Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse: Einfach unwiderstehlich

Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse

Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse: Dein süßer Frühlingsgruß

Kennst du das Gefühl, wenn der erste richtige Sonnenstrahl durchs Fenster fällt und du sofort Lust auf etwas Frisches, etwas Frohes bekommst? Genau das passierte mir letzte Woche. Anstatt einfach nur Schokoeier zu verstecken, wollte ich dieses Jahr einen Kuchen backen, der den Frühling schmeckt. Das Ergebnis? Dieser wunderbare Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse! Er ist saftig, aromatisch und mit dieser cremigen Frischkäse-Frosting-Haube einfach unwiderstehlich. Einfach perfekt für ein gemütliches Kaffeetrinken an den Feiertagen oder als süßes Mitbringsel.

Von historischen Wurzeln zu meinem Oster-Hit

Karottenkuchen ist eine echte Erfolgsgeschichte. In früheren Zeiten, als Zucker teuer und oft schwer zu bekommen war, nutzte man die natürliche Süße von geriebenen Karotten, um Kuchen zu süßen. Das war genial und sparsam. Mein Rezept für diesen Oster-Karottenkuchen knüpft genau an diese Tradition an und verfeinert sie mit modernen Ideen. Die Zugabe von Ananas (optional, aber absolut lecker!) macht den Teig noch saftiger, und das Frischkäse-Frosting ist eine amerikanische Inspiration, die einfach perfekt dazu passt. Für mich verbindet dieser Kuchen Altes mit Neuem und ist deshalb auch in unserer modernen Osterzeit ein absolutes Highlight.

Warum du diesen Oster-Karottenkuchen lieben wirst

Ich bin überzeugt, dass dieses Rezept bald auch zu deinem Lieblingsrezept wird. Warum? Lass mich zählen: Erstens ist der Kuchen unheimlich saftig und bleibt es auch! Zweitens ist die Kombination aus Gewürzen wie Zimt und Muskatnuss einfach himmlisch duftend. Drittens ist das Frischkäse-Frosting die perfekte, nicht zu süße Krönung. Und viertens: Er sieht mit ein paar extra Nüssen oder kleinen Zuckermöhren als Dekoration einfach bezaubernd aus! Er schmeckt wie Liebe aus dem Ofen – und das ohne komplizierte Zutaten.

Die perfekten Gelegenheiten für deinen Frühlingskuchen

Natürlich ist der Oster-Karottenkuchen der Star auf jedem Osterbrunch-Tisch. Aber hört auf damit! Er ist so vielseitig. Wie wäre es damit, ihn als Dessert nach einem festlichen Sonntagsessen mit einem schönen cremigen Knoblauch-Hühnchen zu servieren? Oder als süßen Ausgleich nach einem leichten Veggie-Gericht wie dem knusprigen Cashew-Blumenkohl? Er eignet sich auch wunderbar für Geburtstage im Frühling, Familienfeiern oder einfach als „Ich- brauche-eine-Wohlfühlschnitte“-Kuchen. Jeder Anlass wird mit ihm ein bisschen schöner.

Die Zutatenliste: Alles für deinen Kuchen-Traum

Hier ist alles, was du für deinen saftigen Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse brauchst. Die meisten Dinge hast du sicher schon zu Hause!

Für den Teig:

  • 480 ml (2 Cups) Weizenmehl (Type 405)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 240 ml (1 Cup) neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
  • 200 g (1 Cup) weißer Zucker
  • 100 g (1/2 Cup) brauner Zucker
  • 4 große Eier (Größe L)
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 260 g (2 Cups) geriebene Karotten (ca. 3-4 mittelgroße Möhren)
  • 60 g (1/2 Cup) gehackte Walnüsse oder Pekannüsse (optional)
  • 120 g (1/2 Cup) Ananasstücke aus der Dose, abgetropft und grob zerkleinert (optional)

Für das Frischkäse-Frosting:

  • 225 g (8 oz) Frischkäse, zimmerwarm
  • 115 g (1/2 Cup) ungesalzene Butter, zimmerwarm
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 360 g (3 Cups) Puderzucker, gesiebt

