Die besten Hausgemachten Schokoladenkekse aller Zeiten!
Ein warmer, duftender Keks, der gerade aus dem Ofen kommt – gibt es etwas Tröstlicheres? Bei uns zu Hause ist das Geräusch des Mischgeräts und der Geruch von braunem Zucker und Vanille das sichere Zeichen für einen glücklichen Nachmittag. Dieses Rezept für hausgemachte Schokoladenkekse ist meine absoluto Lieblingsversion. Sie sind butterweich in der Mitte, knusprig am Rand und vollgepackt mit schmelzenden Schokostückchen. Ich habe sie so oft gebacken, dass mein Sohn die Zutatenliste auswendig kann. Vertrau mir, das ist das einzige Rezept, das du jemals brauchen wirst!
Woher kommen eigentlich Schokokekse?
Die Geschichte der hausgemachten Schokoladenkekse ist ein echter Küchen-Unfall! 1930 erfand Ruth Wakefield, die Besitzerin des Toll House Inn, sie angeblich, als sie eine Tafel halbsüßer Schokolade klein hackte und in ihren Teig für Butterkekse mischte. Sie rechnete, die Schokolade würde schmelzen. Stattdessen entstanden die ersten „Toll House Chocolate Crunch Cookies“. Und die Welt wurde für immer ein Stückchen köstlicher. Heute gibt es unzählige Varianten, aber die klassische Mischung aus Butter, braunem Zucker und Schokostückchen bleibt ungeschlagen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Rezept ist ein Garant für Erfolg! Der Teig ist unkompliziert und geht jedes Mal auf. Die Kekse haben die perfekte Balance zwischen weich und knusprig. Außerdem sind sie wahnsinnig vielseitig. Du kannst die Schokoladensorte tauschen oder Nüsse untermischen. Sie sind der perfekte Schokoladenkeks für jede Gelegenheit – ob spontaner Kaffeebesuch oder große Familienfeier. Sie machen einfach jeden Tag ein bisschen süßer.
Wann sind selbstgemachte Schokokekse ein Hit?
Diese selbstgemachten Cookies sind die sozialen Sterne jeder Feier! Back sie für den Geburtstagskuchen in der Schule, als süßes Mitbringsel zum Grillabend oder als Herzstück deiner eigenen Weihnachtsbäckerei. Sie sind der ultimative Trostspender bei einem schlechten Tag (frag meine Teenager-Tochter!). Ein Glas Milch und ein paar warme Kekse lösen fast jedes Problem. Sie sind auch das erste, was meine Gäste nach dem Essen entdecken – und dann ratzfatz weg sind!
Zutaten für deine perfekten Schokokekse
- 225 g ungesalzene Butter (zimmerwarm)
- 150 g brauner Zucker
- 100 g weißer Zucker
- 2 große Eier (Größe M)
- 2 TL reines Vanilleextrakt
- 280 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 TL Natron (Backsoda)
- 1/2 TL Salz
- ca. 350 g halbbittere Schokostückchen (oder gehackte Schokolade)
Möglichkeiten zum Austauschen von Zutaten
Du hast nicht alles da? Kein Problem! Hier sind einfache Tauschideen:
- Butter: Gesalzene Butter geht auch. Lasse dann das extra Salz im Rezept weg.
- Schokolade: Nimm milde Schokoladenstückchen, weiße Schokolade oder sogar Karamellstückchen.
- Mehl: Für etwas nussigen Geschmack kannst du 50 g Mehl durch Haferflocken ersetzen.
- Zucker: Du kannst den weißen Zucker ganz weglassen und nur 200 g braunen Zucker verwenden. Die Kekse werden etwas weicher und karamelliger.
So gelingen deine hausgemachten Schokoladenkekse
Folge einfach diesen Schritten und du wirst mit himmlischen Keksen belohnt.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Bleche vorbereiten
Heize deinen Backofen schon mal auf 190°C Ober-/Unterhitze (175°C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit der Ofen die perfekte Temperatur hat, wenn der Teig fertig ist. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das verhindert, dass die Kekse ankleben und macht das Aufräumen viel einfacher. Pro-Tipp: Wenn du nur ein Blech hast, backe die Kekse portionsweise. Der Teig für das zweite Blech wartet gerne ein paar Minuten im Kühlschrank.
