Kokosnuss Gugelhupf Rezept: Cremig & Einfach

Kokosnuss Gugelhupf Rezept

Kokosnuss Gugelhupf: Ein Stück Urlaub für deine Kaffeetafel

Weißt du noch, wie der Duft von Sonnencreme und salziger Meeresluft in der Nase kitzelt? Dieses Gefühl bringe ich mit diesem Kokosnuss Gugelhupf Rezept direkt in meine Küche! Als ich diesen saftigen Kuchen das erste Mal für eine Freundin gebacken habe, war die Begeisterung so groß, dass ich seitdem kaum noch eine Einladung ohne ihn absagen kann. Er ist nicht nur unglaublich einfach, sondern verströmt auch ein tropisches Aroma, das jeden Nachmittag versüßt.

Ein Kuchen reist um die Welt: Die Geschichte des Kokos-Gugelhupf

Der klassische Pound Cake hat seine Wurzeln in England und wurde traditionell aus einem Pfund jeder Zutat gemacht. Mein cremiger Kokosnusskuchen ist eine fröhliche Abwandlung dieses Old-School-Klassikers. Ich habe die Idee von einem Urlaub in Südostasien mitgebracht, wo Kokosnüsse in fast jedem Dessert stecken. Die Kombination aus buttrigem Rührteig und der exotischen Note von Kokosmilch und Raspeln ist einfach unschlagbar. So verbindet dieser einfache Kokoskuchen europäische Backtradition mit einem Hauch Tropenfeeling.

Darum wirst du diesen Kokosnuss Gugelhupf lieben

Dieses Rezept ist mein absoluter Geheimtipp für stressfreies Backen mit Wow-Effekt. Der Teig ist in wenigen Minuten gerührt und der Duft, der später aus dem Ofen strömt, ist einfach himmlisch. Der Kuchen wird wunderbar saftig und feucht durch die Kokosmilch und behält auch nach Tagen noch seine Frische. Perfekt, wenn spontan Besuch kommt oder du einfach eine süße Belohnung brauchst!

Perfekte Gelegenheiten für deinen tropischen Gugelhupf

Dieser Kuchen ist ein wahrer Allrounder! Ich backe ihn besonders gern für sommerliche Gartenfeste, als süßen Abschluss beim Grillen oder für gemütliche Kaffeekränzchen. Er ist auch ein fantastisches Mitbringsel – wesentlich persönlicher als ein Stück aus der Konditorei. Und ganz ehrlich: An grauen Regentagen holt er ein bisschen Sonne ins Haus und hebt sofort die Laune.

Die Zutaten für deinen perfekten Kokos-Gugelhupf

Du brauchst nur wenige, einfache Zutaten für diesen köstlichen Kuchen. Achte auf Zimmertemperatur bei Butter und Eiern, das ist der Schlüssel für einen luftigen Teig!

  • 225 g ungesalzene Butter, zimmerwarm
  • 400 g Zucker
  • 4 große Eier (Gr. M)
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel Kokosextrakt (optional, aber lecker!)
  • 375 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 240 ml Kokosmilch (aus der Dose, vollfett)
  • 100 g gesüßte Kokosraspel

Für die Glasur (optional):

  • 125 g Puderzucker
  • 2-3 Esslöffel Kokosmilch
  • 1/2 Teelöffel Vanille- oder Kokosextrakt

Keine Kokosmilch da? Einfache Ersatzmöglichkeiten

Kein Problem, improvisieren gehört zum Kochen dazu! Statt Kokosmilch kannst du auch normale Vollmilch oder sogar eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch nehmen. Der Kokosgeschmack wird dann natürlich schwächer. Für den intensiven Geschmack helfen dann extra Kokosraspel. Wenn du keine Kokosextrakt hast, einfach weglassen – die Vanille und die Raspel sorgen schon für genug Aroma. Und die gesüßten Kokosraspel lassen sich gut durch ungesüßte ersetzen, dann schmeckst du eventuell nach.

