Mozzarella-Zwiebelringe mit Knoblauchbutter: Der knusprige Hit für jeden Anlass
Erinnert ihr euch an diesen magischen Moment in einem guten Restaurant, wenn ein Teller kommt, von dem sofort alle am Tisch „Ohhh!“ sagen? Genau das passiert, wenn meine knusprigen Mozzarella-Zwiebelringe mit Knoblauchbutter auf den Tisch kommen. Ein goldbrauner, knuspriger Mantel, der einen wunderbar geschmolzenen Mozzarella-Kern verbirgt. Und dieser Duft! Ich habe dieses Rezept für eine große Familienfeier getestet, und es war binnen Minuten ratzekahl leer. Es ist perfekt für alle, die knusprige Leckereien und herzhaften Käsegenuss lieben.
Von der klassischen Zwiebelringe zur knusprigen Kreation
Klassische Zwiebelringe sind ein toller Snack. Aber ich wollte etwas Besonderes. Etwas, das nicht nur knusprig ist, sondern auch für diesen berühmten „Cheese-Pull“ sorgt. Die Idee, Mozzarella in die Zwiebelringe zu stopfen, kam mir bei einem Besuch auf einem Streetfood-Markt. Dort gab es eine ähnliche, frittierte Köstlichkeit. Ich habe sie zu Hause nachgekocht und mit meinem Geheimnis verfeinert: einer selbstgemachten Knoblauchbutter, die direkt nach dem Frittieren darüber geträufelt wird. So bindet sich der leckere Geschmack perfekt an die knusprige Panade. Es ist eine moderne, kreative Version eines Klassikers, die einfach jeder liebt.
Warum ihr dieses Rezept mit Zwiebelringen lieben werdet
Diese frittierten Zwiebelringe sind mehr als nur ein Snack. Sie sind ein kleines Geschmackserlebnis. Die Zwiebel wird durch das kurze Frittieren zart und süßlich. Sie umschmeichelt den cremigen Mozzarella. Die Panko-Panade sorgt für einen fantastischen Crunch. Und die frische Knoblauchbutter darauf ist das i-Tüpfelchen. Außerdem ist die Zubereitung ein echter Spaß. Das Füllen und Panieren macht auch Kindern Freude. Und das beste: Das Ergebnis ist einfach zuverlässig lecker und bringt garantiert strahlende Gesichter an den Tisch.
Perfekte Gelegenheiten für knusprige Käse-Zwiebelringe
Diese Ringe sind die idealen Party-Stars. Sie eignen sich perfekt für:
- Grillfeste und Gartenpartys als leckerer Beilagenschmaus.
- Spieleabende oder Filmnächte – besser als jedes Chips-Tütchen!
- Ein besonderes Abendessen mit einem frischen Salat und einem Dip.
- Als krosse Beilage zu Steak oder Burger für den Extra-Kick.
- Einfach mal so, wenn die Lust auf etwas richtig Gutes kommt!
Zutaten für Mozzarella-Zwiebelringe mit Knoblauchbutter
- 2 große gelbe Zwiebeln
- 225 g Mozzarella (als Block), in Stifte geschnitten
- 125 g Mehl (Type 405)
- 2 Eier, verquirlt
- 120 g Panko-Panade (Paniermehl)
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Pflanzenöl (z.B. Rapsöl) zum Frittieren
Für die Knoblauchbutter:
- 3 EL Butter
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL gehackte Petersilie (optional, aber lecker)
Mögliche Ersatz-Zutaten
- Mozzarella: Für einen intensiveren Geschmack nehmt ihr Cheddar oder Gouda. Für eine leichtere Variante probiert es mit Feta (der zerbröselt, macht aber auch Spaß).
- Panko: Normales trockenes Paniermehl geht auch, wird aber nicht ganz so knusprig und luftig.
- Frittieröl: Wenn ihr keine Fritteuse habt, könnt ihr die Ringe auch im Backofen backen. Legt sie auf ein Gitter und bestreicht sie gut mit Öl. Bei 200°C Umluft ca. 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Glutenfrei: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung und verwendet glutenfreies Paniermehl.