Clevere Austauschmöglichkeiten

Kein Problem, wenn mal etwas fehlt! Hier sind meine liebsten Tauschideen:

  • Nüsse: Wer keine Nüsse mag oder eine Allergie hat, lässt sie einfach weg. Der Kuchen wird trotzdem super!
  • Ananas: Sie gibt Feuchtigkeit, kann aber auch weggelassen werden. Als Ersatz eignet sich fein geriebener Apfel (gut ausgedrückt!).
  • Öl: Geschmacksneutrales Kokosöl (geschmolzen) oder sogar Apfelmus (dann wird der Kuchen etwas kompakter) funktionieren.
  • Mehl: Für eine glutenfreie Version kannst du eine 1:1 glutenfreie Mehlmischung verwenden.
  • Frischkäse: Mascarpone ergibt ein noch reichhaltigeres, cremigeres Frosting.

So gelingt dir der perfekte Oster-Karottenkuchen

Folge einfach diesen Schritten und schon bald duftet es bei dir nach Backglück!

Schritt 1: Backofen vorheizen und Bleche vorbereiten

Als erstes stellst du deinen Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C). Zwei 23-cm-Springformen oder runde Kuchenformen butterst du gut ein und bestäubst sie leicht mit Mehl. Klopfe das überschüssige Mehl aus. Das verhindert, dass der Kuchen später anklebt. Dieser kleine Vorbereitungsschritt spart später viel Ärger!

Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermischen

Nimm eine große Rührschüssel und siebe das Mehl hinein. Gib Backpulver, Salz, Zimt, Muskatnuss und Ingwer dazu. Jetzt nimmst du einen Schneebesen und vermischst alles gründlich. Siehst du, wie sich die Gewürze gleichmäßig im Mehl verteilen? Das ist wichtig, damit später in jedem Bisschen ein Hauch von diesen warmen Aromen steckt. Eine gute Kochplanung, bei der man Zutaten bereitstellt, macht das Leben leichter.

Schritt 3: Öl, Zucker und Eier cremig rühren

In einer zweiten, großen Schüssel kommen das Pflanzenöl, der weiße und der braune Zucker. Mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine rührst du die Mischung für etwa 2-3 Minuten hell und cremig. Der Zucker sollte sich fast aufgelöst haben. Jetzt schlägst du die Eier einzeln unter und gibst dann das Vanilleextrakt dazu. Rühre weiter, bis die Masse schön gebunden und seidig aussieht. Der braune Zucker verleiht eine schöne Karamellnote.

Profi-Tipp: Lass die Eier vorher Zimmertemperatur annehmen. So verbinden sie sich besser mit der Öl-Zucker-Masse und die Konsistenz wird perfekt.

Schritt 4: Alles zusammenfügen und die Karotten unterheben

Jetzt kommt der magische Moment! Gib die trockene Mehlmischung langsam zur feuchten Öl-Ei-Masse. Rühre aber nur so lange, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Übertreibe es nicht, sonst wird der Teig zäh. Nun kommen die Stars der Show: die frisch geriebenen Karotten. Siebe sie locker in den Teig. Wenn du dich für Nüsse und Ananas entschieden hast, kommen sie jetzt auch dazu. Hebe alles mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Der Teig wird wunderbar bunt und duftet schon jetzt nach Gewürzen.

Schritt 5: Den Kuchen backen und abkühlen lassen

Teile den Teig gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Formen auf. Glätte die Oberfläche mit dem Löffel. Ab in den vorgeheizten Ofen für 30-35 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn ein eingestochener Zahnstocher sauber wieder herauskommt. Nun ist Geduld gefragt: Lasse die Kuchen in den Formen für 10 Minuten auskühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter stürzt und vollständig abkühlen lässt. Ein warmer Kuchen würde das Frosting sofort schmelzen lassen!