Schritt 2: Butter und Zucker schaumig schlagen
Nimm die zimmerwarme Butter und beide Zuckerarten. Gib sie in eine große Rührschüssel. Jetzt heißt es: cremig rühren! Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schlägst du die Mischung für 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe. Sie wird heller, luftiger und fast schon fluffig. Diese Luft ist das Geheimnis für die perfekte Textur deiner hausgemachten Schokoladenkekse.
Schritt 3: Eier und Vanille einarbeiten
Füge nun die Eier hinzu. Aber Achtung: immer eines nach dem anderen! Rühre das erste Ei vollständig unter, bevor du das nächste hinzugibst. So verbinden sie sich gleichmäßig mit der Butter-Zucker-Creme und spalten sich nicht ab. Zum Schluss kommt der göttliche Duft der Vanille dazu. Ein guter Schuss Vanilleextrakt rundet den Geschmack ab und macht ihn komplexer.
Schritt 4: Die trockenen Zutaten untermischen
In einer zweiten Schüssel vermischst du das Mehl, das Natron und das Salz mit einem Schneebesen. Das „Becken“ der Zutaten ist wichtig, damit sich das Backtriebmittel später gleichmäßig verteilt. Jetzt schaltest du dein Rührgerät auf niedrigste Stufe. Füge die Mehlmischung portionsweise zur feuchten Masse hinzu. Rühre nur so lange, bis gerade keine Mehlwolken mehr zu sehen sind. Übertreibe es nicht, sonst werden die Kekse zäh.
Schritt 5: Die Schokostückchen unterheben
Jetzt kommt der beste Teil! Nimm einen Spatel oder Kochlöffel und hebe die Schokostückchen vorsichtig unter den Teig. Rühre nicht mehr mit dem Elektrogerät, sonst zerbröseln die Stückchen. Der Teig ist jetzt fest, klebrig und unglaublich verlockend. Chef-Tipp: Bewahre eine Handvoll Schokostückchen auf. Drücke sie direkt auf die Teighäufchen, bevor sie in den Ofen kommen. Das sieht nach dem Backen besonders professionell und einladend aus!
Schritt 6: Teighäufchen portionsweise aufsetzen
Nimm einen Eisportionierer oder zwei Esslöffel und forme gleichmäßige Teighäufchen von etwa der Größe eines Walnusskerns. Setze sie mit ausreichend Abstand (ca. 5 cm) auf das vorbereitete Backblech. Die Kekse laufen in der Hitze des Ofens noch auseinander. Sie brauchen Platz, um sich schön auszubreiten, ohne zu einem riesigen Mega-Keks zu verschmelzen.
Schritt 7: Backen und goldbraun werden lassen
Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Kekse für 9-11 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind. Die Mitte darf noch etwas weich und hell aussehen. Sie werden beim Abkühlen noch fest. Glaub mir, hier ist weniger mehr! Ein überbackener Keks wird hart.
Schritt 8: Abkühlen lassen und genießen
Lass die Kekse für genau zwei Minuten auf dem heißen Backblech abkühlen. In dieser Zeit setzen sie sich und werden stabil genug, um sie zu bewegen. Dann hebelst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Dort können sie komplett auskühlen und ihre perfekte knusprig-weiche Konsistenz entwickeln. Die Wartezeit ist die schwerste Prüfung für alle im Haus!
Zeitplan für deine Backaktion
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Backzeit: 10 Minuten (pro Blech)
- Abkühlzeit: 15 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
- Kalorien: ca. 200 pro Keks
- Portionen: ca. 24 Kekse
Das große Geheimnis: Das Teig-Chillen
Hier ist mein absoluter Profi-Trick für noch bessere Kekse: Den Teig vor dem Backen mindestens 30 Minuten, besser 24 Stunden, abgedichtet im Kühlschrank ruhen lassen. Warum? Das Mehl kann so die Flüssigkeit vollständig aufnehmen. Der Teig wird fester und die Aromen verbinden sich intensiv. Das Ergebnis? Kekse, die weniger auseinanderlaufen, eine tollere Farbe haben und unglaublich aromatisch schmecken. Ein echter Game-Changer!
Wusstest du schon? Eine kuriose Keks-Fakete
In den USA wird der 4. Dezember offiziell als „National Cookie Day“ gefeiert. An diesem Tag backen und teilen Millionen Menschen ihre Lieblingskekse. Vielleicht ist das ja eine prima Inspiration für deine nächste Runde hausgemachte Schokoladenkekse – zum Verbreiten von Freude und Schokolade!