So gelingt dein Kokosnuss Gugelhupf garantiert

Folge einfach diesen Schritten und schon bald duftet deine Küche wie eine Strandbar. Ich verspreche dir, es ist leichter, als es aussieht!

Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten

Heize deinen Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vor. Während er warm wird, bereitest du deine Gugelhupf- oder Kastenform vor. Buttere sie gründlich ein und bestäube sie dann mit einer dünnen Schicht Mehl. Klopfe überschüssiges Mehl aus. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Kuchen später nicht an der Form kleben bleibt. Pro-Tipp: Verwende weiche Butter zum Einfetten, sie verteilt sich besser als flüssige.

Schritt 2: Butter und Zucker cremig schlagen

Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel. Nun schlägst du die Mischung mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine mindestens 3-5 Minuten lang, bis sie hell, luftig und fast weißlich wird. Siehst du, wie sich die Konsistenz verändert? Das ist die Basis für einen zarten, lockeren Kokosnusskuchen. Rühre nicht zu kurz, hier entsteht die wichtigste Luft im Teig!

Schritt 3: Eier und Aromen unterrühren

Nimm die Eier einzeln aus dem Kühlschrank und schlage sie nacheinander unter die Butter-Zucker-Creme. Rühre nach jedem Ei so lange, bis es vollständig eingearbeitet ist, bevor du das nächste hinzufügst. So verhindert man, dass der Teig gerinnt. Jetzt kommen der wunderbare Vanilleextrakt und, wenn du magst, der Kokosextrakt dazu. Der Duft wird jetzt schon fantastisch!

Schritt 4: Die trockenen Zutaten vermengen

In einer separaten Schüssel wiegst du das Mehl ab und vermischst es gründlich mit dem Backpulver und dem Salz. Dieses „Sichten“ verteilt das Backpulver gleichmäßig im Mehl. So geht dein Gugelhupf später schön gleichmäßig auf und wird nicht klumpig. Sieh dir die weiße, pudrige Mischung an – sie ist die trockene Basis für unseren saftigen Kuchen.

Schritt 5: Alles zusammenfügen – der große Moment!

Nun geht es ans Kombinieren. Gib etwa ein Drittel der Mehlmischung zur Buttermasse und rühre nur kurz ein. Dann gieße die Hälfte der Kokosmilch dazu. Wiederhole diesen Vorgang – Mehl, restliche Milch, Mehl – und rühre jedes Mal nur so lange, bis die Zutaten gerade eben verschwunden sind. Chef-Tipp: Übermäßiges Rühren entwickelt den Kleber im Mehl und macht den Kuchen zäh. Zum Schluss hebst du die duftenden Kokosraspel vorsichtig unter den Teig.

Schritt 6: Backen und Geduld haben

Fülle den cremigen, mit Kokosflocken gesprenkelten Teig in deine vorbereitete Form. Glätte die Oberfläche mit einem Teigschaber. Stelle die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Jetzt heißt es abwarten! Backe den Kuchen für 60-70 Minuten. Der magische Duft in deiner Küche wird immer intensiver. Mach nach 60 Minuten die Stäbchenprobe. Kommt es sauber aus der Mitte, ist der einfache Kokoskuchen fertig.

Schritt 7: Abkühlen lassen und genießen

Nimm den goldbraun gebackenen Gugelhupf aus dem Ofen. Lass ihn für etwa 15 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter. So kann die Luft von allen Seiten zirkulieren und er wird nicht matschig. Wenn du eine Glasur möchtest, verquirle einfach Puderzucker mit etwas Kokosmilch und Extrakt zu einem cremigen Guss und träufle ihn über den vollständig ausgekühlten Kuchen. Dann nur noch anschneiden und genießen!

Zeitplan für dein Backvergnügen

Mit diesem Rezept geht alles schnell! Die Vorbereitung dauert nur etwa 15 Minuten aktive Arbeitszeit. Das Backen im Ofen nimmt sich etwa 1 Stunde bis 1 Stunde 10 Minuten Zeit. Plane dann noch eine Abkühlzeit von 1-2 Stunden ein, bevor du den Kuchen anschneidest oder glasierst. Von der Idee bis zum fertigen Kokosnuss Gugelhupf Rezept vergehen also knapp 3 Stunden, die sich jede Minute lohnen.

