Cajun Honig Senf-Hühnchen: Saftig & Einfach

Cajun Honig Senf-Hühnchen

Dieses Cajun Honig Senf-Hühnchen wird deine Geschmacksknospen feiern lassen!

Weißt du noch, wie der Grillgeruch das erste Mal im Frühjahr durch die Nachbarschaft zieht? Das ist für mich das Signal: Es ist Zeit für mein absolutes Lieblingsrezept! Dieses Cajun Honig Senf-Hühnchen ist ein wahrer Alleskönner. Es vereint die rauchige Schärfe von Cajun-Gewürzen mit der süßen Würze von Honig und Senf. Ich habe es letztes Jahr für eine große Gartenparty ausprobiert, und seitdem wird es bei jeder Gelegenheit verlangt. Egal ob unter der Woche in der Pfanne oder am Wochenende auf dem Holzkohlegrill – es gelingt immer und bringt Sonne auf den Teller!

Woher kommt diese explosive Geschmackskombination?

Cajun-Gewürzmischungen stammen aus Louisiana in den USA. Dort wird traditionell kräftig und würzig gekocht. Die Idee, diese kräftigen Aromen mit der europäischen Klassiker-Kombination aus süßem Honig und herbem Senf zu verbinden, ist jedoch eine moderne Erfindung. Sie hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Grill-Hit entwickelt. In meiner Küche war es ein echter Glücksfall: Mein Mann liebt es scharf, die Kinder mögen es süß. Dieses Rezept vereint einfach alle Wünsche! Es ist die perfekte Brücke zwischen traditioneller Würze und einem modernen, familienfreundlichen Geschmack.

Darum wirst du dieses Cajun Honig Senf-Hühnchen lieben

Dieses Gericht hat so viele Vorteile, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll! Erstens: Der Geschmack ist einfach bombastisch. Jeder Biss ist eine Reise – erst süß, dann würzig und zum Schluss kommt eine leichte Rauchnote durch. Zweitens ist es super einfach. Die Marinade mixt man in wenigen Minuten. Drittens ist es so vielseitig. Man kann es warm mit Beilagen essen oder kalt im Salat oder im Wrap verwenden. Einmal zubereitet, hat man für mehrere Mahlzeiten gesorgt. Vertrau mir, dieses Rezept wird dein neuer Geheimtipp!

Perfekte Anlässe für dein gegrilltes Cajun-Hühnchen

Dieses Hühnchen ist der gesellige Star auf jedem Tisch! Es ist das Highlight auf meinen Sommer-Grillpartys. Daneben passt es perfekt zu einem gemütlichen herbstlichen Apfel-Cider-Mule als erfrischendem Kontrast. Unter der Woche rettet es mich, wenn es mal schnell gehen muss. Ich bereite die Marinade morgens vor, und abends muss das Fleisch nur noch in die Pfanne oder auf den Grill. Auch für ein Picknick oder im vorbereiteten Meal-Prep für die Arbeit ist es ideal. Einfach zubereiten, mitnehmen und genießen!

Zutaten für 4 Portionen

Alles, was du für dieses Geschmackswunder brauchst:

  • 4 Hähnchenbrustfilets (ohne Haut und Knochen)
  • ½ Tasse Dijon-Senf
  • 2 Esslöffel Honig (flüssig)
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Cajun-Gewürzmischung
  • 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Knoblauchpulver
  • ½ Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft

Kein Senf da? So kannst du ersetzen

Keine Panik, falls dir eine Zutat fehlt! Hier sind meine liebsten Tausch-Ideen:

  • Dijon-Senf: Du kannst ihn durch mittelscharfen Senf ersetzen. Der Geschmack ist dann etwas milder, aber genauso lecker.
  • Honig: Ahornsirup oder Agavendicksaft funktionieren wunderbar als vegane Alternative.
  • Cajun-Gewürz: Mische dir selbst eine Mischung aus je 1 TL Paprikapulver, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Oregano, Thymian und einer Prise Cayennepfeffer.
  • Hähnchenbrust: Auch Hähnchenschenkel oder -keulen eignen sich hervorragend. Die Garzeit verlängert sich dann etwas.