Welches Werkzeug brauchst du?
- Zwei große Schüsseln
- Handrührgerät oder Küchenmaschine
- Schneebesen
- Teigspatel oder Kochlöffel
- Eisportionierer oder zwei Löffel
- Zwei Backbleche
- Backpapier
- Kuchengitter
So bleiben deine Kekse länger frisch
Die perfekt gekühlten Kekse bewahrst du am besten in einer luftdichten Dose auf. Leg ein Stück Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht aneinander kleben. So halten sie sich bei Raumtemperatur problemlos 4-5 Tage knackig-frisch.
Möchtest du sie länger aufbewahren? Selbstgebackene Schokokekse eignen sich hervorragend zum Einfrieren! Du kannst sie entweder schon gebacken und ausgekühlt einfrieren. Oder noch besser: Friere die Teighäufchen portionsweise auf einem Blech vor und packe sie dann in einen Gefrierbeutel.
So hast du immer frischen Teig für spontanen Keks-Bedarf parat. Die gefrorenen Teigstücke kannst du direkt aus dem Gefrierfach backen. Füge einfach 1-2 Minuten zur Backzeit hinzu. Frischback-Aroma jederzeit!
Meine besten Tipps und Ratschläge für dich
- Butter-Temperatur ist alles: Die Butter sollte wirklich weich, aber nicht flüssig sein. Sie gibt nach, wenn du leicht mit dem Finger draufdrückst.
- Wiege deine Zutaten ab: Ein Küchenwaage ist für gleichbleibende Ergebnisse viel genauer als Messbecher.
- Verwende gutes Backpapier: Billiges Backpapier kann anbrennen und den Geschmack beeinflussen.
- Backe nur ein Blech auf einmal: So bekommen alle Kekse gleichmäßige Hitze und werden perfekt goldbraun.
- Salz ist ein Aromen-Verstärker: Das halbe Teelöffelchen Salz im Rezept ist kein Fehler! Es unterstreicht die Süße und den Schokoladengeschmack wunderbar.
Wie du deine Kekse besonders hübsch servierst
- Staple drei Kekse auf einem kleinen Teller und gib eine Kugel Vanilleeis dazu.
- Stecke die Kekse in ein hohes Glas als essbaren „Löffel“ für ein Milchshake oder Pudding.
- Verpacke sie in eine hübsche Cellophantüte mit Schleifenband als persönliches Geschenk.
- Arrangiere verschiedene Kekssorten mit Nüssen und Trockenfrüchten auf einem rustikalen Holzbrett.
Lust auf Abwechslung? 6 köstliche Varianten
Der klassische Teig ist eine wunderbare Basis. Hier sind sechs Ideen für neue Geschmackserlebnisse:
- Sea Salt Caramel: Mische 1 Tasse Karamellstückchen unter die Schokolade. Streue nach dem Backen etwas grobes Meersalz über die heißen Kekse.
- Double Chocolate: Ersetze 30 g Mehl durch ungesüßtes Kakaopulver für einen intensiven Schoko-Kick.
- Nussiger Crunch: Gib 1 Tasse grob gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zusammen mit den Schokostückchen unter den Teig.
- Peanut Butter Cups: Tausche die halbbittere Schokolade gegen eine Mischung aus Mini-Erdnussbutter-Cups und Milchschokoladenstückchen.
- Zitrus-Frische: Reibe die Abrieb von einer Bio-Orange in den Teig. Perfekt für den Frühlings-Kaffee.
- Snickers-Kekse: Unterhebe gehackte, gesalzene Erdnüsse und weiche Karamellstückchen. Schmeckt wie dein Lieblingsriegel!
Wenn du auch einmal Lust auf eine herzhafte, ebenso einfache und schnelle Köstlichkeit hast, schau dir mein Rezept für knackigen Brokkoli mit Knoblauchbutter und Cashews an. Oder wie wäre es mit verlockenden Butterfinger Karamell Crunch Bars für den nächsten süßen Filmabend? Für ein Hauptgericht kann ich dir mein sahniges Hähnchen mit Knoblauch-Parmesansauce empfehlen. Und natürlich ist auch ein leckeres Cashew-Curry mit Blumenkohl immer eine tolle Idee.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu flüssige Butter verwenden
Viele sind ungeduldig und schmelzen die Butter in der Mikrowelle, weil sie nicht auf Zimmertemperatur warten wollen. Das ist fatal! Flüssige Butter kann den Zucker nicht einlagern und Luft einschließen. Die Kekse werden flach, fettig und breiten sich auf dem Blech zu sehr aus. Die Lösung ist einfach: Nimm die Butter 1-2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank. Sie ist perfekt, wenn sie nachgibt, aber nicht glänzend oder matschig ist.
