Thai-Curry-Suppe Ravioli: Einfach himmlisch

Thai-Curry-Suppe Ravioli

Exotische Wärme in der Schüssel: Meine Thai-Curry-Suppe mit Ravioli

Hast du auch manchmal Lust auf etwas, das gleichzeitig kuschelig und aufregend schmeckt? Ich hatte genau dieses Gefühl, als ich das Rezept für diese wunderbare Thai-Curry-Suppe mit Ravioli entdeckte. Es war ein verregneter Dienstag, und mein Küchenexperiment verwandelte unseren Abend in ein kleines Urlaubsfeeling. Die Kombination aus cremigem Kokos, würzigem Rotem Curry und den zarten, gefüllten Teigtaschen ist einfach magisch. Seitdem ist dieses Gericht der absolute Liebling meiner Familie und ein Garant für strahlende Gesichter bei jedem Essen mit Freunden.

Die Reise eines Geschmacks: Von Thailand in deine Küche

Die traditionelle thailändische Küche ist bekannt für ihr perfektes Gleichgewicht von süß, sauer, salzig und scharf. Während Klassiker wie Tom Yum oder Tom Kha Gai mit ihrer klaren oder kokoslastigen Brühe begeistern, ist dieses Rezept eine kreative Fusion. Die Idee, asiatisch gewürzte Ravioli (oder Wontons) in eine reichhaltige Curry-Kokos-Suppe zu geben, ist ein moderner Twist, der die besten Welten vereint. Für mich verbindet es das Herzige einer deutschen Eintopf-Mahlzeit mit den lebendigen Aromen Südostasiens. Es ist ein Beweis dafür, wie köstlich kulinarische Grenzen überschritten werden können!

Warum du diese Thai-Curry-Ravioli-Suppe lieben wirst

Ganz einfach: Sie macht glücklich! Der Duft, der dabei durch die Küche zieht, ist schon die halbe Miete. Aber es gibt mehr Gründe: Die Suppe ist einfach in der Zubereitung – alles kommt in einen Topf. Sie ist unglaublich vielseitig: Du kannst die Füllung und das Gemüse nach Lust und Laune tauschen. Und sie ist ein komplettes Menü in einer Schüssel, sättigend und nahrhaft zugleich. Kein Wunder also, dass sie bei mir immer öfter auf dem Tisch steht.

Perfekte Gelegenheiten für dieses Gericht

Diese Suppe passt zu so vielen Momenten! Sie ist ideal für ein gemütliches Wochenessen, wenn alle müde sind und etwas Besonderes verdient haben. Ich serviere sie gerne, wenn wir Gäste haben – sie beeindruckt immer, ohne dass ich den ganzen Tag in der Küche stehe. Und sie ist ein toller Geheimtipp für eine andere Art von „Suppensonntag“. Einfach eine große Portion kochen und den Rest für die Mittagspause am nächsten Tag aufbewahren.

Zutaten für deine köstliche Thai-Curry-Suppe

Hier ist alles, was du brauchst. Keine Sorge, die meisten Sachen findest du im gut sortierten Supermarkt oder im Asia-Laden.

Für die Suppenbrühe:

  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL frischer, geriebener Ingwer
  • 1 EL Rote Thai-Currypaste
  • 1 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 400 ml Kokosmilch (cremige Dose)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Fischsauce (optional, aber sehr lecker!)
  • 1 EL Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker
  • 100 g Shiitake oder Champignons, in Scheiben
  • 1 rote Paprika, in feinen Streifen
  • 100 g Babyspinat oder kleingeschnittener Pak Choi
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Röllchen
  • Frische Korianderblätter
  • Rote Chili in Ringen (optional für Schärfe)

Für die selbstgemachten Curry-Ravioli:

  • 250 g Hackfleisch (Huhn, Schwein), Garnelen oder zerbröselter Tofu
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 EL Schnittlauch oder Frühlingszwiebel, gehackt
  • 12-15 Wonton-Teigblätter (gibt es im Kühlregal)

Kein Problem: Einfache Ersatzmöglichkeiten

Du hast nicht alle Zutaten zu Hause? Macht nichts! Hier sind meine liebsten Swaps: Für die Currypaste: Gelbe Currypaste ist milder, Grün ist schärfer. Für Kokosmilch: Hafer-Cuisine oder Sahne mit etwas Zucker sind eine Notlösung, schmecken aber anders. Fischsauce lässt sich einfach weglassen oder durch etwas mehr Sojasauce ersetzen. Für die Wonton-Teigblätter gehen auch Gyoza-Teig oder dünne Maultaschen-Blätter. Bei den Ravioli kannst du zur Not auch fertige Maultaschen aus dem Kühlregal nehmen und sie einfach vierteln.

