Reuben Dip Schüssel: Einfach der beste Party-Klassiker

Reuben Dip Schüssel

Reuben Dip im Roggenbrot: Der heimliche Star jeder Party

Es gibt Gerichte, die schreien nach Aufmerksamkeit. Und dann gibt es diesen Reuben Dip. Er steht nicht im Rampenlicht, bis du den ersten Löffel probierst. Plötzlich ist das Gespräch verstummt. Alles, was man hört, ist ein zufriedenes Summen und das Knacken von Brotstücken. Dieser Dip hat auf jeder meiner Feiern für leere Schüsseln gesorgt. Er ist die geniale, köstliche Antwort auf die Frage: „Was kann ich machen, das wirklich alle lieben?“ Heute zeige ich dir, wie du diesen magischen Moment selbst kreierst.

Eine kulinarische Liebesgeschichte: Die Geburt des Reuben Dips

Die Inspiration kommt natürlich vom klassischen Reuben Sandwich. Ein Kult-Snack aus saftigem Corned Beef, würzigem Sauerkraut, cremigem Swiss Käse und Russian Dressing auf knusprigem Roggenbrot. Wer liebt es nicht? Irgendwann hatte ich die Idee: Warum nicht all diese Aromen in eine warme, schmelzende Masse verwandeln? Perfekt zum Teilen! Ich habe in meiner Küche experimentiert – mal war der Dip zu trocken, mal zu flüssig. Die goldene Mitte fand ich mit der Kombination aus Frischkäse als cremige Basis und dem Backen im eigenen Roggenbrot-Bowl. Das ist nicht nur clever, es schmeckt einfach unwiderstehlich nach mehr. Ein moderner Klassiker für gemütliche Abende.

Warum du diesen Reuben Dip lieben wirst

Dieses Rezept ist ein Garant für Begeisterung. Erstens: Es ist unglaublich einfach. Alles kommt in eine Schüssel, wird verrührt und gebacken. Zweitens: Die Präsentation im Brot ist ein absoluter Hingucker. Deine Gäste werden beeindruckt sein! Drittens: Der Geschmack. Die salzige Würze des Corned Beef trifft auf das säuerliche Sauerkraut und die cremige, käsige Note. Jeder Bissen ist eine kleine Geschmacksexplosion. Es ist herzhaft, comforting und einfach nur gut.

Perfekte Gelegenheiten für deinen Dip

Dieser Reuben Dip ist dein bester Freund für gesellige Momente. Er ist der ideale Auftakt für ein Spieleabend mit Freunden. Perfekt für gemütliche Filmabende auf der Couch. Ein Must-Have auf jeder Party-Buffet, ob Geburtstag oder Grillfest. Und er macht sogar beim Football-Gucken mit der Familie eine gute Figur. Kurz gesagt: Immer dann, wenn man etwas Besonderes teilen möchte, das keine stundenlange Arbeit erfordert.

Was du brauchst: Die Zutatenliste

Hier kommt alles, was für deinen perfekten Reuben Dip benötigt wird. Die Mengen sind für etwa 8 Personen als Vorspeise oder Snack.

  • 1 runder Laib Roggenbrot (ungeschnitten)
  • 225 g Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 120 g geriebener Schweizer Käse (z.B. Emmentaler)
  • 120 g Sauerkraut, abgetropft und grob gehackt
  • 120 g gekochtes Corned Beef, gewürfelt oder gezupft
  • 80 g Thousand Island Dressing
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Extra Roggenbrot-Würfel, Cracker oder Brezeln zum Dippen

Flexibel bleiben: Mögliche Variationen

Kein Schweizer Käse da? Greif zu Gruyère oder einem milden Gouda. Für eine leichtere Version kannst du den Frischkäse mit Sauerrahm oder griechischem Joghurt halbieren. Das Corned Beef lässt sich gut durch geräucherten Tofu oder Räucherlachs ersetzen. Und wer es noch würziger mag, gibt einen Spritzer Worcestersauce oder etwas geräuchertes Paprikapulver hinzu. Sei kreativ!