Fehler 2: Den Teig zu lange mixen
Sobald das Mehl im Spiel ist, gilt: Weniger ist mehr! Sobald du die trockenen Zutaten zugibst, entwickelst du das Klebereiweiß im Mehl. Rührst du zu lange und zu kräftig, werden die Kekse zäh wie ein Keks aus der Blechdose. Tipp: Schalte auf niedrigste Stufe und höre sofort auf zu rühren, wenn die letzten Mehlwolken verschwinden. Lieber mit dem Spatel einmal vorsichtig von Hand nacharbeiten.
Fehler 3: Die Backzeit nicht beachten
Die Verlockung ist groß: den Keksen mehr Zeit zu geben, damit sie „richtig durch“ sind. Aber genau das macht sie hart! Die perfekten hausgemachten Schokoladenkekse werden nicht im Ofen fest, sondern während sie auf dem Blech abkühlen. Nimm sie heraus, wenn die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch weich und etwas blass aussieht. Vertrau dem Prozess, sie ziehen nach.
Fehler 4: Heiße Kekse aufeinander stapeln
Die frisch gebackenen Kekse sind wahre Dampfmaschinen. Stapelt man sie sofort aufeinander oder legt sie in eine geschlossene Dose, fängt sich die Hitze und die Feuchtigkeit. Das Ergebnis: statt knuspriger Kekse bekommst du einen weichen, feuchten Klumpen. Lass sie immer komplett auf einem Gitter auskühlen, bevor du sie zusammen lagerst.
Übrigens, wer sich für gesundes Kochen und eine bewusste Essenszubereitung interessiert, findet beim Bundeszentrum für Ernährung viele wertvolle Informationen.
Falls du nach weiteren süßen und einfachen Ideen suchst, schau doch in unserer Kategorie für einfache Desserts vorbei. Da ist für jede Naschkatze etwas dabei!
Häufige Fragen zu hausgemachten Schokoladenkeksen
Warum werden meine Kekse so flach und breit?
Das liegt meist an der Butter. Entweder war sie zu warm/geschmolzen, oder der Teig hatte keine Zeit zum Chillen im Kühlschrank. Auch zu wenig Mehl oder altes Backpulver/Backsoda können schuld sein. Probiere es mit der Kühlschrank-Methode: Forme die Teighäufchen und stelle das ganze Blech für 30 Minuten in den Kühlschrank, bevor du sie backst. Das festigt die Butter und die Kekse laufen weniger auseinander.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Aber klar, das ist sogar super praktisch! Du kannst den fertigen Teig bis zu 3 Tage abgedichtet im Kühlschrank aufbewahren. Oder du frierst ihn für bis zu 3 Monate ein. Portioniere den Teig dafür bereits in Kugeln und friere sie auf einem Blech vor. Dann kommen sie in einen Gefrierbeutel. So hast du jederzeit frische Kekse in wenigen Minuten. Backe gefrorene Teigbälle einfach 1-2 Minuten länger.
Welche Schokolade ist die beste?
Das ist Geschmackssache! Halbbittere Schokolade (ca. 50-70% Kakao) ist der klassische Favorit, weil sie nicht zu süß ist. Milchschokolade macht die Kekse süßer und weicher. Weiße Schokolade sieht toll aus. Ich liebe es, eine gute Tafel Schokolade selbst grob zu hacken anstatt fertige Stückchen zu verwenden. Die ungleichmäßigen Stücke und Schokosplitter schmelzen so viel interessanter. Verwende, was dir schmeckt!
Mein Teig ist sehr klebrig und schwer zu portionieren. Was tun?
Ein klebriger Teig ist normal und ein gutes Zeichen! Hilfreich sind einfache Tricks: Benetze deine Hände leicht mit Wasser, bevor du die Kugeln formst. Oder verwende einen kleinen Eisportionierer – das geht ratzfatz und alles ist gleich groß. Wenn es gar nicht geht, stelle den Teig für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Er wird dadurch fester und lässt sich viel leichter handhaben.
Kann ich auch Margarine statt Butter nehmen?