Mein Chef-Geheimnis für ultimative Saftigkeit

Mein absoluter Geheimtipp ist die Kokosmilch. Nimm immer die volle Fettstufe aus der Dose und schüttele sie vor dem Öffnen gut. Das Fett macht den Kuchen unglaublich saftig und mundend. Und: Lass den Kuchen wirklich komplett in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt! So reißt er nicht und behält seine schöne Form.

Wusstest du schon? Eine Extra-Portion Kokos-Wissen

Kokosraspel werden aus dem Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss geraspelt und dann getrocknet. In meinem cremigen Kokosnusskuchen saugen sie sich während des Backens mit Feuchtigkeit voll und werden wunderbar weich. Sie sorgen für dieses typische, leicht bissige Gefühl im Mund, das den Kuchen so interessant macht. Ein echtes Tropenwunder in deiner Backform!

Das brauchst du in deiner Küche

  • Eine Gugelhupf- oder Kastenform (ca. 1,5-2 Liter Fassungsvermögen)
  • Eine große Rührschüssel
  • Eine zweite Schüssel zum Vermengen der trockenen Zutaten
  • Ein Handrührgerät mit Rührbesen oder eine Küchenmaschine
  • Ein Teigschaber oder Silikonspatel
  • Ein Sieb für das Mehl (optional, aber praktisch)
  • Ein Küchenthermometer oder ein Holzspieß für die Stäbchenprobe
  • Ein Kuchengitter zum Abkühlen

So bleibt dein Kokos-Gugelhupf lange frisch

Bei Raumtemperatur hält sich der unglasierte Kuchen wunderbar. Sobald er vollständig abgekühlt ist, wickle ihn einfach in Klarsichtfolie ein oder bewahre ihn in einer gut schließenden Kuchenbox auf. So bleibt er für 3-4 Tage saftig und lecker.

Für die Aufbewahrung im Kühlschrank gilt das Gleiche. In einer Dose hält er sich dort problemlos bis zu einer Woche. Der Kühlschrank entzieht ihm allerdings langsam Feuchtigkeit. Hole ihn daher eine Stunde vor dem Servieren heraus, damit er sein volles Aroma entfalten kann.

Du kannst diesen Pound Cake auch sehr gut einfrieren. Wickle ihn dafür in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein oder friere ihn in Scheiben geschnitten ein. So hast du immer eine schnelle Süßigkeit parat. Er ist im Gefrierfach etwa 3 Monate haltbar. Auftauen lässt du ihn am besten über Nacht im Kühlschrank.

Meine besten Tipps für dich

  • Zimmertemperatur ist alles! Nimm Butter und Eier mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Schlage die Butter-Zucker-Masse wirklich lange, bis sie deutlich heller und cremiger ist. Das ist die wichtigste Lufteinschluss-Phase.
  • Rühre den Teig nach Zugabe des Mehls nur so lange, bis alles kombiniert ist. Zu viel Rühren macht ihn fest.
  • Lass den Kuchen vor dem Stürzen die vollen 15 Minuten in der Form. Er zieht sich dann etwas von den Rändern zurück und löst sich leichter.
  • Für eine extra knusprige Kokosnote kannst du einen Teil der Raspel vorher in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und unter den Teig heben.

Schön servieren: Präsentationstipps

  • Serviere den Gugelhupf auf einer schönen Kuchenplatte und bestreue ihn mit etwas Puderzucker oder gerösteten Kokosraspeln.
  • Schneide frische Ananas oder Mango in kleine Stücke und arrangiere sie als fruchtige Beilage daneben.
  • Eine Kugel Vanilleeis oder eine Schlaghaube aus Kokossahne dazu – das ist pures Glück!
  • Für besondere Anlässe kannst du die Glasur mit etwas Lebensmittelfarbe in Pastelltönen einfärben und Blumen oder Muster darauf zeichnen.
  • Serviere den Kuchen mit einem tropischen Früchtetee oder einem eisgekühlten Kaffee.