Zubereitung: So gelingen die perfekten Zwiebelringe
Schritt 1: Die Zwiebeln schneiden und vorbereiten
Schält die Zwiebeln und schneidet sie in etwa 1,5 cm dicke Ringe. Trennt die Ringe vorsichtig voneinander. Sucht euch für jeden Käse-Stift zwei möglichst gleich große Ringe. Diese bilden später das „Sandwich“, in dem der Mozzarella versteckt wird. Pro Tipp: Die äußersten und innersten Ringe sind oft etwas ungleichmäßig. Die könnt ihr für eine Gemüsebrühe aufheben. Mit diesem kleinen Trick zur Küchenorganisation werdet ihr effizienter und vermeidet Lebensmittelverschwendung.
Schritt 2: Den Käse einpacken und einfrieren
Nun kommt das Füllen. Legt einen Mozzarella-Stift in die Mitte eines Zwiebelrings. Deckt ihn mit einem zweiten, passenden Ring ab und drückt die Ränder sanft an. Das Zwiebelfleisch ist weich und verbindet sich etwas. So entsteht ein kleines Zwiebel-Käse-Päckchen. Ihr könnt die Ränder etwas mit dem Daumen andrücken. Legt alle gefüllten Ringe für mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Der Käse wird dadurch fest und schmilzt beim Frittieren nicht sofort aus.
Schritt 3: Die Panierstraße vorbereiten
In der Zeit, in der die Ringe frieren, bereitet ihr die Panade vor. Stellt drei flache Schüsseln bereit. In die erste kommt das Mehl. In die zweite Schüssel schlagt ihr die Eier und verquirlt sie gut. In der dritten Schüssel vermengt ihr die Panko-Panade mit dem Knoblauchpulver, dem Paprikapulver, einer guten Prise Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer. So ist jede Schicht später würzig. Die Luftigkeit der Panko-Panade sorgt für diesen wunderbaren, leichten Crunch.
Schritt 4: Panieren für den perfekten Crunch
Holt die gefrorenen Ringe aus dem Gefrierschrank. Nehmt einen Ring und wälzt ihn zuerst im Mehl. Klopft das überschüssige Mehl ab. Dann taucht ihn komplett in das verquirlte Ei. Lasst das Ei gut abtropfen. Zum Schluss wälzt ihr den Ring in der Panko-Mischung. Drückt die Panade dabei sanft aber fest an, damit sie gut haftet. Legt die panierten Ringe auf einen Teller. Wiederholt das mit allen Ringen. Tipp: Arbeitet mit einer Hand für die trockenen und einer Hand für die nassen Schritte. So bleiben eure Finger nicht komplett paniert!
Schritt 5: Frittieren bis zur goldbraunen Perfektion
Erhitzt das Pflanzenöl in einem hohen Topf oder in einer Fritteuse auf etwa 175°C. Die Temperatur ist wichtig. Ist das Öl zu kalt, werden die Ringe fettig. Ist es zu heiß, wird die Panade schnell dunkel, bevor der Käse schmilzt. Gebt die panierten Zwiebelringe portionsweise ins heiße Öl. Frittiert sie für etwa 2-3 Minuten pro Seite, bis sie wunderbar goldbraun und knusprig sind. Nehmt sie mit einer Schaumkelle heraus und lasst sie auf einem Rost oder Küchenpapier gut abtropfen. So bleiben sie schön knusprig.
Schritt 6: Die Knoblauchbutter zubereiten und servieren
Während die letzten Ringe frittieren, bereitet ihr die Knoblauchbutter zu. Schmelzt die Butter in einer kleinen Pfanne bei geringer Hitze. Gebt den fein gehackten Knoblauch dazu und lasst ihn etwa eine Minute ganz sanft ziehen. Der Knoblauch darf nicht anbraten, sonst wird er bitter. Er soll nur sein Aroma an die Butter abgeben. Nehmt die Pfanne vom Herd. Verteilt die heißen, knusprigen Zwiebelringe auf einer Servierplatte. Träufelt die duftende Knoblauchbutter großzügig darüber. Streut optional noch frische Petersilie darüber – fertig! Sofort servieren und den köstlichen Käsezug genießen.
Chef’s Tipp: Das Geheimnis für den ultimativen Cheese-Pull
Verwendet unbedingt einen Block Mozzarella und schneidet ihn selbst in Stifte. Vorgegossener Mozzarella-Bällchen in Salzlake enthält zu viel Wasser. Beim Frittieren kann er dann schneller auslaufen. Der feste Blockmozzarella schmilzt perfekt und bildet diese wunderbaren, langen Fäden, wenn man einen Ringlein auseinanderzieht. Das ist der Wow-Effekt, auf den es ankommt!