So entsteht dein Aroma-Wunder: Die Zubereitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Die Füllung für die Ravioli zubereiten

In einer Schüssel vermischst du deine gewählte Füllung – Hackfleisch, Garnelen oder Tofu – mit der gehackten Knoblauchzehe, dem frischen Ingwer, der Sojasauce, dem Sesamöl und dem Schnittlauch. Verrühre alles gut mit einer Gabel oder deinen Händen, bis eine homogene Masse entsteht. Probiere hier ruhig mal eine kleine Menge an: Sie sollte kräftig und aromatisch schmecken. Pro-Tipp: Wenn du Hackfleisch verwendest, brate eine winzige Probe in der Pfanne an, um den Gewürzstand perfekt abzustimmen.

Schritt 2: Die Ravioli formen und verschließen

Lege ein Wonton-Blatt vor dich. Gib einen gehäuften Teelöffel der Füllung in die Mitte. Mit einem Pinsel oder deinem Finger befeuchtest du nun die Ränder des Teigblättchens leicht mit Wasser. Falte das Blatt vorsichtig zu einem Dreieck und drücke die Ränder fest an, sodass keine Luft mehr eingeschlossen ist. Achte darauf, dass die Kante wirklich dicht ist, sonst kann Füllung beim Kochen austreten. Die fertigen Ravioli legst du auf ein mit einem leicht feuchten Küchentuch bedecktes Tablett.

Schritt 3: Das Aromen-Trio anbraten

In einem großen Topf oder Bräter erhitzt du das Sesamöl bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinein und lasse sie für etwa 3 Minuten glasig werden. Nun kommen der gehackte Knoblauch und der geriebene Ingwer dazu – dieser Duft ist einfach himmlisch! Rühre alles gut um und brate es für weitere 30 Sekunden an, bis es duftet, aber nicht braun wird.

Schritt 4: Die Currypaste entfalten

Jetzt kommt der magische Moment! Gib den Löffel Rote Thai-Currypaste in den Topf und verrühre sie gut mit dem Zwiebel-Ingwer-Gemisch. Lass die Paste für gut eine Minute mitbraten. Das „Anrösten“ der Paste ist der Schlüssel, um ihr volles, tiefes Aroma zu wecken. Du wirst sofort riechen, wie sich der Duft intensiviert und würziger wird.

Schritt 5: Die flüssigen Zutaten angießen und abschmecken

Lösche die aromatische Masse mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ab. Rühre gut um, damit sich alles verbindet. Füge dann Sojasauce, Fischsauce (falls verwendet) und den Kokosblütenzucker hinzu. Lasse die Brühe einmal gut aufkochen und schmecke sie dann vorsichtig ab. Perfekt ist eine Balance aus salzig (Soja), süß (Kokos/Zucker) und würzig (Curry).

Schritt 6: Gemüse und Ravioli gar ziehen lassen

Gib die in Scheiben geschnittenen Champignons und die Paprikastreifen in die köchelnde Suppe. Lass beides für etwa 5 Minuten weich werden. Senke dann die Hitze auf ein sanftes Köcheln. Lege die vorbereiteten Ravioli vorsichtig einzeln in die Suppe. Sie benötigen etwa 4-5 Minuten, bis sie gar und die Teighülle durchscheinend ist. Pro-Tipp: Rühre nicht zu stark um, sonst könnten die Ravioli aufplatzen!

Schritt 7: Mit Frische abschließen und garnieren

Zum Schluss kommen die zarten grünen Blätter dazu: Rühre den Babyspinat oder Pak Choi unter. Er braucht nur 1-2 Minuten, um in der heißen Suppe zusammenzufallen. Nimm den Topf vom Herd. Rühre jetzt erst den frischen Limettensaft unter – so bleibt seine frische Säure erhalten. Chef’s Tipp: Für einen extra Frische-Kick kannst du einen Teil des Korianders schon mit in die Suppe geben und den Rest zum Garnieren verwenden.