So gelingt dir das perfekte Cajun Honig Senf-Hühnchen

Schritt 1: Die Marinade anrühren

Nimm eine große Rührschüssel zur Hand. Gib den Dijon-Senf, den goldigen Honig und das Olivenöl hinein. Jetzt kommen die trockenen Gewürze dazu: Das Cajun-Gewürz, das tiefrote Paprikapulver, das Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer. Verquirle alles kräftig mit einem Schneebesen. Zum Schluss kommt der frische Zitronensaft dazu – er bringt eine wunderbare frische Säure, die die ganze Mischung ausbalanciert. Schon riecht es fantastisch! Pro-Tipp: Wenn du die Marinade abschmeckst (mit einem sauberen Löffel!), kannst du sie nach deinem Geschmack anpassen. Mehr Honig für süßer, mehr Cayenne für schärfer.

Schritt 2: Das Hähnchen einlegen

Lege die Hähnchenbrustfilets zwischen Frischhaltefolie und klopfe sie mit einem Fleischklopfer oder einem Topfboden vorsichtig auf eine gleichmäßige Dicke. Das ist der Trick für eine perfekte, gleichmäßige Garung! Gib die Filets dann in die Schüssel mit der Marinade. Wende sie mit den Händen oder einer Zange, sodass jedes Stück komplett mit der würzig-süßen Paste überzogen ist. Sie sollten wie in einer dicken, glänzenden Jacke stecken. Decke die Schüssel ab und stelle sie für mindestens 30 Minuten, besser aber über Nacht, in den Kühlschrank.

Schritt 3: Den Grill vorheizen

Hol dein mariniertes Hähnchen etwa 15 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. So gart es gleichmäßiger. Heize währenddessen deinen Grill oder eine Grillpfanne auf mittlere bis hohe Hitze vor. Die richtige Temperatur ist wichtig. Wenn die Grillschienen zu heiß sind, verbrennt die Marinade. Sind sie zu kalt, klebt das Fleisch an. Bestreiche die heißen Grillschienen mit einer in Öl getränkten Küchenzange oder einem Pinsel. Die goldene Marinade wird jetzt bald ihren großen Auftritt haben!

Schritt 4: Das Hühnchen grillen

Lege die marinierten Hähnchenbrustfilets mit der Zange auf den heißen Grill. Du wirst ein zischendes Geräusch und einen herrlichen Duft hören. Lass sie in Ruhe grillen! Nach etwa 6-7 Minuten bildet sich eine kross-gewürzte Kruste, und du kannst die Stücke problemlos wenden. Grille sie auf der anderen Seite noch einmal 6-7 Minuten. Chef-Tipp: Verwende unbedingt ein Fleischthermometer! Steche es in das dickste Stück. Bei 74°C Kerntemperatur ist das Hähnchen perfekt saftig durchgegart. Nichts ist schlimmer als trockenes Hühnchenfleisch.

Schritt 5: Ruhen lassen und genießen

Nun kommt der wichtigste Schritt, den viele leider überspringen: die Ruhezeit! Nimm das gegrillte Cajun-Hühnchen vom Grill und lege es auf ein Schneidebrett oder einen Teller. Lass es für 5 Minuten einfach liegen. In dieser Zeit zieht sich der Saft, der beim Grillen in die Mitte gedrängt wurde, wieder gleichmäßig im gesamten Fleischstück verteilt. Wenn du jetzt anschneidest, tritt kein Saft aus und jedes Stück bleibt saftig. Jetzt ist es bereit, in schöne Streifen geschnitten oder ganz serviert zu werden.

Zeitplan für deine Grillparty

Gute Planung ist alles. So teilst du deine Zeit optimal ein:

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten (Zutaten messen, Marinade anrühren, Hähnchen einlegen)
  • Marinierzeit: Mindestens 30 Minuten, besser mehrere Stunden oder über Nacht.
  • Kochzeit / Grillzeit: 12-15 Minuten
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Gesamtzeit (ohne Marinieren): Nur etwa 25 Minuten! Perfekt für unter der Woche.

Mein Chef-Geheimnis für extra Saftigkeit

Hier ist mein absoluter Profi-Trick: Gib einen Esslöffel griechischen Joghurt oder Mayonnaise mit in die Marinade! Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber die leichte Säure und das Fett helfen, das Fleisch unglaublich zart zu machen. Außerdem sorgt es dafür, dass die Marinade besser am Hähnchen haftet und nicht so leicht auf dem Grill verbrennt. Probier es aus – du wirst den Unterschied sofort schmecken!

Wusstest du das über Honig und Senf?