So gelingt dein Reuben Dip Schritt für Schritt

Schritt 1: Die Brotschüssel vorbereiten

Heize deinen Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vor. Nimm den runden Roggenlaib und schneide mit einem scharfen Brotmesser einen „Deckel“ oben ab. Hebe diesen beiseite. Nun holst du vorsichtig das weiche Innere des Brotes heraus. Lass dabei einen etwa 2 cm dicken Rand stehen, damit die Schüssel stabil bleibt. Das herausgeholte Brot zerbröselst du in mundgerechte Stücke. Diese goldbraunen Würfel sind später unsere natürlichen Dipper. Ein Profi-Tipp: Falls das Brot etwas frisch ist, backe die Würfel für 5-10 Minuten im Ofen knusprig. Das verhindert, dass sie im Dip zu schnell weich werden.

Schritt 2: Die köstliche Füllung mixen

In einer großen Schüssel kommt jetzt alles zusammen. Gib den weichen Frischkäse hinein. Er ist unsere cremige Basis. Füge den geriebenen Schweizer Käse, das gut abgetropfte und grob gehackte Sauerkraut sowie die Corned Beef-Würfel hinzu. Das Thousand Island Dressing und der schwarze Pfeffer komplettieren das Aroma. Jetzt alles mit einem robusten Löffel oder mit den Händen gründlich vermengen. Du willst eine gleichmäßige, leicht klumpige Masse haben, in der sich alle Zutaten wunderbar verteilen. Der Geruch nach deftigem Fleisch und säuerlichem Kraut ist jetzt schon verlockend.

Schritt 3: Füllen und backen

Nimm die vorbereitete Brotschüssel und wickle ihre Unterseite fest in Alufolie ein. Das schützt sie vor dem Anbrennen auf dem Blech. Jetzt füllst du die cremige Dip-Masse hinein und glättest die Oberfläche leicht. Stelle die gefüllte Schüssel auf ein Backblech. Schiebe alles für 25-30 Minuten in den heißen Ofen. Du weißt, es ist perfekt, wenn der Dip an den Rändern blubbert, der Käse goldbraun gebläht ist und ein unwiderstehlicher Duft deine Küche erfüllt. Chef-Tipp: Für eine extra-knusprige Käsekruste kannst du in den letzten 3 Minuten den Grill (Oberhitze) des Ofens anschalten. Pass aber gut auf, dass nichts verbrennt!

Schritt 4: Servieren und genießen

Hol den heißen, duftenden Dip vorsichtig aus dem Ofen. Die Alufolie kannst du nun entfernen. Stelle die brodelnde Brotschüssel auf einen großen Teller oder ein Schneidebrett. Arrangiere die vorbereiteten Roggenbrot-Würfel, Cracker und vielleicht auch einige saure Gurken oder Gewürzgurken drumherum. Jetzt heißt es: Sofort servieren! Der Reuben Dip ist am besten, wenn er warm und cremig ist. Ermutige deine Gäste, einfach loszulegen und sich ein Stück von der knusprigen Brotschüssel selbst abzubrechen.

Zeitplan für dein kulinarisches Erfolgserlebnis

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 40 Minuten
  • Kalorien pro Portion: ca. 330 kcal
  • Portionen: 8

Das Geheimnis des perfekten Geschmacks

Achte auf die Qualität des Sauerkrauts. Nimm ein frisches, nicht pasteurisiertes Sauerkraut aus dem Kühlregal. Es hat mehr Biss und ein lebendigeres, säuerliches Aroma als die lange haltbare Variante aus dem Glas. Dieses kleine Detail macht einen riesigen Unterschied im Gesamtgeschmack deines Dips.

Wusstest du schon? Eine kuriose Anekdote

Das originale Reuben Sandwich ist selbst schon Gegenstand vieler kulinarischer Debatten. Mehrere Geschichten ranken sich um seine Erfindung. Die charmanteste Version besagt, dass es in den 1920er Jahren von einem New Yorker Deli-Besitzer namens Arnold Reuben für eine hungrige Schauspielerin kreiert wurde, die nach einem späten Snack verlangte. So oder so: Seine Aromenkombination ist einfach zeitlos – und funktioniert genauso genial als Dip.

Das brauchst du in deiner Küche

  • Scharfes Brotmesser
  • Große Rührschüssel
  • Backblech
  • Alufolie
  • Ofenfeste Handschuhe

So bewahrst du die Reste auf

Sollten tatsächlich Reste bleiben (was selten vorkommt!), kannst du den Dip problemlos aufbewahren. Lasse ihn vollständig abkühlen. Dann hebeln die Dip-Reste vorsichtig aus der Brotschüssel und gib sie in einen luftdichten Behälter. So hält sich der Dip im Kühlschrank für bis zu 3 Tage. Die leere Brotschüssel kannst du ebenfalls aufbewahren. Sie ist angetrocknet noch ein paar Tage haltbar und toll für Suppen.