Zeitplan: Von der Vorbereitung bis zum Genuss

Mit ein bisschen Organisation geht alles leicht von der Hand. Die Vorbereitungszeit für das Schnippeln und das Formen der Ravioli beträgt etwa 20-25 Minuten. Die Kochzeit der Suppe liegt bei rund 15 Minuten. Insgesamt bist du also in knapp 40 Minuten fertig mit einem atemberaubenden Gericht. Perfekt für einen unter der Woche!

Mein Chef-Geheimnis für die perfekte Suppe

Der größte Aroma-Booster? Zwei Arten von Ingwer! Ich verwende nicht nur frischen Ingwer in der Suppe und der Füllung, sondern gebe am Ende, wenn die Suppe vom Herd ist, auch noch etwas fein geriebenen Ingwer direkt in die Schüssel. Dieser frische, scharfe Ingwer kommt so richtig durch und verleiht jeder Suppen-Ladung eine unglaubliche Lebendigkeit.

Wusstest du schon? Eine kulinarische Randnotiz

Die traditionellen Wonton-Teigblätter, die wir für die Ravioli verwenden, bestehen meist nur aus Mehl, Wasser, Ei und Salz. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom kantonesischen „Wan Tan“ ab, was so viel wie „Schlucken Wolke“ bedeutet – eine wunderschöne Beschreibung für die zarten, in Suppe schwebenden Teigtäschchen. Eine tolle Vorstellung, oder?

Welches Werkzeug du brauchst

Du musst dir keine spezielle Ausrüstung zulegen. Ein großer Topf oder Bräter mit dickem Boden ist ideal. Dazu ein scharfes Messer und ein Schneidebrett für das Gemüse. Ein kleiner Pinsel zum Bestreichen der Wonton-Ränder mit Wasser ist hilfreich, geht aber auch mit dem Finger. Ein Hobel oder eine Reibe für den Ingwer und ein paar Schöpfkellen zum Anrichten machen die Arbeit leichter.

So bewahrst du die Thai-Curry-Suppe am besten auf

Die Suppe lässt sich hervorragend aufbewahren. Gib die kalte Suppe ohne Garnitur (also ohne frischen Koriander, Limettensaft und Frühlingszwiebeln) in einen gut verschließbaren Behälter. Sie hält sich im Kühlschrank problemlos für 2-3 Tage.

Du kannst sie auch einfrieren. Allerdings solltest du dann die Ravioli separat einfrieren, da sie sonst im aufgetauten Zustand sehr matschig werden können. Fülle die reine Suppenbrühe in Gefrierbehälter und friere sie für bis zu 3 Monate ein.

Zum Aufwärmen: Erhitze die Suppe langsam in einem Topf auf dem Herd und füge die frischen Ravioli (wenn frisch gemacht) oder die aufgetauten Ravioli für die letzten Minuten hinzu. Die frischen Kräuter, Limettensaft und Frühlingszwiebeln kommen erst wieder direkt vor dem Servieren dazu.

Weitere Tipps und Ratschläge

  • Schärfegrad anpassen: Starte mit einem Teelöffel Currypaste, wenn du empfindlich bist. Du kannst später immer mehr hinzufügen.
  • Brühe salzen: Vorsicht mit zusätzlichem Salz! Die Currypaste, Soja- und Fischsauce sind oft schon sehr salzig.
  • Gemüse-Variation: Brokkoli, Möhrenstreifen oder Zuckerschoten sind auch tolle Ergänzungen. Gib einfach härteres Gemüse früher in die Suppe.
  • Wenn du gerne mal etwas komplett Neues ausprobierst, schau doch auch bei meinen knusprigen Zucchini-Chips aus dem Ofen oder der einfachen Erdbeer-Charlotte vorbei – perfekt für andere Gelegenheiten.

Schön serviert isst es sich gleich doppelt so gut

Präsentation ist alles! Serviere die Suppe in tiefen, weißen Schüsseln, damit die schöne rote Farbe der Brühe gut zur Geltung kommt. Garniere großzügig mit den Frühlingszwiebel-Ringen, frischen Korianderblättern und ein paar Chiliringen. Ein kleines Limettenachtel zum Ausdrücken danebengelegt sieht nicht nur hübsch aus, sondern erlaubt jedem, den Säuregrad selbst zu bestimmen. Dazu passt ein kühles Glas Wasser oder ein leichter Tee.