Zeitplan für die Vorbereitung
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Ruhezeit (im Gefrierfach): 30 Minuten
Koch-/Frittierzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 5 Minuten
Portionen: ca. 6 (je nach Größe der Zwiebeln)
Kalorien pro Portion (ca.): 280 kcal
Ein interessantes Extra zur Zwiebel
Die gelbe Zwiebel ist nicht nur lecker und günstig, sie ist auch gesund! Sie enthält Quercetin, einen Pflanzenstoff mit antioxidativer Wirkung. Beim schonenden Frittieren bleibt ein Teil der gesunden Inhaltsstoffe erhalten. Dieses Wissen macht den Genuss meiner Kreation aus Frikadelle und Co. gleich noch ein bisschen besser – auch wenn es hier natürlich um den puren Geschmack geht.
Benötigtes Küchenequipment
- Ein scharfes Kochmesser und Schneidebrett
- Drei flache Schüsseln für die Panierstraße
- Ein hoher Topf oder eine Fritteuse
- Ein Kochthermometer für das Öl (sehr empfehlenswert!)
- Eine Schaumkelle oder Grillzange
- Ein Rost oder Küchenpapier zum Abtropfen
- Eine kleine Pfanne für die Knoblauchbutter
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Am allerbesten schmecken die Mozzarella-Zwiebelringe natürlich sofort nach dem Frittieren, wenn sie knusprig sind und der Käse schön fließt. Es ist wirklich ein Genuss, der nicht warten kann.
Sollten doch einmal ein paar übrig bleiben, könnt ihr sie abgedeckt für maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Sie verlieren leider deutlich an Knusprigkeit.
Um sie wieder ein wenig aufzufrischen, könnt ihr sie für ein paar Minuten in den heißen Backofen (180°C Umluft) legen oder in der Heißluftfritteuse erwärmen. Sie werden wieder warm und der Käse schmilzt erneut, aber die ursprüngliche, perfekte Knusprigkeit ist schwer wiederherzustellen. Das spricht für die Devise: Lieber alles auf einmal genießen!
Meine besten Tipps für eure Zwiebelringe
- Öltemperatur checken: Wenn ihr kein Thermometer habt, gebt ein kleines Stückchen Panade ins Öl. Steigt es sofort mit vielen kleinen Bläschen auf, ist die Temperatur gut.
- Nicht überladen: Frittiert immer nur so viele Ringe auf einmal, dass sie im Öl frei schwimmen können. Sonst kühlt das Öl zu stark ab.
- Geschmacksvariation: Gebt in die Panko-Panade für eine würzige Variante etwas geriebenen Parmesan oder eine Prise Chiliflocken.
- Dip-Ideen: Serviert die Ringe mit einem kühlen Joghurt-Dip mit Dill oder mit einer scharfen BBQ-Sauce. Perfekt dazu passt auch ein schneller Frucht-Cheesecake-Salat als erfrischender Kontrast.
Kreative Präsentation für den besonderen Auftritt
- Legt die Ringe auf ein großes, rustikales Holzbrett und garniert sie mit frischen Kräuterzweigen.
- Steckt für eine lustige Optik jeden Ring einzeln auf kleine Holzspieße oder Cocktailspieße.
- Serviert sie in einem hohen Gefäß, einem kleinen Bräter oder einer Metallschale, wie man es vom Streetfood kennt.
- Stellt verschiedene Dips in kleinen Schälchen daneben, damit jeder nach seinem Geschmack tauchen kann.
Gesündere oder abgewandelte Rezept-Ideen
Ihr wollt das Prinzip mal anders ausprobieren? Hier sind sechs Ideen:
- Im Ofen gebacken: Legt die panierten Ringe auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bestreicht sie großzügig mit Öl und backt sie bei 220°C Umluft ca. 15-20 Minuten, bis sie knusprig sind. Weniger Fett, aber trotzdem lecker.
- Mit Gemüsefüllung: Für eine vegetarische Variante ohne Käse füllt ihr die Zwiebelringe mit einer Mischung aus fein gewürfelten Pilzen, Paprika und etwas Frischkäse.