Schritt 6: Das himmlische Frischkäse-Frosting zubereiten

Während die Kuchen abkühlen, kümmerst du dich um die Krönung. In einer sauberen Schüssel verrührst du den weichen Frischkäse und die weiche Butter mit dem Mixer auf mittlerer Stufe zu einer gleichmäßigen, cremigen Masse. Gib das Vanilleextrakt hinzu. Nun siebst du portionsweise den Puderzucker dazu und rührst weiter, bis das Frosting schön steif und cremig ist. Es sollte sich gut vom Schüsselrand lösen. Schmecke es kurz ab – ist es perfekt?

Schritt 7: Den Kuchen dekorieren und genießen

Lege den ersten Kuchenboden auf eine Servierplatte. Verteile etwa ein Drittel des Frostings gleichmäßig darauf. Setze den zweiten Boden darauf. Nun verziehst du die Seiten und die Oberseite des Kuchens mit dem restlichen Frosting. Sei kreativ! Du kannst mit der Messerrücken Wellen machen oder ihn ganz glatt streichen. Zum Schluss garnierst du den Oster-Karottenkuchen nach Belieben. Ein paar gehackte Walnüsse am Rand oder kleine Zuckermöhren machen sich großartig. Jetzt nur noch anschneiden und genießen!

Chef-Tipp: Für eine ultimativ glatte Oberfläche, „crumb-coate“ den Kuchen zuerst. Das heißt: Du bestreichst ihn zunächst mit einer sehr dünnen Schicht Frosting, kühlst ihn für 15 Minuten ein und streichst dann die finale, dicke Schicht auf. So bleiben keine Krümel im Frosting sichtbar.

Zeitplan: Vom Rühren bis zum Genießen

Mit guter Vorbereitung steht der Kuchen schneller auf dem Tisch, als du denkst.

  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Backzeit: 35 Minuten
  • Abkühlzeit (wichtig!): Ca. 1 Stunde
  • Gesamtzeit: Etwa 1 Stunde 55 Minuten
  • Kcal pro Stück: Ca. 430 (bei 12 Stücken)
  • Portionen: 12 große, saftige Stücke

Mein Chef-Geheimnis für den Karottenkuchen

Mein absoluter Geheimtipp betrifft die Karotten: Nimm eine grobe Reibe! Fein geriebene Karotten zerfallen fast und geben kaum Struktur. Die grob geriebenen Stückchen hingegen geben dem Kuchen einen wunderbaren, leicht bissigen Charakter und schmecken viel intensiver nach Karotte. Das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem fantastischen Kuchen!

Extra Wissenshäppchen

Wusstest du, dass Karottenkuchen in vielen Ländern als sehr gesund angepriesen wurde? Während des Zweiten Weltkriegs förderte die britische Regierung Karottenkuchen-Rezepte, weil Karotten reich an Vitamin A sind und gut für die Augen. Auch wenn unser Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse natürlich ein Dessert ist, kann man mit gutem Gewissen sagen, dass die Karotten ihn immerhin etwas gehaltvoller machen als einen reinen Schokokuchen!

Das brauchst du in deiner Küche

Hier ist eine kleine Checkliste für dein Backabenteuer:

  • Zwei 23-cm-Springformen oder runde Kuchenformen
  • Zwei große Rührschüsseln
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Gemüsereibe (am besten grobe Seite)
  • Sieb
  • Teigschaber
  • Spatel zum Verteilen des Frostings
  • Kuchengitter zum Abkühlen

So bleibt dein Karottenkuchen lange frisch

Der beste Ort für deinen Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse ist der Kühlschrank. Da das Frosting aus Frischkäse und Butter besteht, wird es bei Raumtemperatur zu weich. Wickle die Torte oder decke sie mit einer Kuchenhaube ab. So bleibt sie für 3-4 Tage wunderbar frisch und saftig.

Du kannst den kompletten Kuchen oder einzelne Stücke auch sehr gut einfrieren. Friere ihn dazu für 1-2 Stunden unverpackt an, damit das Frosting fest wird. Dann wickele ihn gut in Frischhaltefolie und Gefrierbeutel ein. Er hält sich so problemlos für 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für eine längere Aufbewahrung (bis zu 3 Tage) bei Raumtemperatur lasse das Frischkäse-Frosting weg. Die ungefüllten Kuchenböden lassen sich bei kühler, trockener Lage gut aufbewahren. Einfach kurz vor dem Servieren frisch zubereiten und auftragen.

