenden Rotkohl geben. Das bindet die Soße sofort. Aber Vorsicht: Nicht zu viel nehmen, sonst wird es klebrig.

Kann ich den Rotkohl im Ofen zubereiten?

Ja, das geht sehr gut und ist besonders schonend. Brate Zwiebel, Kohl und Äpfel wie beschrieben kurz im Topf an. Gib dann alle gewürzten Zutaten in einen feuerfesten Bräter mit Deckel. Stelle ihn in den vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft. Lasse ihn dort etwa 1,5 bis 2 Stunden schmoren. Hin und wieder umrühren. Der Vorteil: Die Hitze im Ofen ist sehr gleichmäßig und du musst nicht aufpassen, dass nichts anbrennt. Ideal, wenn du den Herd für andere Gerichte brauchst.

Mein Rotkohl schmeckt zu sauer. Was kann ich tun?

Das lässt sich leicht korrigieren! Rühre einfach noch ein bis zwei Teelöffel braunen Zucker oder einen Löffel Honig unter. Lasse den Kohl damit nochmals 5 Minuten köcheln, damit sich der Zucker auflöst. Probiere dann erneut. Eine andere Möglichkeit ist, etwas süßen Apfelsaft oder einen Schuss Sahne hinzuzufügen. Die Sahne macht die Säure milder und die Soße cremiger. Beim nächsten Mal einfach etwas weniger Essig nehmen oder mehr Zucker von Anfang an verwenden.

Ein Rezept, das verbindet

Omas Rotkohl Rezept ist für mich ein Schatz. Es verbindet Generationen, schmeckt nach Zuhause und bringt immer alle an einen Tisch. Es ist erstaunlich, wie aus ein paar einfachen Zutaten so ein unglaublich aromatisches und farbenfrohes Gericht entstehen kann. Ich hoffe, dieses Rezept bringt auch in deiner Küche genauso viel Freude und leckere Düfte wie in meiner. Probier es aus, mach es zu deinem eigenen und lass es dir schmecken! Guten Appetit und viel Spaß am Herd.

Omas Rotkohl Rezept

Omas Rotkohl Rezept

OOHHHH
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen: 6 Personen
Calories: 110

Zutaten
  

  • 1 Kopf Rotkohl mittelgroß, fein geschnitten
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 klein Zwiebel gewürfelt
  • 2 Stück grüne Äpfel z.B. Granny Smith, geschält und gewürfelt
  • 1/2 Tasse Apfelessig
  • 1/4 Tasse brauner Zucker
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1/2 Teelöffel Zimt gemahlen
  • 1/4 Teelöffel Nelkenpulver optional

Kochutensilien

  • Großer Topf
  • Schneidebrett
  • Holzlöffel
  • Kochmesser
  • Gemüseschäler

Method
 

  1. Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und die gewürfelte Zwiebel glasig anbraten.
  2. Rotkohl und Äpfel hinzufügen und gut umrühren, 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  3. Apfelessig, Wasser, braunen Zucker, Salz, Pfeffer, Zimt und Nelkenpulver in den Topf geben und gründlich vermischen.
  4. Den Topf abdecken und den Kohl 40-45 Minuten bei niedriger Hitze schmoren, gelegentlich umrühren.

Nährwerte

Calories: 110kcalCarbohydrates: 24gProtein: 1gFat: 3gSaturated Fat: 2gCholesterol: 7mgSodium: 200mgPotassium: 300mgFiber: 3gSugar: 10gVitamin A: 120IUVitamin C: 25mgCalcium: 50mgIron: 1mg

Notizen

Der Rotkohl schmeckt am besten, wenn er am Vortag zubereitet wird. Die Aromen verbinden sich so noch besser. Lagere den Rotkohl in einem luftdichten Behälter bis zu 3-4 Tage im Kühlschrank oder friere ihn portioniert ein.
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