- Mit Schinken und Käse: Umwickelt den Mozzarella-Stift mit einer halben Scheibe dünnen Kochschinken, bevor ihr ihn in die Zwiebelringe legt. Das gibt einen herzhaften Räuchergeschmack.
- Als Fingerfood mit Dip: Kombiniert die Zwiebelringe mit anderen perfekten Party-Snacks. Wie wäre es mit einer eleganten Vorspeise wie den garnierten Avocados mit Shrimpsfüllung für ein abwechslungsreiches Buffet?
- Mit Feta und Spinat: Ersetzt den Mozzarella durch eine Füllung aus zerbröseltem Feta und fein gehacktem, blanchiertem Spinat. Ergibt eine mediterrane Note.
- Süße Apfel-Mozzarella-Ringe: Eine süße Überraschung: Verwendet dicke Apfelringe (z.B. von festen Boskoop-Äpfeln) statt Zwiebeln. Füllt sie mit Mozzarella und streut etwas Zimt in die Panko-Panade. Dazu passt ein Vanilledip. Das erinnert an meinen Rezeptklassiker für crispy Apfel-Pommes aus der Heißluftfritteuse und ist ein tolles Dessert.
Wenn euch frittierte Snacks begeistern, schaut doch auch mal in unserer großen Sammlung von Heißluftfritteuse-Rezepten vorbei. Dort findet ihr viele Ideen für knusprige Köstlichkeiten mit wenig Fett.
Häufige Fehler und wie ihr sie vermeidet
Mistake 1: Den Käse nicht einfrieren
Der häufigste Fehler ist Ungeduld. Die 30 Minuten im Gefrierfach sind kein Vorschlag, sondern Pflicht! Ohne das Einfrieren wird der weiche Mozzarella so heiß, dass er beim ersten Kontakt mit dem heißen Öl aus den Ringen läuft. Das Ergebnis: eine leere, fettige Zwiebelhülle und ein verbrannter Käsesee im Frittieröl. Der gefrorene Kern schmilzt langsam von innen, während die Panade außen knusprig wird. So bleibt der Käse genau da, wo er hingehört.
Mistake 2: Das Öl hat die falsche Temperatur
Zu kaltes Öl macht die Panade fettig und lasch. Der Ring saugt sich voll wie ein Schwamm. Zu heißes Öl verbrennt die Panade, bevor der Käse überhaupt schmelzen kann. Innen bleibt er dann kalt oder fest. Investiert in ein einfaches Bratenthermometer. Die perfekte Temperatur liegt zwischen 170°C und 175°C. Ihr schont das Öl und erhaltet ein goldbraunes, knuspriges Ergebnis mit fließendem Käsekern.
Mistake 3: Zu dünne Zwiebelringe schneiden
Zwiebelringe, die dünner als einen Zentimeter sind, sind zu fragil. Sie brechen leicht, wenn ihr den Käse einfüllt oder beim Panieren. Außerdem wird die Zwiebel durch das Frittieren weicher. Bei zu dünnen Ringen habt ihr dann fast nur Panade und Käse, der Zwiebelgeschmack geht verloren. Schneidet die Ringe ruhig etwas dicker, etwa 1,5 cm. Das gibt Stabilität und ein ausgewogenes Verhältnis von Zwiebel, Käse und Knusperhülle.
Mistake 4: Direkt nach dem Frittieren stapeln
Wenn ihr die heißen Ringe direkt auf einen Teller oder gar übereinander legt, ersticken sie in ihrem eigenen Dampf. Die mühsam erarbeitete Knusprigkeit wird weich und matschig. Legt die frittierten Ringe immer erst auf einem Rost oder auf mehreren Lagen Küchenpapier aus. So kann die heiße Luft zirkulieren und überschüssiges Fett abtropfen. Sie bleiben auf allen Seiten perfekt knusprig, bis sie auf dem Servierteller landen.
Mistake 5: Falscher Mozzarella
Der klare Favorit ist ein fester Mozzarella-Block. Die kleinen Kugeln in Salzlake (Fior di Latte) enthalten viel Wasser. Selbst wenn man sie abtropfen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie beim Frittieren zu sehr „weinen“ und das Ergebnis verwässern. Der Blockmozzarella hat die ideale Textur: Er schmilzt cremig, zieht schöne Fäden und behält seine Form beim Schneiden in Stifte. Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung.