Meine besten Tipps für dich

  • Karotten selbst reiben: Verwende niemals vorgegeriebene Karotten aus dem Kühlregal. Sie sind oft zu trocken und haben kaum Geschmack.
  • Zimmerwarme Zutaten: Achte darauf, dass Eier, Butter und Frischkäse wirklich Zimmertemperatur haben. So verbinden sie sich besser und das Ergebnis wird cremiger.
  • Nicht übermischen: Sobald du das Mehl unterrührst, höre auf, sobald keine weißen Flecken mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind egal.
  • Portionieren: Schneide den Kuchen mit einem scharfen, heißen Messer. Tauche die Klinge nach jedem Schnitt in heißes Wasser und trockne sie ab. So bekommst du makellose Schnitte.

So präsentierst du deinen Kuchen wie ein Profi

  • Streue nicht nur gehackte Walnüsse, sondern auch etwas gemahlene Pistazien oder geröstete Kokosraspel um den Rand.
  • Lege ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten (wie Veilchen) auf die Oberseite.
  • Forme aus Marzipan kleine, niedliche Möhren und dekoriere die Kuchenmitte damit.
  • Serviere den Kuchen auf einer schönen, bunten Kuchenplatte. Pastelltöne passen perfekt zum Frühlingsgefühl.

Gesündere und kreative Varianten

Du möchtest den Kuchen etwas abwandeln? Kein Problem! Hier sind sechs Ideen:

  1. Vollkorn-Variante: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl. Das gibt einen kräftigeren Geschmack und mehr Ballaststoffe.
  2. Zuckerreduziert: Reduziere den Zucker im Teig um 1/4 und verwende für das Frosting eine Mischung aus Puderzucker und gemahlenen Mandeln.
  3. Orange-Ingwer-Note: Gib die abgeriebene Schale einer Orange und 1 EL frisch geriebenen Ingwer in den Teig. Ein frischer Kick!
  4. Pflanzenbasierte Option: Verwende Apfelmus statt Eiern und einen pflanzlichen Frischkäse. Achte auf einen Bindemittel-Zusatz.
  5. Cupcake-Version: Fülle den Teig in Muffinförmchen und backe sie für 20-25 Minuten. Perfekt für Kinder oder die Kaffeetafel.
  6. Schoko-Schicht: Füge dem Teig 3 EL Kakaopulver hinzu und backe einen schokoladigen Boden. Für einen Schoko-Karotten-Kontrast!

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Kuchen wird trocken oder fällt in sich zusammen

Das passiert oft, wenn der Teig zu lange gerührt oder der Backofen zu heiß ist. Sobald die trockenen Zutaten im feuchten Teig sind, bildet sich Klebereiweiß. Zu viel Rühren macht den Kuchen zäh. Auch zu hohe Hitze lässt ihn zu schnell aufsteigen und dann wieder einsacken. Folge den Backzeiten genau und rühre das Mehl nur vorsichtig unter.

Fehler 2: Das Frosting ist zu flüssig oder klumpig

Hier liegt der Fehler meist in der Temperatur. Sind Frischkäse und Butter nicht wirklich weich, wird das Frosting klumpig. Sind sie zu weich oder wird der Kuchen nicht vollständig abgekühlt, läuft das Frosting einfach davon. Lass die Zutaten mindestens 2 Stunden draußen liegen und den Kuchen komplett auskühlen.

Fehler 3: Der Kuchen klebt in der Form fest

Eine schlecht vorbereitete Form ist der häufigste Grund für eine Katastrophe. Einfaches Einbuttern reicht oft nicht. Bestäube die eingebutterte Form immer zusätzlich mit etwas Mehl oder Semmelbröseln und klopfe das Überschüssige aus. Eine Backfolie oder ein ausgeschnittenes Backpapier auf dem Formboden ist die sicherste Methode.