Honig und Senf sind ein echtes Dreamteam, das es schon seit der Römerzeit gibt! Die Römer mischten süßen Honig (mel) mit scharfem Senfsamen (sinapi), um Saucen für Fleisch zu kreieren. Diese Kombination überstand alle kulinarischen Trends. Heute wissen wir, dass sie nicht nur gut schmeckt, sondern auch praktisch ist: Der Honig karamellisiert auf dem heißen Grill und bildet eine leckere Kruste, während der Senf als Emulgator fungiert und alle Gewürze perfekt mit dem Öl verbindet. Ein geniales Duo!

Das brauchst du in der Küche

  • Eine große Rührschüssel
  • Einen Schneebesen oder eine Gabel zum Verrühren
  • Grill, Grillpfanne oder eine normale große Pfanne
  • Fleischklopfer (oder einen schweren Topf)
  • Zange zum Wenden
  • Wichtig: Ein Fleischthermometer für perfekte Ergebnisse

So bewahrst du Reste richtig auf

Das gegrillte Cajun Honig Senf-Hühnchen lässt sich hervorragend aufbewahren. Lass es nach dem Grillen vollständig abkühlen, bevor du es in den Kühlschrank legst. So verhinderst du, dass sich Kondenswasser bildet, das die knusprige Kruste weich macht.

Bewahre die Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Dort halten sie sich problemlos 3-4 Tage. Du kannst sie kalt für Salate, Wraps oder Sandwiches verwenden. Oder du wärmst sie sanft in der Mikrowelle oder im Ofen wieder auf. Füge dabei einen Spritzer Wasser oder Brühe hinzu, damit es nicht austrocknet.

Zum Einfrieren schneide das Hühnchen am besten in Streifen oder Stücke. Packe es portionsweise in Gefrierbeutel, drücke die Luft heraus und beschrifte sie. So ist es bis zu 3 Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank liegen lassen.

Meine besten Tipps für dich

  • Gleichmäßige Dicke: Das Klopfen der Hähnchenbrust ist kein optionaler Schritt! Es ist der Schlüssel, damit die Mitte nicht roh bleibt, während die Enden schon trocken sind.
  • Nicht spülen: Wasche rohes Hähnchenfleisch niemals unter dem Wasserhahn ab. Das spritzt Keime in deine Küche. Einfach mit Küchenpapier trocken tupfen reicht völlig aus.
  • Marinade weiterverwenden: Die übriggebliebene Marinade vom Einlegen darfst du nicht als Sauce verwenden, da sie rohes Fleischsaft enthält. Wenn du eine Extra-Sauce willst, koche einen kleinen Teil der Marinade vor dem Einlegen 2 Minuten ab oder mixe einfach eine neue Portion.
  • Für eine ausgewogenere Mahlzeit findest du auf unserer Seite viele weitere inspirierende und gesunde Rezepte, die perfekt als Beilage passen.

So servierst du es wie ein Profi

Mit ein paar kleinen Tricks wird dein Gericht zum Restaurant-Hit:

  • Schneide das Hühnchen schräg in dicke Streifen und fächer sie schön auf einem großen weißen Teller auf.
  • Streue frisch geschnittene Frühlingszwiebeln und Petersilie darüber für einen Farbkontrast.
  • Serviere dazu klassische Grillbeilagen wie Maiskolben, Kartoffelsalat oder einen bunten Gemüsespieß.
  • Für eine komplette Mahlzeit passt ein cremiger Kartoffelstampf oder ein einfacher Blattsalat mit einem leichten Joghurt-Dressing perfekt.
  • Eine Zitronen- oder Limettenspalte auf dem Teller sieht nicht nur hübsch aus, sondern bietet auch noch extra Frische.

Lust auf Abwechslung? 6 leckere Varianten

Dieses Grundrezept ist so flexibel! Hier sind Ideen, um es immer wieder neu zu erfinden:

  1. Mit Joghurt-Marinade: Ersetze die Hälfte des Senfs durch Naturjoghurt. Das macht das Fleisch noch zarter und die Marinade leichter.
  2. In der Pfanne: Kein Grill zur Hand? Brate das marinierte Hühnchen einfach in einer heißen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten knusprig an. Gleiche Garzeit beachten!
  3. Als Wings: Verwende Hähnchenflügel statt Brustfilets. Marinier sie genauso und backe sie bei 200°C Umluft für 25-30 Minuten im Ofen, bis sie knusprig sind. Perfekt als Fingerfood!
  4. Vegetarisch: Die Marinade schmeckt auch toll auf festem Tofu, Halloumi oder dicken Pilz-Portobello-Kappen! Einfach einlegen und grillen.
  5. Mit Fruchtnote: Gib einen Esslöffel Orangensaft oder -marmelade in die Marinade. Die fruchtige Süße passt hervorragend zur Schärfe.
  6. Schärfe-Level anpassen: Für mildere Schärfe nimm eine milde Paprika-Cajun-Mischung. Für mehr Power streue am Ende noch eine Prise Chiliflocken über das fertige Hühnchen.