Gesündere und abwechslungsreiche Varianten

Dieses Rezept ist eine fantastische Basis für viele Interpretationen. Hier sind sechs Ideen, um es immer wieder neu zu erfinden:

  1. Die Leichte: Ersetze die Kokosmilch durch fettarme Kokosmilch oder eine Mischung aus Brühe und etwas Mandeldrink. Verwende Putenhack für die Ravioli und mehr Gemüse.
  2. Die Protein-Bombe: Nimm Garnelen oder kleingeschnittene Hähnchenbrust direkt für die Ravioli-Füllung und gib zusätzlich Edamame-Bohnen in die Suppe.
  3. Die Vegetarische Freude: Verwende festen Räuchertofu für die Füllung und nimm Gemüsebrühe. Köstliche Pilze wie Austernpilze verstärken das umami-Aroma.
  4. Die Nudel-Variante: Für eine schnellere Version lass die Ravioli weg und koche stattdessen Reisnudeln direkt in der Suppe. Garniere mit Erdnüssen für Crunch.
  5. Die Kindertaugliche: Nimm gelbe Currypaste (sie ist milder), lass Chili weg und forme aus der Hackmasse kleine Fleischbällchen statt Ravioli. Das kommt immer gut an!
  6. Die Extra-Cremige: Verfeinere die Suppe am Ende mit einem Klecks griechischem Joghurt oder Kokosjoghurt für eine noch samtigere Textur und eine erfrischende Note.

Für weitere schnelle und köstliche Ideen, die alle in einem Topf entstehen, findest du in unserer Kategorie One-Pot-Rezepte jede Menge Inspiration.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Currypaste nicht anbraten

Viele machen den Fehler, die Currypaste einfach nur in die Brühe zu rühren. Dadurch entfalten sich ihre Aromen nicht vollständig und sie schmeckt oft etwas roh und eindimensional. Der einfachste Trick: Gib die Paste in das heiße Öl-Zwiebel-Gemisch und brate sie unter Rühren 60 Sekunden mit an. Du wirst sofort den Unterschied riechen – sie wird intensiver und vielschichtiger.

Fehler 2: Die Ravioli im kochenden Wasser ertränken

Wenn die Suppe zu stark kocht, wenn die Ravioli hineinkommen, werden sie oft aufgerissen oder zerkocht. Die Teighülle ist sehr zart. Die Lösung: Sobald du die Ravioli einlegst, die Hitze auf ein sanftes Köcheln reduzieren. Sie sollten nur leise in der Suppe vor sich hin schweben und nicht wild umhergewirbelt werden.

Fehler 3: Den Limettensaft zu früh hinzugeben

Frische Zitrusnote ist das i-Tüpfelchen, aber Säure verflüchtigt sich beim Kochen. Wenn du den Limettensaft zu Beginn mitkochst, ist am Ende kaum noch etwas davon übrig. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn der Topf schon vom Herd genommen ist. So bleibt die helle, frische Säure erhalten und rundet den cremigen Geschmack perfekt ab.

Fehler 4: Zu viel Füllung in die Ravioli packen

Die Versuchung ist groß, besonders wenn man Hackfleisch verwendet. Aber ein überfülltes Wonton-Blatt lässt sich nicht gut verschließen und platzt beim Kochen garantiert auf. Halte dich an einen gehäuften Teelöffel pro Blatt. Weniger ist hier mehr – so hast du sicheren Halt und die perfekte Bissgröße.

Häufig gestellte Fragen zur Thai-Curry-Suppe

Kann ich die Ravioli auch einfrieren, bevor ich sie koche?

Ja, das ist eine super Zeitersparnis! Lege die frisch geformten Ravioli einfach auf ein bemehltes Backblech, sodass sie sich nicht berühren, und friere sie so für 1-2 Stunden an (das nennt man „open freeze“). Danach kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Sie sind mehrere Wochen haltbar. Zum Kochen nimmst du sie direkt gefroren und lässt sie in der köchelnden Suppe etwas länger, etwa 6-7 Minuten, garen. Perfekt für spontanen Suppengenuss!

Meine Suppe ist zu scharf geworden. Was kann ich tun?