Fehler 4: Zu feucht geriebene Karotten verwenden

Frisch geriebene Karotten können viel Flüssigkeit abgeben. Wenn du sie nicht leicht ausdrückst, kommt zu viel Feuchtigkeit in den Teig. Das kann dazu führen, dass der Kuchen in der Mitte nicht gar wird oder sich Pfützen bilden. Einfach die geriebenen Karotten in ein sauberes Küchentuch geben und leicht ausdrücken.

Für noch mehr Dessert-Inspirationen

Wenn du genau wie ich eine Schwäche für einfache, aber raffinierte Nachspeisen hast, dann wirf doch auch mal einen Blick in meine Kategorie für einfache Desserts. Dort findest du neben diesem Oster-Karottenkuchen noch viele andere süße Versuchungen wie schnelle hausgemachte Schokoladenkekse oder elegante erfrischende Zitronentrüffel.

Fragen und Antworten zum Oster-Karottenkuchen

Kann ich den Kuchen ohne Ananas backen?

Aber natürlich! Die Ananas ist optional und macht den Kuchen einfach nur extra saftig. Wenn du sie weglässt, ändert sich an der Zubereitung nichts. Du kannst auch stattdessen einen fein geriebenen, gut ausgedrückten Apfel unterheben. Das gibt eine ähnliche Saftigkeit und eine leicht fruchtige Note. Die Menge bleibt genau gleich.

Warum ist mein Frischkäse-Frosting so weich?

Das kann zwei Hauptgründe haben. Entweder waren die Butter und der Frischkäse zu warm, oder der Puderzucker war nicht ausreichend gesiebt und konnte sich nicht richtig verbinden. Ein simpler Trick hilft: Stelle die Schüssel mit dem zu weichen Frosting für 20-30 Minuten in den Kühlschrank und rühre es dann noch einmal kräftig durch. Es sollte dann eine perfekte, streichfeste Konsistenz haben.

Wie lange braucht der Kuchen zum vollständigen Abkühlen?

Das ist entscheidend für ein gutes Ergebnis. Lasse die Kuchenböden nach dem Backen für 10 Minuten in der Form. Danach stürze sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Jetzt benötigen sie mindestens 1 Stunde, um komplett auszukühlen. Bei einem dicken Kuchenboden kann es auch 1,5 Stunden dauern. Nur ein komplett kalter Kuchen hält das Frosting stand.

Kann ich den Teig auch in einer Kastenform backen?

Ja, das geht sehr gut. Verwende eine klassische Kastenform (etwa 25 cm Länge). Die Backzeit verlängert sich dann auf etwa 50-60 Minuten. Prüfe wie immer mit einem Zahnstocher, ob der Kuchen in der Mitte durchgebacken ist. Die Garzeit hängt von der Größe und Tiefe deiner Form ab.

Kann ich die Nüsse auch durch Saaten ersetzen?

Unbedingt! Für einen nussfreien oder nussärmeren Kuchen sind Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne eine fantastische Alternative. Sie geben dem Kuchen den nötigen Biss und eine angenehme, herzhafte Note. Du kannst sie einfach im gleichen Maß ersetzen. Geröstet schmecken sie sogar noch intensiver.

Wie mache ich den Kuchen laktosefrei?

Das ist einfacher als gedacht. Für den Teig verwendest du einfach eine laktosefreie Margarine anstelle von Butter. Für das Frosting gibt es inzwischen sehr guten laktosefreien Frischkäse und laktosefreie Butter in den meisten Supermärkten. Ansonsten bleibt die Zubereitung exakt gleich.

Hält der Kuchen für mehrere Tage?

Ja, und er wird sogar noch besser! Durch die saftigen Karotten bleibt der Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse im Kühlschrank gut abgedeckt für 3-4 Tage wunderbar feucht. Die Aromen vermischen sich über Nacht noch besser. Stelle einfach sicher, dass er gut verpackt ist, damit er keine anderen Gerüche annimmt.

Was kann ich tun, wenn mein Backofen keine exakten Temperaturen anzeigt?