Interne Links zu weiteren Köstlichkeiten

Dieses würzige Hühnchen passt super zu einem cremigen Beilagen-Klassiker wie unserer cremigen Spinat-Pilz-Lasagne für ein besonderes Menü. Wenn du mal Appetit auf anderes Knuspriges hast, sind diese knusprigen Garnelen mit Salz und Pfeffer ein Traum. Und für den süßen Abschluss darf mein selbstgemachter Karamell-Marshmallow-Popcorn nicht fehlen – der Hit bei jedem Filmabend!

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Das Huhn wird trocken und zäh

Das passiert fast immer durch zwei Dinge: zu langes Grillen oder das falsche Werkzeug. Ohne Fleischthermometer rätst du nur, ob es durch ist. Die Folge ist oft zu lange Hitze. Auch das Vergessen der Ruhezeit ist fatal. Der Saft läuft dann einfach auf den Teller, statt im Fleisch zu bleiben. Mein Tipp: Investiere in ein einfaches Fleischthermometer. Es ist dein bester Freund für saftiges Fleisch. Und stell den Timer für die Ruhezeit!

Fehler 2: Die Marinade verbrennt auf dem Grill

Weil Honig Zucker enthält, karamellisiert und verbrennt er schnell bei zu großer Hitze. Wenn du deinen Grill auf Maximum aufheizt, wird die süße Marinade schwarz, bevor das Hühnchen innen gar ist. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern schmeckt auch bitter. Mein Tipp: Grill bei mittlerer bis mittelhoher Hitze. Die Flamme sollte nicht hochschlagen. Wenn du den Grill nicht runterregeln kannst, lege das Hühnchen indirekt, also nicht direkt über der Glut, auf.

Fehler 3: Zu kurzes Marinieren

„Nur 10 Minuten einlegen reicht doch.“ Denkste! Die Aromen haben keine Zeit, tief ins Fleisch einzuziehen. Dann schmeckt nur die Oberfläche würzig und das Innere ist fad. Das vollständige Ernährungsverhalten beinhaltet auch, sich Zeit für die Zubereitung zu nehmen, um das beste Geschmackserlebnis zu erzielen. Dazu gibt das Robert Koch-Institut interessante Einblicke. Mein Tipp: Plane voraus. Leg das Hühnchen morgens fürs Abendessen ein oder sogar am Vorabend. Im Kühlschrank kann es bis zu 24 Stunden marinieren – je länger, desto intensiver!

Fehler 4: Die Marinade wird als Sauce serviert

Die Marinade, in der das rohe Fleisch lag, ist tabu! Sie enthält Keime vom rohen Huhn, die auch durch das Grillen auf dem Fleisch nicht alle abgetötet werden, wenn man sie später aufträgt. Das ist ein hygienisches No-Go und kann zu Magenverstimmungen führen. Mein Tipp: Werfe die Einlege-Marinade nach Gebrauch weg. Wenn du eine zusätzliche Dipp-Sauce möchtest, mixe einfach eine kleine neue Portion aus Senf und Honig an oder koche einen Teil der Marinade vor dem Einlegen 2 Minuten lang ab und lasse ihn abkühlen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Cajun-Hühnchen auch im Ofen zubereiten?

Aber klar doch! Das ist eine fantastische Alternative, besonders bei Regenwetter. Heize deinen Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vor. Lege das marinierte Hühnchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Backe es für etwa 20-25 Minuten, bis es goldbraun ist und die Kerntemperatur 74°C erreicht hat. Für eine extra knusprige Oberfläche kannst du in den letzten 5 Minuten die Grillfunktion einschalten. Achte dann aber darauf, dass es nicht anbrennt. Es wird genauso saftig und aromatisch wie vom Grill!

Wie scharf ist dieses Rezept? Ist es etwas für Kinder?