Ja, aber das Ergebnis wird anders sein. Butter gibt den unverwechselbaren, reichen Geschmack und die Textur. Margarine kann oft zu noch flacheren und weniger geschmacksintensiven Keksen führen. Wenn du es aus gesundheitlichen Gründen tun musst, nimm eine hochwertige Backmargarine. Für den besten Geschmack bleib aber bei der Butter.
Was ist der Unterschied zwischen Backpulver und Natron (Backsoda)?
Ein wichtiger Punkt! Dieses Rezept verwendet Natron (Backsoda). Natron braucht eine Säure, um zu wirken, die in unserem Rezept der braune Zucker liefert. Es sorgt für das Ausbreiten und eine gewisse Bräunung. Backpulver enthält bereits eine Säure und wirkt auch ohne. Wenn du versehentlich Backpulver nimmst, können die Kekse höher und weniger breit werden. Halte dich also an die angegebene Zutat.
Wie bekomme ich sehr weiche, chewy Kekse?
Für extra weiche Kekse gibt es ein paar Tricks: Verwende etwas mehr braunen Zucker und weniger weißen Zucker. Brown Sugar enthält Melasse, die Feuchtigkeit bindet. Nehme 1 Ei und 1 zusätzliches Eigelb – das extra Fett macht sie saftiger. Und backe sie auf keinen Fall zu lange! Die goldene Regel für chewy Cookies: kürzer backen, damit sie in der Mitte noch richtig weich sind.
Warum sollte man den Teig vor dem Backen chillen?
Das Chillen (Ruhen lassen) im Kühlschrank hat mehrere riesige Vorteile. Erstens: Die Butter wird wieder fest, sodass die Kekse weniger flach werden. Zweitens: Das Mehl hat Zeit, die Flüssigkeiten voll zu absorbieren, was zu einer gleichmäßigeren Textur führt. Drittens und am wichtigsten: Die Aromen haben Zeit, sich zu vermählen! Das Ergebnis ist ein tieferer, komplexerer Geschmack. Ein paar Stunden, sogar über Nacht, machen einen echten Unterschied.
Kann ich die Kekse ohne Ei backen?
Für eine vegane Variante kannst du die Eier ersetzen. Gute Bindemittel sind „Flachs-Ei“ (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei, 10 Minuten quellen lassen) oder Apfelmus. Beachte aber, dass die Konsistenz leicht anders wird – oft etwas kuchenhafter oder dichter. Der Geschmack bleibt aber köstlich! Experimentiere einfach mit kleinen Mengen.
Meine Kekse sind nach einem Tag hart geworden. Warum?
Das liegt meist an der Lagerung. Wenn sie offen bei Raumtemperatur liegen, trocknen sie aus. Bewahre sie immer in einer luftdichten Dose auf. Du kannst auch einen Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose legen. Das gibt Feuchtigkeit ab und hält die Kekse weich. Aber wechsle den Apfel alle 12 Stunden, sonst schimmelt er.
Es ist Zeit für deine eigene Keks-Küche!
Und? Lust auf frische Kekse bekommen? Ich hoffe, meine Geheimnisse und Tipps helfen dir, die absolut perfekten hausgemachten Schokoladenkekse zu backen. Dieses Rezept ist mehr als nur eine Zutatenliste. Es ist eine Einladung, die Küche mit wunderbaren Düften zu füllen, Finger zu schlecken und strahlende Gesichter zu sehen. Es ist Liebe, die man essen kann. Also, schnapp dir die Schüssel, schalte das Rührgerät ein und mach dich bereit für den besten Keks deines Lebens. Ich wette, du wirst nie wieder eine fertige Packung kaufen wollen. Frohes Backen und guten Appetit!

Hausgemachte Schokoladenkekse
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Heize den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze (175°C Umluft) vor und lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Schlage die Butter und beide Zuckerarten in einer großen Rührschüssel für 2-3 Minuten cremig.
- Füge die Eier nacheinander hinzu und rühre sie unter.
- Vermische das Mehl, Natron und Salz in einer zweiten Schüssel.
- Füge die Mehlmischung portionsweise zur Buttermischung hinzu und rühre nur bis keine Mehlwolken mehr zu sehen sind.
- Hebe die Schokostückchen vorsichtig unter den Teig.
- Setze gleichmäßige Teighäufchen mit Abstand auf das Backblech.
- Backe die Kekse für 9-11 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind.
- Lass die Kekse zwei Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter hebst.