6 Ideen für Abwandlungen deines Kokoskuchens

Du möchtest etwas variieren? Hier sind secke köstliche Ideen für deinen nächsten Kokosnuss Gugelhupf:

  1. Schokoladen-Kokos-Gugelhupf: Ersetze 50 g Mehl durch ungesüßtes Kakaopulver und gib 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Ein Traum für Schokofans!
  2. Limette-Kokos-Version: Gib den Abrieb einer unbehandelten Limette und 2 EL Limettensaft in den Teig. Die Säure passt perfekt zur Süße der Kokosnuss.
  3. Maracuja-Glasur: Verrühre den Puderzucker für die Glasur mit Maracujasaft (passiert) statt Kokosmilch. Ein fruchtig-saures Kontrastprogramm.
  4. Veganer Kokoskuchen: Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine, die Eier durch 120 g Apfelmus und verwende Soja- oder Hafer-Kokosdrink. Einfacher, als du denkst!
  5. Kokos-Mandel-Mix: Ersetze 100 g der Kokosraspel durch geriebene Mandeln und gib einen Spritzer Mandelextrakt dazu. Nussig und lecker.
  6. Mini-Gugelhupfs: Fülle den Teig in kleine Gugelhupfförmchen aus Silikon. Die Backzeit reduziert sich auf etwa 25-30 Minuten. Perfekt für Partyhäppchen!

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Kalte Butter und kalte Eier verwenden

Das ist der Klassiker! Wenn Butter und Eier direkt aus dem Kühlschrank kommen, lässt sich die Butter nicht cremig schlagen und die Eier können die Creme gerinnen lassen. Der Teig wird klumpig und geht nicht schön auf. So vermeidest du es: Plane voraus! Nimm die Butter und die Eier mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Die Butter sollte sich leicht mit dem Finger eindrücken lassen.

Fehler 2: Die Butter-Zucker-Creme zu kurz schlagen

Viele haben keine Geduld und hören nach einer Minute auf. Doch genau hier entsteht die Luft, die den Kuchen später locker macht. Eine zu kurz geschlagene Creme führt zu einem kompakten, schweren Gugelhupf. So vermeidest du es: Schlage die Mischung mindestens 3, besser 5 Minuten lang mit dem Rührgerät auf höchster Stufe. Sie wird deutlich heller und fast weiß. Sieh es als Fitnessprogramm für deinen Teig!

Fehler 3>Zu viel oder zu wenig Mehl einarbeiten

Beim Abmessen passieren schnell Fehler. Zu viel Mehl macht den Kuchen trocken und krümelig, zu wenig lässt ihn in sich zusammenfallen. Auch falsches Rühren nach Mehlzugabe ist ein Problem. So vermeidest du es: Wiege das Mehl mit einer Küchenwaage ab. Das ist genauer als mit Messcups. Rühre die trockenen Zutaten nur so lange unter, bis keine weißen Flecken mehr sichtbar sind. Hör auf, wenn es „verschwunden“ ist!

Fehler 4: Den Kuchen zu früh aus der Form stürzen

Die Vorfreude ist groß, aber wer den heißen Kuchen sofort stürzt, riskiert, dass er bricht oder ein Stück in der Form bleibt. Er ist dann noch zu weich. So vermeidest du es: Warte die vorgegebenen 15 Minuten Abkühlzeit in der Form ab. Du siehst, wie sich der Kuchen von den Rändern löst. Dann klappe ihn vorsichtig auf das Gitter. So behält er seine schöne Form.

Häufig gestellte Fragen zum Kokosnuss Gugelhupf Rezept

Kann ich diesen Kuchen auch ohne Gugelhupfform backen?