Die Schärfe kommt von der Cajun-Gewürzmischung. Im Handel gibt es unterschiedliche Sorten, von mild bis sehr scharf. Für Kinder empfehle ich definitiv eine milde Variante oder mische dir deine eigene Mischung mit wenig Cayennepfeffer. Der Honig und der Senf mildern die Schärfe auch gut ab. Meine Kinder lieben es in der milden Version! Du kannst auch die Menge des Cajun-Gewürzes einfach halbieren. So bestimmst du ganz einfach selbst, wie feurig dein Cajun Honig Senf-Hühnchen wird.

Was ist der Unterschied zwischen Cajun- und Creole-Gewürz?

Das fragen mich viele! Beide stammen aus Louisiana. Cajun-Gewürze sind tendenziell erdiger und schärfer, mit mehr Pfeffer und Paprika. Sie enthalten meist kein Salz und auch keine getrockneten Tomaten. Creole-Gewürze sind etwas komplexer und oft milder, enthalten manchmal getrocknete Kräuter wie Oregano und Thymian und auch Salz. Für dieses Rezept ist typisches Cajun-Gewürz perfekt. Falls du nur Creole-Gewürz da hast, schmeckt es auch lecker, ist aber etwas anders. Du kannst dann eventuell etwas mehr Paprika und Pfeffer zufügen.

Welche Beilagen passen am besten dazu?

Die Möglichkeiten sind endlos! Ich liebe klassische Grillbeilagen. Ein frischer grüner Salat mit einem einfachen Vinaigrette-Dressing ist perfekt. Auch Maiskolben, in Folie gegrillt, passen super. Für etwas Sättigenderes sind Kartoffeln ideal: ob als Ofenkartoffel, knusprige Ofen-Pommes oder cremiger Kartoffelsalat. Couscous oder Reis nehmen die leckere Sauce wunderbar auf. Und für etwas Crunch sind gegrilltes Zucchini, Paprika oder Aubergine einfach großartig. Lass dich von unserer Rezeptsammlung inspirieren!

Wie lange kann ich die Marinade im Voraus vorbereiten?

Die reine Marinade ohne Fleisch hält sich sehr gut. Du kannst sie in einem sauberen, verschlossenen Glas im Kühlschrank problemlos 4-5 Tage vorbereiten. So hast du immer eine leckere Würzpaste parat. Die Gewürze entfalten sogar noch mehr Aroma, wenn sie ein paar Stunden Zeit haben. Wenn du das Fleisch einlegst, solltest du es aber nicht länger als 24 Stunden mariniert im Kühlschrank lassen. Sonst kann die Säure aus Zitrone und Senf die Fleischfasern zu sehr aufweichen und es wird matschig.

Kann ich tiefgefrorene Hähnchenbrust verwenden?

Ja, das ist praktisch. Aber es gibt einen wichtigen Punkt: Das Fleisch muss vollständig aufgetaut sein, bevor du es mariniert. Wenn es innen noch gefroren ist, dringt die Marinade nicht ein und es gart ungleichmäßig. Taus es am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Tupfe es danach gründlich mit Küchenpapier trocken. Nasses Fleisch wird nicht schön braun und die Marinade haftet schlecht. Dann klopfst du es wie gewohnt flach und legst es ein.

Ich habe kein geräuchertes Paprikapulver. Geht es auch ohne?

Auf jeden Fall! Das geräucherte Paprikapulver (spanisch: Pimentón) gibt eine tolle rauchige Tiefe. Wenn du keins hast, nimm einfach normales, edelsüßes Paprikapulver. Der rauchige Geschmack fehlt dann, aber das Gericht ist trotzdem köstlich. Für einen kleinen Rauch-Ersatz kannst du einen halben Teelöffel Flüssigrauch (vorsichtig dosieren!) oder eine Prise gemahlene Chipotle-Chili mit in die Marinade geben. Oder du lässt es einfach weg – die Cajun-Mischung bringt bereits genug Geschmack.

Wie bekomme ich besonders knusprige Haut, wenn ich Hühnerschenkel mit Haut nehme?

Für knusprige Haut ist die Zubereitung im Ofen oft besser. Heize ihn auf 220°C vor. Lege die marinierten Schenkel mit der Hautseite nach oben auf ein Rost über einem Backblech. So zirkuliert die Luft. Backe sie 15 Minuten bei dieser hohen Temperatur, dann drehe sie auf 180°C runter und backe weiter, bis sie durch sind. Die hohe Anfangshitze lässt die Haut schön knusprig werden. Auf dem Grill: lege sie mit der Hautseite nach unten indirekt über mäßiger Hitze, bis die Haut knusprig ist, dann wenden und fertig garen.