Häufig gestellte Fragen zu Mozzarella-Zwiebelringen
Kann ich Mozzarella-Zwiebelringe auch vorbereiten?
Ja, das geht sehr gut. Ihr könnt die Zwiebelringe bis zu einem Tag im Voraus füllen, panieren und dann abgedeckt in den Kühlschrank legen. Wichtig ist, dass sie gut gekühlt werden, damit der Käse nicht weich wird. Noch besser ist es, sie nach dem Panieren direkt einzufrieren. Legt sie dafür auf ein mit Backpapier belegtes Blech, friert sie an und gebt sie dann in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer eine schnelle Party-Beilage parat. Direkt aus dem Gefrierfach ins heiße Öl geben und die Frittierzeit um etwa eine Minute verlängern.
Was kann ich als Dip servieren? Habt ihr einen Vorschlag?
Dips sind das i-Tüpfelchen! Ein klassischer, kühler Joghurt- oder Sauerrahm-Dip mit frischem Schnittlauch und einem Spritzer Zitrone passt hervorragend und schmeckt auch zu Gegrilltem. Für eine herzhafte Note ist eine scharfe BBQ-Sauce oder eine cremige Honig-Senf-Sauce perfekt. Letztere passt übrigens auch grandios zu anderen Gerichten, wie diesem einfachen Cajun Honig-Senf Hähnchen vom Grill. Oder ihr macht es italienisch mit einem schnell pürierten Tomaten-Basilikum-Dip.
Mein Käse ist trotz Einfrieren ausgelaufen. Was habe ich falsch gemacht?
Das kann zwei Gründe haben. Erstens: Das Öl war zu heiß. Die äußere Panade wurde sofort versiegelt und hart, während der gefrorene Käse im Inneren extrem schnell erwärmt wurde. Der entstehende Dampfdruck sucht einen Ausweg und sprengt die Panade auf. Zweitens: Ihr habt den Käse zu dünn geschnitten. Ein dickerer Käse-Stift braucht länger zum Durchwärmen und schmilzt gleichmäßiger. Achtet auf die richtige Öltemperatur und schneidet den Käse in etwa 1 cm dicke Stifte.
Gibt es eine Ofen-Variante ohne Frittieren?
Absolut! Ihr könnt die panierten Zwiebelringe auch im Ofen backen. Heizt den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze (200°C Umluft) vor. Legt die Ringe auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bestreicht oder besprüht sie großzügig mit Öl (am besten mit einem Ölsprüher). Backt sie für etwa 15-20 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wendet sie nach der Hälfte der Zeit. Sie werden nicht ganz so gleichmäßig knusprig wie beim Frittieren, aber es ist eine tolle, fettärmere Alternative.
Kann ich auch eine andere Käsesorte nehmen?
Ja, experimentiert ruhig! Gouda oder junger Cheddar schmelzen auch wunderbar und geben einen kräftigeren Geschmack. Probiert auch mal einen geräucherten Käse. Bei sehr weichen Käsesorten wie Camembert wird es schwieriger, da sie sehr flüssig schmelzen. Festere Käsesorten sind besser geeignet. Denkt daran, dass der Geschmack der Zwiebel recht dezent ist. Ein kräftiger Käse dominiert das Gericht also schnell – was aber durchaus gewollt sein kann!
Welche Zwiebelsorte eignet sich am besten?
Ich empfehle große, gelbe Zwiebeln oder weiße Zwiebeln. Sie haben ein angenehm süßliches, nicht zu scharfes Aroma, das durch das Frittieren noch verstärkt wird. Rote Zwiebeln sind auch lecker, färben aber die Panade beim Frittieren etwas ungleichmäßig. Vermeidet kleine, sehr scharfe Zwiebeln. Sie können nach dem Frittieren einen leicht bitteren Nachgeschmack haben.
Sind die Ringe für Kinder geeignet?
Absolut! Kinder lieben knuspriges Essen und Käse. Ihr könnt die Würzung in der Panade etwas milder halten (weniger Paprika, kein Pfeffer). Wichtig ist die Abkühlzeit! Lasst die frittierten Ringe immer gut abkühlen, bevor ihr sie den Kindern gebt. Der geschmolzene Käse ist innen extrem heiß und kann zu Verbrennungen im Mund führen. Ein bis zwei Minuten auf dem Rost warten lassen, dann sind sie perfekt.