Keine Panik, das lässt sich retten! Die beste Methode ist, die Suppenmenge zu vergrößern, ohne weitere Currypaste hinzuzufügen. Gib einfach mehr Kokosmilch und Brühe dazu. Kokosmilch mildert die Schärfe wunderbar. Du kannst auch einen Löffel Zucker oder einen Schuss Ahornsirup unterrühren, denn Süße balanciert Schärfe aus. Eine Extra-Portion säuerlicher Limettensaft hilft ebenfalls, die Sinne etwas abzukühlen.

Ist Fischsauce wirklich notwendig?

Nicht notwendig, aber sehr empfehlenswert, wenn du den authentischen, umami-reichen Geschmack liebst. Die Fischsauce bringt eine unvergleichliche Tiefe und Salzigkeit, die mit normalem Salz oder Sojasauce allein nicht zu erreichen ist. Wenn du sie weglässt, schmeckt die Suppe trotzdem lecker, aber etwas „flacher“. Für eine vegetarische Alternative gibt es in Asia-Läden oft Soja-basierte „Vegetarische Austernsauce“, die einen ähnlichen Effekt hat.

Was kann ich anstelle von Wonton-Teig verwenden?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Sehr gut funktionieren Gyoza-Teigblätter, die sind etwas dicker. In der Not gehen auch sehr dünn ausgerollte Maultaschen-Teigblätter, die du in Quadrate schneidest. Die einfachste Variante für einen schnellen Abend sind fertige, kleine Maultaschen aus dem Kühlregal. Schneide sie einfach in Viertel und gib sie gegen Ende der Garzeit in die Suppe. Sie saugen die Aromen wunderbar auf.

Kann ich Kokosmilch durch Sahne ersetzen?

Ja, aber der Charakter des Gerichts ändert sich komplett. Sahne macht die Suppe sehr europäisch-cremig, während Kokosmilch eine typisch süßliche, exotische Note und eine etwas leichtere Konsistenz liefert. Wenn du es mit Sahne probieren willst, nimm nur 200 ml und gib lieber mehr Brühe dazu, sonst wird es zu schwer. Ein Spritzer Zitronensaft hilft dann, die Säure-Balance wiederherzustellen.

Welches Gemüse eignet sich noch?

Fast alles, was du kurz garen kannst! Sehr gut passen: Zuckerschoten (ganz zum Schluss), Bambussprossen aus der Dose (mit den Champignons zugeben), Brokkoliröschen (etwas länger garen), Möhrenstreifen oder Mais. Auch ein Bund Pak Choi, der Stiel kleingeschnitten zu den Champignons, die Blätter zum Schluss wie Spinat, ist fantastisch. Sei kreativ!

Wie kann ich die Suppe glutenfrei zubereiten?

Das ist einfach! Für die Ravioli nimmst du Reispapierblätter (Spring Roll Wrapper). Weiche sie kurz in warmem Wasser ein, bis sie weich sind, lege die Füllung darauf und wickle sie ein. Achte auf glutenfreie Sojasauce (Tamari) für die Füllung und die Suppe. Verwende garantierte glutenfreie Brühe. Schon hast du eine wunderbare glutenfreie Version.

Wie lange brauchen Garnelen in der Füllung zum Garen?

Wenn du frische, fein gehackte Garnelen für die Füllung verwendest, reichen die 4-5 Minuten Kochzeit in der köchelnden Suppe völlig aus. Garnelen werden schnell gar und zäh, wenn sie zu lange kochen. Die Ravioli sind fertig, wenn die Teighülle durchscheinend ist und sich die Füllung fest anfühlt. Eine tolle, leichte Alternative zu Hackfleisch!

Kann ich das Gericht schon am Vorabend vorbereiten?

Ja, aber mit Plan. Bereite die Suppenbrühe komplett vor (ohne Spinat und Limette) und bewahre sie getrennt von den frisch geformten Ravioli im Kühlschrank auf. Erwärme die Brühe am nächsten Tag, koche die Ravioli darin frisch und füge dann erst die frischen Zutaten hinzu. So vermeidest du matschige Ravioli und einen muffigen Geschmack von gekochtem Grünzeug. Generell gilt: Was für eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig ist, findest du auch bei seriösen Quellen wie dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), das viele Informationen zur Ernährungskompetenz bietet.

Was sind gute Beilagen zu dieser Suppe?