Ist dieses Rezept auch für eine Low-Carb- oder Keto-Ernährung geeignet?

Absolut! Hähnchenbrust ist eine perfekte Proteinquelle für Low-Carb. Die Marinade enthält zwar Honig, aber die Menge pro Portion ist relativ gering. Wenn du streng Keto lebst, kannst du den Honig durch einen zuckerfreien Sirup wie Erythrit-Sirup ersetzen. Achte auch darauf, dass deine Cajun-Gewürzmischung keinen Zucker oder Stärke enthält (die meisten sind in Ordnung). Serviere es mit low-carb Beilagen wie Blumenkohlreis, gegrilltem Gemüse oder einem großen Salat. So ist es eine vollwertige und leckere Mahlzeit.

Kann ich die Marinade auch für Fisch oder Gemüse verwenden?

Ja, und es schmeckt großartig! Für feste Fischfilets wie Lachs oder Heilbutt ist sie ideal. Marinierzeit verkürzen, da Fisch empfindlicher ist – 15-20 Minuten reichen. Dann braten oder grillen. Für Gemüse wie Zucchini, Auberginen, Pilze oder Zwiebeln ist sie auch ein Traum. Gemüse einfach in grobe Stücke schneiden, in der Marinade wenden und im Ofen bei 200°C rösten oder auf dem Grill garen. Die süß-würzigen Aromen passen zu fast allem. Probiere es aus!

Ein Rezept, das immer begeistert

Dieses Cajun Honig Senf-Hühnchen hat einen festen Platz in meinem Rezept-Ordner. Es ist zuverlässig, schnell und schmeckt einfach jedem. Die Mischung aus Schärfe, Süße und Rauch ist einfach unwiderstehlich. Egal ob du es für die Familie kochst oder bei der nächsten Grillparty damit glänzen willst – es wird ein Erfolg. Ich hoffe, es bereitet dir genauso viel Freude beim Kochen und Genießen wie mir. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken!

Cajun Honig Senf-Hühnchen

Cajun Honig Senf-Hühnchen

Cajun Honig Senf-Hühnchen vom Grill oder aus der Pfanne. Einfaches, schnell zubereitetes Familienrezept mit rauchig-würziger Marinade. Perfekt für jede Grillparty.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Marinierzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 230

Zutaten
  

  • 4 Stück Hähnchenbrustfilets (ohne Haut und Knochen)
  • ½ Tasse Dijon-Senf
  • 2 Esslöffel Honig flüssig
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Cajun-Gewürzmischung
  • 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • ½ Teelöffel Knoblauchpulver
  • ½ Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft

Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Schneebesen oder Gabel
  • Grill oder Grillpfanne
  • Fleischklopfer oder schwerer Topf
  • Zange
  • Fleischthermometer

Method
 

  1. In einer großen Rührschüssel den Dijon-Senf, Honig und Olivenöl vermischen.
  2. Die trockenen Gewürze, Cajun-Gewürz, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles kräftig vermengen.
  3. Den frischen Zitronensaft unterrühren und die Marinade abschmecken.
  4. Die Hähnchenbrustfilets zwischen Frischhaltefolie klopfen, um eine gleichmäßige Dicke zu erzielen.
  5. Die Filets in die Marinade legen und sicherstellen, dass sie gleichmäßig bedeckt sind. Abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
  6. Den Grill oder eine Grillpfanne auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen.
  7. Das marinierte Hähnchen auf den Grill legen und 6-7 Minuten grillen, bis eine Kruste entsteht.
  8. Das Hähnchen wenden und erneut 6-7 Minuten grillen, bis es eine Kerntemperatur von 74°C erreicht hat.
  9. Nach dem Grillen 5 Minuten ruhen lassen, bevor es serviert wird.

Nährwerte

Calories: 230kcalCarbohydrates: 8gProtein: 30gFat: 10gSaturated Fat: 1.5gCholesterol: 80mgSodium: 600mgPotassium: 400mgSugar: 5gVitamin A: 5IUVitamin C: 2mgCalcium: 2mgIron: 4mg

Notizen

Die übrig gebliebene Marinade darf nicht als Sauce verwendet werden. Koche einen Teil der Marinade ab, um eine sichere Sauce zu erstellen. Das Hähnchen kann auch im Ofen bei 200°C zubereitet werden, wenn kein Grill verfügbar ist. Für eine vegane Version kann Honig durch Agavendicksaft ersetzt werden.
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