Um den Dip wieder aufzuwärmen, gib ihn in eine ofenfeste Form. Füge einen Spritzer Milch oder Sahne hinzu, um die Cremigkeit zurückzubringen. Dann bei 180°C für etwa 10-15 Minuten im Ofen erwärmen, bis er wieder heiß und blubbernd ist. Die Mikrowelle geht auch, aber der Ofen gibt die bessere Textur.

Ein einfaches System für die Mahlzeitenorganisation zuhause kann helfen, solche Reste clever einzuplanen und Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Meine besten Tipps für dich

  • Weiche dein Roggenbrot an: Wenn du dein Brot selbst backst oder ein sehr rustikales Brot kaufst, kann es sehr trocken sein. Bestreiche die Innenseite der ausgehöhlten Schüssel leicht mit weicher Butter oder Öl, bevor du den Dip einfüllst. Das verhindert, dass die Schüssel zu stark austrocknet und bröckelt.
  • Mach ihn vor: Du kannst den Dip komplett vorbereiten, in die Brotschüssel füllen, abdecken und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Einfach direkt aus dem Kühlschrank etwas länger backen (ca. 35-40 Min.).
  • Dipper-Vielfalt: Neben den Brotwürfeln schmecken auch gesalzene Brezelstangen, knusprige Kartoffelchips oder sogar rohe Paprikastreifen und Karottensticks fantastisch dazu.

Ideeen für die perfekte Präsentation

  • Serviere den Dip auf einem großen, rustikalen Holzbrett. Lege Gurken, kleine Gewürzgurken und Senf als Beilagen drumherum.
  • Für eine Dinner-Party: Mache kleine, individuelle Portionen in ausgelöffelten Roggenbrötchen.
  • Dekoriere den Teller mit frischem Dill oder Schnittlauch für einen farblichen Kontrast.

Gesündere Alternativen und Varianten

Du möchtest den Dip etwas leichter genießen? Hier sind sechs Ideen:

  1. Lighter Version: Ersetze den Frischkäse durch Magerquark und benutze eine leichte Mayonnaise im Dressing. Nimm fettarmen Käse.
  2. Vegetarischer Dip: Lasse das Corned Beef weg und ersetze es durch geräucherte, gewürfelte Räuchertofu-Streifen oder marinierte Pilze.
  3. Extra Schärfe: Gib einen Esslöffel geriebenen Meerrettich oder ein paar Tropfen Tabasco in die Dip-Masse.
  4. Mit Kartoffel-Fondue: Heize den Dip in einem kleinen Fondue-Topf auf und serviere ihn mit Ofenkartoffel-Würfeln.
  5. Klein & fein: Fülle die Masse in ausgelöffelte Mini-Paprikas oder kleine Champignons und backe sie für 15 Minuten – perfekte Fingerfood-Häppchen.
  6. Frühlings-Variante: Ersetze das Sauerkraut durch fein gehackten, blanchierten Spitzkohl und füge frischen Dill hinzu.

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Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Das Sauerkraut nicht genug ausdrücken

Das ist der häufigste Fehler! Sauerkraut kommt voller Flüssigkeit daher. Drückst du es nicht gründlich aus, läuft diese Flüssigkeit während des Backens aus und macht deinen Dip wässrig und weniger cremig. Nimm das Sauerkraut in die Hände und presse es über dem Waschbecken so lange, bis fast keine Flüssigkeit mehr kommt. Ein Extra-Tipp: Du kannst es auch zwischen mehreren Lagen Küchenpapier ausdrücken.

Fehler 2: Den Frischkäse kalt verwenden

Frischkäse direkt aus dem Kühlschrank ist hart und klumpig. Er mischt sich nicht gut mit den anderen Zutaten, und du bekommst keine homogene Masse. Nimm den Frischkäse mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Ist er weich, lässt er sich wunderbar mit einer Gabel glatt rühren und verbindet sich perfekt mit dem Dressing und dem Käse.

Fehler 3: Die Brotschüssel zu dünnwandig machen

Beim Aushöhlen ist man oft zu eifrig und schabt das Brot bis auf die Kruste aus. Eine zu dünne Wand kann dem feuchten, schweren Dip nicht standhalten und bricht zusammen – eine kleine Katastrophe auf dem Buffet. Achte darauf, einen stabilen Rand von etwa 1,5 bis 2 Zentimetern stehen zu lassen. Das Brot bleibt so fest und kann den Inhalt sicher tragen.