Was mache ich mit übrig gebliebenem Frittieröl?
Lasst das Öl nach dem Frittieren vollständig abkühlen. Gießt es dann durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter in die Originalflasche zurück oder in ein anderes verschließbares Gefäß. So könnt ihr es noch ein- oder zweimal wiederverwenden, zum Beispiel für Bratkartoffeln oder anderes Frittiertes. Achtet darauf, dass es nicht angebrannt riecht oder trüb ist. Entsorgt altes Öl nie im Abfluss, sondern bringt es zum Wertstoffhof oder sammelt es in einer verschlossenen Flasche im Restmüll.
Kann ich normale Semmelbrösel statt Panko nehmen?
Ja, das geht. Aber das Ergebnis ist anders. Normale Semmelbrösel ergeben eine festere, kompaktere und häufig etwas härtere Panade. Panko (japanische Panade) besteht aus knusprigen, luftigen Flocken ohne Kruste. Dadurch wird die Panade leichter, goldener und extra knusprig. Wenn ihr Semmelbrösel nehmt, drückt sie nicht zu fest an, sonst wird die Hülle sehr dick. Panko ist für diesen besonderen Crunch aber wirklich zu empfehlen.
Wie verhindere ich, dass mir beim Zwiebelschneiden die Tränen kommen?
Ein kleiner Trick: Schält und schneidet die Zwiebeln unter fließendem, kaltem Wasser oder direkt neben der Dunstabzugshaube, die eingeschaltet ist. Das spült bzw. saugt die reizenden Dämpfe weg. Ihr könnt die Zwiebeln auch für 10-15 Minuten in den Kühlschrank legen, bevor ihr sie schneidet. Ein scharfes Messer ist das A und O! Ein stumpfes Messer quetscht die Zwiebelzellen mehr und setzt mehr reizende Stoffe frei.
Fazit: Ein kulinarisches Highlight, das begeistert
Meine Mozzarella-Zwiebelringe mit Knoblauchbutter sind mehr als ein Rezept. Sie sind eine Garantie für gute Laune am Esstisch. Sie kombinieren alles, was wir lieben: Crunch, geschmolzenen Käse und herzhaften Geschmack. Sie sehen spektakulär aus und sind dabei gar nicht schwer zu machen. Der größte Aufwand ist das Panieren – und das kann sogar Spaß machen. Probiert es aus, bei eurem nächsten gemütlichen Abend mit Freunden oder als besondere Überraschung für die Familie. Ich verspreche euch, ihr werdet begeistert sein. Guten Appetit und viel Freude beim Nachmachen!

Mozzarella-Zwiebelringe mit Knoblauchbutter
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Schält die Zwiebeln und schneidet sie in etwa 1,5 cm dicke Ringe.
- Trennt die Ringe vorsichtig voneinander.
- Legt einen Mozzarella-Stift in die Mitte eines Zwiebelrings und deckt ihn mit einem zweiten Ring ab. Drückt die Ränder sanft an.
- Legt alle gefüllten Ringe für mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank.
- Bereitet die Panade vor: Mehl in eine Schüssel, verquirlte Eier in eine zweite Schüssel und Panko mit den Gewürzen in eine dritte Schüssel.
- Holt die gefrorenen Ringe aus dem Gefrierschrank. Wälzt sie zuerst im Mehl, dann im Ei und schließlich in der Panko-Panade.
- Erhitzt das Pflanzenöl in einem hohen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 175°C.
- Gebt die panierten Zwiebelringe portionsweise ins heiße Öl und frittiert sie für etwa 2-3 Minuten pro Seite.
- Nehmt die Ringe mit einer Schaumkelle heraus und lasst sie auf einem Rost oder Küchenpapier abtropfen.
- Schmelzt die Butter in einer kleinen Pfanne bei geringer Hitze und gebt den fein gehackten Knoblauch dazu. Lasst ihn sanft ziehen.
- Verteilt die heißen, knusprigen Zwiebelringe auf einer Servierplatte und träufelt die Knoblauchbutter darüber. Optional mit frischer Petersilie garnieren.