Aber sicher! Eine einfache Kastenform (Loaf Pan) funktioniert genauso gut. Du kannst den Teig auch auf zwei kleine Kastenformen oder sogar in eine runde Springform (26 cm) verteilen. Pass dann aber die Backzeit an! Bei kleineren Formen oder einer Springform backt der Kuchen schneller. Mach unbedingt nach 40-45 Minuten die erste Stäbchenprobe. Das Prinzip bleibt gleich: Der Spieß muss sauber aus der Mitte kommen.

Warum ist mein Kokos-Gugelhupf in der Mitte eingefallen?

Das kann verschiedene Gründe haben. Der häufigste ist, dass der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Die Hitze war noch nicht bis ins Innere durchgedrungen, die Struktur hatte sich noch nicht fest genug gesetzt. Auch zu viel Backpulver oder ein zu heftig geschlagener Teig nach der Mehlzugabe können Schuld sein. Beim nächsten Mal backe den Kuchen etwas länger und achte darauf, dass der Teig nach dem Einrühren des Mehls nur noch kurz gerührt wird.

Kann ich frisches Kokosnussfleisch statt Kokosraspeln nehmen?

Das klingt nach einer tollen, frischen Idee! Ja, du kannst etwa 150 g frisch geraspeltes Kokosnussfleisch verwenden. Bedenke aber, dass es viel mehr Feuchtigkeit enthält als getrocknete Raspel. Das kann die Backzeit minimal verlängern und die Textur etwas verändern – der Kuchen wird möglicherweise feuchter und schwerer. Trockne die frischen Raspel vorher gut mit Küchenpapier ab, bevor du sie unterhebst.

Mein Kuchen ist außen schon dunkel, aber innen noch roh. Was tun?

Das deutet auf eine zu hohe Ofentemperatur oder eine falsche Position der Form hin. Bei Ober-/Unterhitze kann die Hitze von unten zu intensiv sein. Lösung: Senke die Temperatur um 10-20 Grad ab und lege ein Backblech auf das unterste Einschubfach, um die direkte Hitze zu dämpfen. Bei Umluft backe immer in der Ofenmitte. Sollte die Oberfläche zu schnell bräunen, kannst du sie locker mit einem Stück Alufolie abdecken.

Wie bekomme ich meinen Gugelhupf perfekt aus der Form gestürzt?

Die Vorbereitung ist alles! Nach dem Abkühlen in der Form löse mit einem dünnen, spitzen Messer vorsichtig die Ränder. Halte dann das Kuchengitter fest auf die Form und drehe beides zusammen in einer flüssigen Bewegung um. Wenn er sich nicht sofort löst, klopfe sanft auf den Boden der Form. Hat sich die Form perfekt vorbereitet, sollte er sanft herausgleiten. Eine gut eingebutterte und gemehlte Form macht diesen Schritt zum Kinderspiel.

Ist Kokosextrakt wirklich nötig für das Rezept?

Nein, absolut nicht! Der Extrakt verstärkt den Geschmack einfach noch einmal enorm und gibt diesem Kokosnuss Gugelhupf Rezept eine intensive, authentische Kokosnote. Aber auch ohne ihn schmeckt der Kuchen dank der Kokosmilch und der vielen Raspel wunderbar nach Kokos. Wenn du ihn weglässt, ist das überhaupt kein Problem. Der Kuchen wird trotzdem köstlich.

Kann ich den Kuchen auch am Vortag backen?

Unbedingt! Dieser Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, weil sich die Aromen wunderbar verteilen und der Kuchen durchzieht. Backe ihn am Vortag, lass ihn komplett abkühlen und bewahre ihn dann, gut verpackt in Folie oder einer Dose, bei Raumtemperatur auf. Die Glasur würde ich immer erst kurz vor dem Servieren auftragen, damit sie schön frisch und glänzend bleibt.

Was kann ich tun, wenn mir die Kokosmilch zu fettig ist?