Fehler 4: Den Dip zu lange backen

Wir wollen, dass der Dip heiß ist, der Käse geschmolzen und die Oberfläche leicht gebräunt. Backst du ihn aber zu lange, trennt sich die Masse. Das Fett vom Käse und dem Dressing schwimmt oben, der Rest wird trocken und körnig. Behalte deinen Dip im Auge. Sobald er am Rand blubbert und golden wird (nach ca. 25-30 Minuten), ist er fertig. Lieber etwas kürzer backen, er zieht auch nach dem Rausholen noch nach.

Häufig gestellte Fragen zum Reuben Dip

Kann ich den Reuben Dip auch ohne Roggenbrot-Schüssel machen?

Ja, absolut! Die Brotschüssel ist vor allem ein hübscher Server. Du kannst die Dip-Masse genauso gut in eine kleine, ofenfeste Gratinform oder ein Schmortöpfchen füllen und backen. Serviere ihn dann einfach mit den Brotwürfeln oder Crackern auf der Seite. Der Geschmack ist identisch. Die Brotschüssel ist einfach ein besonderes Extra, das den „Wow“-Faktor erhöht und später noch mitgegessen werden kann.

Welches Brot eignet sich außer Roggenbrot noch?

Roggenbrot passt geschmacklich am besten, denn es ist das klassische Brot des originalen Sandwiches. Als gute Alternativen funktionieren aber auch ein kräftiges Mischbrot oder ein dunkles Vollkornbrot. Vermeiden solltest du sehr luftige, helle Weißbrotsorten wie Baguette oder Ciabatta. Sie werden durch die Feuchtigkeit des Dips zu schnell matschig und verlieren ihre Stabilität.

Kann ich den Dip schon am Vortag vorbereiten?

Das ist sogar eine super Idee, um am Partytag Stress zu vermeiden. Bereite die Dip-Masse komplett vor, fülle sie in die ausgehöhlte Brotschüssel, decke alles gut mit Klarsichtfolie ab und stelle es in den Kühlschrank. Am nächsten Tag muss der Dip dann nur noch etwas länger im Ofen backen – rechne mit etwa 35-40 Minuten, da er direkt aus dem Kühlschrank kommt. So schmeckt er frisch und du hast mehr Zeit für deine Gäste.

Was kann ich als Ersatz für Thousand Island Dressing nehmen?

Wie bewahre ich Reste am besten auf?

Übriggebliebene Dip-Masse (ohne die Brotschüssel) in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich so für 2-3 Tage. Die ausgehöhlte, leere Brotschüssel kannst du in Frischhaltefolie gewickelt ebenfalls im Kühlschrank lagern, solle aber innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht werden, da sie anfängt hart zu werden. Zum Aufwärmen den Dip in eine ofenfeste Form geben, eventuell einen Schuss Sahne unterrühren und bei 180°C im Ofen warm werden lassen.

Ist Corned Beef dasselbe wie Pastrami?

Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn sie ähnlich aussehen. Corned Beef wird in Salzlake gepökelt und meist gekocht serviert. Es ist sehr zart und mild-salzig im Geschmack. Pastrami wird ebenfalls gepökelt, aber anschließend gewürzt (oft mit viel schwarzem Pfeffer und Koriander) und dann geräuchert und gedämpft. Pastrami hat eine kräftigere, würzig-rauchige Note. Im Reuben Dip funktioniert beides, aber Corned Beef ist die klassische, authentischere Wahl.

Mein Dip wird nach dem Backen wässrig, woran liegt das?

Die häufigste Ursache ist, wie oben erwähnt, nicht ausreichend ausgedrücktes Sauerkraut. Eine andere Möglichkeit ist, dass der verwendete Frischkäse zu viel Flüssigkeit abgibt, was bei einigen fettarmen Varianten passieren kann. Verwende Frischkäse mit normalem Fettgehalt und drücke das Sauerkraut wirklich sehr gut aus. Auch zu viel Dressing kann flüssig machen. Halte dich an die angegebene Menge.

Kann ich den Dip einfrieren?

Von Einfrieren würde ich abraten. Die cremige Basis aus Frischkäse und Dressing neigt dazu, sich nach dem Auftauen zu trennen und eine körnige, unappetitliche Konsistenz zu bekommen. Auch das Sauerkraut wird sehr matschig. Dieser Dip schmeckt frisch am allerbesten und ist so schnell gemacht, dass Einfrieren sich nicht wirklich lohnt.