Die Suppe ist eigentlich ein komplettes Gericht. Wenn du etwas dazu servieren möchtest, ist ein einfacher, knackiger Gurkensalat mit Reisessig perfekt, um den Gaumen zu erfrischen. Oder du bereitest eine schnelle Beilage wie einen Surimi-Nudelsalat vor, der mit seiner Cremigkeit toll kontrastiert. Ansonsten reicht einfach nur gutes, knuspriges Weißbrot zum Eintunken.

Ein echtes Geschmacksabenteuer für jeden Tag

Diese Thai-Curry-Suppe mit Ravioli ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleines kulinarisches Abenteuer, das mühelos in deiner eigenen Küche stattfindet. Sie beweist, dass exotische Aromen nicht kompliziert sein müssen und dass Komfort-Food auch gleichzeitig frisch und leicht sein kann. Ich hoffe, sie findet einen festen Platz in deinem Kochrepertoire und bringt genau so viel Freude auf deinen Tisch wie auf meinen. Gutes Gelingen und vor allem: Lassen Sie es sich schmecken! Und für einen süßen Abschluss empfehle ich immer meinen hausgemachten Erdbeersirup für ein erfrischendes Getränk danach.

Thai-Curry-Suppe Ravioli

Thai-Curry-Suppe Ravioli

Köstliche Thai-Curry-Suppe mit Ravioli: Einfaches Rezept für eine cremige, exotische Komfort-Food Mahlzeit in 40 Minuten.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen: 4 Personen
Calories: 450

Zutaten
  

  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Stück Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL frischer, geriebener Ingwer
  • 1 EL Rote Thai-Currypaste
  • 1 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 400 ml Kokosmilch (cremige Dose)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Fischsauce (optional) aber sehr lecker!
  • 1 EL Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker
  • 100 g Shiitake oder Champignons, in Scheiben
  • 1 Stück rote Paprika, in feinen Streifen
  • 100 g Babyspinat oder kleingeschnittener Pak Choi
  • 2 Stück Frühlingszwiebeln, in Röllchen
  • q.s. Frische Korianderblätter
  • q.s. Rote Chili in Ringen (optional für Schärfe)
  • 250 g Hackfleisch (Huhn, Schwein), Garnelen oder zerbröselter Tofu
  • 1 Stück Knoblauchzehe, gehackt (für Füllung)
  • 1 TL geriebener Ingwer (für Füllung)
  • 1 EL Sojasauce (für Füllung)
  • 1 TL Sesamöl (für Füllung)
  • 1 EL Schnittlauch oder Frühlingszwiebel, gehackt (für Füllung)
  • 12-15 Stück Wonton-Teigblätter

Kochutensilien

  • Großer Topf oder Bräter
  • Scharfes Messer
  • Schneidebrett
  • Pinsel (zum Befeuchten der Wonton-Ränder)
  • Hobel oder Reibe (für Ingwer)

Method
 

  1. Füllung zubereiten: Vermische die gewählte Füllung mit gehacktem Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Sesamöl und Schnittlauch.
  2. Ravioli formen: Lege ein Wontonblatt vor dich, fülle es und verschließe es.
  3. Aromen anbraten: Erhitze Sesamöl und brate Zwiebel, Knoblauch und Ingwer glasig an.
  4. Currypaste entfalten: Gib die rote Thai-Currypaste dazu und brate sie kurz an.
  5. Flüssige Zutaten hinzugeben: Füge Brühe und Kokosmilch hinzu und abschmecken.
  6. Gemüse und Ravioli garen: Gib die Champignons und Paprika in die Suppe und lass sie weich werden, dann die Ravioli hinzugeben.
  7. Mit Frische abschließen: Spinat oder Pak Choi unterrühren, Limettensaft hinzufügen und garnieren.

Nährwerte

Calories: 450kcalCarbohydrates: 35gProtein: 25gFat: 25gSaturated Fat: 15gCholesterol: 70mgSodium: 800mgPotassium: 750mgFiber: 4gSugar: 5gVitamin A: 500IUVitamin C: 30mgCalcium: 70mgIron: 2mg

Notizen

Du kannst die Füllung und das Gemüse nach Belieben variieren. Die Suppe ist im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar, Ravioli separat einfrieren. Für mehr Schärfe kannst du mehr Currypaste hinzufügen; achte auf die Balance der Geschmäcker.
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