Viele ältere Backöfen haben eine ungenaue Temperaturanzeige. Investiere in ein kleines Backofenthermometer. Das kostet nicht viel und rettet dir viele Backprojekte. Wenn du keines hast, backe den Kuchen auf der mittleren Schiene und schaue etwa 5 Minuten vor Ende der angegebenen Zeit nach. Die Erfahrung hilft hier am meisten.

Kann man die Kuchenböden einfrieren?

Absolut! Das ist eine tolle Zeitersparnis. Lasse die abgekühlten, ungefrosteten Kuchenböden komplett auskühlen. Wickle sie dann eng in Frischhaltefolie und danach in Alufolie oder einen Gefrierbeutel ein. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank liegen lassen.

Das Frosting ist mir zu süß. Was kann ich tun?

Das ist ein häufiger Geschmackspunkt. Du kannst die Puderzuckermenge im Frosting problemlos um bis zu einem Drittel reduzieren. Es wird dann etwas weicher, schmeckt aber frischer und „käsiger“. Eine Prise Salz im Frosting unterrühren hilft auch, die Süße auszubalancieren und den Geschmack zu intensivieren.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Ich hoffe, dieses Rezept für meinen Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse bringt dir genauso viel Freude wie mir. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Einladung, den Frühling zu feiern und mit lieben Menschen zu teilen. Egal ob du ihn für Ostern, einen Geburtstag oder einfach so backst, er wird garantiert alle Herzen höherschlagen lassen. Also schnapp dir die Schüssel, reibe die Karotten und lass dich von diesem wunderbaren Geschmackserlebnis überraschen. Ich freue mich schon darauf, von deinen Backerlebnissen zu hören. Gutes Gelingen und einen guten Appetit!

Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse

Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse

Saftiger Oster-Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting – das perfekte Frühlingsdessert. Einfaches Rezept für saftigen Karottenkuchen mit cremiger Haube. Ideal für Ostern.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Abkühlzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 55 Minuten
Portionen: 12 Personen
Calories: 430

Zutaten
  

  • 480 ml Weizenmehl (Type 405)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 240 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
  • 200 g weißer Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 4 große Eier (Größe L)
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 260 g geriebene Karotten (ca. 3-4 mittelgroße Möhren)
  • 60 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse (optional)
  • 120 g Ananasstücke aus der Dose (abgetropft und grob zerkleinert, optional)

Kochutensilien

  • Backform 2 Stück 23-cm-Springformen
  • Rührschüssel 2 große
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Gemüsereibe
  • Teigschaber

Method
 

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei 23-cm-Springformen vorbereiten.
  2. Trockene Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz, Zimt, Muskatnuss, Ingwer) in einer großen Rührschüssel vermischen.
  3. In einer anderen Schüssel Öl, weißen und braunen Zucker cremig rühren, dann die Eier und Vanilleextrakt unterrühren.
  4. Trockene Zutaten zur feuchten Masse geben und verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
  5. Geriebene Karotten, Walnüsse und Ananas unterheben.
  6. Teig gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Formen aufteilen und 30-35 Minuten backen.
  7. Kuchen in der Form für 10 Minuten auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.
  8. Frischkäse und Butter für das Frosting cremig verrühren, Vanilleextrakt und gesiebten Puderzucker hinzufügen.
  9. Einen Kuchenboden mit Frosting bestreichen, den zweiten Boden darauflegen und den gesamten Kuchen dekorieren.

Nährwerte

Calories: 430kcalCarbohydrates: 58gProtein: 5gFat: 22gSaturated Fat: 4.5gCholesterol: 140mgSodium: 180mgPotassium: 240mgFiber: 1.5gSugar: 29gVitamin A: 2500IUVitamin C: 2mgCalcium: 40mgIron: 2mg

Notizen

Du kannst die Ananas weglassen oder durch einen gut ausgedrückten, fein geriebenen Apfel ersetzen. Achte darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben für ein optimales Ergebnis. Der Kuchen bleibt im Kühlschrank für 3-4 Tage frisch. Er lässt sich auch gut einfrieren!
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