Was sind gute vegetarische Alternativen zum Corned Beef?

Du brauchst einen würzigen, deftigen Ersatz. Geräucherter Tofu, klein gewürfelt und scharf angebraten, ist eine tolle Option. Auch grob gehackte, marinierte und gebratene Pilze (z.B. Austernpilze) geben eine tolle fleischige Textur. Eine weitere Idee sind kleine Stücke von gut abgetropften und gebratenen Artischockenherzen oder sogar geröstete Sonnenblumenkerne für etwas Biss.

Welchen Käse kann ich anstelle von Schweizer Käse nehmen?

Schweizer Käse (wie Emmentaler) ist mild, nussig und schmilzt gut. Gute Alternativen sind Gruyère (etwas würziger), ein milder Bergkäse oder sogar ein junger Gouda. Vermeiden solltest du extrem aromatische Käsesorten wie sehr alten Bergkäse oder Blauschimmelkäse, da sie den zarten Geschmack des Dips komplett überdecken würden.

Ein Rezept, das verbindet

Dieser Reuben Dip ist mehr als nur ein Snack. Er ist ein Gesprächsstarter, ein Komfort-Food-Hit und der Beweis, dass die besten Ideen manchmal einfach sind. Er bringt die beruhigenden Aromen eines Klassikers in eine gesellige, teilbare Form. Ich habe ihn schon für so viele Anlässe gemacht und jedes Mal ist er der erste Teller, der leer ist. Probier es aus – ich bin mir sicher, er wird auch in deinem Freundes- und Familienkreis zum Dauerbrenner werden. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken!

Reuben Dip Schüssel

Reuben Dip Schüssel

Reuben Dip im Roggenbrot: Cremiger Partysnack in der eigenen Brot-Schüssel. Einfach mit Corned Beef, Sauerkraut & Käse. Perfekt zum Teilen!
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen: 8 Personen
Calories: 330

Zutaten
  

  • 1 Laib Roggenbrot (ungeschnitten)
  • 225 g Frischkäse Zimmertemperatur
  • 120 g geriebener Schweizer Käse z.B. Emmentaler
  • 120 g Sauerkraut abgetropft und grob gehackt
  • 120 g gekochtes Corned Beef gewürfelt oder gezupft
  • 80 g Thousand Island Dressing
  • 0.5 TL schwarz gemahlener Pfeffer frisch
  • extra Roggenbrot-Würfel oder Cracker zum Dippen

Kochutensilien

  • Scharfes Brotmesser
  • Große Rührschüssel
  • Backblech
  • Alufolie
  • Ofenfeste Handschuhe

Method
 

  1. Heize deinen Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Schneide mit einem scharfen Brotmesser einen 'Deckel' oben ab und höhle das Brot mit ca. 2 cm Rand aus.
  3. Zerbrösele das herausgeholte Brot in mundgerechte Stücke und backe diese ggf. für 5-10 Minuten.
  4. Vermenge in einer großen Schüssel den Frischkäse, Schweizer Käse, Sauerkraut, Corned Beef, Thousand Island Dressing und schwarzen Pfeffer gut miteinander.
  5. Wickle die Unterseite der Brotschüssel in Alufolie ein und fülle die Dip-Masse hinein.
  6. Stelle die gefüllte Schüssel auf ein Backblech und backe sie 25-30 Minuten lang.
  7. Optional: Schalte für die letzten 3 Minuten den Grill des Ofens ein für eine extra-knusprige Käsekruste.
  8. Serviere den heißen Dip sofort mit den vorbereiteten Roggenbrot-Würfeln, Crackern und sauren Gurken.

Nährwerte

Calories: 330kcalCarbohydrates: 25gProtein: 15gFat: 20gSaturated Fat: 10gCholesterol: 45mgSodium: 700mgPotassium: 200mgFiber: 2gSugar: 1gVitamin A: 400IUVitamin C: 5mgCalcium: 200mgIron: 2mg

Notizen

Achte darauf, das Sauerkraut gut auszudrücken, um ein Wässern des Dips zu verhindern.
Der Frischkäse sollte Zimmertemperatur haben für eine bessere Konsistenz.
Du kannst den Dip gut am Vortag vorbereiten und dann abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren; einfach länger backen, bis er heiß ist.
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