Du kannst für eine leichtere Variante auch Kokosmilch mit reduziertem Fettgehalt nehmen. Allerdings ist das Fett in der vollen Kokosmilch ein wichtiger Geschmacksträger und für die Saftigkeit verantwortlich. Der Kuchen wird mit fettarmer Milch möglicherweise etwas trockener. Eine Alternative: Nimm halb Kokosmilch und halb normale Milch. So bekommst du noch Kokosgeschmack, aber etwas weniger Fett.

Meine Glasur wird zu flüssig / zu fest. Wie korrigiere ich das?

Das ist schnell repariert! Ist die Glasur zu flüssig und läuft einfach vom Kuchen, rühre nach und nach etwas mehr Puderzucker unter, bis sie cremig wird. Ist sie zu fest und klumpig, gib tropfenweise mehr Kokosmilch (oder normale Milch) dazu und rühre, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sie sollte langsam vom Schneebesen oder Löffel tropfen und sich gut verteilen lassen.

Kann ich den Kuchen für eine Geburtstagstorte verwenden?

Ja, das ist eine tolle Idee! Backe den Teig in einer runden Springform. Schneide den abgekühlten Kuchen horizontal durch und fülle ihn zum Beispiel mit einer Schicht Kokos-Buttercreme oder einer leichten Mascarponecreme. Froste die gesamte Torte mit dieser Creme und bedecke sie mit gerösteten Kokosraspeln. So hast du eine wunderschöne und ungewöhnliche Geburtstagstorte mit Tropenflair!

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Ich hoffe, dieses Kokosnuss Gugelhupf Rezept bringt ein bisschen Sommer und Urlaubsstimmung in deine Küche. Es ist wirklich eines meiner liebsten Rezepte für alle Anlässe. Der Duft allein ist schon ein Genuss! Trau dich, es ist einfacher, als du denkst. Ich bin mir sicher, deine Familie und Freunde werden begeistert sein. Lass es dir schmecken und vergiss nicht: Das beste Stück gehört immer der Bäckerin!

Kokosnuss Gugelhupf Rezept

Kokosnuss Gugelhupf

Saftiger Kokosnuss Gugelhupf Rezept mit tropischem Aroma. Einfach gebackener Kuchen für Kaffeetafel & Urlaubsfeeling. Jetzt backen & genießen!
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Abkühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 25 Minuten
Portionen: 8 Personen
Calories: 350

Zutaten
  

  • 225 g ungesalzene Butter zimmerwarm
  • 400 g Zucker
  • 4 Stück große Eier Gr. M
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel Kokosextrakt optional
  • 375 g Weizenmehl Type 405
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 240 ml Kokosmilch aus der Dose, vollfett
  • 100 g gesüßte Kokosraspel

Kochutensilien

  • Handrührgerät
  • Messbecher und Löffel
  • Rührschüssel
  • Gugelhupfform
  • Teigschaber

Method
 

  1. Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen und Gugelhupfform einfetten und mehlen.
  2. Butter und Zucker in einer großen Rührschüssel cremig schlagen (3-5 Minuten).
  3. Eier nacheinander unter die Butter-Zucker-Creme rühren, jeweils bis vollständig eingearbeitet.
  4. Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermengen.
  5. Abwechselnd Mehlmischung und Kokosmilch zur Buttermasse geben und nur kurz rühren.
  6. Kokosraspel vorsichtig unter den Teig heben.
  7. Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen, dann 60-70 Minuten backen.
  8. Nach dem Backen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.
  9. Optional: Glasur aus Puderzucker und Kokosmilch anrühren und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Nährwerte

Calories: 350kcalCarbohydrates: 48gProtein: 4gFat: 17gSaturated Fat: 11gCholesterol: 80mgSodium: 180mgPotassium: 130mgFiber: 1gSugar: 30gVitamin A: 500IUVitamin C: 1mgCalcium: 15mgIron: 1mg

Notizen

Achte darauf, dass Butter und Eier Zimmertemperatur haben, um einen luftigen Teig zu gewährleisten.
Der Kuchen kann gut eingefroren werden, halte ihn dafür gut verpackt in Folie und Alufolie oder in Scheiben geschnitten.
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